Die Herren der grünen Insel

img_20160813_161410.jpgDie Herren der grünen Insel

Kiera Brennan

Blanvalet Verlag (15. Februar 2016)

960 Seiten

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Rückentext

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Allgemeines zu Buch und Autor

Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen. (Quelle: Amazon.de)

Ich muss ehrlich zugeben, ich schiebe diese Rezension jetzt schon Ewigkeiten vor mir her, denn leider hat mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen und ich habe mich nur durchgequält. Bis ca. zur Hälfte habe ich irgendwie durchgehalten und danach habe ich wirklich mehr oder weniger nur noch überflogen, denn mich konnte dieses Buch überhaupt nicht packen. Das tut mir schrecklich leid, denn ich bin sicher, in diesem Buch steckt jede Menge Arbeit, aber es kann ja auch nicht jeden Geschmack treffen.

Kritische Auseinandersetzung

Ich möchte mit dem positiven anfangen: Dieses Buch ist sehr gut recherchiert, geschichtlich finde ich es toll wiedergegeben und auch die Landschaft wird sehr schön beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Man hat schon ein wenig das Gefühl, auf der grünen Insel zu stehen und die Hügel und das saftige Gras sehen zu können und das war auch einer der Gründe, warum ich dem Buch so lange eine Chance gegeben habe.

Die Geschichte selbst hat mir dann aber leider schon überhaupt nicht gefallen, wenn ich ehrlich bin, hatte ich oft das Gefühl, gar nicht zu verstehen, worum es überhaupt geht und was eigentlich der Sinn und Zweck des ganzen ist. Es gab immer wieder Sprünge und dann ging es um eine Sache und dann plötzlich schon wieder um etwas anderes, obwohl ich selbst die erste Sache noch gar nicht abgeschlossen hatte. Ich bin ständig durcheinander gekommen und musste jedes Mal überlegen, wo ich denn jetzt genau war, wenn ich das Buch wieder aufgenommen habe.

Die Charaktere sind auch so eine Sache, ich konnte mich auf sie einfach nicht einlassen. Ich musste andauernd nachschauen, wer denn jetzt wieder wer war und wer zu wem gehörte. Bei „Game of Thrones“ ist das zwar auch anfangs schwierig, doch irgendwann wurde es besser, bei „Die Herren der grünen Insel“ konnte ich da aber überhaupt keine Verbesserung sehen. Und ich finde, mit fast 500 Seiten habe ich dem Buch schon genug Chance gegeben, mich vielleicht doch noch zu überzeugen, doch irgendwann kam einfach der Punkt, wo ich wusste, dass ich nur meine Zeit verschwende.

Der Schreibstil im allgemeinen hat mir leider auch nicht zugesagt, ich fand es doch sehr langatmig und anstrengend, es hat mich überhaupt nicht motiviert, weiter zu lesen. Ich lese natürlich jetzt auch nicht so oft Fantasy oder historische Romane, vielleicht lag es ja daran, oder es ist eben einfach kein Buch für mich. Ich will da gar nicht der Autorin die Schuld geben, ich denke, es gibt auch jede Menge Leser, die absolut begeistert sein werden, doch ich gehöre leider nicht dazu.

Fazit

Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen, es würde sich also vielleicht anbieten, noch einmal ein paar andere Rezensionen zu lesen und ansonsten einfach sein Glück zu versuchen. Wer gern so etwas liest und auch nicht mit zu vielen Personen überfordert ist, für den könnte dieses Buch natürlich etwas sein und besonders der Schreibstil ist ja doch immer subjektiv.

 

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