Blogtour „Geweihtes Blut“ Tag 3

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Hallo ihr Lieben und herzlich Willkommen zur Blogtour zu „Geweihtes Blut“ von Sandy A. Farmer. Ich hoffe die bisherige Tour hat euch gefallen und es geht genauso weiter 🙂 . Heute werde ich euch etwas über den Kampf gegen die Vergangenheit erzählen, denn unsere Protagonistin hat in ihrer Vergangenheit etwas sehr schlimmes erlebt.

Schlimme Dinge stoßen jedem Menschen irgendwann in seinem Leben zu und sicher haben viele Menschen noch Altlasten aus ihrer Vergangenheit. Dabei sind Einige jedoch präsenter als Andere, was nicht bedeutet, dass nicht auch Verdrängtes Einfluss auf unser Leben in der Gegenwart nimmt. Außerdem muss man auch immer daran denken, dass alles individuell ist, es gibt „Schlimmere“ und „weniger schlimme“ Ereignisse und jeder Mensch ist anders gestrickt, geht dementsprechend also auch anders mit seinem Leben, insbesondere seiner Vergangenheit, um.

In unserem Buch hat die Protagonistin Jessica damit zu kämpfen, dass sie vor zwei Jahren entführt wurde. Dies kann man natürlich als sehr schlimmes Ereignis im Leben eines Menschen bezeichnen, da es einen großen Einschnitt in die persönlichen Rechte bedeutet. Es ist also nicht einfach, damit klar zu kommen, denn man bekommt diese Zeit nie wieder zurück. Außerdem bedeutet dies für die Betroffenen ständige Angst, dass so etwas wieder passieren könnte, was sie im Alltag ungemein einschränkt.

Auch bei anderen einschneidenden Erlebnissen stellt sich immer wieder die Frage: Wie soll ich damit umgehen? Was kann ich tun, damit meine Zukunft nicht von diesen Ereignissen bestimmt wird?

Wichtig ist zunächst einmal der Gedanke: Soll ich mir professionelle Hilfe suchen? JA! Unbedingt, denn es ist überhaupt nichts schlimmes, zu einem Psychologen oder Therapeuten zu gehen und sich helfen zu lassen. Manche Dinge kann man einfach nicht alleine bewältigen. Wie ihr gestern schon bei Yvonne gelesen habt, versucht Jessica es mit Schlaftabletten (ob bewusst oder unbewusst ist jetzt an dieser Stelle mal egal), was eindeutig nicht der richtige Weg ist. Gleiches gilt für Selbstverletzungen. Die Seele ist krank und braucht Hilfe, da kann man von außen kaum helfen. Natürlich gibt es Tabletten, die einen zumindest ruhiger machen, aber die eigentliche Hilfe sind Gespräche und Therapien, in denen die Betroffenen neue Umgangsmöglichkeiten mit ihrer Vergangenheit lernen, in denen sie Menschen kennen lernen, denen es genauso geht. Sie können sich austauschen, Hilfe holen, neue Ansätze erkennen und sich so auf eine gewisse Art und Weise selbst helfen.

Es gibt natürlich auch andere Dinge, die nicht ganz so schlimm wie beispielsweise eine Entführung sind, uns aber trotzdem einschränken, weil uns die Vergangenheit immer wieder einholt. Auch hier hilft meistens reden, reden, reden! Spricht man mit anderen Menschen über seine Probleme, haben diese vielleicht eine Lösung oder eigene Erfahrungen im Umgang mit der Vergangenheit gemacht. Manchmal hilft auch schon das Reden an sich, weil man spürt, dass man nicht mehr alleine ist.

Ihr seht, der Kampf gegen die Vergangenheit ist nicht der Einfachste, aber es gibt immer Möglichkeiten und Stellen, an denen man sich Hilfe holen kann. Man darf nicht aufgeben und muss versuchen, seine Probleme mit Hilfe von anderen zu bewältigen und nicht nur in den Hintergrund zu drängen.

Zu gewinnen gibt es bei dieser Blogtour natürlich auch wieder etwas und zwar:

Unbenannt
Cover

1. Preis – 2×1 signiertes Print
2. Preis – 2×1 E-Book im Wunschformat
3. Preis – 4×1 signiertes Lesezeichen

Um zu gewinnen müsst ihr die Fragen unter den Beiträgen beantworten. Meine Frage lautet:

Wie würdet ihr anderen Mensche helfen, schlimme Ereignisse zu verarbeiten?

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Sollte der Gewinner sich im Gewinnfall nach Bekanntgabe innerhalb von 7 Tagen nicht bei CP-Ideenwelt melden, rückt ein neuer Gewinner nach und man hat keinen Anspruch mehr auf seinen Gewinn.
Das Gewinnspiel endet am 1.7.2016 um 23:59 Uhr.

Blogtour-Fahrplan

27.06. „Geweihtes Blut“ bei Jasmin
28.06. „Tablettenabhängigkeit“ bei Yvonne
29.06. „der Kampf gegen die Vergangenheit“ bei mir
30.06. „Die Veränderung eines Menschen“ bei Nadine
01.07. „Sandy A. Farmer stellt sich vor“ bei Nadja
02.07. Gewinnspielauslosung auf allen Blogs

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8 Kommentare zu „Blogtour „Geweihtes Blut“ Tag 3

  1. Hallo und guten Tag,

    so ohne weiters nicht, denn dazu habe ich keine Ausbildung. Und ich möchte nicht unbewusst jemanden noch mehr seelischen in ein mögliches Tief bringen als dieser möglicherweise schon nicht.

    Aber gerne mit einem Kurs oder entsprechender Anleitung von Leuten, die davon Ahnung haben gerne.

    Schönen Mittwoch….LG..Karin…

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  2. Guten Morgen,
    das war ein sehr interessanter und spannender Beitrag, Danke dafür.

    Kommt ganz drauf an wer es ist und wie sich die Person verhält. Ich würde erstmal allein versuchen die Person dazu zu bewegen, einen Kurs für das entsprechende erlebte(so etwas in der Art wie eine Selbsthilfegruppe) oder einen Psychater zu besuchen, aber ich würde der Person halt noch anbieten mitzugehen, da sie sich ja sonst sicher alleine und anders, also nicht normal vorkommt und wenn jemand dabei ist, den man kennt, ist das sicher wieder was ganz anderes und man denkt sich nicht, dass man allein gelassen und einfach zum nächst besten ,,abgeschoben“ wird(so hat sie dann vllt. das Gefühl, dass andere bei ihr und sie nicht allein ist)
    Wenn die Person aber gar nicht auf mich eingehen würde, würde ich erstmal mit Familienangehörigen, Freunden und so reden, also allen die der Person wichtig sind, damit diese sie dann überreden/umstimmen könne sich Hilfe zu holen. Ich weiß nicht ob man ausser der Person entgegenzukommen überhaupt etwas machen kann ohne wie Karin es schon sagte vielleicht schlimmer zu machen.
    LG Sarah

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  3. Mehr als für den jenigen dazu sein und zu zuhören, kann ich selber nicht, denn wenn ich mich bei sowas zu sehr in den anderen hineinversetze oder zu sehr mich drauf einlasse auf all den Kummer-kann es selber sein das ich den Überblick über mein Leben mit den eigenen Sorgen vergesse oder eben für die eigenen Probleme blind geworden bin!!! Professionelle Hilfe ist da doch die beste Entscheidung.
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  4. Hallo 🙂

    hm das ist wirklich schwierig, oft hilft es ja auch, einfach nur zu zu hören ohne viel Gerede. Jegliche Unterstützung, die ich bieten kann, würde ich auch gerne geben Ich versuche mein Bestes, denn ich weiß selber wie schlimm manchmal das Schicksal zuschlagen kann.

    Ganz liebe Grüße
    Jutta

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  5. Hallo,
    das ist leider meist schwierig. Ich versuche dann vermehrt für die Person da zu sein. Immer erreichbar zu sein und sie zu unterstützen. Manchmal hilft Ablenkung, manchmal lange Gespräche. Es ist immer anders.
    LG
    Anni

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  6. Halli Hallo,
    das lässt sich pauschal nicht beantworten und ist auch so pauschal nicht handzuhaben.
    Es kommt sowohl auf das schlimme Ereignis als auch auf die betreffende Person an.
    Ebenso spielt dann noch eine Rolle, ob ich komplett Aussenstehender bin, die betreffende Person in irgendeiner Form kenne und oder ihr nahe stehe und wie nahe ich ihr stehe oder gar in das Ereignis involviert bin.
    M.

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