Die Stimmen der Toten

img_20160331_200459.jpgDie Stimmen der Toten

Stuart MacBride

Goldmann (14. September 2015)

640 Seiten

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Rückentext

Vor acht Jahren hat der „Inside Man“ vier Frauen ermordet, drei weitere Opfer überlebten schwer verletzt. Allen wurde der Unterleib aufgeschlitzt und eine Puppe eingenäht. Dann brach die Serie ab. Ash Henderson war als Detective Inspector bei den Ermittlungen dabei, doch der Killer entkam. Mittlerweile sind Hendersons Familie und seine Karriere zerstört, nachdem er zum Spielball der gefährlichsten Unterweltgröße im schottischen Oldcastle wurde. Als nun erneut eine Frau tot aufgefunden wird, eine Plastikpuppe im Unterleib, bekommt Henderson die Chance, den Mörder doch noch zu fassen. Und sich zu rächen.

Allgemeines zu Buch und Autor

Stuart MacBride hatte bereits in einigen Berufen gearbeitet, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. »Die dunklen Wasser von Aberdeen«, sein erster Roman mit dem Ermittler Logan McRae, sorgte in Großbritannien sofort für Furore und wurde als bestes Krimidebüt des Jahres mit dem Barry Award ausgezeichnet. Seither ist die Serie mit Schauplatz Aberdeen aus den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken und erhielt als beliebteste Spannungsreihe den renommierten Leserpreis Dagger in the Library. Mit dem Roman »Das dreizehnte Opfer« begann Stuart MacBride eine zweite Thrillerserie, in deren Mittelpunkt der Ermittler DC Ash Henderson steht. Stuart MacBride lebt mit seiner Frau im Nordosten Schottlands. (Quelle: Amazon.de)

Leider wieder eines der Bücher, die mir leider nicht so gut gefallen haben. Die Grundidee finde ich zwar super spannend und interessant, doch leider war die Umsetzung nicht so mein Geschmack.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst zum Schreibstil, welcher mir leider überhaupt nicht zugesagt hat. Ich fand es sehr langatmig, sehr mühsam, überhaupt am Ball zu bleiben und ich hätte zwischendurch am liebsten einfach aufgehört. Gehofft habe ich natürlich trotzdem, dass es irgendwann besser wird oder ich mich dann doch noch in den Schreibstil einfinde, aber dies ist leider nie passiert. Ich muss dazu sagen, dass dies der zweite Band einer Reihe ist und ich den ersten Band nicht gelesen habe, also habe ich überlegt, vielleicht doch erst diesen ersten band zu lesen, dich da mir dieses Buch schon gar nicht zugesagt hat, hab ich es dann lieber doch gelassen. Ihr könnt mir gern schreiben, wenn ihr glaubt, dass ich doch besser den ersten Band lesen sollte, weil ich es dann anders sehen würde 🙂 .

Auch die Figuren haben mich überhaupt nicht angesprochen, sie waren mir etwas zu kühl und zu flach, wobei ich den Protagonisten, also Ash Henderson schon irgendwie gut fand und ich ihn am Ende eigentlich auch ganz gern mochte. Alle anderen waren jedenfalls nichts für mich, aber auch da weiß ich natürlich nicht, inwiefern sich das ändern würde, wenn ich den ersten band gelesen hätte.

Die Ermittlungen sind sehr ausführlich beschrieben und mit sehr meine ich eigentlich zu ausführlich. Teilweise war es einfach nur langweilig, weil einfach nichts passierte und meiner Meinung nach hätte man das Buch locker um die Hälfte kürzen können und dann wäre es eventuell immer noch zu lang gewesen. Zumindest kam es mir so vor, als ob ich einfach unendliche Aneinandereihungen von Schritten zu Erfassung des Täters und Untersuchungen gelesen hätte, ohne dass es dann wirklich mal zu irgendwas Sinnvollem gekommen wäre.

Und das Schlimmste an der ganzen Sache war, dass das Meiste nicht mal wirklich was mit der aktuellen Ermittlung zu tun hatte, sondern um die Rache von Ash Henderson. Ich meine, ich kann ihn a durchaus verstehen, denn in seiner Situation würden sicher viele auf Rache sinnen, aber dann hätte man vielleicht besser ein Buch über seine Rache schreiben sollen, statt über einen Fall, der dann gar nicht im Mittelpunkt des Buches steht.

Fazit

Auch dieses Buch kann ich leider überhaupt nicht weiterempfehlen, es sei denn, man interessiert sich für Thriller, die fast nur aus Handlungen und Geschreibsel bestehen, die absolut nichts mit dem Fall zu haben und möchte jede Menge Informationen, die man nicht braucht haben und das ganze über 600 Seiten. Es ist wirklich schade, aber nein, ich hätte das Buch lieber nicht gelesen.

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