Blogtour „Engelsspiel“ Tag 2


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Herzlich Willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zu „Engelsspiel“ von Klaus Schuker. Ich hoffe sehr, euch werden unsere Beiträge werden euch gefallen und unterhalten und ihr macht rege bei unserem Gewinnspiel mit. Bei mir geht es heute um ein nächtliches Tête-à-Tête.

Was sagt Wikipedia dazu?

Ein Tête-à-Tête (nach manchen Quellen auch Tête-à-tête; wörtlich frz. tête-à-tête ‚Kopf an Kopf‘; Adverb: tête-à-tête ‚vertraulich, unter vier Augen‘) ist ein vertrauliches Zwiegespräch oder ein Stelldichein.

Das Wort bezeichnet in Frankreich bis heute eine vertrauliche Unterredung zwischen zwei Personen, ein Vieraugengespräch oder ein trautes Zwiegespräch. In diesem Sinne findet sich das Wort auch für einen Tischläufer, ein Frühstücksgeschirr und ein Sitzmöbel jeweils für zwei Personen oder ein Einzel(-spiel) im Pétanque.

Als Gallizismus im Deutschen bekam der Ausdruck, wie einige andere französische Begriffe, einen romantischen und/oder erotischen Unterton in der Bedeutung Rendevouz oder Schäferstündchen.

Die Anglisierung der deutschen Sprache verdrängt zunehmend den französischen Ausdruck. Stattdessen wird für jegliche Verabredung sowohl privater als auch geschäftlicher Natur der Begriff Date verwendet („Treffen, Verabredung, Rendezvous“, wobei im angelsächsischen Sprachraum nur informelle Verabredungen als Date bezeichnet werden).

(Quelle: Wikipedia.de)

Wie kenne ich dieses Wort?

Ich muss ehrlich sagen, ich war sehr beindruckt, nach dem ich die Begriffserklärung von Wikipedia gelesen hatte, dass es doch einige Bedeutungen für Tête-à-Tête gibt. Ich persönlich habe es bisher nur in der romantischen Form kennen gelernt, dass es ein Date bedeutet oder auch einfach nur „Zeit zu zweit“. Natürlich war es dabei auch immer etwas erotisch gemeint, beispielsweise nenne ich eine Verabredung so, bei der ich weiß, worauf es hinauslaufen wird.. 😀 . Erotisch ist es für mich auf jeden Fall, ich denke, die wörtliche Übersetzung, also Kopf an Kopf, könnte ja durchaus einen Kuss bedeuten.

Ein Tête-à-Tête würde mich also eine Verabredung sein, bei der man beispielsweise ins Kino geht, vielleicht danach noch etwas essen geht (oder auch umgekehrt) und eben dann die Standard-Frage gestellt wird: „Zu dir oder zu mir?“. Mir selber ist das noch nicht passiert und ich hoffe auch, dass es das nicht wird, da ich glücklich mit meinem Freund bin, doch auch eine Unternehmung, die wir Beide zusammen machen, könnte man als Tête-à-Tête bezeichnen.

Persönlich würde ich aber auch ein Gespräch, vielleicht ein berufliches, zwischen zwei Menschen auf Augenhöhe als solches bezeichnen. Wenn zum Beispiel zwei Chefs etwas erläutern oder sich streiten oder auch einfach nur versuchen etwas zu verbessern. Einfach ein Gespräch unter zwei Leuten, dass aber auch nur die Beiden zunächst etwas angeht und bei dem sie allein und zurückgezogen sind.

Abschließend kann ich aber nur sagen, ein „nächtliches Tête-à-Tête“ ist für mich auf jeden Fall erotisch besetzt, ich würde in diesem Zusammenhang an nichts anderes denken, als eben genau daran, denn ein vertrauliches Gespräch müsste man ja nicht unbedingt nachts halten. Natürlich, ein Date muss man auch nicht unbedingt nachts haben, aber ich finde, dass passt schon deutlich eher zusammen und das wird auch das sein, was die meisten Leute im Zusammenhang mit „nächtlich“ von diesem Begriff denken werden.

 

Gewinnspiel

Um an unserem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr die jeweilige Tagesfrage auf den einzelnen teilnehmenden Blogs beantworten. Gewinnen könnt ihr

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Eine Printausgabe von „Engelsspiel“

Die heutige Tagesfrage lautet:

Was bedeutet für euch das Wort „Tête-à-Tête“?

Blogtour „Rotkäppchen und der Hipsterwolf“ Tag 6


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Ich begrüße euch heute zum sechsten Tag der Blogtour zu der wunderschönen Märchenadaption „Rotkäppchen und der Hipsterwolf“ von Nina MacKay. Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich bin sehr froh, dass ich an dieser Blogtour teilnehmen darf. Ich werde euch heute ein wenig über die Prinzessinnen im Buch erzählen und darüber, wie wir sie eigentlich kennen. Beginnen werde ich aber bei unserer einzigen „Nicht-Prinzessin“, Rotkäppchen.

Rotkäppchen

In diesem Buch wird Rotkäppchen eher „Red“ viel mit der eigentlichen Märchenfigur gemeinsam (zumindest nicht, wie ich sie kennen gelernt habe). Red ist sehr sarkastisch und fühlt sich manchmal ausgeschlossen, da sie eben keine Prinzessin ist und auch während der Mission die Einzige ist, die keinen Prinzen hat und eben deswegen auch keinen suchen muss. Ihre beste Freundin ist Rose (Dornröschen) und das kann man beim Lesen auch immer wieder spüren, da Red zu ihr sehr fürsorglich ist und sich Sorgen macht. Red ist aber nicht den ganzen Tag damit beschäftigt, ihrer Oma Lebensmittel zu bringen, denn sie verbreitet auf ihren Social Media Kanälen tolle Flechtfrisuren, die sie dann natürlich auch selbst trägt. Aber was natürlich nicht fehlen darf, ist eine ausgeprägte Wolfphobie, die sich aber auf der Suche nach Prinzen und Hexen unter Umständen auflösen könnte….

Aus dem Märchen kennt man Rotkäppchen ja doch eher als ziemlich ruhig und gehorsam, da sie nicht vom rechten Weg abkommt, wie ihr von ihrer Mutter eingebläut wird. Auch hat sie nicht so eine große Auffassungsgabe, denn sie merkt ja nicht, dass gar nicht ihre Oma im Bett liegt, sondern dort bereits der Wolf liegt, der ihre Oma verspeist hat. Insgesamt würde ich also sagen, dass Red und Rotkäppchen nicht mehr allzu viel gemeinsam haben, mir gefällt Red aber ehrlich gesagt etwas besser, ich mag ihre Art und allein wegen ihrer Sprüche lohnt sich das Lesen des Buches.

Schneewittchen

Snow ist ein ganz eigenwilliger Charakter, sie ist ganz eindeutig ein Anführertyp und vor allem hat sie es gerne, wenn es nach ihrer Nase läuft. Sie ist sehr mutig und packt die Dinge an, um ihren Prinzen zu retten, obwohl sie auch gern andere Menschen für sich arbeiten lässt. Snow ist außerdem etwas cholerisch bis hin zu aggressiv, was zu einigen Auseinandersetzungen zwischen Red und Snow führt. Dennoch muss man auch sagen, dass sie sich alle Mühe gibt, ihre Gruppe zusammenzuhalten und sich auch für ihre Belange interessiert.

Schneewittchen ist natürlich ganz anders. Sie ist ruhig, zurückhaltend und teilweise sogar naiv. Irgendwo fürchtet sie sich vor der bösen Königin, sie macht den Haushalt für sieben kleine Männer und wenn man Snow aus diesem Buch kennenlernt, dann passt das so gar nicht zu ihr. Außerdem kommt sie im Märchen sehr herzlich vor, was sie im Buch aber nicht unbedingt ist.

Aurora (Dornröschen)(Rose)

Rose ist die beste Freundin von Red und allzu viel kann man eigentlich gar nicht zu ihr sagen, denn sie leidet aufgrund des Fluches an chronischer Müdigkeit. Während des Buches sorgt sie immer wieder für einen Lacher, zudem sorgt sie sich genauso sehr um Red wie umgekehrt. Grundsätzlich ist sie aber sehr lieb und nett, lässt sich aber auch nicht so einfach unterkriegen und ist durchaus in der Lage, jemandem die Stirn zu bieten.

Ich finde, das Rose ihrer wahren Märchenfigur am ähnlichsten ist, was aber auch sehr gut zu ihr passt. Man kann sich diese Müdigkeit durchaus vorstellen, wenn jemand so lange verflucht war, aber dass sie eben nicht ganz still ist, passt auch sehr gut zu ihr. Rose ist ehrlich gesagt neben Red meine liebste Figur in diesem Buch.

Rapunzel

Auch über Rapunzel gibt es nicht allzu viel zu sagen (ich möchte euch ja auch nicht alles vorwegnehmen, im Laufe des Buches lernt ihr natürlich jede Figur besser kennen). In jedem Fall isst sie sehr gerne und viel und vor allem spricht sie auch gerne mit vollem Mund. Sie ist sehr lustig und lacht gern, lässt sich aber auch nichts sagen und bietet vor allem Snow Paroli, was sie zusätzlich sympathisch macht. Der Leser hat aber zuweilen das Gefühl, dass sie manchmal etwas hinterherhinkt, da sie nicht immer mitkommt und man ihr manchmal auch Dinge mehrmals erklären muss. Ansonsten ist sie aber genauso mutig und unerschrocken wie ihre Mitprinzessinnen.

Bei Rapunzel muss man schauen, welche Version man vergleicht. Denn die Rapunzel aus dem Buch hat für mich viel gemeinsam mit der Rapunzel aus dem neueren Disnesy-Film, mit der originalen Rapunzel aber nicht unbedingt. Dennoch finde ich sie wirklich super und auch sie lockert die Geschichte auf und bringt einige Lacher dazu, außerdem ist sie einfach sympathisch.

Cinderella

Cinder ist mit bei weitem am unsympathischsten, wobei ich auch sie gut leiden kann, weil man eben über sie lachen muss. Sie geht völlig in ihren Social Media Seiten auf, interessiert sich für Beauty und glaubt, alles fotografisch festhalten zu müssen, womit sie ihren Freundinnen durchaus mal auf die nerven geht, was der Leser aber einfach lustig finden muss. Auch Cinder ist mutig, lässt sich aber auch sehr von Snow leiten, zwischen den Beiden scheint eine stärkere Verbindung zu sein. Sie sieht das ganze als großes Abenteuer, das in jedem Fall als Story im Internet landen muss.

Die richtige Cinderella ist ganz anders, sie putzt für ihre Stieffamilie, steht immer hinter ihren Stiefschwestern an und wird von ihrer Stiefmutter ausgenutzt und unterjocht. Das würde Cinder überhaupt nicht gefallen und ich denke, sie würde sich definitiv wehren, aber was man natürlich bei allen Prinzessinnen in ihrer neuen Version im Hinterkopf behalten muss, ist, dass die „schlimmen Dinge“ vorher passiert sind, sie haben sich also schon weiterentwickelt und insgesamt finde ich, hat die Autorin hier sehr gute Arbeit gemacht, wie sie sich entwickeln und auch, was sie nun begeistert. Mode passt ja sehr gut zu Cinder, weil sie durch eine gute Fee ein schönes Kleid bekommen hat, mit dem sie den Prinzen dann für sich gewinnen konnte. und dies lässt sich auf alle anderen Prinzessinnen ausweiten.

Gewinnspiel

Es ist Märchenzeit! Schreibe dein eigenes kleines Märchen und verwende dabei unsere markierten Worte. Zusätzlich sei so nett und beantworte die jeweiliges Tagesfrage als Kommentar am jeweiligen Tag.

Meine Tagesfrage: Wer ist deine liebste Märchenprinzessin
Dein Märchen schicke bitte bis zum 14.12.2016 bis 24 Uhr mit dem Betreff Hipsterwolf an gewinnspiel@booktraveler.de

Die Gewinne

 

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10 mal 1 eBook „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ von Nina MacKay im Wunschformat
sowie
1 signiertes Print „Rotkäppchen und der Hipster-Wolf“ von Nina MacKay für das beste Märchen

Unsere Teilnahmebedingungen findest du hier

Blogtourfahrplan

04.12 Willkommen im Märchenwald Sonja

05.12 Märchen gestern & heute Nele

06.12 Das Waldsee Märchen Sandy

07.12 Des Märchens Böses Jens

08.12 Ich möchte einen Prinzen Simone

09.12 Ich bin eine Prinzessin bei mir
10.12. Hairstyling like a Princess Franzy