Blogtour „Luther und der Pesttote“ Tag 3

 

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Ich begrüße euch heute zum dritten Tag unserer Blogtour zu „Luther und der Pesttote von Birgit Jasmund. Wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt, spielt die Pest eine große Rolle in diesem Buch und deswegen werde ich euch heute ein wenig darüber erzählen.

Der Name „Pest“ stammt vom lateinischen „pestis“, was übersetzt unter anderem Seuche cemetery-458335_640bedeutet. Die Forscher gehen aber heute davon aus, dass nicht alle Seuchen der Geschichte unbedingt Fälle von Pest gewesen sein müssen, aber es ist natürlich fast unmöglich, dass heute noch genau zu bestimmen. Fakt ist, dass die Seuchen, egal ob nun Pest oder nicht, dass Leben der Menschen damals ordentlich durcheinander gebracht hat und keine gute Stimmung herrschte. Die Menschen hatten Angst, die Gelehrten und Machthaber fühlten eine gewisse Ohnmacht, da sie ihrem Volk beziehungsweise den Menschen einfach nicht helfen konnten. Die Toten lagen häufig auf der Straße und mussten erst „entsorgt werden“, außerdem herrschte ein Massensterben und man kann sich vorstellen, dass dies zu Hilflosigkeit und Panik führte. Es gab einfach kein Heilmittel und viele suchten Schutz im Gebet, wie es auch in unserem Buch ist.

Natürlich haben die Menschen trotzdem versucht, etwas gegen diese Krankheit zu tun. Man hat die betroffenen mit Essig eingesprüht und die Geschwüre, die bei diesercity-459321_640 Krankheit entstehen, mit Salben „größer“ werden lassen, beziehungsweise „reifen“ lassen, um sie dann aufzuschneiden, damit der gesammelte Eiter und das Blut abfließen konnte. Wie auch im Buch in Wittenberg, wurden die Häuser der Erkrankten oder Toten ausgeräuchert, oft zündete man Feuer in den Straßen an, um gleich alles auszuräuchern. Später kam man dann noch auf die Idee, die Erkrankten und auch die nur potentiell Erkrankten zu isolieren, was wir auch im Buch sehen können. Dies war ja auch grundsätzlich eine gute Idee, denn die Pest kann nicht nur durch Bisse von infizierten Tieren übertragen werden, sondern auch durch Tröpfcheninfektion, und die Hygiene war damals noch bei weitem nicht so, wie sie heute ist. Das Bakterium, welches für die Krankheit „verantwortlich“ ist, heißt yersinia pestis.

Schwere Epidemien in Deutschland, beziehungsweise Europa gab es zum Beispiel ab 1347, und auch noch einmal 1518 bis ca. 1525, in welcher Zeit „Luther und der Pesttote“ spielt. Es gab aber auf der ganzen Welt immer wieder Pestepidemien, sogar noch bis ins 20. Jahrhundert hinein, in Asien zum Beispiel. In Europa war allerdings die letzte schwere Pestwelle im 18. Jahrhundert.

Nun zu meiner Gewinnspielfrage:

Wie reagiert, wenn ihr von Epidemien hört?

Zu gewinnen gibt es

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Ein Printexemplar

 

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 31.05.2016 um 23:59 Uhr.

 

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7 Kommentare zu „Blogtour „Luther und der Pesttote“ Tag 3

  1. Hallo und guten Tag,

    hm, eigentlich eher etwas panisch…denn Epidemien bedeutet das sich eine Krankheit ausbreitet und man bis dato noch kein Mittel zur Eindämmung gefunden hat…also schon hilflos dasteht.

    LG..Karin…

    Gefällt 1 Person

  2. Hallo,

    ich bin da ein bisschen ängstlich und habe dann schon immer Angst auch selbst betroffen zu sein, ich habe aber auch mit den tatsächlich Betroffenen dann immer Mitleid…

    LG

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo
    Danke für Deinen Beitrag.
    Auf alle Fälle würde ich mich sehr sehr hilflos fühlen…….
    Und die Angst um meine Liebsten würde ins unermessliche steigen.
    Aber ich glaube ich würde trotz meiner Panik versuchen für meine Familie stark zu sein & mir meine Angst nicht anmerken zu lassen…..
    Liebe Grüsse Mimi

    Gefällt 1 Person

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