Blogtour „Nachtblumen“


achblumenHallo und ein herzliches Willkommen zu unserer Blogtour zu Corinna Bartschs Buch „Nachtblumen“. Ich hoffe euch haben die bisherigen Beiträge gefallen und ihr könnt auch heute wieder etwas mitnehmen. Bei mir soll es heute um den Beruf des Bauzeichners gehen, den unsere beiden Protagonisten erlernen, denn nicht jeder weiß überhaupt genau, was ein Bauzeichner tut. Mein Beitrag wird sich mit dem Beruf des Bauzeichners in Deutschland beschäftigen, da es durchaus Unterschiede in anderen Ländern gibt. Nachtblumen

Ach und übrigens, vergesst nicht, die Nachtblumen im meinem Beitrag zu zählen, um eine Chance auf den Gewinn zu haben 🙂 . Dazu aber später mehr.

Was ist überhaupt ein Bauzeichner? 

Ich muss ehrlich sagen, ich wusste bis vor einigen Jahren auch nicht, was genau ein Bauzeichner ist und was er tut, doch da mein Exfreund diesen Beruf erlernt hat, kann ich mittlerweile etwas damit anfangen, was mir beim Lesen des Buches doch ein wenig geholfen hat. Bis dato dachte ich noch, ein Ingenieur oder Architekt würde die Baupläne erstellen, aber weit gefehlt. Der Bauzeichner ist sehr wichtig für alle Menschen, die am Bau eines Objektes beteiligt sind, da er maßstabgerechte Zeichnungen und Baupläne erstellt, die ihm vom Architekten oder vom Ingenieur vorgegeben werden. Auch erstellt er die notwendigen normgerechten Bau- und Ausführungszeichnungen, die Grundrisse, Ansichten, Details usw. enthalten. Diese werden selbstverständlich für den Bau benötigt, aber auch für Genehmigungen. Nachtblumen

Wie arbeitet ein Bauzeichner?

Bauzeichner sitzen meist in Büros, können aber durchaus auch von zu Hause aus arbeiten. Heutzutage läuft es meistens über den PC, mit dem Programm CAD (Computer Aided Design), früher jedoch wurden die Pläne noch ganz klassisch mit Tusche oder Bleistift erstellt. Ein Bauzeichner sollte also schon eine Befähigung zum Zeichnen haben, auch wenn hauptsächlich mit Computer gearbeitet wird. Auch ein gutes räumliches Denken kann ganz gewiss nicht schaden. In Deutschland wird der Beruf des Bauzeichners in drei Felder geteilt, auf die ich nun gerne noch eingehen möchte.

Bauzeichner Tiefbau

Hier fertigt der Bauzeichner Pläne für den Tiefbau, den Straßenbau und den NachtblumenLandschaftsbau an. Er arbeitet bei Unternehmen der Bauindustrie oder in Ingenieurbüros die auf Tiefbau, Wasserbau und Verkehrstechnik spezialisiert sind.

Bauzeichner Hochbau

Hier ist der Bauzeichner für die Planung und Ausführungen von Architekturbauwerken da, er arbeitet daher in Architekturbüros. Auch hier wird zumeist das Programm CAD verwendet, um die verschiedenen Pläne zu erstellen, doch gerade in der Ausbildung kann es in diesem Bereich dazu kommen, dass auch am Zeichentisch gearbeitet wird, was ein größeres Talent im Zeichnen erfordert.

Bauzeichner Ingenieurbau

Die ist der dritte und letzte Bereich, wahrscheinlich auch der „größte“. Hier werden ebenfalls Pläne zur Errichtung von Bauwerken erstellt, die in drei unterschiedliche Foren geteilt sind. Einmal Positionspläne, in denen die statische Berechnungen ersichtlich sind, dann noch die Bewehrungspläne, in denen die Stahlamierung kenntlich gemacht wird und die Schalpläne, welche das Rohwerk aufzeigen. Der Bauzeichner arbeitet hier in Ingenieurbüros oder in Planungsabteilungen von großen Unternehmen, Spezialgebiete können Massivbau, Holzbau und Stahlbau sein. Nachtblumen

Für alle Ausbildungen gilt, dass sie drei Jahre dauern, sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb stattfinden, sprich Dual. Der Auszubildende sollte ein Talent zum zeichnen haben und sich gerne mit dem Computerprogramm auseinandersetzen wollen, ein Realschulabschluss sollte vorhanden sein, mit Fachhochschulreife ist es danach auch möglich, an einer Fachhochschule zu studieren, doch auch andere Weiterbildungen sind möglich, beispielsweise kann man Ausbilder werden.

Ich hoffe, dieser Beitrag war euch nicht zu trocken und ihr konntet einen etwas genaueren Blick in diesen Beruf erhaschen.

Meine Tagesfrage

Könntet ihr euch vorstellen, diesen Beruf zu ergreifen?

Unser Gewinnspiel

Bitte beantworte die jeweilige Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar und verrate uns in einer Mail die Gesamtanzahl der Nachtblumen welche wir in den Beiträgen eingefügt haben. Es genügt eine Mail am Ende der Blogtour.

Teilnahmeschluss ist der 18.08.2017 24 Uhr an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Nachtblumen

Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier (http://www.booktraveler.de/blogtouren/teilnahmebedingungen/)

 

 

 

 

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Blogtour „Das Pubertier“


Hallo und Herzlich Willkommen zum letzten Tag unserer Blogtour zu Jan Weilers Buch „Das Pubertier“. Ich hoffe sehr, euch haben die bisherigen Beiträge gefallen und ihr seid immer noch gerne mit dabei. Bei mir wird es heute ein kleines bisschen trockener, da ich mich einfach ein wenig mit der Pubertät an sich beschäftigt habe, ich versuche aber alles ein wenig zu lockern.

Die Pubertät beginnt und zeigt sich bei jedem Menschen anders, man kann also nicht pauschal sagen, dass sie DANN beginnt und DANN endet. Grob kann man sagen, dass die Pubertät bei Mädchen ca. mit dem 10. Lebensjahr beginnt und etwa mit 18 Jahren endet, während sie bei Jungen erst mit 12 Jahren beginnt und mit ca. 21 Jahren endet. Jungs entwickeln sich einfach ein wenig später als Mädchen, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, bei mir stimmt die Angabe auch nicht, ich war auch erst später in der Pubertät. Laut meinem guten Sigmund Freud befinden wir uns ab etwa dem 13. Lebensjahr in der Pubertät, ihr könnt also einen Trend sehen, wohin uns die Altersangaben führen. Natürlich gibt es auch immer wieder Ausnahmen, aber das würde nun für einen Blogbeitrag etwas zu weit reichen.

Was genau passiert denn in der Pubertät? Auch hier kann ich wieder nur ein wenig darauf eingehen, denn dieses Thema ist einfach viel zu komplex und würde definitiv auch viel zu weit wegführen. Im Grunde kann man sagen, dass in allererster Linie der Körper heranreift, die Körperbehaarung entwickelt sich (Schambehaarung, Bartwuchs, Achselhaare). Ausgelöst wird dies durch die erhöhte Hormonausschüttung, bei den Mädchen handelt es sich dabei hauptsächlich um Östrogen, während bei den Jungs hauptsächlich Testosteron ausgeschüttet wird. Hier gilt natürlich auch wieder, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Vor allem aber beginnt bei den Mädchen die Menstruation und bei den Jungen setzt die Spermienproduktion ein.

Erik H. Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung gibt uns auch noch eine Ahnung davon,  was im Innern der Kinder/Jugendlichen passiert. Zunächst sollte ich erklären, dass Erikson davon ausgeht, dass die Psyche des Menschen sich innerhalb von Krisen entwickelt, es gibt also immer zwei große Aspekte, die gegeneinander wirken und in die die Kinder/Jugendlichen eine Balance bringen müssen. Im Alter von 13-16 Jahren geht Erikson hier von der Krise „Identität gegen Identitätsdiffusion“ aus, was man denke ich bestätigen kann. Die Jugendlichen versuchen, sich selbst zu finden, werden aber von ihrer Umwelt teilweise eingeschränkt, lassen sich vielleicht auch beeinflussen und müssen versuchen, die Erwartungen an sich selbst und die Erwartungen von außen zu erfüllen, ohne dabei zu kurz zu kommen. Dies kann auch die schlechte Laune bzw. die Launenhaftigkeit der Jugendlichen erklären, denn es muss schon sehr schwierig sein, in ein Muster zu passen, wenn man selbst noch gar nicht weiß, was für ein Muster das sein soll bzw. werden könnte.

Ich habe selbst noch keine Kinder, arbeite aber mit Kindern und habe auch die pubertären Phasen meiner beiden Geschwister miterlebt und ich glaube, man kann ihnen nur mit Verständnis entgegenkommen, versuchen, sie zu unterstützen und gleichzeitig auch Freiraum geben. Auch für die Eltern ist diese Zeit keine leichte Zeit, ihre „Babys“ werden erwachsen, was auch zu Problemen bei ihnen führen kann, daher sollte man möglichst aufeinander achten und immer wieder versuchen, zusammen zu kommen. Jugendliche brauchen Grenzen und Freiraum, sie brauchen Sicherheit zu Hause und versuchen dennoch, sich „in Gefahr“ zu begeben. Vielleicht sollte man bereits vor der Pubertät dafür sorgen, dass das Kind sich sicher fühlt und einen Hafen hat, um die Krise der Pubertät zu erleichtern. Dies ist mir im Buch vor allem aufgefallen, egal was die Kinder von Jan Weiler taten, sie wussten immer, dass sie zu ihren Eltern kommen konnten und Hilfe bekommen würden und ich glaube, dass ist im Endeffekt das Allerwichtigste.

Das Gewinnspiel

Bitte beantworte die jeweilige Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar

Erinnert ihr euch noch an eure Pubertät?

und verrate uns in einer Mail dein wichtigstes Erlebnis als Pubertier!
bis 03.08.2017 24 Uhr an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Das Pubertier
Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier


Die Gewinne

2 mal 1 Print „Das Pubertier – Das Buch „
– Die Gewinne werden direkt vom Verlag verschickt. –


Blogtour-Fahrplan

25.07 Popcorn & Coke mit Sonja
26.07 Hormon Talk mit Svenja
27.07 Pubertiers Mix-Tape von Sharon
28.07 „Schummeln heute“ mit Anna-Maria
29.07 Das weibliche Pubertier bei Wencke
30.07 Mein Poisiealbum hat Sandy
31.07 Jungshumor & Mädchengekicher bei Kathrin
01.08 Guru im Labor bei Mir

 

Blogtour „Engelsspiel“ Tag 2


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Herzlich Willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zu „Engelsspiel“ von Klaus Schuker. Ich hoffe sehr, euch werden unsere Beiträge werden euch gefallen und unterhalten und ihr macht rege bei unserem Gewinnspiel mit. Bei mir geht es heute um ein nächtliches Tête-à-Tête.

Was sagt Wikipedia dazu?

Ein Tête-à-Tête (nach manchen Quellen auch Tête-à-tête; wörtlich frz. tête-à-tête ‚Kopf an Kopf‘; Adverb: tête-à-tête ‚vertraulich, unter vier Augen‘) ist ein vertrauliches Zwiegespräch oder ein Stelldichein.

Das Wort bezeichnet in Frankreich bis heute eine vertrauliche Unterredung zwischen zwei Personen, ein Vieraugengespräch oder ein trautes Zwiegespräch. In diesem Sinne findet sich das Wort auch für einen Tischläufer, ein Frühstücksgeschirr und ein Sitzmöbel jeweils für zwei Personen oder ein Einzel(-spiel) im Pétanque.

Als Gallizismus im Deutschen bekam der Ausdruck, wie einige andere französische Begriffe, einen romantischen und/oder erotischen Unterton in der Bedeutung Rendevouz oder Schäferstündchen.

Die Anglisierung der deutschen Sprache verdrängt zunehmend den französischen Ausdruck. Stattdessen wird für jegliche Verabredung sowohl privater als auch geschäftlicher Natur der Begriff Date verwendet („Treffen, Verabredung, Rendezvous“, wobei im angelsächsischen Sprachraum nur informelle Verabredungen als Date bezeichnet werden).

(Quelle: Wikipedia.de)

Wie kenne ich dieses Wort?

Ich muss ehrlich sagen, ich war sehr beindruckt, nach dem ich die Begriffserklärung von Wikipedia gelesen hatte, dass es doch einige Bedeutungen für Tête-à-Tête gibt. Ich persönlich habe es bisher nur in der romantischen Form kennen gelernt, dass es ein Date bedeutet oder auch einfach nur „Zeit zu zweit“. Natürlich war es dabei auch immer etwas erotisch gemeint, beispielsweise nenne ich eine Verabredung so, bei der ich weiß, worauf es hinauslaufen wird.. 😀 . Erotisch ist es für mich auf jeden Fall, ich denke, die wörtliche Übersetzung, also Kopf an Kopf, könnte ja durchaus einen Kuss bedeuten.

Ein Tête-à-Tête würde mich also eine Verabredung sein, bei der man beispielsweise ins Kino geht, vielleicht danach noch etwas essen geht (oder auch umgekehrt) und eben dann die Standard-Frage gestellt wird: „Zu dir oder zu mir?“. Mir selber ist das noch nicht passiert und ich hoffe auch, dass es das nicht wird, da ich glücklich mit meinem Freund bin, doch auch eine Unternehmung, die wir Beide zusammen machen, könnte man als Tête-à-Tête bezeichnen.

Persönlich würde ich aber auch ein Gespräch, vielleicht ein berufliches, zwischen zwei Menschen auf Augenhöhe als solches bezeichnen. Wenn zum Beispiel zwei Chefs etwas erläutern oder sich streiten oder auch einfach nur versuchen etwas zu verbessern. Einfach ein Gespräch unter zwei Leuten, dass aber auch nur die Beiden zunächst etwas angeht und bei dem sie allein und zurückgezogen sind.

Abschließend kann ich aber nur sagen, ein „nächtliches Tête-à-Tête“ ist für mich auf jeden Fall erotisch besetzt, ich würde in diesem Zusammenhang an nichts anderes denken, als eben genau daran, denn ein vertrauliches Gespräch müsste man ja nicht unbedingt nachts halten. Natürlich, ein Date muss man auch nicht unbedingt nachts haben, aber ich finde, dass passt schon deutlich eher zusammen und das wird auch das sein, was die meisten Leute im Zusammenhang mit „nächtlich“ von diesem Begriff denken werden.

 

Gewinnspiel

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr die jeweilige Tagesfrage auf den einzelnen teilnehmenden Blogs beantworten. Gewinnen könnt ihr

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Eine Printausgabe von „Engelsspiel“

Die heutige Tagesfrage lautet:

Was bedeutet für euch das Wort „Tête-à-Tête“?

Blogtour „Rotkäppchen und der Hipsterwolf“ Tag 6


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Ich begrüße euch heute zum sechsten Tag der Blogtour zu der wunderschönen Märchenadaption „Rotkäppchen und der Hipsterwolf“ von Nina MacKay. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich bin sehr froh, dass ich an dieser Blogtour teilnehmen darf. Ich werde euch heute ein wenig über die Prinzessinnen im Buch erzählen und darüber, wie wir sie eigentlich kennen. Beginnen werde ich aber bei unserer einzigen „Nicht-Prinzessin“, Rotkäppchen.

Rotkäppchen

In diesem Buch wird Rotkäppchen eher „Red“ viel mit der eigentlichen Märchenfigur gemeinsam (zumindest nicht, wie ich sie kennen gelernt habe). Red ist sehr sarkastisch und fühlt sich manchmal ausgeschlossen, da sie eben keine Prinzessin ist und auch während der Mission die Einzige ist, die keinen Prinzen hat und eben deswegen auch keinen suchen muss. Ihre beste Freundin ist Rose (Dornröschen) und das kann man beim Lesen auch immer wieder spüren, da Red zu ihr sehr fürsorglich ist und sich Sorgen macht. Red ist aber nicht den ganzen Tag damit beschäftigt, ihrer Oma Lebensmittel zu bringen, denn sie verbreitet auf ihren Social Media Kanälen tolle Flechtfrisuren, die sie dann natürlich auch selbst trägt. Aber was natürlich nicht fehlen darf, ist eine ausgeprägte Wolfphobie, die sich aber auf der Suche nach Prinzen und Hexen unter Umständen auflösen könnte….

Aus dem Märchen kennt man Rotkäppchen ja doch eher als ziemlich ruhig und gehorsam, da sie nicht vom rechten Weg abkommt, wie ihr von ihrer Mutter eingebläut wird. Auch hat sie nicht so eine große Auffassungsgabe, denn sie merkt ja nicht, dass gar nicht ihre Oma im Bett liegt, sondern dort bereits der Wolf liegt, der ihre Oma verspeist hat. Insgesamt würde ich also sagen, dass Red und Rotkäppchen nicht mehr allzu viel gemeinsam haben, mir gefällt Red aber ehrlich gesagt etwas besser, ich mag ihre Art und allein wegen ihrer Sprüche lohnt sich das Lesen des Buches.

Schneewittchen

Snow ist ein ganz eigenwilliger Charakter, sie ist ganz eindeutig ein Anführertyp und vor allem hat sie es gerne, wenn es nach ihrer Nase läuft. Sie ist sehr mutig und packt die Dinge an, um ihren Prinzen zu retten, obwohl sie auch gern andere Menschen für sich arbeiten lässt. Snow ist außerdem etwas cholerisch bis hin zu aggressiv, was zu einigen Auseinandersetzungen zwischen Red und Snow führt. Dennoch muss man auch sagen, dass sie sich alle Mühe gibt, ihre Gruppe zusammenzuhalten und sich auch für ihre Belange interessiert.

Schneewittchen ist natürlich ganz anders. Sie ist ruhig, zurückhaltend und teilweise sogar naiv. Irgendwo fürchtet sie sich vor der bösen Königin, sie macht den Haushalt für sieben kleine Männer und wenn man Snow aus diesem Buch kennenlernt, dann passt das so gar nicht zu ihr. Außerdem kommt sie im Märchen sehr herzlich vor, was sie im Buch aber nicht unbedingt ist.

Aurora (Dornröschen)(Rose)

Rose ist die beste Freundin von Red und allzu viel kann man eigentlich gar nicht zu ihr sagen, denn sie leidet aufgrund des Fluches an chronischer Müdigkeit. Während des Buches sorgt sie immer wieder für einen Lacher, zudem sorgt sie sich genauso sehr um Red wie umgekehrt. Grundsätzlich ist sie aber sehr lieb und nett, lässt sich aber auch nicht so einfach unterkriegen und ist durchaus in der Lage, jemandem die Stirn zu bieten.

Ich finde, das Rose ihrer wahren Märchenfigur am ähnlichsten ist, was aber auch sehr gut zu ihr passt. Man kann sich diese Müdigkeit durchaus vorstellen, wenn jemand so lange verflucht war, aber dass sie eben nicht ganz still ist, passt auch sehr gut zu ihr. Rose ist ehrlich gesagt neben Red meine liebste Figur in diesem Buch.

Rapunzel

Auch über Rapunzel gibt es nicht allzu viel zu sagen (ich möchte euch ja auch nicht alles vorwegnehmen, im Laufe des Buches lernt ihr natürlich jede Figur besser kennen). In jedem Fall isst sie sehr gerne und viel und vor allem spricht sie auch gerne mit vollem Mund. Sie ist sehr lustig und lacht gern, lässt sich aber auch nichts sagen und bietet vor allem Snow Paroli, was sie zusätzlich sympathisch macht. Der Leser hat aber zuweilen das Gefühl, dass sie manchmal etwas hinterherhinkt, da sie nicht immer mitkommt und man ihr manchmal auch Dinge mehrmals erklären muss. Ansonsten ist sie aber genauso mutig und unerschrocken wie ihre Mitprinzessinnen.

Bei Rapunzel muss man schauen, welche Version man vergleicht. Denn die Rapunzel aus dem Buch hat für mich viel gemeinsam mit der Rapunzel aus dem neueren Disnesy-Film, mit der originalen Rapunzel aber nicht unbedingt. Dennoch finde ich sie wirklich super und auch sie lockert die Geschichte auf und bringt einige Lacher dazu, außerdem ist sie einfach sympathisch.

Cinderella

Cinder ist mit bei weitem am unsympathischsten, wobei ich auch sie gut leiden kann, weil man eben über sie lachen muss. Sie geht völlig in ihren Social Media Seiten auf, interessiert sich für Beauty und glaubt, alles fotografisch festhalten zu müssen, womit sie ihren Freundinnen durchaus mal auf die nerven geht, was der Leser aber einfach lustig finden muss. Auch Cinder ist mutig, lässt sich aber auch sehr von Snow leiten, zwischen den Beiden scheint eine stärkere Verbindung zu sein. Sie sieht das ganze als großes Abenteuer, das in jedem Fall als Story im Internet landen muss.

Die richtige Cinderella ist ganz anders, sie putzt für ihre Stieffamilie, steht immer hinter ihren Stiefschwestern an und wird von ihrer Stiefmutter ausgenutzt und unterjocht. Das würde Cinder überhaupt nicht gefallen und ich denke, sie würde sich definitiv wehren, aber was man natürlich bei allen Prinzessinnen in ihrer neuen Version im Hinterkopf behalten muss, ist, dass die „schlimmen Dinge“ vorher passiert sind, sie haben sich also schon weiterentwickelt und insgesamt finde ich, hat die Autorin hier sehr gute Arbeit gemacht, wie sie sich entwickeln und auch, was sie nun begeistert. Mode passt ja sehr gut zu Cinder, weil sie durch eine gute Fee ein schönes Kleid bekommen hat, mit dem sie den Prinzen dann für sich gewinnen konnte. und dies lässt sich auf alle anderen Prinzessinnen ausweiten.

Gewinnspiel

Es ist Märchenzeit! Schreibe dein eigenes kleines Märchen und verwende dabei unsere markierten Worte. Zusätzlich sei so nett und beantworte die jeweiliges Tagesfrage als Kommentar am jeweiligen Tag.

Meine Tagesfrage: Wer ist deine liebste Märchenprinzessin
Dein Märchen schicke bitte bis zum 14.12.2016 bis 24 Uhr mit dem Betreff Hipsterwolf an gewinnspiel@booktraveler.de

Die Gewinne

 

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10 mal 1 eBook „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ von Nina MacKay im Wunschformat
sowie
1 signiertes Print „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ von Nina MacKay für das beste Märchen

Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier

Blogtourfahrplan

04.12 Willkommen im Märchenwald Sonja

05.12 Märchen gestern & heute Nele

06.12 Das Waldsee Märchen Sandy

07.12 Des Märchens Böses Jens

08.12 Ich möchte einen Prinzen Simone

09.12 Ich bin eine Prinzessin bei mir
10.12. Hairstyling like a Princess Franzy

Blogtour „Kripo Bodensee“ Tag 7


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Herzlich Willkommen zum letzten Tag unserer Blogtour zu den beiden Büchern „Mit mörderischem Kalkül“ und „Per Deadline Mord“ von Janette John. Ich hoffe, dass euch die bisherigen Beiträge gefallen haben und ihr fleißig bei unserem Gewinnspiel mitgemacht habt. Heute werde ich mich mit einem ziemlich schwierigen Thema auseinandersetzen, dem Tod des Kindes nach der Geburt. Dazu nun mehr.

Wichtig ist es mir, euch am Anfang direkt zu sagen, dass ich Gott sei dank noch nie so etwas erlebt habe, weder bei noch bei meinem Umfeld und ich wünsche mir sehr, dass es so bleibt. Ich kann dem entsprechend nur objektiv betrachten und ich möchte niemanden angreifen oder unterstellen, etwas nicht richtig gemacht zu haben oder was auch immer. Mir ist wichtig, dass sich niemand von diesem Beitrag gestört fühlt, hier steht nur meine Meinung und das, was meiner Meinung nach wichtig ist, dazu zu schreiben.

Der Tod des Kindes

Die Situation, dass ein Kind kurz nach der Geburt stirbt, ist natürlich eine ganz Schreckliche und wahrscheinlich das Allerschlimmste, was Eltern passieren kann. Ich vermute, dass Jeder, der gesagt bekommt, dass er ein Kind bekommen wird, genau solche Ängste hat und man die die ganze Schwangerschaft über aushalten muss, natürlich auch noch später. Ich kann mir keine schlimmere Situation vorstellen, als sein eigenes Kind nicht retten zu können und es zu Grabe tragen zu müssen.

Nun zu ein paar Fakten. Wenn ein Kind innerhalb des ersten Lebensmonats stirbt, spricht man von einem Neugeborenentod. Leider sterben circa 3 von 1000 Kindern schon in dieser Zeit, meistens sogar noch in der ersten Woche. Eine schreckliche Zahl. Für die Eltern bricht eine Welt zusammen und sie werden mit Dingen konfrontiert, die sie nicht erwartet haben. Während die meisten Eltern (es gibt sicher Fälle, in denen schon während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko besteht) damit rechnen, ein Kind mit nach Hause zu nehmen, es aufzuziehen, mit ihm zu spielen, müssen sie nun einen Sarg kaufen, sich um die Beerdigung kümmern und ihren Bekannten keine schöne, sondern eine schreckliche Nachricht überbringen.

Diese Zeit ist rein persönlicher Natur, jeder Mensch und auch jedes Elternpaar muss ganz individuell damit umzugehen lernen, mit sich selber und der Situation klar kommen. Häufig kommt es früher oder später zu Schuldzuweisungen, wenn auch eigentlich fast nie die Eltern schuld sind, dass das Kind stirbt. Vielleicht werden die Eltern auch den Ärzten die Schuld geben, was eine ganz natürliche Reaktion ist, auch wenn diese auch nicht dafür können müssen.

Ich glaube, das hierin auch schon ein sehr großes Problem liegt, der Grund. Es gibt leider nicht immer einen Grund für den Tod eines Babys und das macht es für die Eltern noch schwieriger, damit umzugehen. Niemand ist schuld, niemand hätte etwas tun können und sie wissen nicht einmal, warum das ganze geschieht. Das „Warum“ ist in jedem Fall eine große Frage, warum ist das Kind gestorben, warum ist aus gerechnet IHR Kind gestorben und warum konnte man als Eltern, besonders als Mutter, diesen Tod nicht aufhalten und etwas dagegen tun. Alles Fragen, die sich die Eltern mit Sicherheit stellen und die sie nie beantworten können.

Die Mutter bekommt auch im Todesfall den Mutterschutz, denn sie muss sich, genau wie der Vater, von diesen schrecklichen Strapazen sowohl physisch als auch psychisch erst einmal erholen. Die Trauer muss bewältigt werden, was aber mit Sicherheit länger als acht Wochen dauert. Doch auch der Tod eines Kindes hat einige Formalitäten zur Folge, wenn das Kind allerdings im Krankenhaus gestorben ist, wird vieles von Krankhaus selbst abgenommen, ansonsten muss beim Standesamt von den Eltern die Geburt und der Tod registriert werden, mit dem Totenschein ist es dann auch möglich, die Beerdigung zu planen.

Wo findet man Hilfe?

Manche Eltern wollen schnell wieder den Alltag aufnehmen und arbeiten gehen, andere Menschen brauchen erst einmal Zeit um dieses schlimme Trauma zu verarbeiten. Hierbei werden einem Hilfestellungen geboten, beispielsweise beim „Verwaiste Eltern in Deutschland e.V.„. Doch bei Babycenter habe ich noch eine ganze Liste mit anderen Hilfemöglichkeiten gefunden, die ich euch hier verlinke.

Ich kann auch hier nur meine persönliche Meinung schreiben, ich denke, Jeder, der sich in dieser Situation befindet, sollte sich nicht davor scheuen, Hilfe zu suchen. Das ist überhaupt nichts Schlimmes und ein so einschneidendes Erlebnis kann man manchmal einfach nicht alleine bewältigen, verstehen und bearbeiten. Menschen, denen dies nicht passiert ist, können nur ahnen und sich davor fürchten, was diese Elternpaare durchmachen müssen und niemand hat das Recht, sich in die Trauerbewältigung anderer Menschen einzumischen. Egal wie lange sie dauert, egal auf welche Weise sie geschieht und egal, was man tun muss, um damit klar zu kommen. Man sollte sich die Hilfe suchen, die man braucht und sich auch bei der Beerdigung, die ein sehr wichtiges Ereignis ist, um die Trauer zu bewältigen, von Niemandem etwas einreden lassen. Wenn man dem Kind schon nicht das Leben bieten kann, was man gern getan hätte, sollte man doch wenigstens „den Tod“ oder auch „die ewige Ruhe“ so gestalten, wie man es als Eltern gern würde.

Mehr habe ich an dieser Stelle auch wirklich nicht mehr dazu zu sagen, mir fiel das diesmal wirklich nicht ganz leicht und ich hoffe, ihr habt zumindest den Eindruck meiner Meinung zu diesem Thema gewinnen können.

Der Übergang zu einem Gewinnspiel fällt mir hier nun auch etwas schwer, aber das muss natürlich sein. Die Frage wird sicher aber heute nicht direkt auf das Thema beziehen, da ich einfach keine Frage dazu stellen möchte und kann.

Die Gewinne

1. Preis: 7 mal 1 Tasche

 

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 2. Preis: 14 mal 1 signiertes Lesezeichen

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Und hier nun die Frage, die ihr beantworten müsst, um noch ein Los für das gewinnspiel zu erlangen:

Was ist eure größte Angst?

Blogtourfahrplan

16.11. Kripo Bodensee Vorstellung bei Tine
17.11. Thema Organspende bei Yvonne
18.11. Berlin in den 60er Jahren bei Jens
19.11. Thema Organhändler bei Stefanie
20.11. Familienfehde bei Babs
21.11. Gerüchte, Tratsch und falsche Anschuldigungen bei Nadja
22.11. Tod des Kindes nach der Geburt bei mir
23.11. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Blogtour „Catron“ Tag 2


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Heute begrüße ich euch zum zweiten Tag unserer Blogtour zu „Catron“ von Anja Berger. Wir haben uns wieder ein paar schöne Themen überlegt, mit denen wir uns intensiv beschäftigt haben und an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Anja bedanken, denn sie hat uns wirklich sehr geholfen und hatte immer ein offenes Ohr für uns.

Ich habe mich für heute mit Kira beschäftigt und mit der Magie in „Catron“, die Anja noch einmal schön für euch erklärt hat, damit ihr beim Lesen auch wirklich versteht, wie das ganze funktioniert. Denn das ist eine Besonderheit in diesem Buch (zumindest meiner Meinung nach), die Magie ist doch etwas anders, als sie sonst in Bücher ist, was mir persönlich wirklich gut gefällt.

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Das ist Kira. Kira liebt Musik und hat eine ganz besondere Beziehung zu ihr. Musik ist für Kira Magie, die sie darin erkennen kann. Die Musik ist auch der Grund dafür, beziehungsweise eine ganz besondere Melodie, dass Kira die eine andere Welt kennen lernt. Kira selbst ist sehr mutig und eine sehr starke junge Frau, doch gleichzeitig ist sie in der neuen Welt unsicher und teilweise sogar naiv, was ich aber für völlig normal halte (würde wohl jedem in dieser Situation so gehen).

Nun zur Magie. Und was Anja Berger dazu sagt 🙂 . Wie funktioniert sie?

Ja, wie funktioniert Magie… Kira stellt sich das ja zu Anfang recht spektakulär vor. Ein wenig so, wie die Tricks von Copperfield oder anderen Illusionisten. Auch meint sie, dass alles eigentlich erklärbar sein müsste. Logisch natürlich – anhand der passenden Naturgesetze selbstverständlich.
In der „anderen Welt“ angekommen, wird sie allerdings eines Besseren belehrt. Magie ist dort sehr real, wie sie recht schnell feststellt.
Sie funktioniert in der Regel über Konzentration und Willen. Man muss als Magier zunächst lernen, seine Konzentration zu richten – im besten Fall auf das, was man erreichen will. Deshalb beginnt Skjaldan seinen Unterricht auch mit der Übung mit dem Kieselstein. Dadurch soll Kira lernen, ihre Konzentration auf ein Objekt zu richten – in dem Fall den Stein – was etwas leichter ist als eine Abstrakte Aufgabe wie z.B. die Gedanken einer anderen Person zu lesen. Sie muss also ihre Konzentration richten und dann etwas wollen. Verbindet man nun Willen mit Konzentration und besitzt ein magisches Talent, geschieht, was man will.
Hört sich einfach an?
Ist es auch, WENN man seine Konzentration präzise richtet und GENAU weiß, was man will. Man kann also nicht unbeabsichtigt Magie wirken, weshalb Skjaldan am Anfang auch irritiert darüber ist, dass Kira genau das tut – er glaubt es ihr ja auch nicht.
Wieso kann nun Kira Magie wirken ohne sich so extrem zu konzentrieren?
Sie hat ein intuitives Talent, es reicht also, wenn der Wille stimmt und die Konzentration nicht so genau gerichtet ist. Nachteil: Präzise Planung spart Kraft. Magie ist anstrengend und man hat nicht unbegrenzt Kraft zur Verfügung. Wenn ich exakt weiß, was und wie ich etwas tun möchte, benötigt der Vorgang weniger Kraft als wenn ich das nur irgendwie weiß – aber unbedingt will.
Kraft kann Ungenauigkeiten ausgleichen. Je größer die Ungenauigkeiten umso mehr Kraft wird benötigt.
Genau das ist der Grund, weshalb intuitive Magier meist nicht überleben, nachdem ihr Magietalent erwacht. Das tut es in der Regel zwischen 13 Jahren (früh) und 20 Jahren (spät). Sie wollen etwas unbedingt – wissen aber nicht wie sie es erreichen können und aktivieren unbeabsichtigt ihr Magietalent. Der Kraftaufwand ist zu groß, sie haben noch nicht gelernt, das Ganze zu kontrollieren und das wars dann.
Wieso passiert das Kira nicht? Weil sie das „Glück“ hat in dem Teil der Welt aufzuwachsen, in dem es Magie „nicht gibt“ Ihr Unterbewusstsein signalisiert ihr – das geht nicht – wenn sie sich wirklich etwas wünscht – und demnach geht es auch nicht.
Soviel zu den Grundlagen.

Und jetzt: Welche Kraft nutzt man?

In der Regel die Eigene geistige Energie – Kraft der Gedanken – Konzentrationsfähigkeit etc. Deshalb gibt ein „Zu viel“ an Magie auch Kopfweh. Man kann über diese Kraft hinausgehen, wenn auch nicht sehr weit, indem man zusätzlich körperliche Kraft einsetzt. Das führt bei einem „Zu viel“ zum Tod. Moanir nimmt das in Kauf als er Kira in die Welt ruft.
Er tut aber noch etwas anderes – er nutzt fremde Kraft. In seinem Fall die vom Stein des Lichts zu Verfügung gestellte Kraft. Das geht und wird auch gerne praktiziert um die eigene Kraft nicht aufzubrauchen. Das Leiten fremder Energie – woher auch immer – kostet aber immer auch eigene Kraft. Man muss also beides gut im Blick haben um sich nicht zu erschöpfen, während die externe Kraftquelle unter Umständen noch Kapazitäten aufweist. Also nutzt Moanir zwar fremde Kraft um über die Weltengrenze hinaus nach einem geeigneten Kandidaten zu suchen, verbraucht dabei aber seine Eigene Kraft in zu großem Maß und stirbt.

Hier liegt übrigens der Hauptunterschied der beiden Schulen begründet: Quo nutzt die Kraft des Lichtes als externe Quelle – Catron die der Dunkelheit.

Kann man auch ganz andere Kraft nutzen?

Ja – kann man. Zum beispiel die Kraft eines anderen Magiers (In Band 2 gibt es da Situationen – in Band 1 geschieht das aber auch als Kira in Shadars Bewusstsein geht und seine Kraft nutzt um aus Catron zu fliehen) oder Energie, die in der Natur vorhanden ist. In Band 3 versucht Kira Kraft aus einem Erdrutsch zu nehmen um ihn umzuleiten/zu stoppen und trifft genau auf das Problem, was mit einer solchen Energienahme verbunden ist. Der stärkere Part bestimmt die Richtung.
In Band 1 Steigt Kira dazu in Shadars Kraftstrom ein – nimmt also seine Kraft – und kann sie auch kontrollieren, da ihr eigenes Talent größer ist als Shadars. Sie muss ihm erlauben den Strom zu verlassen – er könnte es sonst nicht. Gut für sie ist auch, dass Shadar ihr nicht wirklich schaden will, denn eine solche Verbindung ist sehr leicht angreifbar.
Im Falle des Erdrutsches ist das Naturereignis der stärkere Partner, was Kira bemerkt nachdem sie in den Kraftstrom eingestiegen ist – zum Glück für sie besitzt der Erdrutsch keinen Willen – sie kann also in gewisser Weise Einfluss nehmen, ist aber an den Strom gebunden, bis die Erde zum Stillstand kommt.

Woher noch die Energie nehmen? Aus der Natur /den Elementen, Wer das tut, nutzt immer Licht und Dunkelheit gemeinsam und kann so Einfluss auf die Elemente nehmen. Vor 400 Jahren also zu Laon dei Savrens Zeit war das die übliche Form von Magienutzung. Es gab die Trennung zwischen Licht und Dunkel ja noch nicht.  Laon dei Savren war also tatsächlich in der Lage einen Feuerball zu werfen oder das Wasser zu lenken, die Erde als Kraftwelle zu nutzen, Luft zu verdichten …
Diese Art der Magie geriet aber nach der Trennung von Licht und Dunkel in Vergessenheit, weil sie nicht ganz ungefährlich ist und weil nach der Erschaffung der Stian-Kar die Kraft von Licht – oder Dunkel einfacher zu haben war.

Magische Gegenstände – Magie binden

Magie bleibt nicht in Unbelebtem – einer der wichtigsten Grundsätze, was das betrifft. Etwas Lebendiges muss immer dabei sein, was die Magie aufrecht erhält. Ein Tropfen Blut und ein Träger – im Einfachsten Fall. Kiras Armreif in Catron, der verhindern sollte, dass sie Magie wirkt ist ein gutes Beispiel dafür.
Kupfer und Silber sind die Metalle, die Magie aufnehmen können. Man bereitet das Metall vor, gibt einen Tropfen Blut des Trägers darauf, bindet die Magie daran und dann darf der Träger das Schmuckstück nicht ablegen.  Wenn man das länger als einen Tag tut ist die Magie futsch.
Speichersteine … Es gibt eine Steinart, die in Aidris und Kherravar im Gebiet des Kheralis-Massivas gefunden wird – Speichersteine. Diese Steine sind klar durchsichtig und reflektieren die Farben und das Licht der Umgebung hervorragend. Auch in ihnen kann man Magie speichern und mit minimalem Aufwand aufrecht erhalten. Je größer der Stein umso größer die mögliche Energiemenge. So kann man Magische Energie selbst „aufbewahren“ und bei Bedarf abrufen. Allerdings sind diese Steine SEHR selten.
Der Stein des Lichts, wie der der Dunkelheit sind solche Speichersteine (erfährt man in Band 2).

Woher kommt die Magie?

Die magische Energie ist in allem was lebt vorhanden – die astrale Ebene, die „Geisterwelt“ IST Magie – Menschen leben in der Regel in der physischen Ebene, ihr Körper besitzt aber eine astrale Komponente (wie auch eine geistige Komponente) – Magier könen nun auf diese astrale Komponente zugreifen und ihre eigene astrale Energie erschöpfen (Eigene Kraft) oder eben fremde astrale Energie (fremde Kraft) leiten. Die astrale Ebene kann auch betreten werden (ohne den eigenen Körper mitzunehmen) – das wird in Band 2 näher erklärt.

Andere magische Talente:
Bardenmagie, Schamanismus, Tanz … all das kann, bei einem vorhandenen Talent, eine Verbindung zur astralen Ebene herstellen, die man nutzen kann. Barden über die Musik und das Hören – man hört den Steinen lange genug zu um sie verändern zu können – als Kurzform. Akifs Tänzerin legt Magie in ihren Tanz, ein Schamane beschäftigt sich mit Auren, Geistern und der Kraft des Lebendigen.

Das Gewinnspiel

Beantworte jeden Tag unsere Tagesfrage und nimm am Ende der Blogtour an der Verlosung phantastischer Preise teil.

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Heutige Tagesfrage: Welche anderen „Magieformen“ kennt ihr?

Unsere Teilnahmebedingungen findest Du hier.

Blogtour-Fahrplan

07.11.2016 Die Melodie der Sterne bei Büchertraum

08.11.2016 Kira und die Magie bei mir

09.11.2016 Grauenerregende Kreaturen bei Büchertraum

10.11.2016 Konflikt der Schulen bei Lesemappe

11.11.2016 Anja Berger im Gespräch bei Sonja

Blogtour „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ Tag 4


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Hallo und ein ganz herzliches Willkommen zum vierten Tag der Blogtour zu „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon aus dem dtv-Verlag. Es ist wirklich ein ganz wunderbares Buch und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bedanken, dass ich bei dieser Blogtour teilnehmen durfte.

Ich habe heute die Aufgabe, euch etwas über die Charaktere aus dem Buch zu erzählen. Mein Wunsch ist es, euch eine Vorstellung der Charaktere zu geben, aber ohne euch allzu viel zu verraten, denn meiner Meinung nach gibt es Einiges, dass ihr selbst beim Lesen herausfinden solltet. Deshalb wird es zu den wichtigsten Charakteren, die der Leser relativ am Anfang kennen lernt, einige Informationen, alle Anderen und vor allem alles, was ich im Laufe des Buches möglicherweise noch verändert, werdet ihr wohl selber erlesen müssen 🙂 .

Lennart Malmkvist

Lennart ist der Hauptcharakter aus diesem Buch, was uns ja auch bereits der Titel verrät. Er ist Anfang 30, arbeitet für eine große Investmentgesellschaft und das auch recht erfolgreich. Eigentlich sollte er zwar den Verlag seines Vaters übernehmen, doch Lennart wusste schon früh, dass sein Weg nicht in diese Richtung führen wird. Lennart bezeichnet sich selbst als recht attraktiv, doch leider hat er ein großes Problem: Er ist allergisch gegen Beziehungen. Sobald Lennart auch nur daran denkt, eine Beziehung eingehen zu wollen (wohlgemerkt, eine amouröse Beziehung), leidet er an einem juckenden Ausschlag, der ihn nicht nur weniger attraktiv macht, sondern natürlich auch unangenehm und störend ist. Gemeinsam mit einer anderen wichtigen Figur lebt er in einem Mehrparteienhaus, er ist, auch wenn es nicht immer den Anschein macht, sehr empathisch und grundsätzlich auch ein guter Mensch. Nur Bölthorn, den Mops seines Nachbarn, den kann er nicht leiden…

Bölthorn

Bölthorn ist der Mops von Buri Bolmen. Doch er ist kein gewöhnlicher Mops, er ist eigentlich ein uraltes Wesen, welches durch einen Fluch im Körper eines Mopses gefangen ist. Er wird als dick, träge und (Verzeihung) verfressen beschrieben, außerdem glaubt Lennart, dass er kein reinrassiger Mops ist. Das Beso0ndere an Bölthorn ist, dass er in der Nähe eines Gewitters sprechen kann. Dies gibt ihm dann auch die Gelegenheit, Lennart zu sagen, dass er ihn auch nicht wirklich leiden kann. Doch zu welchen Abenteuern diese Fähigkeit führt und wie Lennart das überhaupt herausfindet, dass müsst ihr schon selber lesen 🙂 .

Buri Bolmen

Buri Bolmen ist der Nachbar von Lennart und vor allem auch der Besitzer von Bölthorn. Ihm gehört ein Laden für Scherz- und Zauberartikel, in welchen er sein ganzes Herzblut hineinlegt. Buri war mir direkt sympathisch, er hat nämlich einen langen weißen Bart und Lennart vergleicht ihn mit Professor Dumbledore. Auch sonst scheint er ähnlich zu sein, denn er ist weise und großväterlich, außerdem ist er auch schlagfertig. Und vor allem isst er gern Dinge, die Maria Calvino ihm kocht. Buri ist auch sehr weise, wird von seiner Umwelt aber auch als wunderlich wahrgenommen. Und ganz so, wie es vielleicht aussieht, ist es auch nicht…

Maria Calvino

Maria Calvino ist eine heißblütige Italienerin, mit viel Feuer. Sie ist immer ein wenig schneller als ihre Mitmenschen und ist immer beschäftigt. Ihre große Leidenschaft ist die italienische Küche und sie liebt es, viel und vor allem zu viel zu kochen, und alles was zu viel ist, wird dann an Kindergärten, Nachbarn und vor allem an Buri verteilt, auch wenn sie es ihm nie selbst bringt. Maria ist nämlich in Buri verliebt. Sie ist immer sehr nett zu Lennart, auch wenn sie ihn manchmal mit ihrem Temperament „überfährt“, doch auch er mag sie sehr gern und sie scheinen gute Nachbarn zu sein. Maria ist in jedem Fall ein sehr herzlicher Mensch, freundlich, klug und hat ein großes Herz.

Frederik

Frederik ist Lennarts bester Freund. Er ist genau wie er Anfang 30, ist jedoch in der IT-Branche als Fachmann tätig. Wenn Lennart Hilfe in diesem Bereich braucht, kann er sich immer an ihn wenden. Frederik wird außerdem als chaotisch beschrieben, ganz im Gegensatz zu Lennart, der sehr ordentlich ist. Star Wars ist Frederiks große Leidenschaft, außerdem wird eher als Nerd bezeichnet.

Emma

Zuletzt wäre da noch Emma, über die man allerdings gar nicht so viel erfährt. Lennart und Emma haben zu Anfang einen One-Night-Stand und Lennart scheint sie auch sehr gern zu haben, da er unmittelbar danach den Ausschlag bekommt. Doch irgendetwas stimmt mit ihr nicht, sie will unbedingt mit Lennart reden, denn sie glaubt, sie sei in Gefahr, doch es kommt immer etwas dazwischen, außerdem lässt sie ihn sogar einmal sitzen. Lennart wird demnach nicht aus ihr schlau, auch wenn er ihr eigentlich schon gern helfen würde, vorausgesetzt, sie schwebt wirklich in Gefahr…

Das Gewinnspiel

Finde und sammle die markierten Buchstaben in unseren Beiträgen und sende das Lösungswort bis zum 08.11.2016 um 24 Uhr an gewinnspiel@booktraveler.de

Die Gewinne

1 Print „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon
-Der Gewinn wird direkt vom Verlag versendet-

1 signiertes Poster von Lars Simon und „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ -Versand erfolgt durch Agentur Booktraveler –

1 Mini Goodie-Set zu „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ -Versand erfolgt durch Agent Booktraveler-

Unsere genauen Teilnahmebedingungen findest Du hier 

Blogtour-Fahrplan

01.11: Aus der Sicht eines Mops (Buchvorstellung) bei buchreisender.de

02.11: Meet & Greet auf biblometasia.de
03.11: Schauplätze auf selenas-kreativlabor.blogspot.de

04.11: Charaktere hier bei mir

05.11: It’s Magic auf readingisliketakingajourney.blogspot.de

06.11: Lecker italienisch Essen auf buechertraum.com

 

Blogtour „The longest way“ Tag 1


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Hallo und herzlich Willkommen zu unserer ersten Blogtour zu „The longest way“ von Christoph Rehage. Das Buch ist ein ganz Besonderes und umso mehr freuen wir uns, euch etwas über die verschiedenen Aspekte des Buches zu erzählen. Ich beginne heute mit einem Beitrag über China, ein sehr komplexes Thema. Ganz sicher habe ich nicht alles aufgeschrieben, was vielleicht doch noch wichtig wäre, aber es soll ja auch nur einen Einblick geben.

China ist ein kultureller Raum in Ostasien, entstanden ist China schon vor 3600 Jahren, so zumindest die Aufzeichnungen und war von 221 vor Christus bis 1912 ein Kaiserreich. Heute ist es die Volksrepublik China und die Republik China, welche von den sogenannten Taipeh kontrolliert wird (dieser Teil wird auch Taiwan genannt).

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Was mir besonders an China gefällt, ist seine Geographie. Es gibt unglaublich große, schnelllebige Großstädte, aber auch sehr ländliche, abgeschiedene Flächen, Berge, Wüste und wunderschöne Wasserfälle. Man kann also sagen, dass man, wenn man nach China reist, zumindest von der Landschaft her haben kann, was man will. Das chinesische Festland umfasst ca. 9,5 Millionen Quadratkilometern, ist also in etwa so groß wie Amerika. Von Norden nach Süden sind es 4500 km und von Westen nach Osten sind es 4200 km. Zwei Drittel des Landes sind Gebirge, der größte Berg ist der Mount Everest, welcher gleichzeitig auch der höchste Gipfel der ganzen Welt ist.

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Was ich persönlich ebenfalls faszinierend finde, sind die Schriftzeichen der Chinesen. Die Schrift, welche auch die älteste noch verwendete Schriftform ist, besteht aus tausenden von Zeichen, manche davon stehen für ein Wort, andere können sogar einen ganzen Satz ausdrücken. Wenn ich mir da überlege, wie schwer es ist, allein unsere Buchstaben zu lernen, wie schwer muss es dann sein, so viele Zeichen zu lernen, die ja ganz nebenbei auch nicht unbedingt leicht zu „schreiben“ sind. Ich habe da wirklich Hochachtung für die Europäer, die sich daran geben und auch für die Chinesen, die es lernen müssen.

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Natürlich kann man nicht über China sprechen, ohne die Chinesische Mauer zu erwähnen. Der Bau dieses unglaublichen Objektes begann höchstwahrscheinlich bereits im siebten Jahrhundert vor Christus und es gehört damit ganz sicher zu einem der ältesten Objekte, die noch erhalten sind und vor allem so gut erhalten sind. Der größte Teil der Mauer ist zwar in einem sehr schlechten Zustand, doch die Teile, die noch intakt sind, sind noch sehr gut. 2012 wurde eine Gesamtlänge von 21.196,18 km angegeben. Von Volumen und Masse her ist die Mauer das größte Bauwerk der Welt, die Besonderheit besteht darin, dass die einzelnen Abschnitte in unterschiedliche Zeiten und auch nach unterschiedlichen Bauweisen gebaut wurden. Ich werde euch hier mal die Seite von Wikipedia verlinken, denn die Geschichte um die Mauer ist wirklich sehr interessant, aber einfach nur abschreiben finde ich an dieser Stelle nicht gut.

China gehört mit Sicherheit zu einem der interessantesten Ländern der Welt, durch seine Vielfältigkeit und ich habe auch von einem Kollegen gehört, dass die Menschen sehr freundlich gegenüber Gästen und Fremden sein sollen. Irgendwann möchte ich gern mal nach China reisen, allerdings würde ich dann nicht unbedingt, wie Christoph Rehage, zu Fuß gehen 😀 .
Gewinnspiel

Beantworte unsere Tagesfragen als Kommentar und gewinne mit etwas Glück ein Print „The Longest Way“ von Christoph Rehage.

Die Teilnahmebedingungen findest du hier.
Was würde dich an China interessieren?

Blogtour „Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten“ Tag 2


Hallo und herzlich Willkommen zu unserer #Blogtour zu „Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten“ vom Benno Köpfer und Peter Mathews. Diese Blogtour wird von #Booktraveler organisiert. 

Bei mir geht es heute um ein ganz essentielles Thema, dass ich auch gar nicht anhand irgendwelcher Informationen, sondern ganz allein anhand meiner Gedanken bearbeiten möchte. Es geht um das Thema Freundschaft und das Freunde nicht weg schauen sollten, wenn mit einem Freund etwas nicht in Ordnung ist.

Dazu muss ich sagen, hinschauen allein reicht nicht. Natürlich ist es wichtig, dass man überhaupt erstmal mitbekommt, dass es einem Freund schlecht geht, dass er anders ist, sich verändert hat. Diese Veränderungen können auf vielerlei Weißen geschehen, der Freund könnte traurig wirken, abweisend, aggressiv oder vielleicht auch völlig „dicht machen“. Das sind in jedem Fall Zeichen, die einem guten Freund auffallen sollten und die einen zumindest zum nachfragen anregen sollten. 

Doch auch hier kann es natürlich passieren, dass man keine adäquate Antwort bekommt, dass man abgespeist wird oder unter Umständen völlig ignoriert wird. Hier halte ich es für das Richtige, in jedem Fall dranzubleiben. Denn wenn nicht doch irgendetwas wäre, wäre diese Veränderung wahrscheinlich nicht aufgetreten. Hierbei muss es ja gar nicht um so etwas Extremes gehen, wir es in diesem Buch der Fall ist, es können auch einfach Probleme sein, physischer oder psychischer Natur oder auch Familiäres. Doch das bekommt man alles nur raus, wenn man seinem Freund zeigt, dass man für ihn da ist und oft hilft schon alleine das Merken einer Veränderung sehr, denn die Person weiß dann, dass sich jemand für ihr Wohlbefinden interessiert und das macht den Zugang zum eigentlichen Problem wesentlich leichter. 

Damit sind wir auch schon beim zweiten Punkt angelangt, man darf es nicht nur sehen, man muss auch aktiv werden. Erst, indem man versucht herauszufinden, was denn los ist und dann, indem man versucht, seine Hilfe anzubieten und vielleicht auch schon direkt alleine durch Beistand hilft. Wenn es zu einer charakterliche Veränderung kommt, kann man davon ausgehen, dass das Problem schon etwas schwerwiegender Natur ist und es ist nicht unbedingt gesagt, dass man helfen kann. Hier würde sich empfehlen, einen Gang zu einer professionellen Hilfe zu empfehlen, vielleicht auch anzubieten, mitzukommen. Als guter Freund kann man so etwas durchaus tun, denn das Wichtigste ist, den Freund nicht alleine zu lassen. Er muss spüren, auch wenn er sich anfangs vielleicht wehrt, dass sich jemand Sorgen um ihn macht und notfalls bereit ist, auch etwas gegen seinen Willen zu tun, um ihn zu schützen. Ein richtiger Freund macht so etwas. 

Ich spreche da aus eigener Erfahrung, ich möchte da auch gar nicht zu sehr drauf eingehen. Aber es gab eine sehr schwere Zeit für eine meiner besten Freundinnen, in der sie sich bei Weitem nicht immer korrekt verhalten hat, aber egal ob sie mich angelogen hat, ich habe immer nur ihr Bestes gewollt. Und wenn sie zu großen Mist gemacht hat, habe ich es den richtigen Leuten gesagt, es zwar schon etwas „petzen“, aber ich wollte lieber eine Petze sein, als Gefahr für meine Freundin zu verantworten. Es kann nicht mehr passieren, als dass diese Menschen euch dann böse sind, aber früher oder später merken sie, dass man das Richtige getan hat. Wir sind jetzt 15 Jahre befreundet und ich würde alles wieder genauso tun. 

Ich möchte euch also mitgeben, achtet auf einander! Seit achtsam, wenn es Jemandem schlecht geht, fragt Nacht, helft, wenn ihr könnt und lasst euch nicht mit einem „Alles okay“ abspeisen, wenn ihr euch sicher seid, dass nicht alles ok ist. Auch wenn Jemand darauf sauer reagiert, am Ende sind wir doch alle froh, dass sich jemand für uns interessiert und wir nicht egal sind. Freunde schauen einfach nicht wrg, Freunde sind für einander da und wenn sie nicht merken, dass etwas los ist, wer denn dann? 

Gewinnspiel

Gewinnspielfrage:

Habt ihr schon mal einen Punkt gehabt, am dem ihr wusstet, dass einen Freund etwas belastet und habt ihr geholfen?

Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.

Die genauen Teilnahmebedingungen findest du hier (bitte den Link einfügen: http://www.booktraveler.de/blogtouren/teilnahmebedingungen/)

Der Gewinn
1 Print „Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten“ von Benno Köpfer und Peter Mathews
– Der Gewinn wird direkt vom Verlag verschickt-

Blogtour „Miss you“ Tag 4


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Heute begrüße ich euch zum vierten Tag unserer #Blogtour zu #MissYou von #KateEberlen, die ihr ja gestern schon im Interview ein wenig kennen lernen konntet. Ich verlinke euch unten alle Blogs, falls ihr noch mal nachschauen wollt. Bei mir erfahrt ihr nun etwas zum Thema Asperger, ich werde euch allgemein erzählen, was das denn eigentlich ist, seit wann es diese Krankheit offiziell gibt und auch ein wenig, wie man es erkennen kann. Da ich mit Kindern arbeite, kann ich euch von vornherein sagen, dass man es nicht pauschalisieren kann, jedes Kind ist anders und nur weil ein Kind Züge des Asperger-Syndroms hat, heißt das natürlich noch lange nicht, dass es wirklich so ist. Bedingt durch meine Arbeit bin ich da sehr vorsichtig geworden, weshalb ich das Thema auch nicht allzu tief besprechen werde, da es für einen Blog einfach zu weitreichend ist.

Wie kommen wir denn überhaupt auf dieses Thema?

Die Protagonistin Tess hat eine kleine Schwester, Hope und bei ihr wird relativ zu Beginn des Buches das Asperger-Syndrom festgestellt. Es ist für die Familie nicht einfach, mit diesem Thema umzugehen, während Hope selbst natürlich kaum ein Problem damit hat, da sie gar kein Bewusstsein dafür hat, dass irgendetwas nicht in Ordnung wäre. Das finde ich sehr wichtig hervorzuheben, selbst wenn Kinder eine solche Krankheit haben, sind es oft wir Erwachsenen, die erst ein Problem daraus machen.

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Was genau ist denn das Asperger-Syndrom?

Das Asperger-Syndrom ist eine Variante innerhalb des Autismusspektrums. Das bedeutet, die Krankheiten gehören zwar nicht wirklich zusammen, dennoch gibt es einige Ähnlichkeiten. Beide gehören zu der Gruppe der tiefgreifenden Entwicklungsstörungen. Diese Störung ist angeboren und auch unheilbar, ein Unterschied zwischen Asperger und Austismus besteht aber beispielsweise darin, dass Autismus häufig von Beginn an zu erkennen ist, während Asperger erst später, ca. mit dem dritten oder vierten Lebensjahr offensichtlich wird.

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Eine Besonderheit der Krankheit an sich ist, dass man sich noch nicht darüber einig ist, ob es wirklich eine Krankheit ist oder eher eine Normvariante, außerdem ist man auch immer noch nicht absolut sicher, ob es nicht vielleicht doch ein selbstständiges Störungsbild ist oder eher eine Variante des frühkindlichen Autismus.

Hierbei muss man beachten, dass diese Krankheit noch gar nicht so lange „genutzt“ wird. 1920 wurde das erste Mal überhaupt über dieses Krankheitsbild diskutiert und zwar hat  Hans Asperger sich mit ihr auseinandergesetzt, ein Kinderarzt, allerdings hat er diese Krankheit als schizoide Psychopathie angesehen. 1981 bekam das Syndrom dann erstmals Beachtung von der Forschungsgemeinschaft, als Lorna Wing, eine britische Forscherin, die Arbeit des Herrn Asperger fortgesetzt hat und es dann in einen Teilbereich des Autismus einordnet. Heute zählt es zum Spektrum autistischer Störungen.

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Woran kann man Asperger erkennen und war sind typische Merkmale dieser Krankheit?

Wie bereits erwähnt, kann man diese Krankheit erst nach dem dritten/vierten Lebensjahr erkennen (individuelle Unterschiede gibt es immer). Sie führt zu einer qualitativen Beeinträchtigung der sozialen Interaktion und Kommunikation, die Kinder können Mimik und Gestik anderer Menschen sehr schlecht einschätzen und auch selbst nicht richtig anwenden. Ihnen fehlt das Einfühlungsvermögen und es fällt ihnen zudem schwer, Blickkontakt aufzubauen oder zu halten. Das bedeutet aber nicht, dass sie grundsätzlich kein Interesse an Interaktion hätten, sie können nur einfach nicht damit umgehen. Da Andere sie „wunderlich“ finden und sie oft abweisend und gefühllos auf Menschen wirken, kommt es auch vom Umfeld selten zur Kontaktaufnahme, was wiederum zu sozialer Isolation führt. Es ist also ein Teufelskreis, denn sie können nur schwer Kontakt aufnehmen, spüren dann aber unter Umständen, dass auch niemand auf sie zu kommt, wodurch Ersteres wieder verstärkt wird.

Doch leider ist das nicht das einzige Problem, auch motorisch treten Probleme auf. Häufig machen die Kinder ungelenke Bewegungen, es fällt ihnen unter Umständen schwer, ihre Gliedmaßen, insbesondere Arme und Hände richtig zu koordinieren. Diese Koordinationsstörungen treten sowohl in der Grobmotorik als auch in der Feinmotorik auf. Bei Angst oder Erregung, also bei starken Gefühlen, treten oft Manierismen auf, ein Beispiel dafür ist das flatternde auf und ab bewegen der Arme und Hände.

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Die Intelligenz der Kinder ist aber normalerweise gleich ausgeprägt, wie bei anderen Kindern, doch kommt es hier oft zu Inselbegabungen. Sie interessieren sich sehr spezifisch für eine Sache (oder auch mehrere) und kennen sich damit absolut perfekt aus, da es eben nur diese eine Sache (oder eben wenige mehr) gibt, die sie einfach völlig fasziniert. Man kann beobachten, dass Kinder mit Asperger-Syndrom, die über „ihre Sache“ reden, völlig darin aufgehen und gar nicht mehr darauf achten, ob man ihnen zuhört. Desweiteren reden sie oft wie kleine Erwachsene, wenn es um diese Sache geht, weshalb die Krankheit in England auch häufig „Little-Professor-Syndrome“ genannt wird. Außerdem haben die Kinder Stärken in der Wahrnehmung, vor allem in der Selbstwahrnehmung, sie reflektieren sich oft selbst, außerdem sind sie zu erstaunlichen Gedächtnisleistungen fähig.

Ihr seht, diese Krankheit ist natürlich immer eine negative Sache für die Kinder, doch mit der richtigen Hilfe und einem darauf abgestimmten Umgang, kann man den Kindern sehr gut helfen, wichtig ist, sie in ihren Interessen zu bestärken, da dies ihr Selbstbewusstsein aufbaut, von dem sie häufig nicht allzu viel haben.

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Das Gewinnspiel

Wie viele „Miss You“ befinden sich insgesamt in den Beiträgen?
(Es zählen nur die Bilder )

Verrate uns am Ende der Blogtour ihre Anzahl in einer Mail an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Miss You
Das Gewinnspiel endet am 10.10.2016 um 24 Uhr

Die Gewinne

Miss you von Kate Eberlen

5 mal je 1 Print „Miss You“ von Kate Eberlen

-Die Gewinne werden direkt vom Verlag versendet-

Die Teilnahmebedingungen findest hier (<- klick)

Tourplan

03.10. –  Die Chemie der Liebe

http://www.die-fantastische-buecherwelt.de/

04.10. – Folgen einer Scheidung

http://www.facebook.com/

05.10. – Kate Eberlen

http://www.buchreisender.de/

06.10. – Das Asperger-Syndrom

http://www.tamysbuecherwelt.wordpress.com/

07.10. – Trauerbewältigung

http://www.derbuecherkessel.blogspot.de/

08.10. – Rezepte gegen das Vermissen

http://www.buechertraum.com/

09.10. –  The Rolling Stones

http://www.meinbuecherparadies.blogspot.de/