Blogtour „Einseitige Glücksgefühle in Barcelona“ Tag 4

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Ich begrüße euch heute zum vierten Tag unserer Blogtour zu „Einseitige Glücksgefühle in Barcelona„. Hoffentlich haben euch die bisherigen Beiträge gefallen und ihr findet heute bei mir einen interessanten Beitrag zum Thema „Kriminalistisches Verhalten“.

Kriminalistisches Verhalten leitet sich von der Kriminalistik ab, es ist also im Grunde die Handlung, die ausgeführt wird, die zur Kriminalistik gehört. Kriminalistik wiederum ist kurz gesagt die Lehre der Verbrechensbekämpfung und der Verbrechensprävention. Sie greift auf verschiedenen Erkenntnisse zurück, die im Laufe einer Ermittlung gewonnen werden, auf die der Geisteswissenschaft und die der Naturwissenschaft. Sie umfasst alle rechtlich zugelassenen Methoden zur Verbrechensbekämpfung und zur Strafverfolgung, dabei ist jedoch zu beachten, dass sich die Zulässigkeit der Methoden mitdetective-152085_640.png der Zeit immer wieder verändert haben (z.B. was Folter anbelangt) und auch die Strafmethoden haben sich immer wieder verändert (z.B. Todesstrafe). Außerdem liegt dies auch immer wieder an der herrschenden Politik und der gegenwärtigen Gesellschaft im allgemeinen, ist also zeitabhängig (Vergangenheit) und auch länderabhängig. Es gibt kein allgemeines „Richtig oder Falsch“, jedes Land kann dies also selbst entscheiden, der Trend liegt aber doch dazu, die Todesstrafe als Beispiel nicht mehr anzuwenden.

Man unterscheidet zwischen vier verschiedenen „Disziplinen“:

Kriminalstrategie: Unter Kriminalstrategie versteht man das gesamte Konzept der polizeilichen Verbrechensbekämpfung, also Leitpläne, an die sich die Ermittler zu halten haben, offizielle Wege, die eingehalten werden müssen. Außerdem gehören auch die Planung, die Logistik und vor allem auch die finanzielle Basis zur Kriminalstrategie. Sie wird zum Beispiel Bundeskriminalamt und dem Innenminister beschlossen und gilt für ganz Deutschland, in unserem Falle. Es gehört aber nicht nur dazu, eine Leitlinie zu erstellen, um einzelne Fälle zu lösen, sondern auch großangelegte Präventionsmaßnahmen zu planen.

Kriminaltaktik: Die Kriminaltaktik ist letzten Endes nichts anderes als das eigentliche Vorgehen der teilhabenden Beamten. Sie analysieren die Beweise, vernehmen Zeugen und tun eben alles, um schnellstmöglich einen Täter zu finden und handfeste Beweise zu finden, um ein Strafverfahren einzuleiten (bzw. einleiten zu lassen, denn dies tut ja dann der Staatsanwalt). Auch hier gilt, es sind nicht nur einzelne Handlungen, wie zum Beispiel eine Wohnungsdurchsuchung, um in einem einzigen Einbruch zu ermitteln, sondern auch eine Möglichkeit zu finden, eine Einbruchsserie aufzulösen.

Kriminaltechnik: Kriminaltechnik ist im Grunde die Spurensuche beziehungsweise die Spurensicherung. Aufgabe ist es, Beweise sicherzustellen, Fingerabdrücke zu nehmen und alles so sicher aufzubewahren, dass man es im Falle eines Strafverfahrens als Beweis nutzen kann, aber auch, es den Beamten so leicht wie möglich zu machen, die Beweise auszuwerten. Außerdem liefert die Kriminaltechnik natürlich auch immer wieder sehr wichtige Hinweise auf den Täter oder sogar noch öfter darauf, ob überhaupt ein Verbrechen stattgefunden hat und wenn ja, was genau für eins. Denn vor allem hier gilt, im Zweifel für den Angeklagten.

Kriminalpsychologie: Die Kriminalpsychologie ist sehr wichtig für das Auswerten eines Tatbestands, denn hier geht es darum, ein Motiv zu finden, was wiederum wichtige Hinweise auf den Täter liefert. Auch die Psyche des Täters (sowohl bei bekanntem Täter als auch beim nicht bekannten Täter) muss analysiert werden, wie ist beispielsweise seine psychische Verfassung, auch können Hinweise auf das Alter und die Bildung des Täters gefunden werden, die es somit wiederum leichter machen, den Täter zu finden oder zu einem Geständnis zu bewegen. Doch die Kriminalpsychologie, oder besser ihre „Ausführer“ (neudeutsch „Profiler“) sind auch dazu da, die Glaubwürdigkeit von Zeugen festzustellen oder auch schon eine erste Einschätzung zu geben, ob ein Täter überhaupt schuldfähig ist.

Ich denke, ihr könnt euch nun etwas unter kriminalistischem Verhalten vorstellen und ich hoffe, ihr konntet vielleicht noch etwas lesen, dass ihr noch nicht wusstet 🙂 .

Nun zu meiner Gewinnspielfrage:

Könntet ihr euch vorstellen, in diesen Berufen zu arbeiten?

Zu gewinnen gibt es

13076527_1599465287036953_1864588755418639747_n.jpg
ein Ebook im Wunschformat

 

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 13.5.2016 um 23:59 Uhr.

Blogtourfahrplan

Tag 1:

Einseitige Glücksgefühle in Barcelona

Das Leben der Einwanderer
 
Tag 3:
Die Tage der Touristen
 
Tag 4:
Kriminalistisches Verhalten
bei mir
 
Tag 5:
Eine Reise durch Barcelona
Tag 6:
Gewinnspielauslosung auf allen Blogs
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3 Kommentare zu „Blogtour „Einseitige Glücksgefühle in Barcelona“ Tag 4

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