Harry Potter FanFiction Tour


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Heute beginnt unsere Tour zu Harry Potter! Ich habe mich wirklich sehr darauf gefreut und bin schon gespannt, wie euch diese Tour gefallen wird. Unser heutiger Tag steht ganz unter dem Zeichen #mylifewithHarry und ich hoffe sehr, das auch einige von euch sich unter diesem Hashtag anschließen werden 😉 .

Nun soll ich euch also etwas zu meinem Leben mit Harry Potter erzählen. Eigentlich ziemlich schwierig, wie soll ich ca. 15 Jahre in einen Beitrag packen? Und vor allem. was ist denn eigentlich mein Leben mit Harry Potter? Ich wüsste nämlich gar nicht, wie es ohne diese Bücher, ohne diese Welt sein sollte. Dennoch sitze ich jetzt an meinem Schreibtisch, Jahre später und werde es zumindest versuchen. Am besten fange ich wohl vorne an, aber ich muss euch warnen! Das hier könnte etwas länger dauern…

Als ich neun Jahre alt war, bekam ich von meiner Patencousine zu Weihnachten ein Buch. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ hieß es und ganz ehrlich? Ich habe mich kein bisschen gefreut. Der Höflichkeit wegen tat ich natürlich so, doch noch am gleichen Abend stellte ich es in mein Regal, wo es auch erst mal eine Weile verbringen sollte. Versteht mich nicht falsch, ich habe schon immer gerne gelesen (danke, Mama ❤ ), doch ein Junge, zwei Jahre älter als ich, geht auf eine Schule, um Zauberer zu werden? Also bitte, das klingt ja ätzend. So dachte ich zumindest zu dieser Zeit. Doch wie das im Leben so ist, wurde ich immer wieder gefragt, wie mir denn dieses Buch gefällt und irgendwann kam ich nicht mehr darum herum, zumindest anzufangen. Doch dieses Buch zog und zog sich und dann noch diese schrecklichen Namen der Charaktere! Ganze sieben Monate brauchte ich, um bis zum vorletzten Kapitel zu lesen. Währenddessen kam ich dann auf das Gymnasium und Jeder hatte dieses Buch gelesen und war begeistert, doch ich fand es einfach nur doof.

Irgendwann stand dann der Termin fest, an dem der Film des ersten Bandes in den deutschen Kinos anlaufen sollte und meine Patentante wollte unbedingt mit mir in diesen Film, obwohl ich ihn eigentlich gar nicht sehen wollte. Sie hatte es dann geschafft, für den ersten Tag, an dem der Film lief, ein Donnerstag, Karten zu bekommen und ich bin mitgegangen. „Alle Kinder schauen ihn und du kannst dann nicht mitreden, wenn du ihn nicht anschaust.“ Nun, sie wusste wohl nicht, dass mir das, was andere taten, schon immer herzlich egal war, aber naja, wenigstens gab es Nachos. Ich konnte nicht wissen, dass dieser Film alles verändern sollte…

Als wir aus dem Kino rauskamen wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt zu Ende lesen musste, denn ich hatte endlich einen Zugang zu dieser Welt gefunden. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus und erzählte meiner Mutter alles über den Film, die sich über diesen Sinneswandel wohl mehr als wundern musste. Die halbe Nacht verbrachte ich damit, dass Buch zu Ende zu lesen und es dann gleich nochmal zu lesen. Gott sei dank hatten wir am Tag danach nur Elternsprechtag. Während meine Eltern am nächsten Tag also den Lehrern zuhörten, überlegte ich mir, wie es mit mir und Harry nun weitergehen sollte. In der Nähe unseres Hauses hab es einen Second-Hand-Laden und ich hatte bereits gesehen, dass er einige Bände zum Verkauf stehen hatte. Also ging es nach den Gesprächen gleich dorthin und ich kaufte mir Band zwei. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich gerade mal drei Tage für diesen Band brauchte und gleich danach den dritten Band kaufte, kurze Zeit später den vierten Band. Hier begannen dann auch die Fragen meiner Mutter, ob ich die Bücher überhaupt lesen würde 😀 (die Frage kommt übrigens heute noch manchmal) .

In der Schule strengte ich mich besonders in Englisch an, weil ich wusste, dass ich nicht auf den fünften Teil in Deutsch warten können würde, sondern ihn auf Englisch lesen wollte, auch wenn der Erscheinungstermin noch in einiger Entfernung lag. Vom Tag des Kinobesuches an sollte ich jeden Zeitungsschnipsel, jeden Artikel und alles, was irgendwie mit Harry Potter zu tun hatte, sammeln. In meinem doch recht kleinen Zimmer hingen zeitweise an die 150 Poster von Harry Potter und da sind nicht die unzähligen Sticker eingerechnet, die ich auf so gut wie alles klebte. Im Laufe der Jahre sammelte sich einiges an, Bettwäsche, Lego, Zauberstäbe (gekauft und selbst gemacht), Godric Gryffindors Schwert und einen Umhang, natürlich mit aufgebügeltem Gryffindor-Zeichen. Alles musste Gold/gelb und rot sein, ich sammelte sogar gelbe und rote Büroklammern 😀 . Ich hatte wirklich alles von Harry Potter (ja, ich bin wohl ein „Opfer“ 😀 ), Füller, Mappe und das sogar, als ich schon in der Oberstufe war. Aber wie ich bereits erwähnte, was andere über mich dachten oder selber taten, interessierte mich nicht. (Übrigens hatte ich auch die Haare wie Harry, bin aber heute froh, dass das wieder aufgehört hat 😀 )

Ich sprach also den ganzen Tag von nichts anderem, machte Witze die mit Harry Potter zusammenhingen und irgendwann wurde es meiner Mutter zu bunt, denn sie konnte davon ja gar nichts verstehen. Also tat sie etwas, wofür ich ihr heute noch dankbar bin, sie ließ mich ihr alle Teile von Harry Potter vorlesen. Sie kochte manchmal extra lange, damit ich vorlesen konnte und auch beim bügeln blieb sie nicht verschont. Wenn ich mich recht erinnere, begannen wir damit, bevor der sechste Teil raus kam und sogar sie war aufgeregt, als wir auf den siebten Band noch warten mussten. Heute im Nachhinein finde ich es einfach unheimlich toll, dass sie sich darauf eingelassen hat und sich für meine Dinge interessiert hat.

Nun, als ich dann meinen ersten Freund hatte und dann auch arbeiten ging, ging das ganze natürlich etwas zurück. Die Poster kamen dann doch mal ab (ich habe jedes Einzelne noch im Keller) und auch die Haare wurden wieder länger. Ich versuchte nicht mehr, mich wie Harry, Ron und Hermine anzuziehen und meine Gedanken kreisten nicht mehr nur noch darum. Doch auch heute, mit 25 Jahren, einer eigenen Wohnung und einem Job, einem Verlobten und einem Auto hat Harry mich immer noch nicht losgelassen. Es ist immer wieder Thema (wobei ich die Filme heute nicht mehr sooo gerne anschaue), die Bücher werden immer wieder rausgeholt und wenn dann doch mal was Neues kommt, dann spüre ich tief in mir, dass ich es immer noch genauso liebe wie zuvor. Ich bin sogar fast sicher, dass meine Augen anfangen zu leuchten, sobald es doch wieder irgendwie um Harry geht. Mein Lieblingsschlafanzug ist meine Hogwarts-Jogginghose, wahlweise mit einem Hogwarts-Tshirt oder einem Gryffindor-Tshirt, Die Bücher haben immer noch einen Ehrenplatz und wehe dem, der sie verrutscht, oder ihnen sonst irgendetwas antut. Meine Lego-Sachen sind mittlerweile auch im Keller (Ich hab einfach keinen Platz, sie aufzustellen, aber dass müsst ihr ja meinem Freund nicht sagen, er soll ruhig denken, ich würde sie gar nicht aufstellen wollen 😉 )und ich habe natürlich auch keine Poster mehr an der Wand. Diese Liebe, ich wüsste nicht, wie ich es sonst nennen sollte, wird wohl nie vergehen. Es war so, seit diesem Tag, an dem ich den Film sah und es ist immer noch genauso.

Durch das Bloggen habe ich endlich gelernt, dass nicht nur ich so denke, dass es jede Menge Leser gibt, die an diese Welt glauben, die auch immer noch hoffen, dass sie eines Tages dazugehören (übrigens: Ich habe mal einen Brief an Dumbledore geschrieben und ihn an einem Faden aus dem Fenster hängen lassen, weil ich dachte, dass irgendeine Eule ihn mitnehmen würde und zu ihm bringen würde 😀 ). Harry Potter ist nicht nur eine Geschichte, es ist so viel mehr. Ich kann es nicht in Worte fassen und ich will es auch gar nicht, denn ist es nicht genau das, was den Zauber ausmacht? Wir haben eine Gemeinschaft, alle, auch die, die sich gar nicht kennen, weil wir im Herzen alle nach Hogwarts gehören. Das klingt jetzt sicher bescheuert, aber genauso empfinde ich es. Und ich weiß, dass ich da nicht alleine bin. Harry Potter hat eine ganze Generation und mittlerweile noch eine verbunden, ihnen etwas gegeben, was ihnen nichts anderes geben konnte und ich bin dafür einfach nur dankbar. Es hat mein Leben bereichert, mich Lektionen gelehrt, die meine Eltern mir nicht hätten lehren können und mir gezeigt, was im Leben wirklich wichtig ist, auch wenn die Bücher es auf ihre ganz eigene Weise tun. Je öfter ich die Bücher lese, desto mehr glaube ich, hinter den Zeilen lesen zu können, worauf ich das mal davor vielleicht noch nicht geachtet hatte und ich weiß, dass dies immer so bleiben wird.

Always.

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Hardcover oder Taschenbuch?


Heute habe ich mal wieder eine Frage an euch.

Lest ihr eigentlich lieber Hardcover-Bücher oder lieber Taschenbücher? Da ich zurzeit „Finderlohn“ von Stephen King lese, was ja ein ordentlicher Wälzer als Hardcover ist, kam ich auf diese Frage.

Ich glaube, ich lese grundsätzlich lieber Taschenbücher, irgendwie liegen sie mir sehr viel besser in der Hand und ich finde es bequemer, diese zu lesen. Auch wenn man wie ich immer ein Buch in der Tasche hat, finde ich Taschenbücher praktischer, da diese einfach besser in die Tasche passen und auch durchaus leichter zu tragen sind.

Während ich gerade so mein Regal betrachte, fällt mir auf, dass ich auch wirklich nur sehr wenige Hardcover-Bücher besitze. Ein weiteres Argument dafür ist ja durchaus auch der Preis. Ich finde das immer wieder erstaunlich, der Inhalt ist doch der gleiche. Ich kann aber eher verstehen, dass der Preis bei Hardcover und Taschenbuch so unterschiedlich ist, als dass Ebooks häufig das gleiche wie Prints kosten.

„Für alle Tage, die noch kommen“ von Teresa Discroll war ja ebenfalls ein Hardcover, aber das war sehr viel kleiner als das von Stephen King und meiner Meinung nach sehr viel handlicher. Es hatte aber auch einige Seiten weniger 😀 .

Mich würde interessieren, wie ihr das so seht und würde mich sehr freuen, ein paar eurer Antworten zu lesen 🙂 .

#backtohogwarts – Wer kommt mit?


Meine Harry-Potter-Bücher :)
Eine ganze Welt …

Heute ist der 1. September. Klingt erst mal unspektakulär, denn das weiß wohl jeder, der heute schon mal auf sein Smartphone, sein Laptop oder auch nur die Nachrichten gesehen hat.

Doch der 1. September, der ist eigentlich etwas Besonderes, zumindest für solch verrückte Menschen wie mich.

DENN: Am 1. September um elf Uhr fährt jedes Jahr der Hogwartsexpress von Gleis 9 3/4 Richtung Hogwarts 🙂 .

Ja, auch wenn ich mittlerweile 24 Jahre bin (Ich habe mit dem ersten Buch angefangen, als ich 11 Jahre alt war), löst dieser Tag immer noch leicht wehmütige Gefühle in mir aus, denn ich befürchte immer noch, dass Dumbledore oder McGonagall meinen Brief vergessen haben. Oder hat Fawkes ihn vielleicht aufgegessen? Vielleicht befindet er sich auch in den tiefen von Hagrid’s Taschen, man weiß es nicht… 😀 .

Klar ist, dass er mich leider nie erreicht hat und ich somit wohl auch erst mal nicht nach Hogwarts komme (Ich gebe die Hoffnung nicht auf – NIEMALS! 😀 ).

13 Jahre begleitet mich die Geschichte um Harry mittlerweile, das ist mehr als mein halbes Leben und es hat nie aufgehört oder nachgelassen. Manchmal denke ich, ich sei verrückt, aber es gibt so viele Menschen, denen es genauso geht wie mir, also wären wir alle verrückt 😀 .

Wie ist es bei euch so? Mögt ihr Harry Potter und seine Welt? Wann habt ihr angefangen? Ich würde mich freuen, ein paar eurer Geschichten zu lesen, dann können wir gemeinsam traurig sein, dass wir heute leider wieder nicht mitfahren dürfen 😦 .

Ich werde derweil noch ein wenig in Erinnerungen schwelgen und ich habe so das Gefühl, dass ich vielleicht in das ein oder andere Buch heute noch reinschauen werde, zum Beispiel in das hier :

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Print oder eBook?


Hallo ihr Lieben 🙂

Diese Woche habe ich mich mal gefragt, ob ich eigentlich lieber Prints oder eBooks lese. Ich muss ehrlich sagen, ich habe eigentlich fast nur Prints, eBooks habe ich kaum. Auch meinen eReader habe ich schon sehr lange, aber über all die Jahre eigentlich kaum benutzt, doch seit ich blogge, kommt er doch öfter mal zum Einsatz, da ich einfach irgendwann auch keinen Platz mehr in meinem Bücherregal habe 😀 .

Grundsätzlich gefallen mir Prints aber besser, sie riechen so toll, wenn man eines gekauft hat, es fühlt sich gut an, ein Buch in den Händen zu halten und ich finde es toll, dass man sieht, wie viel man schon gelesen hat und wie viele Seiten man noch hat. Klar, das sieht man auch beim eReader, aber irgendwie ist es für mich etwas anderes.

Ich bin allerdings auch sehr stolz auf meine ganzen Bücher und es ist ein tolles Gefühl, wenn sie jeder sehen kann und ich sie zeigen kann. Ich habe noch nie von jemandem gehört, der seinen eReader rumreicht um seine Büchersammlung zu zeigen 😀 .

Praktisch an meinem eReader finde ich aber, dass er so super in die Tasche passt und ich mich nicht entscheiden muss, welches Buch ich mitnehmen möchte, da ja mehrere darauf sind, aber auch hier mag ich es, im Bus zu sitzen und hinter und in einem Print zu verschwinden 🙂 .

Wie ist es bei euch? Was bevorzugt ihr? Und wenn ihr eReader habt, welchen habt ihr denn? Ich würde mir gern einen neuen zu legen, da meiner kein Licht hat, vielleicht habt ihr ja ein paar Tips für mich 🙂 .

Bis dann,
Eure Tamy

Veröffentlicht mit WordPress für Android

Bücher verkaufen? Oder verschenken?


Heute möchte ich mal ein anderes Thema als Rezensionen behandeln.

Ich habe sehr viele Bücher, einige die ich hüte wie einen Schatz (*röchel… gollum.. 😀 ) aber auch welche, die ich zwar gelesen habe, aber die ich nicht unbedingt behalten möchte. Wieder andere Bücher haben mir persönlich einfach nicht zugesagt und ich habe sie gar nicht zu Ende gelesen.

Nun habe ich vor einiger Zeit versucht, ein paar Bücher bei einem gewissen Onlineportal zu verkaufen. Zunächst schien niemand meine Ware überhaupt auch nur zu sehen, doch dann stellten sich doch ein paar Anfragen ein, in denen es hieß, dass ich meine Bücher viel zu teuer verkaufen wollen würde. Ich habe also nachgedacht und überlegt, ob 5 Euro für ein Hardcover-Buch mit knapp 600 Seiten, dass mich selbst ursprünglich 19,99 Euro gekostet hat und das ich zudem nicht gelesen hatte (vielleicht 20 Seiten, mehr nicht), wirklich zu teuer ist.

Was möchten die Menschen denn? Neue Bücher, am besten auch noch aktuelle Bücher, für so wenig Geld wie möglich? Und am besten dann noch ohne Versandkosten? Ich finde das irgendwie unverständlich. CDs und DVDs und auch vieles andere, kann man gut verkaufen, aber Bücher nicht? Das man nicht viel Geld für ein Buch bezahlen möchte, dass schon fast auseinander fällt, das kann ich gut verstehen, aber Bücher die absolut in Ordnung sind?

Ich finde das sehr schade und es ist ja auch nicht so, als ob man ein Vermögen damit machen wollte. Letztendlich habe ich mich dann dazu entschlossen, die Bücher in eine Bücherbox zu bringen, wo sich jeder einfach Bücher mitnehmen kann und hoffe, dass sich irgendjemand darüber gefreut hat.

Habt ihr damit schon Erfahrungen gemacht? Und was macht ihr dann, versucht ihr die Bücher zu verkaufen oder verschenkt ihr sie auch? Das würde mich wirklich mal interessieren.