„Die Augen des Iriden“ Blogtour Tag 1

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Ich freue mich sehr, euch heute endlich zum Auftakt unserer Blogtour „Die Augen des Iriden“ von Maja Loewe , welches im Papierverzierer-Verlag erschienen ist, begrüßen zu dürfen. Lange haben wir darauf gewartet, euch dieses Buch durch unsere Beiträge ein kleines bisschen näher zu bringen und ich denke, ich spreche im Namen aller meiner Mitbloggerinnen, dass wir hoffen, unsere Beiträge werden euch gefallen. Falls ihr es bisher noch nicht getan habt, schaut doch auch in der Facebook-Veranstaltung vorbei, so wird es ganz leicht sein, immer auf dem neuesten Stand zu sein.

Ich werde euch heute etwas über die wichtigsten Figuren dieses Buches erzählen, Henry von Irides und Valeska Winterberg. Zwei sehr unterschiedliche Charaktere, die sich aber doch durch eine Freundschaft verbinden. Beginnen wir mit dem wichtigsten Charakter, um den es sich im Grunde genommen dreht, Henry von Irides.

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Henry von Irides

Henry ist zu Beginn des Buches 15 Jahre alt, wird aber relativ schnell 16, da er Geburtstag hat und zwar am 11. März. Der 11. März hat in seiner Familie allerdings auch noch eine andere Bedeutung, welche dazu führt, dass Henry bereits zum zehnten Mal eben nicht seinen Geburtstag feiert. Denn zehn Jahre zuvor, an seinem Geburtstag, verschwand sein Vater, Winfried von Irides, spurlos. Winfried von Irides war ein Wissenschaftler und Professor, was dazu führte, dass er immer wieder lange von zu Hause weg war und auf Forschungsreise ging und von einer dieser Reisen kam er eben nicht mehr zurück. Henry vermisst ihn natürlich sehr, vor allem, da er mit seiner Mutter nun alleine ist. Seine Mutter, müsst ihr wissen, gilt als psychisch sehr instabil und Henry weiß auch, dass dies stimmt. Sie geht keinen Schritt mehr nach draußen und auch Henry wird zu Hause unterrichtet, da sie zu viel Angst hat, dass ihm etwas passieren könnte. Seine Mutter leidet nämlich unter ein Form des Verfolgungswahnes, sie denkt, ihr Mann sei in etwas hineingeraten und deswegen sei die ganze Familie in Gefahr. Irina von Irides ist häufig abwesend und hat nichts mehr von der Künstlerin, die sie einmal war. Darunter leidet natürlich auch Henry sehr, denn Irina hört ihm häufig nicht zu und scheint überhaupt nicht mitzubekommen, was um sie herum passiert. Er macht sich selbstverständlich große Sorgen um seine Mutter und nimmt den Hausunterricht in Kauf, obwohl er gern zur Schule gehen würde. Der Hausunterricht bedeutet für ihn allerdings auch viel Arbeit, da er immer wieder von Jugendamt geprüft wird, um festzustellen, ob er auf dem gleichen Wissensstand wie gleichaltrige Schüler in einer normalen Schule ist. Seine größte Angst ist, in einem solchen Test zu versagen und damit das Jugendamt zu einer Prüfung seiner häuslichen Verhältnisse zu veranlassen, wobei dann herauskommen würde, was mit seiner Mutter los ist, was wiederum dazu führen würde, dass er in ein Heim müsste. Doch er hat auch Angst, genauso krank zu sein, wie seine Mutter.  Wie schlimm der Zustand seiner Mutter sein muss, kann der Leser unter anderem auch daran erkennen, dass Henrys ältere Schwester Sanje bereits Jahre vor seinem 16. Geburtstag abgehauen ist, um Schauspielerin zu werden und weil sie es einfach nicht mehr ausgehalten hat, dass sie das Haus nicht verlassen durfte und demnach auch nicht die gleichen Dinge unternehmen konnte, wie ihre Freunde. Sanje meldet sich bei Henry nur noch über Email und man kann sehen, dass Henry sich schon auf eine gewisse Art und Weise von ihr allein gelassen fühlt. Er muss sich also um seine Mutter kümmern und auch um seine Schuldbildung, hat keine Freunde mehr und lebt in einer großen Villa in einem Berliner Vorort, mit einer Frau, die die meiste Zeit abwesend ist. Keine tolle Situation, doch kommen wir nun zu Henrys Äußerem und zu seinem Lichtblick, seinem Kontakt in die Außenwelt.

Henry hat schwarzes, widerspenstiges Haar, ansonsten sieht er relativ normal aus, doch er hat eine Besonderheit: ein braunes und ein blaues Auge. Dieses Merkmal hat er von seinem Vater geerbt, man nennt es Heterochromie. Er liebt die Songs von David Bowie, was der Leser daran erkennen kann, dass, wenn aus der Sicht von Henry geschrieben wird, immer wieder Zitate von David Bowies Songs eingebaut werden. Dies hat er gemeinsam mit seiner Internet-Freundin Valeska, mit der er sehr oft chattet und zu der er sich durchaus auch hingezogen fühlt, auch wenn er sie noch nie gesehen hat, also zumindest nicht im wirklichen Leben. Sie war es auch, die ihm seine beiden Haustiere, zwei Leguane von den Galapagos-Inseln, Pommes und Mayo, zum Geburtstag geschenkt hat. Henry ist außerdem sehr ironisch und sarkastisch, was man an seinen Gedanken, die im Text immer wieder eingebaut werden, erkennen kann. Und er trinkt sehr gern Kaffee! Naja und dann wäre da noch die Sache mit den Iriden und das Henry ein Sehender ist, aber ich finde, dass solltet ihr schon selbst lesen 🙂 .

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Valeska Winterberg

Valeska ist 15 Jahre alt, hat blondierte Haare, einen Nasenpiercing und lebt in einem Internat. Sie raucht und hält sich auch nicht immer an die Regeln der Schule, außerdem wird sie als sehr chaotisch beschrieben, zusammenfassend kann man also sagen, dass sie im Grunde das komplette Gegenteil zu Henry ist. Was sie jedoch verbindet ist die Liebe zur Musik von David Bowie und genau diese war es auch, die die Beiden überhaupt erst zusammengebracht hat, wenn auch nur als Chat-Freunde. Henry ist ihr genauso wichtig wie umgekehrt und auch sie mag ihn sehr gern. Auch Valeskas Familienverhältnisse sind leider nicht so erfreulich, ihre Mutter starb vor einigen Jahren an Krebs und ihr Vater ist zwar Leiter einer großen Spielefirma, „Running Games“, doch hat dementsprechend auch wenig Zeit für seine Tochter, die er deswegen auf ein Internat schicken muss. Der Leser spürt, dass Valeska noch lange nicht über den Tod ihrer Mutter hinweg ist, wenn man das überhaupt jemals sein kann, doch auch ihrem Vater ist sie nicht böse darüber, dass er eben sehr wenig Zeit für sie hat und meistens irgendwo in der Welt herumjettet. Erst kurz bevor das Buch beginnt, waren die Beiden gemeinsam in einem Zoo und ihr Vater schenkte ihr die Patenschaft für eine Wölfin namens Berta, die ein grünes und ein blaues Auge hat und an einer Stelle steht geschrieben, dass ihr Vater es immer schafft, sie auf andere Gedanken zu bringen, wenn sie traurig ist.

Warum ihr Vater ihr die Patenschaft geschenkt hat, für ausgerechnet diese Wölfin, liegt daran, dass auch Valeska ein grünes und ein blaues Auge hat, jedoch leidet sie nicht an Heterochromie, sondern an Mydriasis, eine ihrer Pupillen ist starr und geweitet, weshalb ein Auge grün wirkt, obwohl es eigentlich auch blau ist. Dies passierte bei einem Unfall im Kindesalter, als sie versuchte, in einen Kaninchenbau zu gelangen und sich dabei einen Ast ins Auge stieß. Doch selbst ihr Vater behauptet manchmal, dass es schon von Geburt an so gewesen wäre. Warum Valeska in die ganze Geschichte mit hineingezogen wird, liegt zunächst einmal daran, dass sie vor einige Wochen einen Jungen, Marcel, geküsst hat, der sich zu Beginn unserer Geschichte erschießt und als Valeska davon erfährt und zuvor eine Waffe in ihrem Kleiderschrank gefunden hat und ein Video gesehen hat, auf dem sich jemand erschießt, sucht sie natürlich das Weite und landet bei Henry. Sie vertraut ihm, obwohl sie ihn nur durch Internet kennt und gleich beim ersten Treffen fühlt sie ein Kribbeln im Bauch und verliebt sich in ihn. Doch dass sie wegläuft bringt die Polizei dazu, sie landesweit zu suchen, denn sie glauben, dass Valeska etwas wissen könnte, oder vielleicht sogar mit in der Sache drinhängt, doch auch dies solltet ihr selbst lesen 🙂 .

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Es gibt auch etwas zu gewinnen und zwar eine Printausgabe von „Die Augen des Iriden“ und zwei mal eine Ebook-Ausgabe von „Die Augen des Iriden“. Wer aber nicht gewinnt, oder vielleicht auch nicht warten möchte, im Moment gibt es das Buch für 1,99 Euro 😉 .

Aber nun zu meiner Gewinnspielfrage:

Was habt ihr für einen Eindruck von den Figuren, die ihr nun kennen gelernt habt?

Teilnahmebedingungen

– Gewinner hat eine Woche Zeit sich bei annabellebookwar@gmail.com zu melden

– Wohnsitz in Deutschland (zusätzliches Porto müsste vom Gewinner selbst getragen werden)

– Teilnahme ab 18 oder mit Erlaubnis der Eltern

– Gewinner erlauben die öffentliche Namensnennung

– keine Haftung bei Verlust

– Rechtsweg ausgeschlossen

– keine Barauszahlung des Gewinns

Vielleicht habt ihr ja auch Lust, euch ein paar Rezensionen zum Buch anzuschauen, ich verlinke euch deshalb mal die Rezensionen meiner Mitbloggerinnen 🙂 .

Sophies Rezension

Annabells Rezension

Und dann hier noch den Blogtour-Fahrplan 🙂

16.5.2016: Vorstellung der Figuren bei mir

17.5.2016: Interview mit Protagonist Henry bei Monika

18.5.2016: Interview mit Autorin Maja Loewe bei Annabel

19.5.2016: Heterochromie und Valeskas Leiden bei Anna
20.5.2016: Realität vs. Fiktion bei Sophie
21.5.2016: Verlagsvorstellung und Interview mit Verleger Schemajah Schuppmann bei Kathleen
27.5.2016: Auslosung bei Allen
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8 Kommentare zu „„Die Augen des Iriden“ Blogtour Tag 1

  1. Guten Morgen,
    Danke für den tollen Auftakt zur Blogtour. Deine Vorstellung der Charaktere gefällt mir sehr gut und ich bin neugierig auf die Geschichte. Wird es Henry schaffen, irgendwann ein normales Leben zu führen? Es scheinen außerdem noch einige Geheimnisse gelüftet zu werden. Ich bin gespannt auf die nächsten Beiträge.
    Liebe Grüße Bettina Hertz

    Gefällt 1 Person

  2. Morgen. 😀
    Also erst einmal freue ich mich dabei Zusein und der bericht war ja echt super und die Figuren Vorstellungen mag ich von den Geschichten her immer am meisten denn da kann ich mich beim lesen doch besser drauf einstellen. Jede Figur ist hier individuell und das ist auch gut so, jeder sein eigenen speziellen Charakter hat die die geschichte so interessant machen wird.
    Ich wäre hier sehr gerne für die printausgabe dabei, da ich keinen Reader habe und auch so nur printausgaben lese.
    LG Jenny
    jspatchouly@gmail.com

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo ,
    vielen Dank für deinen Beitrag.
    Ich glaube das die Figuren interessant und individuell sind
    und das wird sicher die Geschichte spannend machen .

    Liebe Grüße Margareta Gebhardt

    Gefällt 1 Person

  4. Hey,
    also jede Figur hat definitiv ihr gewisses Etwas und ich bin sehr gespannt, wie sich das im Buch entwickeln wird, wenn so viele unterschiedliche Eigenschaften aufeinander treffen.

    Liebe Grüße Steffi

    Gefällt 1 Person

  5. Hallo,

    sie wirken auf jeden Fall alle sehr interessant und ich denke, dass es Spaß machen würde ihnen durch ie Geschichte zu folgen…

    LG

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