I am death

img_20160626_181456_434.jpgDer Totmacher – I am death

Chris Carter

Ullstein eBooks (17. Juni 2016)

385 Seiten

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Rückentext

Eine brutal zugerichtete Leiche wird vor dem Los Angeles International Airport gefunden. Sie wurde wie ein Hexagramm in Menschenform hindrapiert. In ihrem Hals steckt ein Zettel mit einer Botschaft: Ich bin der Tod.

Detective Robert Hunter ist sich sicher, den Mörder zu kennen. Doch langsam kommt ihm der Verdacht, dass er den Falschen jagt. Und der wahre Täter ein Geheimnis verbirgt, so entsetzlich, dass kein Mord seinen Hunger nach fremdem Leid jemals stillen kann.

Allgemeines zu Buch und Autor

Chris Carter, geboren 1965, studierte in Michigan forensische Psychologie und beriet viele Jahre die Staatsanwaltschaft. Dann zog er nach Los Angeles, dem Schauplatz seiner Thriller-Serie um Detective Robert Hunter. (Quelle: Amazon.de)

Ich sag es euch gleich: Das Buch ist absolut großartig! Das war nun mein erstes Buch von Chris Carter, aber ich bin ganz sicher, dass es nicht das letzte Buch von ihm war! Er hat auf jeden Fall Potenzial, einer meiner liebsten Autoren zu werden 🙂 .

Kritische Auseinandersetzung

„Der Totmacher“ ist definitiv einer der besten Thriller, die ich je gelesen habe, ich muss aber zwei Sachen dazu sagen. Zunächst gehört dieses Buch zu einer Reihe um den Protagonisten Robert Hunter und ist das neueste Buch  von Chris Carter. Ich hatte vorher noch kein Buch dieser Reihe gelesen, wer also gern Reihen nacheinander liest, sollte nicht mit diesem anfangen. Ich wusste das vorher nicht, würde aber mal behaupten, dass es nicht ganz so schlimm war. Es gab zwar immer wieder Rückblicke, die ich natürlich nicht einordnen konnte, aber das hole ich ja jetzt nach 🙂 . Zweitens ist dieses Buch nicht unbedingt für zartbesaitete Menschen geeignet. Es ist schon verdammt brutal und auch durchaus verstörend, wer das nicht mag, sollte sich lieber ein anderes Buch aussuchen. Ich musste teilweise wirklich schlucken und ich würde mal sagen, dass ich schon einiges gewohnt bin.

Der Schreibstil von Chris Carter hat mir äußerst gut gefallen, er war flüssig lesbar und es gab viele Hintergrundinformationen, aber nicht zu viele, es war eine leicht zu verstehende Sprache, dennoch gab es auch immer wieder Fachbegriffe. Man konnte also noch etwas dazu lernen. Obwohl die Perspektive zwischendurch wechselt, kommt man gut rein und ich wusste eigentlich immer, an welcher Stelle ich gerade war. Durchaus auch, weil der Schreibstil ein wenig abwich, wenn aus der Sicht einer anderen Figur geschrieben wurde.

Die Figuren haben mir sehr gut gefallen, besonders Garcia und Hunter waren mir sehr sympathisch. Man konnte sich gut in sie hineinfühlen und alle Schritte waren nachvollziehbar. Es gibt nicht zu viele Charaktere, so dass man auch nicht durcheinander gerät. An manchen Stellen wäre es aber auch nicht schlecht gewesen, wenn ein klein wenig weniger genau beschrieben worden wäre, denn wie bereits erwähnt, dass Buch ist unheimlich brutal und keine leichte Kost, aber im Grunde ist es wirklich gut auszuhalten, wenn man eben auch so etwas aushalten kann.

Doch nicht nur die Figuren und der Schreibstil machen dieses Buch zu einem Genuss, auch der Geschichte an sich ist sehr gut ausgearbeitet und wartet am Ende mit einer großen Überraschung auf, wenn ich aber ehrlich zugeben muss, dass ich zwischendurch schon so einen Verdacht hatte. Ich werde da jetzt nicht genauer drauf eingehen, aber wenn ihr das Buch auch gelesen haben solltet, könnt ihr ja mal schreiben, ob ihr euch so was auch gedacht habt.

Fazit

„Der Totmacher“ ist ein Buch, das ich absolut empfehlen kann, an jeden Thriller-Fan, denn es hat mich einfach restlos begeistert. Ich möchte noch mehr Bücher von Chris Carter lesen, könnt ihr mir vielleicht welche empfehlen? Oder sollte ich einfach mit dem ersten Band der Reihe weiter machen?

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