Blogtour „Seelenreihe“ Tag 3

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Heute begrüße ich euch zu unserer Blogtour zur Seelenreihe von Eva Lirot. Ich hoffe, die bisherigen Beiträge haben euch gefallen und wir konnten euch die Bücher schon ein wenig näher bringen. Wir haben es mit einigen spannenden Themen zu tun, genauso spannend, wie die Bücher 😉 . Ich werde euch heute etwas über die Behinderung der Polizeiarbeit erzählen.

Zunächst einmal etwas Allgemeines: Sobald der Verdacht auf eine Straftat vorliegt, muss die Staatsanwaltschaft in dieser Sache ermitteln. Dies wird üblicherweise von Polizisten und Ermittlern gemacht, aber im Auftrag der Staatsanwaltschaft. Die Polizisten sind also quasi im Auftrag der Staatsanwaltschaft „unterwegs“, um die Straftaten aufzuklären und verwenden dazu verschiedene Mittel, wie Zeugenbefragung, Tatort-Besichtigungen und vieles mehr.

Nun gibt es verschiedene Arten und Weisen, wie die Ermittlungsarbeit der Polizisten gestört werden kann. Zum einen gibt es die Möglichkeit, die Polizisten an Ort und Stelle zu behindern und zum anderen die Möglichkeit, mit Aussagen die Fährte falsch zu legen, der die Polizisten folgen.

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Wird die Polizei an einem bestimmten Ort in ihren Ermittlungen behindert, nehmen wir zum Beispiel mal bei der Tatort-Besichtigung, haben die Polizisten die Möglichkeit, einen Platzverweis auszusprechen, um ihrer Arbeit nachzugehen. Wird diesem Verweis nicht Folge geleistet, kann eine Verwahrung im Arrest angefordert werden, aber nur so lange, wie die Amtshandlung andauert, die behindert werden soll. Dies setzt aber auch voraus, dass die Ermittlungen vorsätzlich gestört werden, wovon man aber ja ausgehen kann, sobald dem Platzverweis, oder auch schon vorher, dem „darauf aufmerksam machen“ nicht Folge geleistet wird. Sollte man die Arbeit nicht stören wollen, könnte man ja einfach gehen. Aber auch dort gibt es natürlich spezielle Fälle, wie zum Beispiel bei „Gaffern„, die schon irgendwie vorsätzlich handeln, ich denke aber mal, dass auch hier die meisten gehen würden, sobald die Polizei sie darauf hinweist oder eben einen Platzverweis ausspricht.

Wenn die Polizei auf eine falsche Fährte gelockt wird, kann dies natürlich viele Gründe haben. Der Beschuldigte zum Beispiel braucht sich nicht selber belasten und darf im Grunde auch lügen, wobei er sich natürlich darüber im Klaren sein sollte, was es dann später, wenn die Lügen aufgedeckt worden, für ein Bild auf ihn wirft. Dennoch darf der Beschuldigte erzählen, was er möchte, so lange keine weitere Straftat begangen wird, zum Beispiel eine falsche Verdächtigung. Bekannt ist sicher auch, dass man nahe Verwandte nicht belasten muss, dies gilt dann aber für Zeugenaussagen oder natürlich auch, wenn der Beschuldigte weiß, wer es wirklich getan hat, es aber nicht sagt.

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Bei Zeugen sieht die Sache dann aber auch wieder ein klein wenig anders aus. Grundsätzlich können Zeugen auch lügen, so viel sie lustig sind, doch sollten sie vor Gericht geladen werden und diese Lügen weiter aufrecht erhalten, sind sie natürlich strafbar wegen Falschaussage, ob nun unter Eid oder nicht.  Auch beim Erzählen von Gerüchten sollte man als Zeuge vorsichtig sein, denn unter normalen Umständen möchte man ja beim Aufklären der Sache helfen, es ist also wichtig, der Polizei Fakten mittzuteilen, damit diese nicht irgendwelchen (ich sage jetzt mal bewusst) „Hirngespinsten“ nachjagt, die die ganze Ermittlung verzögern und den Täter so weiter frei herumlaufen lassen. Dennoch ist auch dies nicht strafbar, Gerüchte, die man nur weiter erzählt hat und nicht selbst erfunden hat, noch nicht mal vor Gericht. Außerdem muss man hier aufpassen, nicht selbst eine Straftat zu begehen, zum Beispiel Verleumdung. Auch das Verunreinigen des Tatortes ist eine Behinderung der Ermittlungsarbeit, oder wenn man Dinge anders hinlegt, als sie eigentlich während der Tat waren, doch auch dies ist nicht strafbar, kann aber ebenfalls zu starken Trugschlüssen führen, wenn man nicht zugibt, dies getan zu haben.

Es gibt natürlich auch wieder etwas zu gewinnen und zwar:

10 x 1 Wunschexemplar im Wunschformat aus der Seelenreihe mit Lesezeichen

Um zu gewinnen müsst ihr wie immer die Fragen unter den Beiträgen beantworten, meine Gewinnspielfrage lautet:

Habt ihr schon mal bei einer Ermittlung, auch wenn es „nur“ um einen kleinen Unfall ging, geholfen?

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 26.6.2016 um 23:59 Uhr.

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10 Kommentare zu „Blogtour „Seelenreihe“ Tag 3

  1. Ja , im Rahmen einer Zeugenbefragung von der Arbeit her. Ging um einen Betrugsfall von einem Kunden von uns^^ Musste da sogar vor Gericht aussagen. War total aufgeregt, aber alles halb so schlimm (naja war ja auch nicht der Verurteilte^^) Ich würde mich riesig über ein Buch von der Reihe freuen!!! Liebe Grüße Kendra

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  2. Hallo und guten Tag,

    nein nur im Rahmen der Schule durften wir, Schüler mal zu einer Gerichtsverhandlung. Leider kam es nicht dazu, weil der Hauptverdächtige nicht zur Verhandlung erschienen war und dann gleich zur Fahndung ausgeschrieben wurde.

    LG..Karin…

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  3. Hallo und guten Tag,

    nein bis jetzt noch nicht. Gott sei Dank.
    Nur durch die Schule durften wir, Schüler mal zu einer Gerichtsverhandlung. Leider erschien der Hauptverdächtige nicht und somit gab es auch keine Verhandlung.

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  4. Ja vor kurzem. Da gab es einen Fall von Internetbetrug in unserem Wohnhaus und wir sollten sagen, ob wir wissen, wer das Paket für denjenigen genommen hat. Wussten wir natürlich nicht.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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