Vierundzwanzig Stunden

img_20160626_181549_334.jpgVierundzwanzig Stunden

Guillaume Musso          

Piper ebooks (1. Juni 2016)     

187 Seiten

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Rückentext

Lisa träumt von einer Karriere als Schauspielerin. Um sich ihr Studium zu finanzieren, arbeitet sie in einer Bar in Manhattan. Dort macht sie eines Abends die Bekanntschaft eines faszinierenden, aber rätselhaften Mannes: Arthur Costello. Der junge Arzt hat eine ungewöhnliche Bitte: Lisa soll ihm dabei helfen, als Krankenschwester verkleidet seinen Großvater aus der Psychiatrie zu befreien. Se lässt sich auf das Abenteuer ein. Zwar gelingt die nächtliche Aktion, doch verliert sie Arthur dabei aus den Augen. Erst ein Jahr später soll sie ihm wieder begegnen, aber diesmal ist sie es, die seine Hilfe braucht. Aus den beiden wird ein Liebespaar. Bald stellt sich heraus, dass Arthur kein Mann ist wie jeder andere. Er offenbart ihr sein schreckliches Geheimnis, und von nun an kämpfen beide gemeinsam gegen einen unerbittlichen Feind – die Zeit …

Allgemeines zu Buch und Autor

Guillaume Musso, 1974 in Antibes geboren, arbeitete als Gymnasiallehrer und Universitätsdozent, bis er 2001 den von der Kritik hoch gelobten Debütroman veröffentlichte. Der große Durchbruch gelang ihm mit seinem zweiten Roman „Ein Engel im Winter“, den er nach einem schweren Autounfall geschrieben hatte. Auch sein dritter Roman „Eine himmlische Begegnung“ stürmte auf Anhieb die französischen Bestsellerlisten. (Quelle: Amazon.de)

Dieses Buch hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es ist großartig geschrieben und vor alle die Geschichte konnte mich sehr begeistern, auch wenn ich nicht mit dem Protagonisten tauschen möchte. Doch das Beste am Buch, war das Ende und das ist absolut positiv gemeint.

Kritische Auseinandersetzung

Die Figuren sind gut ausgearbeitet und sympathisch, wenn es auch einige vor allem innere Konflikte gibt, die sich aber der Situation entsprechend gut nachvollziehen lassen. Es gibt nicht zu viele Personen, man hat einen guten Überblick und braucht auch nicht mehr Figuren. Man kann wirklich gut mit ihnen mitfühlen. Und an manchen Stellen leidet man wirklich, aber das sehr ihr dann während des Lesens.

Der Autor baut viele Wendungen ein, doch die größte Wendung ist sicher das Ende, dass mich einfach völlig sprachlos zurückgelassen hat. Ihr werdet sehen was ich meine, es ist einfach großartig. Ich möchte eigentlich gar nicht mehr zu diesem Buch sagen, denn ich glaube, es wirkt am besten, wenn man eben nicht zu viel weiß.

Spoiler enthalten!! Alles, was rot ist, solltet ihr nicht lesen, wenn ihr GAR NICHTS über den Inhalt wissen wollt. Ich nehme nichts aus der Geschichte vorweg, aber dennoch ist das der Dreh und Angelpunkt des Buches und manch einer möchte ihn vielleicht lieber allein herausfinden.

Nun möchte ich den Schreibstil hevorheben. Einfach großartig! Er lässt sich sehr flüssig und schnell lesen, obwohl ich gar nicht wollte, dass das Buch so schnell zum Ende hingeht. Auch der Aufbau der Kapitel ist sehr übersichtlich und gut gestaltet. Da der Protagonist immer nur einen Tag pro Jahr erlebt, war es sicher recht schwer für den Autor, eine Entwicklung des Charakters innerhalb von nur 24 Tagen aufzubauen, denn auch wenn er nur je einen Tag erlebt, wird er ja trotzdem immer ein Jahr älter und dementsprechend entwickelt er sich auch. Das klingt jetzt sicher erst mal kompliziert, wenn ihr das Buch aber selbst lest, werdet ihr sehr schnell dahinter kommen.

Fazit

Genauso kurz wie diese Rezension ist auch das Fazit: Lest dieses Buch!

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