Blogtour „Catron“ Tag 2

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Heute begrüße ich euch zum zweiten Tag unserer Blogtour zu „Catron“ von Anja Berger. Wir haben uns wieder ein paar schöne Themen überlegt, mit denen wir uns intensiv beschäftigt haben und an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Anja bedanken, denn sie hat uns wirklich sehr geholfen und hatte immer ein offenes Ohr für uns.

Ich habe mich für heute mit Kira beschäftigt und mit der Magie in „Catron“, die Anja noch einmal schön für euch erklärt hat, damit ihr beim Lesen auch wirklich versteht, wie das ganze funktioniert. Denn das ist eine Besonderheit in diesem Buch (zumindest meiner Meinung nach), die Magie ist doch etwas anders, als sie sonst in Bücher ist, was mir persönlich wirklich gut gefällt.

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Das ist Kira. Kira liebt Musik und hat eine ganz besondere Beziehung zu ihr. Musik ist für Kira Magie, die sie darin erkennen kann. Die Musik ist auch der Grund dafür, beziehungsweise eine ganz besondere Melodie, dass Kira die eine andere Welt kennen lernt. Kira selbst ist sehr mutig und eine sehr starke junge Frau, doch gleichzeitig ist sie in der neuen Welt unsicher und teilweise sogar naiv, was ich aber für völlig normal halte (würde wohl jedem in dieser Situation so gehen).

Nun zur Magie. Und was Anja Berger dazu sagt 🙂 . Wie funktioniert sie?

Ja, wie funktioniert Magie… Kira stellt sich das ja zu Anfang recht spektakulär vor. Ein wenig so, wie die Tricks von Copperfield oder anderen Illusionisten. Auch meint sie, dass alles eigentlich erklärbar sein müsste. Logisch natürlich – anhand der passenden Naturgesetze selbstverständlich.
In der „anderen Welt“ angekommen, wird sie allerdings eines Besseren belehrt. Magie ist dort sehr real, wie sie recht schnell feststellt.
Sie funktioniert in der Regel über Konzentration und Willen. Man muss als Magier zunächst lernen, seine Konzentration zu richten – im besten Fall auf das, was man erreichen will. Deshalb beginnt Skjaldan seinen Unterricht auch mit der Übung mit dem Kieselstein. Dadurch soll Kira lernen, ihre Konzentration auf ein Objekt zu richten – in dem Fall den Stein – was etwas leichter ist als eine Abstrakte Aufgabe wie z.B. die Gedanken einer anderen Person zu lesen. Sie muss also ihre Konzentration richten und dann etwas wollen. Verbindet man nun Willen mit Konzentration und besitzt ein magisches Talent, geschieht, was man will.
Hört sich einfach an?
Ist es auch, WENN man seine Konzentration präzise richtet und GENAU weiß, was man will. Man kann also nicht unbeabsichtigt Magie wirken, weshalb Skjaldan am Anfang auch irritiert darüber ist, dass Kira genau das tut – er glaubt es ihr ja auch nicht.
Wieso kann nun Kira Magie wirken ohne sich so extrem zu konzentrieren?
Sie hat ein intuitives Talent, es reicht also, wenn der Wille stimmt und die Konzentration nicht so genau gerichtet ist. Nachteil: Präzise Planung spart Kraft. Magie ist anstrengend und man hat nicht unbegrenzt Kraft zur Verfügung. Wenn ich exakt weiß, was und wie ich etwas tun möchte, benötigt der Vorgang weniger Kraft als wenn ich das nur irgendwie weiß – aber unbedingt will.
Kraft kann Ungenauigkeiten ausgleichen. Je größer die Ungenauigkeiten umso mehr Kraft wird benötigt.
Genau das ist der Grund, weshalb intuitive Magier meist nicht überleben, nachdem ihr Magietalent erwacht. Das tut es in der Regel zwischen 13 Jahren (früh) und 20 Jahren (spät). Sie wollen etwas unbedingt – wissen aber nicht wie sie es erreichen können und aktivieren unbeabsichtigt ihr Magietalent. Der Kraftaufwand ist zu groß, sie haben noch nicht gelernt, das Ganze zu kontrollieren und das wars dann.
Wieso passiert das Kira nicht? Weil sie das „Glück“ hat in dem Teil der Welt aufzuwachsen, in dem es Magie „nicht gibt“ Ihr Unterbewusstsein signalisiert ihr – das geht nicht – wenn sie sich wirklich etwas wünscht – und demnach geht es auch nicht.
Soviel zu den Grundlagen.

Und jetzt: Welche Kraft nutzt man?

In der Regel die Eigene geistige Energie – Kraft der Gedanken – Konzentrationsfähigkeit etc. Deshalb gibt ein „Zu viel“ an Magie auch Kopfweh. Man kann über diese Kraft hinausgehen, wenn auch nicht sehr weit, indem man zusätzlich körperliche Kraft einsetzt. Das führt bei einem „Zu viel“ zum Tod. Moanir nimmt das in Kauf als er Kira in die Welt ruft.
Er tut aber noch etwas anderes – er nutzt fremde Kraft. In seinem Fall die vom Stein des Lichts zu Verfügung gestellte Kraft. Das geht und wird auch gerne praktiziert um die eigene Kraft nicht aufzubrauchen. Das Leiten fremder Energie – woher auch immer – kostet aber immer auch eigene Kraft. Man muss also beides gut im Blick haben um sich nicht zu erschöpfen, während die externe Kraftquelle unter Umständen noch Kapazitäten aufweist. Also nutzt Moanir zwar fremde Kraft um über die Weltengrenze hinaus nach einem geeigneten Kandidaten zu suchen, verbraucht dabei aber seine Eigene Kraft in zu großem Maß und stirbt.

Hier liegt übrigens der Hauptunterschied der beiden Schulen begründet: Quo nutzt die Kraft des Lichtes als externe Quelle – Catron die der Dunkelheit.

Kann man auch ganz andere Kraft nutzen?

Ja – kann man. Zum beispiel die Kraft eines anderen Magiers (In Band 2 gibt es da Situationen – in Band 1 geschieht das aber auch als Kira in Shadars Bewusstsein geht und seine Kraft nutzt um aus Catron zu fliehen) oder Energie, die in der Natur vorhanden ist. In Band 3 versucht Kira Kraft aus einem Erdrutsch zu nehmen um ihn umzuleiten/zu stoppen und trifft genau auf das Problem, was mit einer solchen Energienahme verbunden ist. Der stärkere Part bestimmt die Richtung.
In Band 1 Steigt Kira dazu in Shadars Kraftstrom ein – nimmt also seine Kraft – und kann sie auch kontrollieren, da ihr eigenes Talent größer ist als Shadars. Sie muss ihm erlauben den Strom zu verlassen – er könnte es sonst nicht. Gut für sie ist auch, dass Shadar ihr nicht wirklich schaden will, denn eine solche Verbindung ist sehr leicht angreifbar.
Im Falle des Erdrutsches ist das Naturereignis der stärkere Partner, was Kira bemerkt nachdem sie in den Kraftstrom eingestiegen ist – zum Glück für sie besitzt der Erdrutsch keinen Willen – sie kann also in gewisser Weise Einfluss nehmen, ist aber an den Strom gebunden, bis die Erde zum Stillstand kommt.

Woher noch die Energie nehmen? Aus der Natur /den Elementen, Wer das tut, nutzt immer Licht und Dunkelheit gemeinsam und kann so Einfluss auf die Elemente nehmen. Vor 400 Jahren also zu Laon dei Savrens Zeit war das die übliche Form von Magienutzung. Es gab die Trennung zwischen Licht und Dunkel ja noch nicht.  Laon dei Savren war also tatsächlich in der Lage einen Feuerball zu werfen oder das Wasser zu lenken, die Erde als Kraftwelle zu nutzen, Luft zu verdichten …
Diese Art der Magie geriet aber nach der Trennung von Licht und Dunkel in Vergessenheit, weil sie nicht ganz ungefährlich ist und weil nach der Erschaffung der Stian-Kar die Kraft von Licht – oder Dunkel einfacher zu haben war.

Magische Gegenstände – Magie binden

Magie bleibt nicht in Unbelebtem – einer der wichtigsten Grundsätze, was das betrifft. Etwas Lebendiges muss immer dabei sein, was die Magie aufrecht erhält. Ein Tropfen Blut und ein Träger – im Einfachsten Fall. Kiras Armreif in Catron, der verhindern sollte, dass sie Magie wirkt ist ein gutes Beispiel dafür.
Kupfer und Silber sind die Metalle, die Magie aufnehmen können. Man bereitet das Metall vor, gibt einen Tropfen Blut des Trägers darauf, bindet die Magie daran und dann darf der Träger das Schmuckstück nicht ablegen.  Wenn man das länger als einen Tag tut ist die Magie futsch.
Speichersteine … Es gibt eine Steinart, die in Aidris und Kherravar im Gebiet des Kheralis-Massivas gefunden wird – Speichersteine. Diese Steine sind klar durchsichtig und reflektieren die Farben und das Licht der Umgebung hervorragend. Auch in ihnen kann man Magie speichern und mit minimalem Aufwand aufrecht erhalten. Je größer der Stein umso größer die mögliche Energiemenge. So kann man Magische Energie selbst „aufbewahren“ und bei Bedarf abrufen. Allerdings sind diese Steine SEHR selten.
Der Stein des Lichts, wie der der Dunkelheit sind solche Speichersteine (erfährt man in Band 2).

Woher kommt die Magie?

Die magische Energie ist in allem was lebt vorhanden – die astrale Ebene, die „Geisterwelt“ IST Magie – Menschen leben in der Regel in der physischen Ebene, ihr Körper besitzt aber eine astrale Komponente (wie auch eine geistige Komponente) – Magier könen nun auf diese astrale Komponente zugreifen und ihre eigene astrale Energie erschöpfen (Eigene Kraft) oder eben fremde astrale Energie (fremde Kraft) leiten. Die astrale Ebene kann auch betreten werden (ohne den eigenen Körper mitzunehmen) – das wird in Band 2 näher erklärt.

Andere magische Talente:
Bardenmagie, Schamanismus, Tanz … all das kann, bei einem vorhandenen Talent, eine Verbindung zur astralen Ebene herstellen, die man nutzen kann. Barden über die Musik und das Hören – man hört den Steinen lange genug zu um sie verändern zu können – als Kurzform. Akifs Tänzerin legt Magie in ihren Tanz, ein Schamane beschäftigt sich mit Auren, Geistern und der Kraft des Lebendigen.

Das Gewinnspiel

Beantworte jeden Tag unsere Tagesfrage und nimm am Ende der Blogtour an der Verlosung phantastischer Preise teil.

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Heutige Tagesfrage: Welche anderen „Magieformen“ kennt ihr?

Unsere Teilnahmebedingungen findest Du hier.

Blogtour-Fahrplan

07.11.2016 Die Melodie der Sterne bei Büchertraum

08.11.2016 Kira und die Magie bei mir

09.11.2016 Grauenerregende Kreaturen bei Büchertraum

10.11.2016 Konflikt der Schulen bei Lesemappe

11.11.2016 Anja Berger im Gespräch bei Sonja

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6 Kommentare zu „Blogtour „Catron“ Tag 2

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