Blogtour „Das Haus der verlorenen Kinder“ Tag 4

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Herzlich Willkommen zum vierten Tag unserer Blogtour zu „Das Haus der verlorenen Kinder“ von Linda Winterberg. Ich hoffe, euch haben die bisherigen Beiträge alle gefallen. Heute werde ich euch etwas über die Protagonisten Lisbet und Marie erzählen.

Wichtig hierfür ist zu wissen, dass das Buch immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt, die Protagonistin der Vergangenheit ist Lisbet und die Protagonistin der Gegenwart ist Marie. Ich möchte gern mit Lisbet beginnen und werde euch dann etwas über Marie erzählen.

Lisbet Tensen

Lisbet ist die Tochter eines Fischers, ihre Mutter ist Hausfrau und sie leben in dem Fischerdorf Loshavn, Norwegen. Ihre beste Freundin heißt Oda und die Beiden haben durchaus etwas Unsinn im Kopf gehabt, während ihrer Kindheit. Doch als das Buch beginnt, sind sie schon in einem Alter, in dem Jungs ein interessantes Thema werden und so kommt es natürlich, dass sie jeweils einen Jungen/Mann kennen lernen, als die Deutschen in Norwegen, Loshavn stationiert werden. Eine Menge junger Männer die in den Häusern der Einwohner einquartiert werden. Erich ist der deutsche Soldat, der in Lisbets Familie lebt und sie verliebt sich natürlich in ihn. Und auch Erich verliebt sich in Marie und die zwei Verliebten erleben auch eine schöne Zeit miteinander, bis Erich dann versetzt wird und Lisbet allein und dann auch noch schwanger ist.

Lisbet ist sehr bedächtig, intelligent und für diese Zeit auch schon sehr modern. Sie lässt nicht alles mit sich machen und ihre beste Freundin Oda kann immer auf sie bauen. Außerdem hat sie einen ausgeprägten Familiensinn, doch leider ist ihre Familie nicht mit den Plänen von Erich und Marie einverstanden, weil Erich ein Deutscher ist und Soldaten im Allgemeinen zu dieser Zeit nicht gerade einen guten Ruf hatten, was verständlich ist, wir sprechen hier schließlich vom Feind. Lisbet führt ein Tagebuch, aus welchem wir immer wieder Auszüge lesen dürfen und die uns die geheimsten Gedanken von Lisbet aufzeigen.

Marie

Marie ist eine junge Frau, die in einem Altenheim ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Sie geht sehr gut mit den Bewohnern um, besonderes die 84-jährige Betty hat sie ins Herz geschlossen, obwohl sie eher eigenwillig ist. Die Beiden spielen oft Schach zusammen und sind einfach auf einer Wellenlänge. Das FSJ ist nicht ihr erster Versuch, in der Berufswelt Fuß zu fassen, Marie tut sich recht schwer, hat schon viel ausprobiert, aber einfach noch nicht das Richtige gefunden. Dies mag durchaus auch mit ihrer Vergangenheit zusammen hängen, denn sie hatte keine leichte Kindheit. Ihre Eltern starben, als sie noch recht jung war und von da an folgte ein Leben in Heimen und Pflegefamilien. In einer dieser Familien wurde Marie sogar geschlagen, doch sie hatte keinen besonders guten/netten Betreuer vom Jugendamt, der scheinbar vieles nicht mitbekommen hat und auch nicht immer im besten Sinne für Marie gehandelt hat. Entsprechend froh ist sie, als sie Berlin und das Jugendamt hinter sich lassen kann, um neu anzufangen.

Marie fällt es schwer, sich auf Menschen einzulassen, was sie mit ihrer älteren Freundin Betty gemeinsam hat. Trotzdem fühlt sie sich oft allein und verlassen, einsam eben und das nicht nur aufgrund des Todes ihrer Eltern, wenn dies wohl auch einen großen Teil ausmacht. In der neuen Stadt lebt sie in einer WG, gemeinsam mit einem ihrer Kollegen, Jan, für den sie auch Gefühle entwickelt. Doch steckt da auch etwas anderes dahinter, aber das müsst ihr dann schon selbst lesen 🙂 .

Natürlich gibt es auch wieder etwas zu gewinnen und zwar folgendes:

DasHausderverlorenenKinder
Ein Printexemplar

 

Doch um dies zu gewinnen, müsst ihr Fragen beantworten, pro Frage gibt es ein Los 🙂 . Und meine Gewinnspielfrage lautet:

Habt ihr euch auch schon einmal allein gefühlt und wusstet nicht, was ihr vom Leben wolltet?

Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich. Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert. Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Das Gewinnspiel endet am 29.05.2016 um 23:59 Uhr

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12 Kommentare zu „Blogtour „Das Haus der verlorenen Kinder“ Tag 4

  1. Morgen
    Meine Antwortet lautet: ja ich habe mich so gefühlt und das gefühl das ich nicht weis was ich vom leben will- habe ich auch immer noch!!!!! Irgend wie finde ich mein Leben nicht fest, und irgend was fehlt mir……
    und das Gefühl ist nicht schön
    VLG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

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  2. Vor einigen Jahren hatte ich dieses schlimme Gefühl, als innerhalb eines Jahres meine beiden Großeltern gestorben sind. Da hatte ich das Gefühl, dass ich auch was in mir selbst gestorben war, ein Teil von mir.
    Aber aus solchen Situationen kommt man stärker zurück, heutzutage bin ich gefestigt durch mich selbst und meine Familie.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo ,

    Ich habe zum Glück nie mich alleine gefühlt weil meine Mutti und
    später mein Mann waren für mich da und mein Mann auch jetzt ist
    für mich da.

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

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  4. Hallo guten Abend,
    Danke für deinen schönen Beitrag. Mein Vater ist vor Ostern völlig unerwartet verstorben. Er hinterlässt eine Lücke, die im Moment niemand schließen kann. Die Eltern sind immer für einen da und nun ist er weg, da fühlt man sich so sehr alleine, obwohl ich selbst Familie habe.
    LG Bettina Hertz

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  5. Hallo
    Danke für Deinen Beitrag zu dieser Blogtour.
    Meine Antwort auf Deine Frage lautet ja. Ich glaube dass ein jeder Mensch in seinem Leben mindestens einmal dieses Gefühl des allein seins & nicht weiter Wissens durchlebt……
    Ich glaube dass man an diesen Gefühlen wenn man sich damit auseinander setzt wachsen kann……
    Natürlich ist es verdammt schwer aber an nach jeder Nacht folgt der Tag 😉
    Viele liebe Grüsse Mimi

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  6. Hallo,

    ich glaube, dass jeder diese Gefühle mal erlebt und auch ich habe sie schon erlebt, vor allem nach dem Abitur wusste ich nicht so wirklich, was ich nun eigentlich machen möchte…

    LG

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    1. Dir auch einen guten morgen 🙂
      Das auslösen läuft hier über die Agentur und ich muss ehrlich sagen, dass ich bisher selbst keine Antwort bekam. Ich werde es heute noch mal ein wenig energischer versuche, um zumindest zu wissen, ob es vielleicht doch schon gelost wurde. Ich kümmere mich darum.
      Viele liebe grüße, Tamy

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