Blogtour „Am Ende aller Zeiten“ Tag 3


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Ich begrüße euch heute zum dritten Tag unserer Blogtour zu dem unglaublich spannendenden Buch „Am Ende aller Zeiten“ von Adrian J. Walker. Die bisherigen Beiträge haben euch hoffentlich gefallen, heute werde ich euch ein bisschen zum Thema Laufen, im Sinne von „Laufen gehen“ oder „joggen“ erzählen.

Laufen macht natürlich unheimlich viel mit unserem Körper. Adrenalin wird ausgeschüttet und auch viele weitere Stoffe, Dopamin zum Beispiel. Unser Körper strengt sich an, man „fühlt“ seinen Körper. Viele Menschen gehen laufen, um den Kopf frei zu bekommen, ganz nebenbei hält es natürlich auch unseren Körper und auch unseren Geist fit.

Möchte man abnehmen, geht man laufen (wobei man unter Umständen erst mit Walken anfangen sollte), möchte man einen fitten Körper oder seine Ausdauer trainieren, geht man laufen. Doch das Laufen ist auch so sehr gut für uns, kommen wir zum Beispiel in eine Situation, bei der wir flüchten müssen. Auch unsere Reaktionsfähigkeit wird durch das regelmäßige Laufen unterstützt. Doch auf den biologischen Ablauf im Körper beim Laufen möchte ich an dieser Stelle gar nicht so sehr eingehen, denn das hat im Buch nur eine geringe Bedeutung, es geht viel mehr darum, was das Laufen psychisch mit uns macht.

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Zunächst sollte man wissen, dass hier viele Menschen zusammen laufen, schnelle, fitte und auch langsame unfitte Menschen. Dennoch gibt es ein Gemeinschaftsgefühl, was bei den meisten Sportarten aufkommt und obwohl Laufen eher etwas ist, dass man allein macht, macht man es trotzdem irgendwo gemeinsam. Man motiviert sich gegenseitig, unter Umständen gibt es auch leichtes Konkurrenzdenken, weil man vielleicht genauso schnell sein oder genauso weit kommen möchte wie die anderen. Auch muss man Rücksicht auf die Anderen nehmen, es ist also durchaus eine soziale Aktivität.

Doch was passiert im Kopf beim Laufen?

Das Laufen läuft ab einem gewissen Punkt automatisch ab und gibt dem Läufer die Möglichkeit, ganz bei sich zu sein und nachzudenken. Oftmals denkt man über Dinge nach, für die man sonst den ganzen Tag keine Zeit hat oder wie im Buch über die Dinge, die der Lebensinhalt sind. Man kann sich völlig auf sich selbst konzentrieren, da Sprechen beim Laufen nicht unbedingt die allerbeste Idee ist, wenn man nicht außer Puste kommen möchte oder nicht absolut fit ist. Es findet also ein Zwiegespräch mit sich selbst statt, niemand stört einen oder gibt Widerworte, man einfach mal Zeit für sich, für seine Probleme, seine Belange. So ist es auch bei unserem Protagonisten, er denkt über sein Leben nach, über seine Fehler, aber auch über alles, was er richtig gemacht hat und was ihm wichtig ist. Aber wenn ihr genauer wissen wollt, was das alles ist, dann müsst ihr schon das Buch lesen 🙂 .

Natürlich gibt es bei dieser Blogtour auch wieder etwas zu gewinnen und zwar ein Printexemplar von „Am Ende aller Zeiten“. Was müsst ihr dafür tun? Einfach meine Frage beantworten und am besten auch die, der anderen Blogger, denn pro Tag könnt ein zusätzliches Los gewinnen 🙂 . Und meine Frage ist:

Wobei könnt ihr am besten nachdenken? Laufen oder etwas anderes? 

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Ein Printexemplar

 

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 06.09.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

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Bluescreen oder Schlips und Vorurteil


img_20160827_171619_461.jpgBluescreen oder Schlips und Vorurteil

J. K. Hilgenberg

Books on Demand; Auflage: 2 (7. Juli 2016)

348 Seiten

Bestellen auf Amazon

Rückentext

Das Fernsehen ist eine Errungenschaft unserer Zeit, um die uns Jane Austen womöglich beneidet hätte. Doch ein Blick hinter die Mattscheibe offenbart Erstaunliches:
Die selbstbewusste junge Technikerin Elizabeth Bennet und der ebenso mürrische wie überhebliche Moderator Will Darcy haben mit ihren gut zweihundert Jahre alten Pendants nicht nur die Namen gemein. Wenn sie im Studio aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen, und schon bald stehen die Vorurteile und die Missverständnisse denen aus dem frühen 19. Jahrhundert in nichts mehr nach.
Ein modernes Stolz & Vorurteil unter der Regie des ganz alltäglichen Wahnsinns voller Irrungen und Wirrungen!

Allgemeines zu Buch und Autor

J. K. Hilgenberg durchstreift seit 2007 die deutsche Medienlandschaft, immer mit einem Blick auf die Geschichten, die das Leben tagtäglich hinter den Kameras schreibt. „Bluescreen“ ist ihre erste Veröffentlichung. Hilgenberg lebt und arbeitet in München. (Quelle: Amazon.de)

Ich möchte mich zunächst einmal ganz herzlich bei der Autorin bedanken, dafür, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, vor allem aber auch für die tolle Zusammenarbeit. Sie ist wirklich sehr nett und hat mir bei Fragen immer geholfen 🙂 .

Nun zum Buch, dieses hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich hatte zwar kurz bevor ich es gelesen habe dann doch noch ein bisschen Angst, es zu lesen, aber diese war völlig unbegründet und ich kann nun sagen, dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe, und zwar durchaus auch, weil ich das Original dazu kannte.

Kritische Auseinandersetzung

Die grundsätzliche Geschichte kannte ich natürlich schon aus dem Original von Janeimg_20160827_171223_714.jpg Austen und ich hatte auch genau dies erwartet, dennoch schaffte es die Autorin, zu überraschen. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass die Autorin es so toll geschafft hat, diese alte und schon so oft erzählte Liebesgeschichte in unsere heutige Zeit einzufügen, aber so glaubhaft, als sei es eine eigene Geschichte. Es lohnt sich definitiv, dieses Buch zu lesen, vor allem auch, wenn man das Original schon gelesen hat, denn dadurch macht es einfach sehr viel Spaß, die Charaktere in „unserer Welt“ zu erleben.

Die Charaktere sind sehr gut umgesetzt, vor allem Elizabeth, ich denke, wenn sie tatsächlich zu dieser Zeit gelebt hätte, wäre sie vermutlich genau so gewesen. Vielleicht hätte sie sogar zu dieser Zeit besser gepasst, da Elizabeth ja auch schon im Original eine sehr moderne und fortschrittliche Frau ist. Hier denke ich, wird es auch für die Autorin einige Schwierigkeiten gegeben haben, da das Frauenbild zur damaligen Zeit ja noch ein völlig anderes ist, aber ich bin begeistert, wie sie es gelöst und umgesetzt hat. Mit Will Darcy hatte ich anfangs meine Probleme, ich fand ihn erst nicht ganz so gut umgesetzt, im Laufe des Buches wurde mir aber klar, dass er nur so hätte sein können und kann auch hier sagen, dass er mir gut gefallen hat 🙂 . Auch die anderen altbekannten Charaktere erkennt man allesamt wieder und auch diese sind sehr schön in die heutige Zeit übertragen worden. Vor allem Mrs. Bennet und Charles Bingley haben mir unglaublich gut gefallen, obwohl sie beide meiner Meinung nach am meisten von Original abweichen.

Der Schreibstil ist natürlich ganz anders als bei Jane Austen, ich finde aber, dass man das Buch sehr leicht und gut lesen kann, man ist von Anfang an in der Geschichte drin und auch hier denke ich, wenn man das Original kennt, will man von sich heraus schon wissen, wie die Autorin das ganze umgesetzt hat. Mir persönlich hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich glaube, ich werde dieses Buch auch noch einmal lesen, einfach, weil es für mich eine der besten „Wiederbelebungen“ dieses Romans ist, die ich schon so oft gelesen habe. Es war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, das jemand nicht nur auf der Erfolgswelle von Jane Austen weiterreiten wollte, sondern sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat und etwas ganz eigenes erschaffen hat.

Fazit

Ich möchte euch allen dieses Buch weiterempfehlen, vor allem denjenigen, die auch das Original kennen. Habt keine Angst, versucht es, es ist wirklich toll! Und alle, die „Stolz und Vorurteil“ noch nicht gelesen haben, aber romantische Liebeskomödien mögen, die aber nicht kitschig sind, denen kann ich dieses Buch auch uneingeschränkt empfehlen. Ich bin wirklich begeistert!

Blogtour „Adel verpflichtet“ Tag 9


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Ich begrüße euch heute zum neunten Tag der Blogtour zu „Adel verpflichtet“ von A.P.Gloss. Die vorherigen Beiträge haben euch hoffentlich alle gefallen, heute werde ich euch etwas zum Thema Steampunk erzählen, denn damit habe ich mich ein wenig auseinander gesetzt.

Zunächst mal, „Adel verpflichtet“ ist natürlich aus dem Genre Steampunk, sonst kämen wir ja nicht auf das Thema, doch was genau ist denn Steampunk? Schauen wir erst mal, was wir bei Wikipedia dazu finden.

Steampunk (von engl. steam „Dampf“ und am. punk „mies“, „wertlos“, verselbständigt „Punk“) ist ein Phänomen, das als literarische Strömung erstmals in den 1980ern auftrat[1] und sich zu einem Kunstgenre, einer kulturellen Bewegung, einem Stil und einer Subkultur entwickelt hat. Dabei werden einerseits moderne und futuristische technische Funktionen mit Mitteln und Materialien des viktorianischen Zeitalters verknüpft, wodurch ein deutlicher Retro-Look der Technik entsteht. Andererseits wird das viktorianische Zeitalter bezüglich der Mode und Kultur idealisiert wiedergegeben. Steampunk fällt damit in den Bereich des sogenannten Retro-Futurismus, also einer Sicht auf die Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte.

Ok, das gibt uns ja schon einmal einen ersten Eindruck. Und zu unserem Buch passt es natürlich wunderbar, da wir genau solche „Maschinen“ vorfinden und im viktorianischen Zeit spielt. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass auch das Cover sehr gut dazu passt.

Der Beginn des Steampunks in literarischer Sicht findet sich schon in den Büchern von Jules Verne, natürlich war die „Maschinerie“ zu dieser Zeit noch am Anfang und er schrieb die zukünftige Entwicklung natürlich aus seiner Sicht (heute wissen wir, dass dies nicht unbedingt alles so gekommen ist). Daher hat die Dampfmaschine auf den Steampunk auch so eine große Bedeutung.

Hier ein paar weitere Beispiele:

  • „How Britain Won the Space Race“ von Patrick Moore und Desmond Leslie;

  • „Custer’s Last Jump“ (dt. Custers letzter Absprung),

  • „Black as the Pit, from Pole to Pole“ (dt. Schwarz wie der Abgrund, von Pol zu Pol) von Howard Waldrop und Stephen Utley;

  • „Morlock Night“ (dt. Die Nacht der Morlocks) von K.W. Jeter;

  • „The World as We Know’t“,

  • „Night of the Cooters“ von H. Waldrop.

Grundsätzlich ist es also wichtig, dass Maschinen, aber auch Abenteuer in diesem Genre eine wichtige Rolle spielen, dass sie aber nicht unbedingt in unserer Zeit spielen müssen, sondern wahlweise auch viel früher oder auch viel später. Es können also auch Sci-Fi-Romane zu diesem Genre dazugehören. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr euch für Steampunk interessiert, mal bei Wikipedia vorbeizuschauen, denn der Artikel ist sehr interessant und ausführlich. Das ist natürlich jetzt wirklich nur ein sehr kleiner Einblick, aber bei Wikipedia ist es eben äußerst ausführlich und es wäre ja auch blöd, einfach zu schreiben, was dort schon steht. Ich denke aber, auch wenn ihr nicht dort vorbeischaut, könnt ihr nach meinem Beitrag nun ein wenig mehr mit diesem Genre anfangen und wisst, was er bedeutet.

Gewinnspiel

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Zu gewinnen gibt es ein Taschenbuch von „Adel verpflichtet – Der Agent der Krone„. Dafür müsst Ihr nur folgende Frage beantworten:

Habt ihr schon Bücher aus dem Genre „Steampunk“ gelesen und konntet die wichtigsten Merkmale dort wiederfinden?

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Der Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 24.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

 

 

14.08. – Queen Victoria eröffnet die Tour

http://bookwormdreamers.blogspot.de/

15.08. – Prinz Albert Victor Christian Edward

http://buechertraum.com/

16.08. – Die Kunst der Spionage

http://die-fantastische-buecherwelt.de/

17.08. – Top Secret

http://buchreisender.de/

18.08. – Könige und ihre Spione

http://vielleserin.de/

19.08. – Jack the Ripper

https://svenjaslesemappe.wordpress.com/

20.08. – Technische Entwicklungen der A. P. Glonn

http://die-fantastische-buecherwelt.de/

21.08. – Morsen und Funken

http://buechertraum.com/

22.08. – Steampunk

Hier bei mir 🙂

Blogtour „Scherbenkind“ Tag 2


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Hallo und herzlich Willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zu „Scherbenkind“ von Britt Reißmann. Ich hoffe, ihr ward gestern alle beim „Scherbenkind Spezial“ dabei und freut euch nun auf die weiteren Beiträge. Auf meinem Blog wird es heute um „Backward Masking“ gehen, ich weiß nicht, ob ihr darüber schon einmal etwas gehört habt, wenn nicht seid ihr hier heute genau richtig, wenn doch, dann auch 😀 .

Zunächst einmal kurz zur Erläuterung, wie genau ich denn überhaupt auf dieses Thema gekommen bin. In „Scherbenkind“ nimmt eine Band eine sehr wichtige Rolle ein und genau diese Band wird des „Backward Masking“ bezichtigt. Und da mir beim Lesen dieses Wort untergekommen ist, ich aber nicht wirklich etwas damit anfangen konnte (natürlich wird es auch im Buch erläutert, aber wenn ihr das Buch lest, werdet ihr sehen, warum ich mich etwas genauer damit beschäftigen wollte), dachte ich, dass es auch noch anderen Lesern so gehen wird.

Das deutsche Wort für „Backward Masking“ ist (wohl etwas freier übersetzt 😀 ) Rückwärtsbotschaft.

Rückwärtsbotschaften (englisch Backmasking, Backward Messaging oder Backward Masking) sind beabsichtigte oder vermeintliche Sprachbotschaften auf Tonträgern (Vinyl-Schallplatten, Tonbändern, Audio-CDs und Audio-Dateien), die in rückwärtiger Richtung gespeichert sind und beim Abspielen in der üblichen Richtung keinen oder einen anderen Sinn ergeben. Rückwärtsbotschaften lassen sich entziffern, indem der Tonträger entgegen der vorgesehenen Richtung abgespielt wird.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckw%C3%A4rtsbotschaft)

Das sagt Wikipedia zu unserem Thema und ich glaube, da kann sich jeder schon einmal etwas drunter vorstellen. Doch ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber ich brauchte unbedingt noch ein paar Beispiele, wo so etwas gemacht wurde, da ich auf der einen Seite fasziniert davon war, auf der anderen Seite abgeschreckt, da es scheinbar oft für okkultistische und suizidale Zwecke verwendet wird.

Ein großes Beispiel für „Backward Masking“ ist die B-Seite der SIngle „Paperback Writer“ von den Beatles. Dies begann wohl schon 1966, als die Single veröffentlicht wurde, da viele Hörer glaubten, versteckte Botschaften zu hören, wenn sie die Platte rückwärts abspielten. Doch richtig stark wurde der verdacht erst, als ein britischer Radiomoderator angab, „Turn me on, dead man“ zu hören und damit sei laut ihm bewiesen, dass Paul McCartney tot sei und jemand anderes für ihn weiter machen würde. Dies war bei der Single „Revolution No. 9. Ich würde mal behaupten, dass das wohl nicht so ist, aber es gibt eine Verschwörungstheorie. Wer gern mehr darüber lesen möchte, ich verlinke den Artikel hier.

Doch „Backward Masking“ wird nicht nur verwendet, um Botschaften bzw. vermeintliche Botschaften in Liedtexten unterzubringen, es kann auch als stilistisches Mittel verwendet werden. Oder auch, um Vorwürfe zu veräppeln, da in den 80ern der Rockmusik das Praktizieren von „Backward Masking“ vorgeworfen wurde und diese darauf mit ironischen und sarkastischen Nachrichten reagierte.

(Ob man wohl auch den Fundort einer Leiche verstecken könnte?)

Es gibt noch weitere Beispiele und ich finde es so spannend, dass ich euch noch mal etwas aus Wikipedia hier zeige, ich denke, dass es auch für euch interessant sein könnte. Dies sind Beispiele, bei denen wirklich versteckte Botschaften bewusst eingesetzt wurden.

  • Electric Light Orchestra (ELO), Fire on High: „… the music is reversible … but time (is not) … turn back … turn back … turn back.“

  • Electric Light Orchestra (ELO), Secret Messages: „Welcome to the show“

  • Petra, Judas’ Kiss: „What are you looking for the devil for, when you ought to be looking for the Lord?“

  • Pink Floyd, Empty Spaces: „Congratulations. You have just discovered the secret message. Please send to […]“

  • Linkin Park, Announcement Service Public: „You should brush your teeth and you should wash your hands.“

  • Böhse Onkelz, Enie Tfahcstob Rüf Ediona-rap („Eine Botschaft für Paranoide“): „Herzlichen Glückwunsch. Es muss eine Menge Arbeit gewesen sein, dieses Lied rückwärts abzuspielen. Entweder du bist eines der paranoiden Arschlöcher, für die wir dieses Lied gemacht haben, oder du bist einfach nur neugierig. Ersteren sei gesagt: Wer rückwärts gesprochene satanistische oder faschistische Botschaften auf unseren Platten sucht, muss ausgesprochen dämlich sein und außerdem unter extremem Verfolgungswahn leiden. Armes Schwein, du tust uns echt leid. Sperr dich ein und schmeiß den Schlüssel weg.“

  • Karat, Gefährten des Sturmwindes: „Geh nicht allein, sondern reih dich ein“[5]

  • Die Ärzte, Westerland (to the Max): „Auf Westerland hängt den Frauen die Brust voller Titten“

  • Die Ärzte, Ein Lied für Dich: „Außer Campino“

  • Propaganda, Dr. Mabuse: „Warum schmerzt es, warum schmerzt es, wenn mein Herz den Schlag verpasst?“ (wörtliche Übersetzung von „Why does it hurt when my heart misses the beat?“ aus demselben Lied)

  • Grave Digger, Fanatic Assassins: Einige Vulgärausdrücke auf deutsch

  • Nina Hagen, Fall in Love mit mir (Unbehagen, erste Auflage): „Wir haben schon diverse Künstler kommen und gehen sehen“

  • Opeth, Hessian Peel: „Out of the court yard, come back tonight; my sweet Satan, I see you.“

  • Scooter, C. I. F. L.: „Copyright is for losers“

  • Darkthrone, As Flittermice as Satans Spys: „In the name of God, let the churches burn!“

  • Slayer, Hell Awaits: „Join us, Join us, Join us…“

  • Prince, Darling Nikki: „Hello, how are you? I’m fine. ‚cause I know that the Lord is coming soon, coming, coming soon.“

  • Chris de Burgh, The Vision (vom Album Into the Light): „A Man – A Vision“

  • Alligatoah, Trauerfeier (vom Album Triebwerke): „emotionale Manipulation, wahrscheinlich bin ich ein Illuminati“

  • Eric Stuart, englische Synchronfassung der 128. Epsiode des Pokémon-Animes: „Leo Burnett and 4Kids are the devil, Leo Burnett!“

Es gibt auch noch weitere Beispiele, in denen die Nachrichten nicht vorsätzlich eingefügt worden, aber ich denke, das sind erst einmal genug Beispiele.

Ich finde dieses Thema auf jeden Fall super spannend und ich würde gern mal schauen, ob ich eine Möglichkeit finde, Lieder rückwärts abzuspielen, um das selber zu hören 😀 . Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag gefallen und auch ihr seid jetzt ein wenig von diese Thema angesprochen worden 🙂 .

Gewinnspiel:

Finde jeden Tag das markierte Wort, verfasse eine Kurzgeschichte mit den gefundenen Wörtern und überzeuge die Autorin von „Scherbenkind“.
Die Gewinner-Geschichten veröffentlichen wir hinterher auf allen teilnehmenden Blogs!!!
Schick sie bis zum 28.08.2016 24 Uhr an info@buchreisender.de mit dem Betreff Scherbenkind

Gewinn

Scherbenkind von Britt Reissmann

1. Platz 1 signiertes Exemplar „Scherbenkind“

2. – 5. Platz je 1 Exemplar „Scherbenkind“

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Organisator des Gewinnspieles buchreisender.de
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 28.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

 

Blogtourfahrplan

19.08 Scherbenkind Spezial – Alle Blogs –

20.08 Backward masking Tamara

21.08 Staatsanwalt Triberg vs. Sprichworte Marie

22.08 multiple Persönlichkeiten Lisa

23.08 Mysteriöse Morde in Deutschland Svenja

24.08 Blick hinter die Kulissen Tamara

25.08 Im Fokus Britt Reißmann Sonja

 

Blogtour „Scherbenkind“ Tag 1


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Am 08.08.2016 erschien „Scherbenkind“, der zweite Kriminalroman bei Diana Verlag und somit ihr insgesammt echster Kriminalroman von Britt Reißmann. Wir vom buchreisender.de – Team dürfen Euch bei dieser Blogtour spezielle Einblicke in das Buch gewähren.

 

Scherbenkind von Britt Reissmann

 

 

 

€ 9,99 [D]
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, BroschurISBN: 978-3-453-35874-4

Britt Reißmann über „Scherbenkind“

***

Wenn mich jemand fragen würde, was mir den Anstoß gab, ein Buch wie „Scherbenkind“ zu schreiben, muss ich ziemlich weit ausholen, denn im Grunde verfolgt mich der Gedanke schon seit ungefähr zehn Jahren. Damals las ich einen Kriminalroman*, in dem die Protagonistin an einer dissoziativen Identitätsstörung litt – sie war, was man in der Umgangssprache eine Multiple Persönlichkeit nennt.

Ich hatte bis dato nicht viel Ahnung von diesem Thema, aber ich war gleichsam erschüttert, fasziniert und interessiert. Fasziniert vor allem von der genialen Idee der menschlichen Psyche, sich andere Seelen zu Hilfe zu holen, wenn sie mit einer Belastung allein nicht fertig wird. Dann wollte ich mehr wissen: Wie kommen die verschiedenen Individuen damit klar, dass sie sich nicht nur einen Körper teilen müssen, sondern auch die Zeit, die sie „draußen“ in unserer „Realität“ verbringen, dass sie verschiedene Interessen und Vorlieben haben, unterschiedliche Ziele verfolgen, selten kontrollieren können, was die jeweils anderen tun. Was, wenn sie in eine Straftat verwickelt werden? Sich schlimmstenfalls selbst oder den anderen nicht trauen? Und wohin gehen die, die gerade nicht draußen sind? Wie sieht ihre Innenwelt aus? Irgendwie wusste ich schon damals, dass ich mehr darüber wissen will und irgendwann genau darüber gern schreiben würde.
Nur sollten zuvor fünf andere Krimis das Licht der Welt erblicken, bevor ich mich an dieses komplexe und fraglos auch schwierige Thema heranwagte.

Verena Sander, die Ermittlerin in diesem Fall, ist jedenfalls zunächst heillos überfordert. Als sie beginnt zu begreifen, womit sie es hier zu tun hat, muss sie ihre gesamte Weltanschauung überdenken. Zum Glück steht ihr ihre Freundin Hannah, eine Psychologin, dabei hilfreich zur Seite. Doch auch Hannah hat eine Last zu tragen, die sie fast erdrückt.

Dieser Roman ist keine leichte Kost. Ich erwarte von meinen Lesern, über die Grenzen des Gewohnten hinauszudenken, etwas zu akzeptieren, was selbst unter Fachleuten noch immer sehr kontrovers diskutiert wird. Wer sich darauf einlässt, wird, wenn ich alles richtig gemacht habe, am Ende des Buches so betroffen sein, wie ich es bei meinen Recherchen zu diesem Thema war.
Und wenn ihr nun neugierig geworden seid und auch Verena und das Team vom Stuttgarter Morddezernat kennenlernen möchtet, dann wünsche ich euch spannende Lesestunden mit meinem „Scherbenkind“.

*Das Buch, von dem oben die Rede war, hab ich übrigens in der Geschichte versteckt. Es liegt bei der Besichtigung von Sinas Zimmer unter deren Kopfkissen.

***

 

Gewinnspiel:

Finde jeden Tag das markierte Wort, verfasse eine Kurzgeschichte mit den gefundenen Wörtern und überzeuge die Autorin von „Scherbenkind“.
Die Gewinner-Geschichten veröffentlichen wir hinterher auf allen teilnehmenden Blogs!!!
Schick sie bis zum 28.08.2016 24 Uhr an info@buchreisender.de mit dem Betreff Scherbenkind

Gewinn

Scherbenkind von Britt Reissmann

1. Platz 1 signiertes Exemplar „Scherbenkind“

2. – 5. Platz je 1 Exemplar „Scherbenkind“

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Organisator des Gewinnspieles buchreisender.de
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 28.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

 

Blogtourfahrplan

19.08 Scherbenkind Spezial – Alle Blogs –

20.08 Backward masking Tamara

21.08 Staatsanwalt Triberg vs. Sprichworte Marie

22.08 multiple Persönlichkeiten Lisa

23.08 Mysteriöse Morde in Deutschland Svenja

24.08 Blick hinter die Kulissen Tamara

25.08 Im Fokus Britt Reißmann Sonja

Die Herren der grünen Insel


img_20160813_161410.jpgDie Herren der grünen Insel

Kiera Brennan

Blanvalet Verlag (15. Februar 2016)

960 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Allgemeines zu Buch und Autor

Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen. (Quelle: Amazon.de)

Ich muss ehrlich zugeben, ich schiebe diese Rezension jetzt schon Ewigkeiten vor mir her, denn leider hat mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen und ich habe mich nur durchgequält. Bis ca. zur Hälfte habe ich irgendwie durchgehalten und danach habe ich wirklich mehr oder weniger nur noch überflogen, denn mich konnte dieses Buch überhaupt nicht packen. Das tut mir schrecklich leid, denn ich bin sicher, in diesem Buch steckt jede Menge Arbeit, aber es kann ja auch nicht jeden Geschmack treffen.

Kritische Auseinandersetzung

Ich möchte mit dem positiven anfangen: Dieses Buch ist sehr gut recherchiert, geschichtlich finde ich es toll wiedergegeben und auch die Landschaft wird sehr schön beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Man hat schon ein wenig das Gefühl, auf der grünen Insel zu stehen und die Hügel und das saftige Gras sehen zu können und das war auch einer der Gründe, warum ich dem Buch so lange eine Chance gegeben habe.

Die Geschichte selbst hat mir dann aber leider schon überhaupt nicht gefallen, wenn ich ehrlich bin, hatte ich oft das Gefühl, gar nicht zu verstehen, worum es überhaupt geht und was eigentlich der Sinn und Zweck des ganzen ist. Es gab immer wieder Sprünge und dann ging es um eine Sache und dann plötzlich schon wieder um etwas anderes, obwohl ich selbst die erste Sache noch gar nicht abgeschlossen hatte. Ich bin ständig durcheinander gekommen und musste jedes Mal überlegen, wo ich denn jetzt genau war, wenn ich das Buch wieder aufgenommen habe.

Die Charaktere sind auch so eine Sache, ich konnte mich auf sie einfach nicht einlassen. Ich musste andauernd nachschauen, wer denn jetzt wieder wer war und wer zu wem gehörte. Bei „Game of Thrones“ ist das zwar auch anfangs schwierig, doch irgendwann wurde es besser, bei „Die Herren der grünen Insel“ konnte ich da aber überhaupt keine Verbesserung sehen. Und ich finde, mit fast 500 Seiten habe ich dem Buch schon genug Chance gegeben, mich vielleicht doch noch zu überzeugen, doch irgendwann kam einfach der Punkt, wo ich wusste, dass ich nur meine Zeit verschwende.

Der Schreibstil im allgemeinen hat mir leider auch nicht zugesagt, ich fand es doch sehr langatmig und anstrengend, es hat mich überhaupt nicht motiviert, weiter zu lesen. Ich lese natürlich jetzt auch nicht so oft Fantasy oder historische Romane, vielleicht lag es ja daran, oder es ist eben einfach kein Buch für mich. Ich will da gar nicht der Autorin die Schuld geben, ich denke, es gibt auch jede Menge Leser, die absolut begeistert sein werden, doch ich gehöre leider nicht dazu.

Fazit

Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen, es würde sich also vielleicht anbieten, noch einmal ein paar andere Rezensionen zu lesen und ansonsten einfach sein Glück zu versuchen. Wer gern so etwas liest und auch nicht mit zu vielen Personen überfordert ist, für den könnte dieses Buch natürlich etwas sein und besonders der Schreibstil ist ja doch immer subjektiv.

 

Blogtour „Sommer der Sternschnuppen“ Tag 2


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Hallo und „Herzlich Willkommen“ zur Blogtour „Sommer der Sternschnuppen“ von Mary Simses. Ich werde euch heute einen etwas anderen Beitrag zum Thema Arbeitslosigkeit zeigen, es wird eine Erzählung aus der Ich-Perspektive geben und am Ende noch einmal einen kurzen Teil, der allgemein gehalten ist. Das ist mal etwas anderes, aber ich hoffe, euch gefällt es. wp-1471175606495.jpeg

Ich stehe auf und bin eigentlich absolut lustlos. Entgegen der allgemeinen Erwartung bin ich immer früh wach, doch das müsste ich wahrscheinlich schon beweisen können. Erst einmal ins Badezimmer, duschen und Zähne putzen, denn mein derzeitiger Karrierestand bedeutet nicht automatisch, ungepflegt zu sein. Auch sauber und ordentlich anziehen gehört zu meinen Fähigkeiten. Vielleicht sollte ich euch erzählen, worum es eigentlich geht. Ich habe einen Termin beim Jobcenter, da ich vor einiger Zeit meinen Job verloren habe. Nun, ich weiß nicht, wie viele von euch schon einmal dieses ausgesprochene „Vergnügen“ hatten, aber ich freue mich nicht besonders darauf. Es ist nicht so, als ob ich nicht gern einen neuen Job hätte, oh nein, im Gegenteil, ich würde mich wahnsinnig darüber freuen, auch darüber, dass mir jemand bei der Jobsuche hilft, nur ist das leider nicht so. Versteht mich nicht falsch, einige, wenn nicht sogar viele Mitarbeiter der entsprechenden Institution werden genau diese Sorte von Sachbearbeiter sein, jemand, der angestrengt hilft und wirklich versucht, auf die Wünsche des zukünftigen Arbeitnehmers einzugehen, doch ist das leider nicht immer so.

Mein Bearbeiter gehört leider gar nicht dazu, er ist zwar sehr gut darin, mir zu sagen, was ich alles nicht tue, doch umso schlechter darin, seinem Job nachzugehen. Gewiss, er hat nicht nur einen Klienten, aber dennoch wäre es schön, einen guten Willen zumindest erahnen zu können. Mir bleibt natürlich dennoch nichts anderes übrig, als zu meinem Termin zu gehen, der im Grunde verschwendete Zeit ist, in der ich Bewerbungen schreiben könnte, statt dort zu warten, bis ich dann irgendwann mal dran bin um dann zu hören, dass ich nicht genug getan habe oder dieses und jenes versuchen sollte, was er beim letzten Mal schon sagte. Also geht’s ab in den Bus und los geht es Richtung Center. Ich habe mir ein Buch mitgenommen, da ich schon davon ausgehe, nicht pünktlich dran zu kommen.

Nun sitze ich also hier, auf doch recht bequemen Stühlen und versuche mein Buch zu lesen, was leider nicht so gut klappt, da es recht laut ist. Das Jobcenter scheint recht gut gefüllt, man merkt, dass die Mitarbeiter einiges zu tun haben. Ich beobachte also meine „Kollegen“, viele sehr gut gekleidet und noch voller Hoffnung, einige in Jogginghose und dreckigem Oberteil, sichtlich genervt. Auch diese Menschen kann ich irgendwo verstehen, doch ein neuer Job ist der beste Weg, um nicht mehr ins Jobcenter zu müssen und den bekommt man schlecht in einem Jogginganzug. Ich beobachte weiter, einige Mitarbeiter laufen mit Kaffeetassen über den Gang und unterhalten sich, lachen, spaßen miteinander und schauen nicht zu den Wartenden. Ich beuge mich etwas vor und kann einem Mitarbeiter dabei zu sehen, wie er in seinem Büro Staub wischt. Sehr reinlich, aber sollte man sich nicht lieber um die ganzen Menschen kümmern?

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Das scheinen einige Andere auch so zu sehen, werden laut, schreien, drängeln sich vor und nehmen keine Rücksicht. Genau das meine ich, mir tun nicht nur die Menschen leid, die auf das Jobcenter angewiesen sind, nein, auch die Mitarbeiter, denn sie haben wirklich viel zu tun und auch wenn ich mich ungerecht behandelt fühle, so glaube ich, dass nicht jeder Bearbeiter das aus Boshaftigkeit tut, sondern aus Überforderung. Mittlerweile starren fast alle auf ihr Handy, die erstaunlich neu aussehen, fällt mir auf. Ich frage mich ja, wovon das bezahlt werden kann, denn ich für meinen Teil, habe es nicht so leicht, mit meinem Arbeitslosengeld auszukommen, wenn das natürlich auch noch mehr ist, als das Arbeitslosengeld II. Aber nun gut, es geht mich nichts an, aber denken darf ich ja noch, was ich möchte. Endlich kommt mein Sachbearbeiter, doch statt mich zu rufen, nickt er nur und geht in ein anderes Zimmer. Einige Zeit später kommt er raus und geht den Gang entlang, bis ich ihn nicht mehr sehen kann. Ok, ich habe ja keinen Job, ich kann warten. Ich wünschte nur, ich könnte in Ruhe mein Buch lesen, aber dafür ist und bleibt es einfach zu laut.

Dann kommt mein Bearbeiter endlich zurück, geht noch einmal in den Raum und kommt wiederum mit einer Tasse dampfenden, duftenden Kaffees heraus und bittet mich, mitzukommen. Ich stehe auf und gehe hinterher, im Büro setze ich mich auf einen Stuhl, gegenüber seinem Stuhl.

„Guten Tag.“

Oh, okay. „Guten Tag.“

„Haben sie sich beworben?“

„Ja, ich habe einige Bewerbungen versendet, aber bisher kamen nur Absagen zurück. Oder eben nichts.“

„Haben sie denn genug Bewerbungen geschrieben?“

„Nun, ich würde sagen ja, ich möchte unbedingt eine neue Stelle, aber bisher hat es noch nicht geklappt.“

„Dann empfehle ich, noch mehr zu schreiben. Haben sie schon darüber nachgedacht, in einem anderen Berufsfeld zu suchen?“

„Ehrlich gesagt nein, ich mache meine Arbeit gern und würde sie auch gern weiterhin machen.“

„Sie sollten mal darüber nachdenken, in einem anderen Berufsfeld zu suchen. Ich werde ihnen ein paar Stellengesuche ausdrucken.“

„Nun, ich würde lieber in meinem Berufsfeld weitersuchen, da mir dies doch sehr liegt.“

„Ja, das ist ja schön, ich habe ihnen jetzt mal ein paar andere Gesuche ausgedruckt, bewerben sie sich dort und geben sie die beigelegten Formulare hier ab, damit wir sehen können, dass sie sich dort beworben haben.“

„Ich würde mich nur sehr ungern dort bewerben, denn ich mag meinen Job sehr gern.“

„Jetzt bewerben sie sich bitte einfach dort. Dann sind wir für heute fertig. Oder haben sie noch irgendwelche Fragen? Achso, ich muss sie nicht daran erinnern, dass Sanktionen folgen, sollten sie sich dort nicht bewerben.“

Nein, ich habe natürlich keine Fragen und werde mich dort bewerben, aber ich werde trotzdem weiter versuchen, eine Stelle in meinem Beruf zu bekommen. Auf Wiedersehen.“

„Wiedersehen.“wp-1471175606495.jpeg

So, das war nur kurz und ich kann euch versprechen, dass dies aus eigener Erfahrung und aus Erfahrungen meines Bekanntenkreises geschrieben wurde. Ihr seht, Arbeitslosigkeit ist oft sehr schwer für den Menschen, man fühlt sich degradiert, nutzlos und mit jeder Absage wird dieses Gefühl noch schlimmer. Obwohl man einen neuen Job möchte, möchte man auf keinen Fall zum Jobcenter gehen, da einem dort eh nicht geholfen wird. Ich kann euch sagen, ich habe sehr lange versucht, mit dem Jobcenter Arbeit zu finden, doch als ich mich entschloss, es alleine zu versuchen, hatte ich meine neue Stelle innerhalb von ein paar Wochen. Nicht jedem wird es so gehen, doch ich glaube nicht, dass nur mein Bekanntenkreis und ich solche Erfahrungen gemacht haben. Wichtig ist, dass man nicht aufgibt, dass man sich nicht gehen lässt und vor allem: Lasst euch nie von Irgendjemandem einreden, dass ihr nicht gut genug als Mensch seid!

Nun gibt es natürlich auch bei dieser Blogtour wieder etwas zu gewinnen und zwar ein Hörbuch von „Sommer der Sternschnuppen“.wp-1471175859963.jpeg

Gewinnspiel

Finde den Seestern in unseren Beiträgen und verrate uns am Ende der Blogtour wie viele du gefunden hast. Hierzu schicke bitte eine Mail an info@buchreisender.de mit dem Betreff Seestern Teilnahmeschluss: 22.08.2016 24 Uhr.

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Der Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 22.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht.

 

Blogtour „Girl on the train“


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Hallo und „Herzlich Willkommen“ zur Blogtour „Girls on the train“, einer etwas anderen Tour zu einem Buch, dass schon etwas länger im Verkauf ist, aber unbedingt lesenswert ist (zumindest meiner Meinung nach 🙂 ). Es gibt natürlich am Ende auch wieder etwas zu gewinnen, aber dazu kommen wir später, zunächst werde ich euch meine Rezension zeigen. Ich muss wohl dazu sagen, ich habe diese Rezension schon vor vielen Monaten geschrieben, aber ich wollte trotzdem bei der Tour mitmachen 🙂 .

Dieses Buch hat mich wirklich von Anfang an gepackt, auch wenn es erst einmal schwierig war, durchzublicken, aber es ist einfach mal ein ganz anderes Buch.

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Paula Hawkins

Blanvalet-Verlag (15. Juni 2015)

448 Seiten

Amazon-Link

Rückklappentext

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen – wie es scheint – ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.

Eines Tages beobachtet sie etwas Schockierendes. Kurz darauf liest sie in der Zeitung vom Verschwinden einer Frau – daneben ein Foto von »Jess«. Rachel meldet ihre Beobachtung der Polizei und verstrickt sich damit unentrinnbar in die folgenden Ereignisse …

Worum geht es?

Die Protagonistin ist Rachel, eine alkoholkranke, depressive Frau, die von ihrem Exmann für eine andere Frau, Anna, verlassen wurde. Diese leben nun in dem Haus, dass Rachel ausgesucht hatte, das Leben, dass sie sich eigentlich immer gewünscht hatte.

Aufgrund ihrer Alkoholsucht hat Rachel auch ihren Job verloren, doch sie fährt trotzdem jeden morgen mit dem Zug nach London, mit dem sie sonst zur Arbeit fuhr und beobachtet die Menschen und Häuser, an denen sie vorbei fährt. Am liebsten beobachtet sie „Jess“ und „Jason“, die in einem Haus leben, das nur ein paar Häuser weiter steht, als ihr altes Haus. Sie erfindet ein ganzes Leben für die beiden um sich so aus ihrem eigenen Leben heraus zu flüchten und ist sehr entsetzt, als ihre Träume für die Beiden plötzlich zusammen brechen.

Als sie erfährt, dass „Jess“ verschwunden ist, will sie unbedingt helfen, doch die Polizei steht ihrer Aussage sehr skeptisch gegenüber und auch alle Anderen, über die sie versucht, Hilfe zu bekommen, glauben ihr nicht so richtig. Denn Arbeitslosigkeit und das Verlieren ihres Ehemannes sind nicht die einzige Probleme, mit denen Rachel sich das Leben recht schwer gemacht hat, auch dass sie oft lügt hat das Vertrauen zu vielen Menschen zerstört.  Sie verstrickt sich immer mehr in die Ermittlungen und kann einfach nicht mehr aufhören, bis die ganze Geschichte dann eine ungeahnte Wendung nimmt.

Kritische Auseinandersetzung

Was mir besonders an „Girl on the train“ gefallen hat, war die Anti-Heldin Rachel und auch alle anderen wichtigen Charaktere sind absolut keine Saubermänner mit einer weißen Weste. Es waren einfach wirkliche Menschen, mit ihren Problemen und Fehltritten und es war einfach mal was wirklich anderes.

Dann wird immer wieder aus einer anderen Sicht geschrieben, was zunächst verwirrend ist, aber ich hatte mich recht schnell hineingefunden und ab da war es einfach super. Durch dieses Wechseln musste man sich auch immer wieder Dinge zusammen reimen und am Ende bin ich trotzdem wahnsinnig überrascht gewesen, da ich damit einfach nicht gerechnet hatte, obwohl ich der Meinung war, es durchschaut zu haben. Für mich hat auch eben dieses Wechseln die Geschichte so spannend gemacht, da einer der Sichtweisen auch die des Opfers ist und man so langsam aber stetig immer mehr das Gefühl hatte, dahinter zu blicken.

Da hab ich auch schon das Nächste, das mir einfach super gefallen hat: Ich konnte versuchen, den Fall mit zu lösen. Es hat mir richtig viel Spaß gemacht, zu überlegen, was denn da nun passiert sein könnte und wer es denn war, aber Paula Hawkins hat einige Hinweise gestreut, die dann aber doch zu einem ganz anderen Ergebnis als meinem führten. Ich mag es, wenn man bei Büchern mitdenken kann und auch durchaus mitdenken MUSS, denn das macht es doch meistens sehr viel spannender.

Das Buch hat zwischendurch ein paar Längen, das muss man schon sagen, aber alles in allem war es für mich wirklich sehr spannend und ich hab es in zwei Tagen durchgelesen, da ich einfach unbedingt wissen wollte, was passiert ist. Es ist eben mitten aus dem Leben gegriffen, denn mal ehrlich, jeder, der mit Bus und Bahn unterwegs ist hat doch schon mal aus dem Fenster gesehen und sich gefragt, was hinter den Wänden der Häuser so vor sich geht. Und eben einfach auch die Charakteren, die eben alle nicht  perfekt sind, sondern eher weit davon entfernt, perfekt zu sein. Das macht es für mich zu so einem spannenden, lebensnahem Thriller. Wobei ich persönlich habe mich gefragt, ob es wirklich ein Thriller ist oder nicht eher ein Roman, aber da es als Thriller gekennzeichnet ist, will ich das einfach mal so übernehmen.

Fazit

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und fand das Buch auch sehr spannend, es hat eine gute, lebensnahe Geschichte und tolle Charaktere, die eben nicht so sind, wie viele andere Protagonisten in Büchern. Einzig und allein das gekennzeichnete Genre löst bei mir leichte Zweifel aus, denn da bin ich mir einfach nicht so sicher Habt ihr das Buch schon gelesen? Wie seht ihr das?

Egal, ob es jetzt ein Thriller oder eben doch eher ein Roman ist, ich kann euch das Buch nur ans Herz legen und empfehlen, denn es war eben einfach wirklich sehr spannend und von der Schreibweise mal was ganz anderes. Wenn ihr es bereits gelesen habt, dann schreibt mir doch mal, wie es euch gefallen hat, das würde mich mal interessieren, die Meinungen gehen ja doch etwas auseinander.

Nun zum Gewinnspiel

Was müsst ihr machen?

Ihr kürt unsere beste Rezension. Das bedeutet, ihr schaut euch alle Rezensionen an und werdet dann eine Mail an die unten angegebene Adresse schicken und schreiben, welche Rezension euch am besten gefallen hat. Aus allen Einsendungen wird dann ausgelost und der Gewinner kann ein Printexemplar von „“Girl on the train“ gewinnen 🙂 .

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 13.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

Blogtourfahrplan

05.08.16 – bei Bücherleser
06.08.16 – bei Bilder Buch Leben
07.08.16 – bei Buchreisender
08.08.16 – bei Ricas fantatstische Bücherwelt
09.08.16 – bei mir

Blogtour „Das Haus, das in den Wellen verschwand“


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Heute begrüße ich euch zu einer ganz besonderen Blogtour zum Buch „Das Haus, das in den Wellen verschwand“ von Lucy Clark. Ich hoffe, die bisherigen Beiträge haben euch gefallen, wir haben uns mit allen sehr viel Mühe gegeben.

Auf meinem Blog haben wir heute einen etwas anderen Beitrag, der sich nicht unbedingt an ein Thema im Buch orientiert, zumindest nur bedingt. Denn unsere Protagonistin zieht in die Welt hinaus und fühlt sich frei. Frei, während sie durch andere Länder schlendert und vor allem, als sie auf der „Blue“ lebt und über die Weiten des Meeres fährt. Ich habe mich also gefragt, was ist denn eigentlich Freiheit für meine Mitblogger? Und das habe ich sie dann natürlich auch gefragt, hier bekommt ihr nun die Antworten 🙂 .

„Freiheit: in der Natur zu sein, egal ob auf einem hohen Berg oder am (niederländischen) Meer. Und sonst die kleinen Momente im Alltag in denen ich vollständig Ich sein kann.“ (Vanessa, Meine Fantasy-Bücherwelt)

„Für mich ist Freiheit zu tun was ich möchte, ohne das mich jemand gängelt und ich meine Meinung frei äußern kann. Freiheit ist aber auch einfach mal nur die Natur zu genießen. Ein besonderes Gefühl der Freiheit ist es zusammen it meinem Freund einfach abends bis zum frühen morgen im Garten zu sitzen, Musik zuhören und dabei einen Whisky zu genießen.“ (Sonja, Buchreisender)

„Freiheit ist für mich, meine eigenen Entscheidungen treffen zu dürfen ohne das sie von irgendjemanden angezweifelt werden und meine Meinung sagen zu dürfen ohne Angst vor einer Strafe haben zu müssen.“ (Janine, Jean Parkers World)

„Für mich ist Freiheit generell zu tun, was ich will. Nicht irgendjemand anderem gerecht zu werden. Momente der Freiheit sind für mich diejenigen, wenn ich etwas erlebe, das ich absolut genieße und keinerlei Erwartungshaltung oder Druck ausgeübt wird. Ich kann keinen Ort benennen, den ich automatisch mit Freiheit verbinde, denn Freiheit ist für mich ein Seelenzustand. Es kann am Meer noch so schön und idyllisch sein, wenn ich weiß, dass ich kochen muss, oder die Kids irgendwelche Bedürfnisse haben, dann kann die Landschaft noch soooo schön sein, ich würde mich dann nie richtig frei fühlen können.“ (Martina, Der Bücherkessel)

„Freiheit bedeutet für mich am Meer zu sitzen mit meinem Lieblingsmenschen und einfach nur das Leben zu genießen, glücklich zu sein und Dinge tun zu können, die ich mir wünsche. Einfach mal Zeit für sich haben, Erinnerungen sammeln und die Welt auch mal Welt sein lassen.“ (Lisa, Die fantastische Bücherwelt)

So, nun würdet ihr vielleicht auch noch gerne wissen, was für mich Freiheit bedeutet. Für mich ist Freiheit, wenn ich keine unangenehmen Verpflichtungen habe, wenn ich vor meinen Buchregal stehe und selbst entscheiden kann, was ich lesen möchte, wenn ich auf dem Balkon sitze, die Sonne scheint und ich einfach mal nichts tun kann. Aber auch, wenn ich mit meinem Freund etwas unternehme und wir frei sind, hin zu fahren, wo wir hin möchten, wenn ich mit meiner Mutter mit den Hunden durch ein Feld laufe und uns die Sonne auf die Köpfe scheint. Freiheit sind viele kleine Momente ohne Zwänge, die uns oft gar nicht so bewusst sind.

Ich hoffe, auch dieser Beitrag war interessant für euch, ich hatte viel Spaß dabei, mich mit diesem Thema mal etwas genauer auseinander zu setzen, auch wenn das natürlich sehr subjektiv ist. Nun gibt es natürlich auch wieder etwas zu gewinnen und zwar ein Print von „Das Haus, das in den Wellen verschwand“. Was ihr dafür tun müsst? Eine Frage beantworten und ich denke, euch ist schon fast klar, welche meine Frage heute ist 🙂 .

Was ist für dich Freiheit?

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 7.8.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

Blogtourfahrplan

30.07 Exkursion Segeln

04.08 Was bedeutet Freiheit?

 

Weil wir Flügel haben


img_20160801_153904.jpgWeil wir Flügel haben

Vanessa Diffenbaugh

Limes Verlag (24. Mai 2016)

416 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Das Herz kann sich irren, aber es hört nie auf zu lieben

Seit vierzehn Jahren arbeitet die dreiunddreißigjährige Letty von morgens bis abends, während ihre Kinder, Alex und Luna, von ihrer Mutter erzogen werden. Als Lettys Eltern nach Mexiko zurückkehren, muss sie zum ersten Mal ihren Mutterpflichten nachgehen und Verantwortung für andere übernehmen. Panisch versucht sie sich dem Ganzen zu entziehen, doch einen Autounfall, eine ungewöhnliche Begegnung und einen Krankenhausaufenthalt später bekommt sie endlich die Möglichkeit, denen, die sie liebt, ein schöneres Leben zu bieten. Doch kann Letty ihre Ängste überwinden und ihre zweite Chance im Leben nutzen?

Allgemeines zu Buch und Autor

Vanessa Diffenbaugh ist eine verheiratete, 32 jährige Kunsterzieherin und Schriftstellerin. Neben ihrem künstlerischen Engagement ist sie auch sozial sehr engagiert und betreute eine lange Zeit Pflegekinder, welche sie auch in ihrer Familie aufnahm. Dadurch, dass sie selbst lange Zeit in diesem Bereich aktiv war, besitzt ihr Debüt, „die verborgene Sprache der Blumen“, die nötige Authentizität, da sie sich hier des Themas bedient, was es heißt, in Pflegefamilien und Waisenhäusern aufzuwachsen. Zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern lebt Diffenbaugh in Boston. (Quelle: Lovelybooks.de)

Anfangs war es für mich sehr schwer, einen Zugang zu diesem Buch zu finden, da ich die Protagonistin Letty ziemlich unsympathisch fand, doch im Laufe des Buches konnte mich sowohl die Geschichte als auch Letty davon überzeugen, dass mein erster Eindruck der falsche war und ich richtig daran getan habe, dran zu bleiben.

Kritische Auseinandersetzung

Ja, dieses Buch war anfangs für mich wirklich ein rotes Tuch. Ich habe einfach keinen Zugang gefunden, fand die Protagonistin schrecklich und auch der Schreibstil hat mir zunächst nicht zugesagt. Sollte das bei euch auch der Fall sein, bitte, beißt die Zähne zusammen und lest weiter, denn es lohnt sich. Ich konnte es selbst kaum glauben, doch ab einem gewissen Punkt konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen und habe es als sehr gelungen und interessant empfunden. Vor allen der Teil, der aus Alex‘ Sicht geschrieben ist hat mir sehr gut gefallen und er war mir auch von Anfang an sympathisch. Generell sind die Charaktere alle sehr ausführlich und gut beschrieben, jede Figur hat ihre Besonderheiten und mir sind am Ende doch alle ein kleines bisschen ans Herz gewachsen.

Es geht um eine Familiengeschichte, scheint sie anfangs noch verwirrend und teilweise sogar etwas trocken, nimmt sie doch immer mehr an Fahrt auf bis das ganze sich zu einem großen, dramatischen Höhepunkt zusammenrauft, bei dem der Leser keine Ahnung hat, wie das ganze ausgehen könnte. Die Autorin hat mich damit wirklich überrascht, denn auch nach dem ich einen Zugang zum Buch gefunden hatte, hätte ich trotzdem nicht erwartet, dass es dann noch so spannend werden würde.

Was mir im Nachhinein besonders am Buch gefallen hat, sind die beiden hochaktuellen Grundthemen im Buch: junge Mutterschaft und illegale Einwanderer aus Mexiko in Amerika. Zwei Themen, nimmt man das zweite allgemein als Einwanderer, die in der heutigen Zeit immer wieder besprochen werden und uns im Alltag begegnen. Durch dieses Buch hat man die Möglichkeit, beides von der anderen Perspektive aus kennen zu lernen, wie ist es denn, wenn man ein illegaler Einwanderer ist? Und wie ist es, sehr jung Mutter zu werden? Auch wenn man Hilfe bekommt, ist diese Hilfe immer nur gut oder wäre es besser, sich auch mal auf sich selbst zu verlassen? Genau diese Dinge werden hier sehr schön beschrieben und aufgezeigt, weshalb ich glaube, dass dieses Buch definitiv sehr gute Gründe hat, um gelesen zu werden.

Fazit

Wenn man am Anfang durchhält, ein durchaus sehr lesenswertes Buch, mit aktuellen Themen und Blickwinkeln, die man sonst nicht erhält. Der Schreibstil ist ebenfalls sehr angenehm, wenn man sich einmal an ihn gewöhnt hat, außerdem gibt es viele gut beschrieben Entwicklungen der Charaktere, die einen sehr froh machen, wenn man bisschen besser kennt.