Blogtour „Nachtblumen“


achblumenHallo und ein herzliches Willkommen zu unserer Blogtour zu Corinna Bartschs Buch „Nachtblumen“. Ich hoffe euch haben die bisherigen Beiträge gefallen und ihr könnt auch heute wieder etwas mitnehmen. Bei mir soll es heute um den Beruf des Bauzeichners gehen, den unsere beiden Protagonisten erlernen, denn nicht jeder weiß überhaupt genau, was ein Bauzeichner tut. Mein Beitrag wird sich mit dem Beruf des Bauzeichners in Deutschland beschäftigen, da es durchaus Unterschiede in anderen Ländern gibt. Nachtblumen

Ach und übrigens, vergesst nicht, die Nachtblumen im meinem Beitrag zu zählen, um eine Chance auf den Gewinn zu haben 🙂 . Dazu aber später mehr.

Was ist überhaupt ein Bauzeichner? 

Ich muss ehrlich sagen, ich wusste bis vor einigen Jahren auch nicht, was genau ein Bauzeichner ist und was er tut, doch da mein Exfreund diesen Beruf erlernt hat, kann ich mittlerweile etwas damit anfangen, was mir beim Lesen des Buches doch ein wenig geholfen hat. Bis dato dachte ich noch, ein Ingenieur oder Architekt würde die Baupläne erstellen, aber weit gefehlt. Der Bauzeichner ist sehr wichtig für alle Menschen, die am Bau eines Objektes beteiligt sind, da er maßstabgerechte Zeichnungen und Baupläne erstellt, die ihm vom Architekten oder vom Ingenieur vorgegeben werden. Auch erstellt er die notwendigen normgerechten Bau- und Ausführungszeichnungen, die Grundrisse, Ansichten, Details usw. enthalten. Diese werden selbstverständlich für den Bau benötigt, aber auch für Genehmigungen. Nachtblumen

Wie arbeitet ein Bauzeichner?

Bauzeichner sitzen meist in Büros, können aber durchaus auch von zu Hause aus arbeiten. Heutzutage läuft es meistens über den PC, mit dem Programm CAD (Computer Aided Design), früher jedoch wurden die Pläne noch ganz klassisch mit Tusche oder Bleistift erstellt. Ein Bauzeichner sollte also schon eine Befähigung zum Zeichnen haben, auch wenn hauptsächlich mit Computer gearbeitet wird. Auch ein gutes räumliches Denken kann ganz gewiss nicht schaden. In Deutschland wird der Beruf des Bauzeichners in drei Felder geteilt, auf die ich nun gerne noch eingehen möchte.

Bauzeichner Tiefbau

Hier fertigt der Bauzeichner Pläne für den Tiefbau, den Straßenbau und den NachtblumenLandschaftsbau an. Er arbeitet bei Unternehmen der Bauindustrie oder in Ingenieurbüros die auf Tiefbau, Wasserbau und Verkehrstechnik spezialisiert sind.

Bauzeichner Hochbau

Hier ist der Bauzeichner für die Planung und Ausführungen von Architekturbauwerken da, er arbeitet daher in Architekturbüros. Auch hier wird zumeist das Programm CAD verwendet, um die verschiedenen Pläne zu erstellen, doch gerade in der Ausbildung kann es in diesem Bereich dazu kommen, dass auch am Zeichentisch gearbeitet wird, was ein größeres Talent im Zeichnen erfordert.

Bauzeichner Ingenieurbau

Die ist der dritte und letzte Bereich, wahrscheinlich auch der „größte“. Hier werden ebenfalls Pläne zur Errichtung von Bauwerken erstellt, die in drei unterschiedliche Foren geteilt sind. Einmal Positionspläne, in denen die statische Berechnungen ersichtlich sind, dann noch die Bewehrungspläne, in denen die Stahlamierung kenntlich gemacht wird und die Schalpläne, welche das Rohwerk aufzeigen. Der Bauzeichner arbeitet hier in Ingenieurbüros oder in Planungsabteilungen von großen Unternehmen, Spezialgebiete können Massivbau, Holzbau und Stahlbau sein. Nachtblumen

Für alle Ausbildungen gilt, dass sie drei Jahre dauern, sowohl in der Berufsschule als auch im Betrieb stattfinden, sprich Dual. Der Auszubildende sollte ein Talent zum zeichnen haben und sich gerne mit dem Computerprogramm auseinandersetzen wollen, ein Realschulabschluss sollte vorhanden sein, mit Fachhochschulreife ist es danach auch möglich, an einer Fachhochschule zu studieren, doch auch andere Weiterbildungen sind möglich, beispielsweise kann man Ausbilder werden.

Ich hoffe, dieser Beitrag war euch nicht zu trocken und ihr konntet einen etwas genaueren Blick in diesen Beruf erhaschen.

Meine Tagesfrage

Könntet ihr euch vorstellen, diesen Beruf zu ergreifen?

Unser Gewinnspiel

Bitte beantworte die jeweilige Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar und verrate uns in einer Mail die Gesamtanzahl der Nachtblumen welche wir in den Beiträgen eingefügt haben. Es genügt eine Mail am Ende der Blogtour.

Teilnahmeschluss ist der 18.08.2017 24 Uhr an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Nachtblumen

Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier (http://www.booktraveler.de/blogtouren/teilnahmebedingungen/)

 

 

 

 

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Blogtour „Das Pubertier“


Hallo und Herzlich Willkommen zum letzten Tag unserer Blogtour zu Jan Weilers Buch „Das Pubertier“. Ich hoffe sehr, euch haben die bisherigen Beiträge gefallen und ihr seid immer noch gerne mit dabei. Bei mir wird es heute ein kleines bisschen trockener, da ich mich einfach ein wenig mit der Pubertät an sich beschäftigt habe, ich versuche aber alles ein wenig zu lockern.

Die Pubertät beginnt und zeigt sich bei jedem Menschen anders, man kann also nicht pauschal sagen, dass sie DANN beginnt und DANN endet. Grob kann man sagen, dass die Pubertät bei Mädchen ca. mit dem 10. Lebensjahr beginnt und etwa mit 18 Jahren endet, während sie bei Jungen erst mit 12 Jahren beginnt und mit ca. 21 Jahren endet. Jungs entwickeln sich einfach ein wenig später als Mädchen, wobei ich aus eigener Erfahrung sagen kann, bei mir stimmt die Angabe auch nicht, ich war auch erst später in der Pubertät. Laut meinem guten Sigmund Freud befinden wir uns ab etwa dem 13. Lebensjahr in der Pubertät, ihr könnt also einen Trend sehen, wohin uns die Altersangaben führen. Natürlich gibt es auch immer wieder Ausnahmen, aber das würde nun für einen Blogbeitrag etwas zu weit reichen.

Was genau passiert denn in der Pubertät? Auch hier kann ich wieder nur ein wenig darauf eingehen, denn dieses Thema ist einfach viel zu komplex und würde definitiv auch viel zu weit wegführen. Im Grunde kann man sagen, dass in allererster Linie der Körper heranreift, die Körperbehaarung entwickelt sich (Schambehaarung, Bartwuchs, Achselhaare). Ausgelöst wird dies durch die erhöhte Hormonausschüttung, bei den Mädchen handelt es sich dabei hauptsächlich um Östrogen, während bei den Jungs hauptsächlich Testosteron ausgeschüttet wird. Hier gilt natürlich auch wieder, dass Ausnahmen die Regel bestätigen. Vor allem aber beginnt bei den Mädchen die Menstruation und bei den Jungen setzt die Spermienproduktion ein.

Erik H. Eriksons Stufenmodell der psychosozialen Entwicklung gibt uns auch noch eine Ahnung davon,  was im Innern der Kinder/Jugendlichen passiert. Zunächst sollte ich erklären, dass Erikson davon ausgeht, dass die Psyche des Menschen sich innerhalb von Krisen entwickelt, es gibt also immer zwei große Aspekte, die gegeneinander wirken und in die die Kinder/Jugendlichen eine Balance bringen müssen. Im Alter von 13-16 Jahren geht Erikson hier von der Krise „Identität gegen Identitätsdiffusion“ aus, was man denke ich bestätigen kann. Die Jugendlichen versuchen, sich selbst zu finden, werden aber von ihrer Umwelt teilweise eingeschränkt, lassen sich vielleicht auch beeinflussen und müssen versuchen, die Erwartungen an sich selbst und die Erwartungen von außen zu erfüllen, ohne dabei zu kurz zu kommen. Dies kann auch die schlechte Laune bzw. die Launenhaftigkeit der Jugendlichen erklären, denn es muss schon sehr schwierig sein, in ein Muster zu passen, wenn man selbst noch gar nicht weiß, was für ein Muster das sein soll bzw. werden könnte.

Ich habe selbst noch keine Kinder, arbeite aber mit Kindern und habe auch die pubertären Phasen meiner beiden Geschwister miterlebt und ich glaube, man kann ihnen nur mit Verständnis entgegenkommen, versuchen, sie zu unterstützen und gleichzeitig auch Freiraum geben. Auch für die Eltern ist diese Zeit keine leichte Zeit, ihre „Babys“ werden erwachsen, was auch zu Problemen bei ihnen führen kann, daher sollte man möglichst aufeinander achten und immer wieder versuchen, zusammen zu kommen. Jugendliche brauchen Grenzen und Freiraum, sie brauchen Sicherheit zu Hause und versuchen dennoch, sich „in Gefahr“ zu begeben. Vielleicht sollte man bereits vor der Pubertät dafür sorgen, dass das Kind sich sicher fühlt und einen Hafen hat, um die Krise der Pubertät zu erleichtern. Dies ist mir im Buch vor allem aufgefallen, egal was die Kinder von Jan Weiler taten, sie wussten immer, dass sie zu ihren Eltern kommen konnten und Hilfe bekommen würden und ich glaube, dass ist im Endeffekt das Allerwichtigste.

Das Gewinnspiel

Bitte beantworte die jeweilige Tagesfrage auf dem jeweiligen Blog als Kommentar

Erinnert ihr euch noch an eure Pubertät?

und verrate uns in einer Mail dein wichtigstes Erlebnis als Pubertier!
bis 03.08.2017 24 Uhr an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Das Pubertier
Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier


Die Gewinne

2 mal 1 Print „Das Pubertier – Das Buch „
– Die Gewinne werden direkt vom Verlag verschickt. –


Blogtour-Fahrplan

25.07 Popcorn & Coke mit Sonja
26.07 Hormon Talk mit Svenja
27.07 Pubertiers Mix-Tape von Sharon
28.07 „Schummeln heute“ mit Anna-Maria
29.07 Das weibliche Pubertier bei Wencke
30.07 Mein Poisiealbum hat Sandy
31.07 Jungshumor & Mädchengekicher bei Kathrin
01.08 Guru im Labor bei Mir