Der „Mein-Leben-in-Büchern-Tag“


Da ich diesen Tag bei vielen Bloggern verfolgt habe und einige niemand bestimmtes nominiert haben, sondern jeden, der Lust dazu hat, fühl ich mich jetzt einfach mal getaggt 😛 .

1) Suche dir je eins deiner gelesenen Bücher für deine Initialen raus.

Meine Initialen sind T.G. und da ich kein deutsches Buch mit T gelesen habe bisher, wieso auch immer, habe ich mich für die englische Ausgabe vom kleinen Hobbit entschieden, also „The Hobbit“ von Tolkien. Ich denke, dazu muss ich wohl nicht viel sagen, da ihr das alle sicher kennt 🙂 .The Hobbit

Für das G gab ich mich für „Geht doch!“ von Matthias Keidtel entschieden, aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich leider keine Ahnung mehr habe, worum es da wirklich ging 😦 .         Geht doch

2) Stell dich vor dein Bücherregal und zähle dein Alter entlang die Bücher ab – bei welchem Buch landest du?

AusgelöschtDie Nummer 24 in meinem Bücherregal ist „Ausgelöscht“ von Cody McFadyen.

Smoky Barrett und die anderen Hochzeitsgäste blicken auf das Brautpaar vor dem Altar. Plötzlich durchbricht Motorenheulen die Stille. Ein schwarzer Mustang hält vor der Kirche. Die Tür öffnet sich, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren, die Haut von blutigen Ritzern übersäht. Sie taumelt auf den Altar zu, fällt auf die Knie und stößt einen lautlosen Schrei aus. Die Frau ist vor sieben Jahren spurlos verschwunden. Aber sie kann nicht über das reden, was ihr zugestoßen ist: Jemand hat eine Lobotomie an ihr durchgeführt und zentrale Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Sie ist nicht tot, vegetiert aber als leblose Hülle vor sich hin. Es wird weitere Opfer geben.

Ich persönlich mag diese Reihe nicht so gerne, was aber nichts daran ändert, dass es spannende und gute Thriller sind.

3) Such dir eins deiner Bücher raus, das in deiner Stadt, deinem Bundesland oder in deinem Land spielt!

41G89yASngL__SX314_BO1,204,203,200_

Ich wohne in Mönchengladbach, schon mein ganzes Leben. Da darf natürlich ein Buch über Borussia Mönchengladbach nicht fehlen, „Die Raute im Herzen“ ist ein spannender Kriminalroman, der zur Zeit spielt, als der Bökelberg abgerissen wurde und die Borussia in ihre neue Heimat, dem Nordpark umgezogen ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der Fussball-Fan ist oder einfach nur gern einen guten Krimi liest.

4) Jetzt suche ein Buch heraus, das einen Ort repräsentiert, an den du gerne reisen würdest!

9783551551689_0Das ist ziemlich einfach. Alle Harry-Potter-Bücher, aber insbesondere „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ von Joanne K. Rowling. Warum? Erst einmal liebe ich England, besonders London. Dann würde ich natürlich furchtbar gern mal nach Hogwarts, wie wahrscheinlich jeder Harry Potter Fan, außerdem würde ich gern den Fuchsbau besuchen und die Winkelgasse.. naja eben einfach alles 😀 .

5) Was ist deine Lieblingsfarbe? Fällt dir ein gelesenes Buch ein, dessen Cover in dieser Farbe gehalten ist?

de_DE-timeline-image-harry-potter-und-der-feuerkelch-1333556688Meine Lieblingsfarbe ist orange, aber ich habe leider kein Buch, das komplett orange ist. Das Cover von „Harry Potter und der Feuerkelch“ von Joanne K. Rowling hat aber den größten Anteil an orange, deswegen habe ich dieses ausgesucht.

6) An welches Buch hast du die schönsten Erinnerungen?

51rxttQaubL__SX258_BO1,204,203,200_Ich weiß, es wird langweilig, aber was soll ich machen? Seit mittlerweile 13 Jahren lese ich die Bücher mindestens einmal pro Jahr. Es beinhaltet mehr oder weniger meine ganze Kindheit und meine Jugend und gehört einfach zu mir, wie zu vielen anderen auch.

7) Bei welchem Buch hattest du die größten Schwierigkeiten, es zu lesen?

Wer_bin_ich_-_und_wenn_ja_wie_viele_(Richard_David_Precht,_2007)Das ist einfach, „Wer bin ich und wenn ja, wie viele“ von Richard David Precht. In der elften Klasse haben wir über dieses Buch im Philosophie-Unterricht gesprochen und ich habe mich durchgeqüalt. Aber glaubt mir, ich hab absolut keine Ahnung mehr, worum es ging. Es war wirklich sehr schwer zu verstehen für mich, ich konnte oft die Gedankengänge gar nicht nachvollziehen. Dabei habe ich viele von Freud gelesen und ich dachte immer, dass sei viel anpruchsvoller, aber irgendwie kam ich da besser rein.

8) Welches Buch auf deinem SuB wird dir das größte Gefühl verschaffen, etwas geleistet zu haben, wenn du es gelesen hast?

351_43577_104672_xxlObwohl ich schon viele Bücher von Stephen King gelesen habe, bereitet mir „Es“ große Probleme, ich komme einfach nicht in die Geschichte rein. Ich habe es schon sehr oft versucht, aber bisher hat es noch nicht geklappt. Daher werde ich sehr froh sein, wenn ich es irgendwann geschafft habe 🙂 .

Auch ich würde gerne jeden taggen, der noch nicht getaggt wurde, aber diesen Tag gern mitmachen würde 🙂

Bis dann,

Eure Tamy

Kurzgeschichte „Der Besuch im Zoo“


Ja, auch ich habe mich schon am Schreiben versucht. Ich habe auch schon viel verworfen, aber den ein oder anderen Text hab ich doch behalten, da er mir ganz gut gefiel. Einen davon würde ich heute gerne mit euch teilen.

Der Besuch im Zoo

„Wann fahren wir denn endlich los, Papa?“, ruft Lotta. Sie steht, noch im Schlafanzug vor Papa und ist schon ganz ungeduldig, denn heute fahren sie in den Zoo.

Papa lacht. „Willst du dich denn nicht erst einmal anziehen und etwas frühstücken?“

Da hat Papa recht. Lotta läuft schnell in die Küche zu Mama und setzt sich auf die Eckbank. Mama hat ihr schon ein Brot geschmiert.

„Los Mama, lass uns schnell frühstücken, damit wir endlich in den Zoo fahren können!“, sagt Lotta. Mama lacht und füttert den kleinen Ben in seinem Hochstuhl.

„Iss anständig, Lotta, du verteilst ja das ganze Brot auf dem Boden.“, sagt Mama.

„Ich freue mich so, Mama, ich hab es auch schon Annika im Kindergarten erzählt, dass wir heute in den Zoo fahren.“, erzählt Lotta aufgeregt.

„Das weiß ich doch, mein Schatz, aber wir müssen uns trotzdem erst anziehen und frühstücken. Ich werde Ben jetzt wickeln und dann helfe ich dir, dich anzuziehen. Und dann geht es los zum Zoo!, ruft Mama und klatscht in die Hände.

Endlich sind alle fertig. Papa packt den Rucksack in den Kofferraum und steigt in das Auto ein. Lotta und Ben sitzen hinten in ihren Kindersitzen, Mama auf dem Beifahrersitz und Papa fährt.

Schon nach kurzer Zeit fragt Lotta: „Wann sind wir da?“.  Mama erklärt ihr, dass sie ungefähr eine halbe Stunde fahren müssen. Lotta weiß nicht genau, wie lang eine halbe Stunde ist, aber es muss sehr lang sein.

Doch dann kommen sie endlich am Zoo an. Die Sonne scheint und es ist warm. Papa hilft Lotta aus dem Auto heraus, während Mama Ben in den Kinderwagen setzt. Lotta würde am liebsten sofort loslaufen, doch Papa hält sie an der Hand. Sie gehen zur Kasse und bekommen Eintrittskarten und einen Lageplan vom Zoo. Der Zoo ist in drei Bereiche aufgeteilt, es gibt ein Tropenhaus, ein Wüstenhaus und eine Unterwasserwelt. Es gibt aber auch Tiere, die nicht in den Hallen wohnen.

Papa möchte gern als erstes in das Wüstenhaus gehen. Auf ihrem Weg dorthin kommen die Vier an den Giraffen vorbei. Die sind riesig und Lotta muss ihren Kopf ganz schön weit nach hinten legen, um die Köpfe der Giraffen zu sehen. Im Gehege ist auch eine Babygiraffe, aber auch die findet Lotta schon sehr groß.

Im Wüstenhaus ist es sehr warm, findet Lotta und auch Mama und Papa ziehen schon ihre Strickjacken aus und hängen sie an Bens Kinderwagen. Lotta versucht, alles zu sehen, doch es gibt so viel zu entdecken. Es gibt große Pflanzen, die Lotta noch nie gesehen hat und überall hört sie Tiergeräusche. Sogar Ben macht große Augen und schaut sich alles an.

Im Wüstenhaus gibt es verschieden Tiere, sie sehen ganz viele verschiedene Schlangen, aber auch große Spinnen, vor denen Mama und Lotta sich ein bisschen ekeln. Lotta entdeckt auch viele Insekten, von denen sie ein paar kennt, aber einige auch noch nie gesehen hat. Dies sind Insekten, die es in unserem Land nicht gibt, da es in unserem Land nicht so warm und trocken ist, wie in der Wüste.

Doch Lotta findet auch Tiere, die sie schon kennt, zum Beispiel Erdmännchen. Ein Erdmännchen sitzt auf einem Stein und schaut zu ihnen herüber. Lotta winkt ihm und Papa macht ein Foto. „Hallo Erdmännchen“, rufen sie ihm zu.

Nach dem Wüstenhaus müssen die Vier erst einmal nach draußen gehen, um zum nächsten Haus zu gelangen. Vor dem Wüstenhaus kommt es Lotta  kalt vor, da es in dem Wüstenhaus wärmer war, als draußen. Trotzdem hat sie Durst und auch Ben möchte etwas trinken, also machen sie eine kurze Pause.

Danach gehen sie in das Tropenhaus. Dort ist es noch wärmer und Lotta hat kurz ein komisches Gefühl beim Luftholen. Papa erklärt, dass das daran liegt, dass die Luft in den Tropen so feucht ist und sie einem dicker vorkommt.

Im Tropenhaus fliegen viele bunte Vögel und es ist sehr laut. Lotta findet das toll und ist ganz begeistert. Sie zwitschern und für Lotta klingt es wie ein Lied. Ben klatscht und freut sich. Auf ihrem Weg kommen sie an einem Teich vorbei, an dem dicke Kröten und auch kleinere Frösche sitzen, die quaken. Lotta mag Frösche nicht, weil sie so glitschig sind.

Am nächsten Wasserloch sehen sie weitere Tiere und Lotta ruft: „Schaut mal, eine Robbe!“ Doch Papa erklärt ihr, dass es keine Robbe ist, sondern ein Otter. Jetzt fällt auch Lotta auf, dass die Tiere einen viel breiteren Schweif haben, als die Robben, die sie im Urlaub an der Nordsee gesehen haben.

Nun haben sie alle Hunger. Draußen vor dem Tropenhaus ist eine große Wiese bis zu einem Wald, in dem die Affen leben. Sie gehen an eine Stelle von der aus sie in den Wald schauen können und machen ein Picknick. Papa legt die Decke auf den Boden und Mama holt Obst und Kekse und Brote aus dem Rucksack.

„Da hat Mama sich aber Mühe gegeben.“, sagt Papa und beißt in ein Brot.

Plötzlich ruft Lotta: „Mama, Papa! Guckt mal, da kommt ein Affe! Der möchte bestimmt auch was haben.“ Der Affe kommt vorsichtig auf sie zu und beobachtet sie beim Essen. Lotta möchte ihn füttern, doch Papa sagt, dass er erst einen Tierpfleger fragen muss, da man Tiere nicht immer füttern darf. Zum Glück ist ein Tierpfleger auch ganz in der Nähe und er erlaubt Lotta, dem Affen eine Banane zu geben.

Mama und Lotta schälen die Banane und Lotta geht ganz langsam auf den Affen zu. Sie hält ihm die Banane hin, „Bitteschön, Affe, die ist für dich.“ Der Affe wartet ein bisschen und greift dann nach der Banane und läuft davon. „Du hast gar nicht „Danke“ gesagt!“ ruft Lotta ihm hinterher und die Erwachsenen lachen. 

Nach dem Picknick gehen sie noch in das Unterwasserhaus. Lotta ist zwar immer noch ganz aufgeregt, weil sie einen Affen gefüttert hat, aber sie möchte auch noch die anderen Tiere sehen. Hier im Unterwasserhaus gibt es dann auch Robben, die von einem Pfleger mit Fischen gefüttert werden. Lotta sieht auch große Haie, aber auch ganz viele bunte Fische in vielen Größen und Farben.

Das war ein toller Tag im Zoo. Ben ist schon im Kinderwagen eingeschlafen und auch Lotta ist jetzt müde. Sie gehen zum Ausgang und steigen ins Auto. „Das war super, Mama! Das müssen wir nochmal machen!“

Ich hoffe, es hat euch gefallen, ihr könnt mir gern eure Meinung in die Kommentare schreiben 🙂 . Würde mich sehr konstruktive Kritik freuen 🙂 .

Bis dann,

Eure Tamy 🙂