Buchvorstellung „Geliebte Seele“


Hallo ihr Lieben, 

Ich weiß, es ist schon wieder viel zu lange her, aber im Moment bekomme ich es einfach nicht hin, regelmäßig zu bloggen. Dennoch arbeiten die Mühlen im Hintergrund weiter. 

So kam es, dass Sandra Berger mich darauf aufmerksam machte, dass ihr Buch bald erscheinen würde und ich würde es euch nun gern kurz vorstellen. 

Klappentext

In den Gemäuern von Kirchen lauern dunkle Gestalten. 

Das hat die 17-jährige Sarah bereits am eigenen Leib erfahren. Als sie von ihrer Mutter genötigt wird, an der Beisetzung ihres Nachbarn teilzunehmen, hilft ihr der mysteriöse Gabriel, die Panikattacke zu bekämpfen. Doch für diesen Gefallen verlangt er eine Gegenleistung, die Sarah ihm nicht erfüllen will.

Gleichzeitig bekunden die angsteinflössenden Gruftschwestern Interesse an ihr. Doch warum?

Als ihr Exfreund Luke auftaucht, nehmen Sarahs Probleme überhand. Wird er ihr Geheimnis für sich behalten?

Klingt doch spannend, oder?

Das Buch erscheint erst am sechsten Oktober, doch hier könnt ihr es bereits jetzt als Ebook vorbestellen. 

Schaut es euch doch einmal an, wenn euch der Klappentext gefällt 🙂 

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Blogtour „Nachtblumen“


achblumenHallo und ein herzliches Willkommen zu unserer Blogtour zu Corinna Bartschs Buch „Nachtblumen“. Ich hoffe euch haben die bisherigen Beiträge gefallen und ihr könnt auch heute wieder etwas mitnehmen. Bei mir soll es heute um den Beruf des Bauzeichners gehen, den unsere beiden Protagonisten erlernen, denn nicht jeder weiß überhaupt genau, was ein Bauzeichner tut. Mein Beitrag wird sich mit dem Beruf des Bauzeichners in Deutschland beschäftigen, da es durchaus Unterschiede in anderen Ländern gibt. Nachtblumen

Ach und übrigens, vergesst nicht, die Nachtblumen im meinem Beitrag zu zählen, um eine Chance auf den Gewinn zu haben 🙂 . Dazu aber später mehr.

Was ist überhaupt ein Bauzeichner? 

Ich muss ehrlich sagen, ich wusste bis vor einigen Jahren auch nicht, was genau ein Bauzeichner ist und was er tut, doch da mein Exfreund diesen Beruf erlernt hat, kann ich mittlerweile etwas damit anfangen, was mir beim Lesen des Buches doch ein wenig geholfen hat. Bis dato dachte ich noch, ein Ingenieur oder Architekt würde die Baupläne erstellen, aber weit gefehlt. Der Bauzeichner ist sehr wichtig für alle Menschen, die am Bau eines Objektes beteiligt sind, da er maßstabgerechte Zeichnungen und Baupläne erstellt, die ihm vom Architekten oder vom Ingenieur vorgegeben werden. Auch erstellt er die notwendigen normgerechten Bau- und Ausführungszeichnungen, die Grundrisse, Ansichten, Details usw. enthalten. Diese werden selbstverständlich für den Bau benötigt, aber auch für Genehmigungen. Nachtblumen

Wie arbeitet ein Bauzeichner?

Bauzeichner sitzen meist in Büros, können aber durchaus auch von zu Hause aus arbeiten. Heutzutage läuft es meistens über den PC, mit dem Programm CAD (Computer Aided Design), früher jedoch wurden die Pläne noch ganz klassisch mit Tusche oder Bleistift erstellt. Ein Bauzeichner sollte also schon eine Befähigung zum Zeichnen haben, auch wenn hauptsächlich mit Computer gearbeitet wird. Auch ein gutes räumliches Denken kann ganz gewiss nicht schaden. In Deutschland wird der Beruf des Bauzeichners in drei Felder geteilt, auf die ich nun gerne noch eingehen möchte.

Bauzeichner Tiefbau

Hier fertigt der Bauzeichner Pläne für den Tiefbau, den Straßenbau und den NachtblumenLandschaftsbau an. Er arbeitet bei Unternehmen der Bauindustrie oder in Ingenieurbüros die auf Tiefbau, Wasserbau und Verkehrstechnik spezialisiert sind.

Bauzeichner Hochbau

Hier ist der Bauzeichner für die Planung und Ausführungen von Architekturbauwerken da, er arbeitet daher in Architekturbüros. Auch hier wird zumeist das Programm CAD verwendet, um die verschiedenen Pläne zu erstellen, doch gerade in der Ausbildung kann es in diesem Bereich dazu kommen, dass auch am Zeichentisch gearbeitet wird, was ein größeres Talent im Zeichnen erfordert.

Bauzeichner Ingenieurbau

Die ist der dritte und letzte Bereich, wahrscheinlich auch der „größte“. Hier werden ebenfalls Pläne zur Errichtung von Bauwerken erstellt, die in drei unterschiedliche Foren geteilt sind. Einmal Positionspläne, in denen die statische Berechnungen ersichtlich sind, dann noch die Bewehrungspläne, in denen die Stahlamierung kenntlich gemacht wird und die Schalpläne, welche das Rohwerk aufzeigen. Der Bauzeichner arbeitet hier in Ingenieurbüros oder in Planungsabteilungen von großen Unternehmen, Spezialgebiete können Massivbau, Holzbau und Stahlbau sein. Nachtblumen

Für alle Ausbildungen gilt, dass sie drei Jahre dauern, sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb stattfinden, sprich Dual. Der Auszubildende sollte ein Talent zum zeichnen haben und sich gerne mit dem Computerprogramm auseinandersetzen wollen, ein Realschulabschluss sollte vorhanden sein, mit Fachhochschulreife ist es danach auch möglich, an einer Fachhochschule zu studieren, doch auch andere Weiterbildungen sind möglich, beispielsweise kann man Ausbilder werden.

Ich hoffe, dieser Beitrag war euch nicht zu trocken und ihr konntet einen etwas genaueren Blick in diesen Beruf erhaschen.

Meine Tagesfrage

Könntet ihr euch vorstellen, diesen Beruf zu ergreifen?

Unser Gewinnspiel

Bitte beantworte die jeweilige Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar und verrate uns in einer Mail die Gesamtanzahl der Nachtblumen welche wir in den Beiträgen eingefügt haben. Es genügt eine Mail am Ende der Blogtour.

Teilnahmeschluss ist der 18.08.2017 24 Uhr an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Nachtblumen

Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier (http://www.booktraveler.de/blogtouren/teilnahmebedingungen/)

 

 

 

 

Blogtour „Das Pubertier“


Hallo und Herzlich Willkommen zum letzten Tag unserer Blogtour zu Jan Weilers Buch „Das Pubertier“. Ich hoffe sehr, euch haben die bisherigen Beiträge gefallen und ihr seid immer noch gerne mit dabei. Bei mir wird es heute ein kleines bisschen trockener, da ich mich einfach ein wenig mit der Pubertät an sich beschäftigt habe, ich versuche aber alles ein wenig zu lockern.

Die Pubertät beginnt und zeigt sich bei jedem Menschen anders, man kann also nicht pauschal sagen, dass sie DANN beginnt und DANN endet. Grob kann man sagen, dass die Pubertät bei Mädchen ca. mit dem 10. Lebensjahr beginnt und etwa mit 18 Jahren endet, während sie bei Jungen erst mit 12 Jahren beginnt und mit ca. 21 Jahren endet. Jungs entwickeln sich einfach ein wenig später als Mädchen, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, bei mir stimmt die Angabe auch nicht, ich war auch erst später in der Pubertät. Laut meinem guten Sigmund Freud befinden wir uns ab etwa dem 13. Lebensjahr in der Pubertät, ihr könnt also einen Trend sehen, wohin uns die Altersangaben führen. Natürlich gibt es auch immer wieder Ausnahmen, aber das würde nun für einen Blogbeitrag etwas zu weit reichen.

Was genau passiert denn in der Pubertät? Auch hier kann ich wieder nur ein wenig darauf eingehen, denn dieses Thema ist einfach viel zu komplex und würde definitiv auch viel zu weit wegführen. Im Grunde kann man sagen, dass in allererster Linie der Körper heranreift, die Körperbehaarung entwickelt sich (Schambehaarung, Bartwuchs, Achselhaare). Ausgelöst wird dies durch die erhöhte Hormonausschüttung, bei den Mädchen handelt es sich dabei hauptsächlich um Östrogen, während bei den Jungs hauptsächlich Testosteron ausgeschüttet wird. Hier gilt natürlich auch wieder, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Vor allem aber beginnt bei den Mädchen die Menstruation und bei den Jungen setzt die Spermienproduktion ein.

Erik H. Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung gibt uns auch noch eine Ahnung davon,  was im Innern der Kinder/Jugendlichen passiert. Zunächst sollte ich erklären, dass Erikson davon ausgeht, dass die Psyche des Menschen sich innerhalb von Krisen entwickelt, es gibt also immer zwei große Aspekte, die gegeneinander wirken und in die die Kinder/Jugendlichen eine Balance bringen müssen. Im Alter von 13-16 Jahren geht Erikson hier von der Krise „Identität gegen Identitätsdiffusion“ aus, was man denke ich bestätigen kann. Die Jugendlichen versuchen, sich selbst zu finden, werden aber von ihrer Umwelt teilweise eingeschränkt, lassen sich vielleicht auch beeinflussen und müssen versuchen, die Erwartungen an sich selbst und die Erwartungen von außen zu erfüllen, ohne dabei zu kurz zu kommen. Dies kann auch die schlechte Laune bzw. die Launenhaftigkeit der Jugendlichen erklären, denn es muss schon sehr schwierig sein, in ein Muster zu passen, wenn man selbst noch gar nicht weiß, was für ein Muster das sein soll bzw. werden könnte.

Ich habe selbst noch keine Kinder, arbeite aber mit Kindern und habe auch die pubertären Phasen meiner beiden Geschwister miterlebt und ich glaube, man kann ihnen nur mit Verständnis entgegenkommen, versuchen, sie zu unterstützen und gleichzeitig auch Freiraum geben. Auch für die Eltern ist diese Zeit keine leichte Zeit, ihre „Babys“ werden erwachsen, was auch zu Problemen bei ihnen führen kann, daher sollte man möglichst aufeinander achten und immer wieder versuchen, zusammen zu kommen. Jugendliche brauchen Grenzen und Freiraum, sie brauchen Sicherheit zu Hause und versuchen dennoch, sich „in Gefahr“ zu begeben. Vielleicht sollte man bereits vor der Pubertät dafür sorgen, dass das Kind sich sicher fühlt und einen Hafen hat, um die Krise der Pubertät zu erleichtern. Dies ist mir im Buch vor allem aufgefallen, egal was die Kinder von Jan Weiler taten, sie wussten immer, dass sie zu ihren Eltern kommen konnten und Hilfe bekommen würden und ich glaube, dass ist im Endeffekt das Allerwichtigste.

Das Gewinnspiel

Bitte beantworte die jeweilige Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar

Erinnert ihr euch noch an eure Pubertät?

und verrate uns in einer Mail dein wichtigstes Erlebnis als Pubertier!
bis 03.08.2017 24 Uhr an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Das Pubertier
Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier


Die Gewinne

2 mal 1 Print „Das Pubertier – Das Buch „
– Die Gewinne werden direkt vom Verlag verschickt. –


Blogtour-Fahrplan

25.07 Popcorn & Coke mit Sonja
26.07 Hormon Talk mit Svenja
27.07 Pubertiers Mix-Tape von Sharon
28.07 „Schummeln heute“ mit Anna-Maria
29.07 Das weibliche Pubertier bei Wencke
30.07 Mein Poisiealbum hat Sandy
31.07 Jungshumor & Mädchengekicher bei Kathrin
01.08 Guru im Labor bei Mir

 

Ich und die Menschen


20170709_165705Ich und die Menschen

Matt Haig

dtv Verlagsgesellschaft (21. August 2015)

352 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

In einer regnerischen Freitagnacht wird Andrew Martin, Professor für Mathematik in Cambridge, aufgegriffen, als er nackt eine Autobahn entlangwandert. Professor Martin ist nicht mehr er selbst. Ein Wesen mit überlegener Intelligenz und von einem weit entfernten Stern hat von ihm Besitz ergriffen. Dieser neue Andrew ist nicht begeistert von seiner neuen Existenz. Er hat eine denkbar negative Meinung von den Menschen. Jeder weiß schließlich, dass sie zu Egoismus, übermäßigem Ehrgeiz und Gewalttätigkeit neigen. Doch andererseits: Kann eine Lebensform, die Dinge wie Weißwein und Erdnussbutter erfunden hat, wirklich grundschlecht und böse sein? Und was sind das für seltsame Gefühle, die ihn überkommen, wenn er Debussy hört oder Isobel, der Frau des Professors, in die Augen blickt?

Allgemeines zu Buch und Autor

Matt Haig, geboren 1975 in Sheffield, hat bereits eine Reihe von Romanen und Kinderbüchern veröffentlicht, die mit verschiedenen literarischen Preisen ausgezeichnet und in über zwanzig Sprachen übersetzt wurden. (Quelle: Amazon.de)

Ich möchte euch dieses Buch als erstes Buch nach meiner Auszeit vorstellen, da es mich sehr berührt hat, nicht weil es traurig oder emotional war, sondern weil ich noch tagelang nach dem Zuschlagen daran denken musste. Es hat etwas in mir bewegt, es hat mich zum Nachdenken gebracht und ist mein bisheriges Jahreshighlight.

Kritische Auseinandersetzung

Auch wenn mir das Buch am Ende unwahrscheinlich gut gefallen hat, muss ich zugeben, dass ich anfangs Probleme mit dem Schreibstil hatte und auch damit, mich auf die Geschichte einzulassen. Ich will nicht zu viel verraten, aber ein Alien, dass auf unseren Planeten kommt und dafür den Körper eines Menschen stiehlt, kam mir doch etwas seltsam vor. Wenn man jedoch durchhält, sich auf die Geschichte einlässt, kommt man doch noch in die Geschichte rein und versteht immer mehr, warum alles so passiert, wie es passiert und dass alles doch nicht so „albern“ ist, wie man anfangs vielleicht denkt.

In die Hauptfigur konnte ich mich aus den oben genannten Gründen nicht direkt hineinversetzen, doch man baut eine Sympathie zu ihm auf und ich war am Ende doch sehr mitgenommen von seinem Weg. Ich habe einfach mit gelitten und mit gelacht, da ein Alien auf der Erde durchaus auch zu lustigen Szenen führt, wenn der Alien unsere Gepflogenheiten noch nicht übernommen hat. Andrew als Alien ist mir wirklich ans Herz gewachsen.

Vor allem gefällt mir die Botschaft des Buches und wie es auf das eigene Leben einwirkt. Denn aus den kritischen Augen eines Aliens wirken doch einige menschliche und weltliche Dinge seltsam und unpassend, man kann darüber lachen, schmunzeln aber auch in Grübeln verfallen. Ich hatte das Gefühl, ein wenig zu mir selbst zu finden und in den letzten Monaten konnte ich das gut gebrauchen. Vielleicht bedeutet mir dieses Buch auch deshalb so viel, weil es zur richtigen zeit am richtigen Ort war. Grundsätzlich glaube ich aber, dass Jeder etwas aus diesem Buch für sich mitnehmen kann und wenn es „nur“ dazu führt, dass man über sein eigenes Leben und sein Umfeld nachdenkt.

Fazit

Ich kann euch nur empfehlen, diesem Buch eine Chance zu geben und an die ganze Sache mit offenem Herzen und offenem Geist heranzugehen. Das Buch hat großes Potenzial, für mich ist es wirklich eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe, wenn nicht sogar eines der Besten, die ich je gelesen habe. Schaut es euch einfach mal an, meiner Meinung nach könnt ihr damit nichts falsch machen.

Ich bin zurück


Hallo an alle, die noch bei mir sind,

 

Wie ihr wahrscheinlich mitbekommen habt, war es hier das letzte halbe Jahr totenstill. Das hatte viele Gründe, vor allem persönliche. Ich konnte und wollte einfach keine Beiträge schreiben, es gelang mir nicht, egal wie viel Mühe ich mir gab und wie sehr ich mich anstrengen wollte. 
Doch das soll sich jetzt wieder ändern. Mein Blog war mir sehr wichtig und genau das soll er jetzt wieder werden. Jedoch wird alles etwas langsamer anfangen, da es mir die letzte Zeit des Blogs einfach viel zu viel geworden ist. Zu viele Touren, ich kam mit den Rezensionen überhaupt nicht hinterher. Es wird immer noch Touren geben, aber sehr viel weniger und auch bei den Rezensionen ist mein Ziel, zunächst pro Woche eine hochzuladen, wenn ich mehr schaffe ist es gut, wenn nicht ist es genauso gut. 
Ich möchte die Lust am bloggen einfach nicht wieder verlieren, ich setze ab jetzt auf Qualität statt Quantität und hoffe, dass Einige von euch trotzdem noch ab und zu vorbeischauen.

Mit neuer Stärke möchte ich jetzt wieder in den Blog starten und gute Beiträge für euch schreiben, ich habe in den letzten Monaten viel gelesen und habe somit auch schon Einiges im Hinterkopf. Ich freue mich jetzt einfach, wieder unter Blogger zu gehen und meine Meinung mit anderen zu teilen.

Das war es dann auch schon 🙂 

Blogtour „Engelsspiel“ Tag 2


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Herzlich Willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zu „Engelsspiel“ von Klaus Schuker. Ich hoffe sehr, euch werden unsere Beiträge werden euch gefallen und unterhalten und ihr macht rege bei unserem Gewinnspiel mit. Bei mir geht es heute um ein nächtliches Tête-à-Tête.

Was sagt Wikipedia dazu?

Ein Tête-à-Tête (nach manchen Quellen auch Tête-à-tête; wörtlich frz. tête-à-tête ‚Kopf an Kopf‘; Adverb: tête-à-tête ‚vertraulich, unter vier Augen‘) ist ein vertrauliches Zwiegespräch oder ein Stelldichein.

Das Wort bezeichnet in Frankreich bis heute eine vertrauliche Unterredung zwischen zwei Personen, ein Vieraugengespräch oder ein trautes Zwiegespräch. In diesem Sinne findet sich das Wort auch für einen Tischläufer, ein Frühstücksgeschirr und ein Sitzmöbel jeweils für zwei Personen oder ein Einzel(-spiel) im Pétanque.

Als Gallizismus im Deutschen bekam der Ausdruck, wie einige andere französische Begriffe, einen romantischen und/oder erotischen Unterton in der Bedeutung Rendevouz oder Schäferstündchen.

Die Anglisierung der deutschen Sprache verdrängt zunehmend den französischen Ausdruck. Stattdessen wird für jegliche Verabredung sowohl privater als auch geschäftlicher Natur der Begriff Date verwendet („Treffen, Verabredung, Rendezvous“, wobei im angelsächsischen Sprachraum nur informelle Verabredungen als Date bezeichnet werden).

(Quelle: Wikipedia.de)

Wie kenne ich dieses Wort?

Ich muss ehrlich sagen, ich war sehr beindruckt, nach dem ich die Begriffserklärung von Wikipedia gelesen hatte, dass es doch einige Bedeutungen für Tête-à-Tête gibt. Ich persönlich habe es bisher nur in der romantischen Form kennen gelernt, dass es ein Date bedeutet oder auch einfach nur „Zeit zu zweit“. Natürlich war es dabei auch immer etwas erotisch gemeint, beispielsweise nenne ich eine Verabredung so, bei der ich weiß, worauf es hinauslaufen wird.. 😀 . Erotisch ist es für mich auf jeden Fall, ich denke, die wörtliche Übersetzung, also Kopf an Kopf, könnte ja durchaus einen Kuss bedeuten.

Ein Tête-à-Tête würde mich also eine Verabredung sein, bei der man beispielsweise ins Kino geht, vielleicht danach noch etwas essen geht (oder auch umgekehrt) und eben dann die Standard-Frage gestellt wird: „Zu dir oder zu mir?“. Mir selber ist das noch nicht passiert und ich hoffe auch, dass es das nicht wird, da ich glücklich mit meinem Freund bin, doch auch eine Unternehmung, die wir Beide zusammen machen, könnte man als Tête-à-Tête bezeichnen.

Persönlich würde ich aber auch ein Gespräch, vielleicht ein berufliches, zwischen zwei Menschen auf Augenhöhe als solches bezeichnen. Wenn zum Beispiel zwei Chefs etwas erläutern oder sich streiten oder auch einfach nur versuchen etwas zu verbessern. Einfach ein Gespräch unter zwei Leuten, dass aber auch nur die Beiden zunächst etwas angeht und bei dem sie allein und zurückgezogen sind.

Abschließend kann ich aber nur sagen, ein „nächtliches Tête-à-Tête“ ist für mich auf jeden Fall erotisch besetzt, ich würde in diesem Zusammenhang an nichts anderes denken, als eben genau daran, denn ein vertrauliches Gespräch müsste man ja nicht unbedingt nachts halten. Natürlich, ein Date muss man auch nicht unbedingt nachts haben, aber ich finde, dass passt schon deutlich eher zusammen und das wird auch das sein, was die meisten Leute im Zusammenhang mit „nächtlich“ von diesem Begriff denken werden.

 

Gewinnspiel

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr die jeweilige Tagesfrage auf den einzelnen teilnehmenden Blogs beantworten. Gewinnen könnt ihr

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Eine Printausgabe von „Engelsspiel“

Die heutige Tagesfrage lautet:

Was bedeutet für euch das Wort „Tête-à-Tête“?

Blogtour „Rotkäppchen und der Hipsterwolf“ Tag 6


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Ich begrüße euch heute zum sechsten Tag der Blogtour zu der wunderschönen Märchenadaption „Rotkäppchen und der Hipsterwolf“ von Nina MacKay. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich bin sehr froh, dass ich an dieser Blogtour teilnehmen darf. Ich werde euch heute ein wenig über die Prinzessinnen im Buch erzählen und darüber, wie wir sie eigentlich kennen. Beginnen werde ich aber bei unserer einzigen „Nicht-Prinzessin“, Rotkäppchen.

Rotkäppchen

In diesem Buch wird Rotkäppchen eher „Red“ viel mit der eigentlichen Märchenfigur gemeinsam (zumindest nicht, wie ich sie kennen gelernt habe). Red ist sehr sarkastisch und fühlt sich manchmal ausgeschlossen, da sie eben keine Prinzessin ist und auch während der Mission die Einzige ist, die keinen Prinzen hat und eben deswegen auch keinen suchen muss. Ihre beste Freundin ist Rose (Dornröschen) und das kann man beim Lesen auch immer wieder spüren, da Red zu ihr sehr fürsorglich ist und sich Sorgen macht. Red ist aber nicht den ganzen Tag damit beschäftigt, ihrer Oma Lebensmittel zu bringen, denn sie verbreitet auf ihren Social Media Kanälen tolle Flechtfrisuren, die sie dann natürlich auch selbst trägt. Aber was natürlich nicht fehlen darf, ist eine ausgeprägte Wolfphobie, die sich aber auf der Suche nach Prinzen und Hexen unter Umständen auflösen könnte….

Aus dem Märchen kennt man Rotkäppchen ja doch eher als ziemlich ruhig und gehorsam, da sie nicht vom rechten Weg abkommt, wie ihr von ihrer Mutter eingebläut wird. Auch hat sie nicht so eine große Auffassungsgabe, denn sie merkt ja nicht, dass gar nicht ihre Oma im Bett liegt, sondern dort bereits der Wolf liegt, der ihre Oma verspeist hat. Insgesamt würde ich also sagen, dass Red und Rotkäppchen nicht mehr allzu viel gemeinsam haben, mir gefällt Red aber ehrlich gesagt etwas besser, ich mag ihre Art und allein wegen ihrer Sprüche lohnt sich das Lesen des Buches.

Schneewittchen

Snow ist ein ganz eigenwilliger Charakter, sie ist ganz eindeutig ein Anführertyp und vor allem hat sie es gerne, wenn es nach ihrer Nase läuft. Sie ist sehr mutig und packt die Dinge an, um ihren Prinzen zu retten, obwohl sie auch gern andere Menschen für sich arbeiten lässt. Snow ist außerdem etwas cholerisch bis hin zu aggressiv, was zu einigen Auseinandersetzungen zwischen Red und Snow führt. Dennoch muss man auch sagen, dass sie sich alle Mühe gibt, ihre Gruppe zusammenzuhalten und sich auch für ihre Belange interessiert.

Schneewittchen ist natürlich ganz anders. Sie ist ruhig, zurückhaltend und teilweise sogar naiv. Irgendwo fürchtet sie sich vor der bösen Königin, sie macht den Haushalt für sieben kleine Männer und wenn man Snow aus diesem Buch kennenlernt, dann passt das so gar nicht zu ihr. Außerdem kommt sie im Märchen sehr herzlich vor, was sie im Buch aber nicht unbedingt ist.

Aurora (Dornröschen)(Rose)

Rose ist die beste Freundin von Red und allzu viel kann man eigentlich gar nicht zu ihr sagen, denn sie leidet aufgrund des Fluches an chronischer Müdigkeit. Während des Buches sorgt sie immer wieder für einen Lacher, zudem sorgt sie sich genauso sehr um Red wie umgekehrt. Grundsätzlich ist sie aber sehr lieb und nett, lässt sich aber auch nicht so einfach unterkriegen und ist durchaus in der Lage, jemandem die Stirn zu bieten.

Ich finde, das Rose ihrer wahren Märchenfigur am ähnlichsten ist, was aber auch sehr gut zu ihr passt. Man kann sich diese Müdigkeit durchaus vorstellen, wenn jemand so lange verflucht war, aber dass sie eben nicht ganz still ist, passt auch sehr gut zu ihr. Rose ist ehrlich gesagt neben Red meine liebste Figur in diesem Buch.

Rapunzel

Auch über Rapunzel gibt es nicht allzu viel zu sagen (ich möchte euch ja auch nicht alles vorwegnehmen, im Laufe des Buches lernt ihr natürlich jede Figur besser kennen). In jedem Fall isst sie sehr gerne und viel und vor allem spricht sie auch gerne mit vollem Mund. Sie ist sehr lustig und lacht gern, lässt sich aber auch nichts sagen und bietet vor allem Snow Paroli, was sie zusätzlich sympathisch macht. Der Leser hat aber zuweilen das Gefühl, dass sie manchmal etwas hinterherhinkt, da sie nicht immer mitkommt und man ihr manchmal auch Dinge mehrmals erklären muss. Ansonsten ist sie aber genauso mutig und unerschrocken wie ihre Mitprinzessinnen.

Bei Rapunzel muss man schauen, welche Version man vergleicht. Denn die Rapunzel aus dem Buch hat für mich viel gemeinsam mit der Rapunzel aus dem neueren Disnesy-Film, mit der originalen Rapunzel aber nicht unbedingt. Dennoch finde ich sie wirklich super und auch sie lockert die Geschichte auf und bringt einige Lacher dazu, außerdem ist sie einfach sympathisch.

Cinderella

Cinder ist mit bei weitem am unsympathischsten, wobei ich auch sie gut leiden kann, weil man eben über sie lachen muss. Sie geht völlig in ihren Social Media Seiten auf, interessiert sich für Beauty und glaubt, alles fotografisch festhalten zu müssen, womit sie ihren Freundinnen durchaus mal auf die nerven geht, was der Leser aber einfach lustig finden muss. Auch Cinder ist mutig, lässt sich aber auch sehr von Snow leiten, zwischen den Beiden scheint eine stärkere Verbindung zu sein. Sie sieht das ganze als großes Abenteuer, das in jedem Fall als Story im Internet landen muss.

Die richtige Cinderella ist ganz anders, sie putzt für ihre Stieffamilie, steht immer hinter ihren Stiefschwestern an und wird von ihrer Stiefmutter ausgenutzt und unterjocht. Das würde Cinder überhaupt nicht gefallen und ich denke, sie würde sich definitiv wehren, aber was man natürlich bei allen Prinzessinnen in ihrer neuen Version im Hinterkopf behalten muss, ist, dass die „schlimmen Dinge“ vorher passiert sind, sie haben sich also schon weiterentwickelt und insgesamt finde ich, hat die Autorin hier sehr gute Arbeit gemacht, wie sie sich entwickeln und auch, was sie nun begeistert. Mode passt ja sehr gut zu Cinder, weil sie durch eine gute Fee ein schönes Kleid bekommen hat, mit dem sie den Prinzen dann für sich gewinnen konnte. und dies lässt sich auf alle anderen Prinzessinnen ausweiten.

Gewinnspiel

Es ist Märchenzeit! Schreibe dein eigenes kleines Märchen und verwende dabei unsere markierten Worte. Zusätzlich sei so nett und beantworte die jeweiliges Tagesfrage als Kommentar am jeweiligen Tag.

Meine Tagesfrage: Wer ist deine liebste Märchenprinzessin
Dein Märchen schicke bitte bis zum 14.12.2016 bis 24 Uhr mit dem Betreff Hipsterwolf an gewinnspiel@booktraveler.de

Die Gewinne

 

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10 mal 1 eBook „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ von Nina MacKay im Wunschformat
sowie
1 signiertes Print „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ von Nina MacKay für das beste Märchen

Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier

Blogtourfahrplan

04.12 Willkommen im Märchenwald Sonja

05.12 Märchen gestern & heute Nele

06.12 Das Waldsee Märchen Sandy

07.12 Des Märchens Böses Jens

08.12 Ich möchte einen Prinzen Simone

09.12 Ich bin eine Prinzessin bei mir
10.12. Hairstyling like a Princess Franzy

Blogtour „Kripo Bodensee“ Tag 7


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Herzlich Willkommen zum letzten Tag unserer Blogtour zu den beiden Büchern „Mit mörderischem Kalkül“ und „Per Deadline Mord“ von Janette John. Ich hoffe, dass euch die bisherigen Beiträge gefallen haben und ihr fleißig bei unserem Gewinnspiel mitgemacht habt. Heute werde ich mich mit einem ziemlich schwierigen Thema auseinandersetzen, dem Tod des Kindes nach der Geburt. Dazu nun mehr.

Wichtig ist es mir, euch am Anfang direkt zu sagen, dass ich Gott sei dank noch nie so etwas erlebt habe, weder bei noch bei meinem Umfeld und ich wünsche mir sehr, dass es so bleibt. Ich kann dem entsprechend nur objektiv betrachten und ich möchte niemanden angreifen oder unterstellen, etwas nicht richtig gemacht zu haben oder was auch immer. Mir ist wichtig, dass sich niemand von diesem Beitrag gestört fühlt, hier steht nur meine Meinung und das, was meiner Meinung nach wichtig ist, dazu zu schreiben.

Der Tod des Kindes

Die Situation, dass ein Kind kurz nach der Geburt stirbt, ist natürlich eine ganz Schreckliche und wahrscheinlich das Allerschlimmste, was Eltern passieren kann. Ich vermute, dass Jeder, der gesagt bekommt, dass er ein Kind bekommen wird, genau solche Ängste hat und man die die ganze Schwangerschaft über aushalten muss, natürlich auch noch später. Ich kann mir keine schlimmere Situation vorstellen, als sein eigenes Kind nicht retten zu können und es zu Grabe tragen zu müssen.

Nun zu ein paar Fakten. Wenn ein Kind innerhalb des ersten Lebensmonats stirbt, spricht man von einem Neugeborenentod. Leider sterben circa 3 von 1000 Kindern schon in dieser Zeit, meistens sogar noch in der ersten Woche. Eine schreckliche Zahl. Für die Eltern bricht eine Welt zusammen und sie werden mit Dingen konfrontiert, die sie nicht erwartet haben. Während die meisten Eltern (es gibt sicher Fälle, in denen schon während der Schwangerschaft ein erhöhtes Risiko besteht) damit rechnen, ein Kind mit nach Hause zu nehmen, es aufzuziehen, mit ihm zu spielen, müssen sie nun einen Sarg kaufen, sich um die Beerdigung kümmern und ihren Bekannten keine schöne, sondern eine schreckliche Nachricht überbringen.

Diese Zeit ist rein persönlicher Natur, jeder Mensch und auch jedes Elternpaar muss ganz individuell damit umzugehen lernen, mit sich selber und der Situation klar kommen. Häufig kommt es früher oder später zu Schuldzuweisungen, wenn auch eigentlich fast nie die Eltern schuld sind, dass das Kind stirbt. Vielleicht werden die Eltern auch den Ärzten die Schuld geben, was eine ganz natürliche Reaktion ist, auch wenn diese auch nicht dafür können müssen.

Ich glaube, das hierin auch schon ein sehr großes Problem liegt, der Grund. Es gibt leider nicht immer einen Grund für den Tod eines Babys und das macht es für die Eltern noch schwieriger, damit umzugehen. Niemand ist schuld, niemand hätte etwas tun können und sie wissen nicht einmal, warum das ganze geschieht. Das „Warum“ ist in jedem Fall eine große Frage, warum ist das Kind gestorben, warum ist aus gerechnet IHR Kind gestorben und warum konnte man als Eltern, besonders als Mutter, diesen Tod nicht aufhalten und etwas dagegen tun. Alles Fragen, die sich die Eltern mit Sicherheit stellen und die sie nie beantworten können.

Die Mutter bekommt auch im Todesfall den Mutterschutz, denn sie muss sich, genau wie der Vater, von diesen schrecklichen Strapazen sowohl physisch als auch psychisch erst einmal erholen. Die Trauer muss bewältigt werden, was aber mit Sicherheit länger als acht Wochen dauert. Doch auch der Tod eines Kindes hat einige Formalitäten zur Folge, wenn das Kind allerdings im Krankenhaus gestorben ist, wird vieles von Krankhaus selbst abgenommen, ansonsten muss beim Standesamt von den Eltern die Geburt und der Tod registriert werden, mit dem Totenschein ist es dann auch möglich, die Beerdigung zu planen.

Wo findet man Hilfe?

Manche Eltern wollen schnell wieder den Alltag aufnehmen und arbeiten gehen, andere Menschen brauchen erst einmal Zeit um dieses schlimme Trauma zu verarbeiten. Hierbei werden einem Hilfestellungen geboten, beispielsweise beim „Verwaiste Eltern in Deutschland e.V.„. Doch bei Babycenter habe ich noch eine ganze Liste mit anderen Hilfemöglichkeiten gefunden, die ich euch hier verlinke.

Ich kann auch hier nur meine persönliche Meinung schreiben, ich denke, Jeder, der sich in dieser Situation befindet, sollte sich nicht davor scheuen, Hilfe zu suchen. Das ist überhaupt nichts Schlimmes und ein so einschneidendes Erlebnis kann man manchmal einfach nicht alleine bewältigen, verstehen und bearbeiten. Menschen, denen dies nicht passiert ist, können nur ahnen und sich davor fürchten, was diese Elternpaare durchmachen müssen und niemand hat das Recht, sich in die Trauerbewältigung anderer Menschen einzumischen. Egal wie lange sie dauert, egal auf welche Weise sie geschieht und egal, was man tun muss, um damit klar zu kommen. Man sollte sich die Hilfe suchen, die man braucht und sich auch bei der Beerdigung, die ein sehr wichtiges Ereignis ist, um die Trauer zu bewältigen, von Niemandem etwas einreden lassen. Wenn man dem Kind schon nicht das Leben bieten kann, was man gern getan hätte, sollte man doch wenigstens „den Tod“ oder auch „die ewige Ruhe“ so gestalten, wie man es als Eltern gern würde.

Mehr habe ich an dieser Stelle auch wirklich nicht mehr dazu zu sagen, mir fiel das diesmal wirklich nicht ganz leicht und ich hoffe, ihr habt zumindest den Eindruck meiner Meinung zu diesem Thema gewinnen können.

Der Übergang zu einem Gewinnspiel fällt mir hier nun auch etwas schwer, aber das muss natürlich sein. Die Frage wird sicher aber heute nicht direkt auf das Thema beziehen, da ich einfach keine Frage dazu stellen möchte und kann.

Die Gewinne

1. Preis: 7 mal 1 Tasche

 

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 2. Preis: 14 mal 1 signiertes Lesezeichen

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Und hier nun die Frage, die ihr beantworten müsst, um noch ein Los für das gewinnspiel zu erlangen:

Was ist eure größte Angst?

Blogtourfahrplan

16.11. Kripo Bodensee Vorstellung bei Tine
17.11. Thema Organspende bei Yvonne
18.11. Berlin in den 60er Jahren bei Jens
19.11. Thema Organhändler bei Stefanie
20.11. Familienfehde bei Babs
21.11. Gerüchte, Tratsch und falsche Anschuldigungen bei Nadja
22.11. Tod des Kindes nach der Geburt bei mir
23.11. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

Nach dem Sturm


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Maryanne Becker

Books on Demand; Auflage: 1 (23. August 2016)

144 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Friedenskinder, das sind die Kinder, die nach Ende des Zweiten Weltkriegs geboren wurden und in der Nachkriegszeit aufwuchsen. Die Autorin hat 13 Frauen und Männer porträtiert. Gemeinsamkeiten und Unterschiede treten zu Tage. Es wird deutlich, dass Kinder von Flüchtlingen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten ihre Fremdheit zu spüren bekamen und nicht selten das Gefühl von Diskriminierung hatten.

Allgemeines zum Autor

Maryanne Becker, geboren und aufgewachsen in Ostbelgien, lebt und arbeitet seit Jahrzehnten in Berlin. Neben Sach- bzw. Fachbüchern zum Thema Hörschädigung schreibt sie Romane, die in der belgisch-deutschen Grenzregion spielen und auf den Zeitraum 1914 bis 1960 fokussieren. Darüber hinaus ist sie in einigen Anthologien mit Kurzgeschichten präsent. (Quelle: Amazon.de)

Kritische Auseinandersetzung

Wie ihr vielleicht gemerkt habt, werde ich diese Rezension ein wenig abkürzen, da wir hier nicht von einem Roman sprechen, sondern von einem Buch, in dem 12 Lebensgeschichten von unterschiedlichen Menschen während der Nachkriegszeit aufgezeigt sind. Demnach ist diese Rezension ein wenig anders, als ich es sonst mache.

Auch in diesem Buch ist mir aufgefallen, wie schön und angenehm Maryanne Becker schreibt. Man ist in jeder Geschichte mittendrin, sie zieht einen mit und es wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Maryanne schafft es, innerhalb von ein paar Seiten eine ganze Lebensgeschichte so aufzuzeigen, dass man zumindest eine Ahnung davon hat, wie es für den jeweiligen Menschen in seiner Kindheit gewesen sein muss. Das hat mir wirklich sehr gut gefallen und allein deswegen, kann ich dieses Buch empfehlen.

Die Geschichten selbst sind sehr informativ, zwar teilweise recht kurz, aber lang genug, um einen Eindruck zu gewinnen, worum es ja letzten Endes ja auch geht. Der Leser kann spüren, dass Maryanne Becker sich intensiv mit den „Geschichtenerzählern“ auseinandergesetzt hat und es ihr wichtig war, wirklich ihre Geschichte umzusetzen und auch möglichst vielfältige Meinungen oder Erlebnisse aufzuzeigen.

An dieser Stelle möchte ich auch noch mal sagen, dass ich es sehr vorteilhaft fand, dass sowohl sechs Männer als auch sechs Frauen in diesem Buch ihre Geschichte erzählen, denn so hat man aus allen Sichten die Möglichkeit, zu erfahren, wie das Leben in der Nachkriegszeit war. Wer sich also dafür interessiert, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen, denn hier ist es ganz anders, als es vielleicht in einem Roman wäre, hier bekommt der Leser zwölf wahre Kindheiten erzählt, die wirklich teilweise ans Herz gehen.

Fazit

Ganz große Leseempfehlung!

 

Die Flickschneiderin


wp-1479652920927.jpgDie Flickschneiderin

Maryanne Becker

263 Seiten

Grenz-Echo Verlag (März 2012)

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Rückentext

Als jüngste von fünf Schwestern wächst die 1914 geborene Anna vaterlos in der Nähe eines deutsch-belgischen Grenzbahnhofs auf. Ihr Heimatdorf wird zum Spielball der Geschichte: Seine Bewohner werden mehrfach zwischen Deutschland und Belgien hin- und hergeschoben. Vom belgischen Nachbardorf ist es nur durch die Magistrale getrennt und eigentlich eint die gemeinsame Sprache und Kultur die Menschen der Region.
Fini, Annas Mutter, hält die Familie mit Flickarbeiten über Wasser. Sie ist die Erste im Dorf, die eine Nähmaschine erwirbt und damit ein neues Zeitalter in der Frauenheimarbeit einläutet. Anna, die von klein auf ihrer Mutter zur Hand geht, träumt davon, eine richtige Schneiderin zu werden. Sie kommt als Flickschneiderin in einen jüdischen Haushalt in der deutschen Eifel, wo sie 1934 auf ihre große Liebe, einen jungen Berliner Juden aus reichem Hause trifft. Die Liebe steht unter keinem guten Stern. Anna begreift, dass sie Angst und Ungewissheit überwinden und die Wahrheit um jeden Preis für sich behalten muss.
Eine dramatische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des wechselvollen Schicksals Ostbelgiens und der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft.

Allgemeines zu Buch und Autor

Maryanne Becker, geboren und aufgewachsen in Ostbelgien, lebt und arbeitet seit Jahrzehnten in Berlin. Neben Sach- bzw. Fachbüchern zum Thema Hörschädigung schreibt sie Romane, die in der belgisch-deutschen Grenzregion spielen und auf den Zeitraum 1914 bis 1960 fokussieren. Darüber hinaus ist sie in einigen Anthologien mit Kurzgeschichten präsent. (Quelle: Amazon.de)

Ich möchte euch dieses Buch wirklich ans Herz legen. Es hat mir sehr gut gefallen, eine schöne Liebesgeschichte, gut eingebettet in die Zeiten des Krieges. Es war ein Einblick in diese Zeit, den ich so noch nie auf diese Weise bekommen habe. Meistens liest man ja doch aus der Sicht der direkten Opfer oder von „relativ Unbeteiligten“, doch hier haben wir eine junge Frau, die kein direktes Opfer der Nationalsozialisten ist und deren Leben doch stark von ihnen bestimmt und vor allem beeinträchtigt wird.

Kritische Auseinandersetzung        

Ich möchte hier an erster Stelle den wunderbaren Schreibstil von Maryanne hervorheben. Er liest sich so leicht und flüssig, aber ohne irgendetwas in den Hintergrund zu stellen. Man fühlt sich geschichtlich gut informiert und dennoch in die Geschichte selbst komplett eingebettet. Ich habe das Buch so gut wie in einem Rutsch durchgelesen und am Ende war ich doch etwas traurig, dass ich Anna nun erst einmal nicht weiter begleiten kann. Es reißt einen wirklich mit und es kommt kein Punkt der Langeweile auf. Die 263 Seiten sind wirklich von Anfang bis Ende spannend.

Die Geschichte selbst hat mir sehr gut gefallen. Es geht um starke Frauen zu einer Zeit, in denen immer nur von Mann als starkes Geschlecht gesprochen wurde, obwohl man durch Geschichten und auch durch dieses Buch erfährt, dass die Frauen mindestens genauso stark waren, wenn nicht sogar noch stärker, nur eben auf eine andere Art und Weise. Jede Figur ist wirklich auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch, auch wenn nicht alle von Anfang an den Anschein machen. Es gibt natürlich auch die etwas „gemeineren“ Charaktere, aber nun, die gehören nun mal dazu.

Allgemein finde ich die Charaktere, besonders Anna und ihre Mutter Fini, sehr gut ausgearbeitet, sie sind authentisch und mir fiel es sehr leicht, sie mir vorzustellen. Sie machen allesamt keine leichte Zeit durch, was aber wohl für die geschichtliche Einbettung ziemlich normal ist, doch wir erfahren eben nicht nur von den großen Problemen dieser Zeit, sondern auch von den kleinen, alltäglichen Problemen mit denen sich die Menschen damals und heute beschäftigen mussten und müssen. Das hat mir wirklich am besten Gefallen, dass man an ihrem Alltag teilnimmt, und Anna sogar von der Geburt an begleitet. Es ist eben kein Roman über die großen Dinge, sondern über die großen und die kleinen Probleme in dieser Zeit.

Fazit

Wie ich eingangs schon erwähnte, kann ich dieses Buch einfach nur Jedem ans Herz legen. Ihr habt ihr einen Roman zur Zeit des Nationalsozialismus, eine Liebesgeschichte, starke Frauen und einen harten Weg, ein selbst bestimmtes Leben zu führen. Lest diesen Roman und seht selbst, wie berührend diese Geschichte ist.