Tödliche Jagd


img_20160227_220700.jpgTödliche Jagd

Silvia Stolzenburg

288 Seiten

Bookspot Verlag (1. September 2015)

Bei Amazon bestellen

Rückentext

Als an einem verregneten Samstagmorgen im März 2015 das Bereitschaftshandy von Oberkommissarin Anna Benz klingelt, ahnt sie nicht, dass schon bald ihr ganzes Leben aus den Fugen geraten wird. Denn die Leiche, die im Stuttgarter Schlossgarten entdeckt wurde, ist keine Unbekannte für Anna. Die Ermittlungen führen Anna und ihren Kollegen Markus Hauer in eine Welt von Sex und Gewalt, doch schon bald lassen die Spuren am Tatort vermuten, dass etwas noch weitaus Beängstigenderes hinter der Tat stecken könnte. Als wenige Tage später ein Toter im Tigergehege des Züricher Zoos auftaucht, scheint das Rätsel perfekt.

Allgemeines zu Buch und Autor

Warum eigentlich nicht selbst Romane schreiben? Eine Frage, die sich sicherlich jeder schon das eine oder andere Mal gestellt hat. Genauso ging es mir im Jahr 2006, als ich meine Dissertation über Bestseller und Buchmarkt an der Universität Tübingen eingereicht hatte, wo ich Anglistik und Germanistik studiert habe. Folglich ging es los, Ideen wurden gesucht, wieder verworfen, neu zusammengestellt, bis schließlich – ein Jahr später – das erste Manuskript aus dem Drucker kam.
Und dann wurde es spannend. Agentur, Verlag, alles nicht so einfach, aber im Oktober 2010 war es dann endlich soweit und das lang ersehnte Paket mit den Vorabexemplaren meines ersten historischen Romans, „Die Launen des Teufels“, stand vor der Tür. Band zwei, „Das Erbe der Gräfin“, ist im Frühjahr 2011 erschienen, Band drei, „Die Heilerin des Sultans“ folgte im Januar 2012. Alle drei Bände spielen in oder um Ulm (Ulm-Trilogie), es dreht sich um Bürger, Barfüßer und Beginen, das Münster, Liebe, Macht, Intrigen und vieles mehr. Die Fortsetzung der Ulm-Trilogie, die beiden Romane „Der Teufelsfürst“ und „Das Reich des Teufelsfürsten“, sind 2013 und 2014 erschienen.
Außerdem gibt es einen Zweiteiler um Richard Löwenherz („Schwerter und Rosen“ und „Im Reich der Löwin“) und einen Roman, der im Venedig des 15. Jahrhunderts spielt („Töchter der Lagune“).
Im August 2015 macht „Die Salbenmacherin“ den Auftakt zu einer neuen Reihe um die junge Heilerin Olivera, die es aus dem fernen Konstantinopel ins deutsche Reich verschlagen hat.
Und weil es mich seit Jahren in den Fingern gejuckt hat, endlich auch mal einen Krimi zu schreiben, gebe ich im September 2015 die Bühne frei für die Oberkommissarin Anna Benz von der Kripo Stuttgart und ihren Partner Markus Hauer. Der erste Teil der Reihe um das Ermittlerduo heißt „Tödliche Jagd“, Teil zwei, „Die Fliege“, erscheint gleich Anfang 2016
Seit meiner Kindheit liebe ich Bücher über alles, habe sie verschlungen, und viele der alten Wegbegleiter sind immer noch in meinem Besitz – sich davon zu trennen wäre, wie einen Freund zu verlieren. Wenn ich nicht gerade damit beschäftigt bin, Bücher zu schreiben, arbeite ich als freiberufliche Englischdozentin und Übersetzerin, fahre Rennrad, grabe in Museen und Archiven oder kraxele auf steilen Burgfelsen herum – immer in der Hoffnung, etwas Spannendes zu entdecken.
Weitere Informationen über mich und meine Bücher sind auf meiner Homepage unter www.silvia-stolzenburg.de zu finden. (Quelle: Amazon.de)

„Tödliche Jagd“ hat mir ganz gut gefallen, es war sehr spannend und ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Vor allem, dass es auch sehr stark um die Charaktere ging und nicht nur um den Fall, hat mir sehr gut gefallen.

Kritische Auseinandersetzung

Das Buch beginnt direkt im Geschehen, der Leser wird direkt mit dem aktuellen Fall der Ermittler konfrontiert. Das macht das Ganze von Anfang an spannend und man lernt die Charaktere quasi direkt in Aktion kennen. Diese Charaktere, besonders unsere Protagonistin Anna Benz sind sehr gut beschrieben, man kann sie sich wirklich gut vorstellen und der Leser erfährt mehr oder weniger alles über die Figur, denn es wird sehr viel über ihr Privatleben geschrieben, es steht also nicht immer nur der Fall im Vordergrund. Mir hat das sehr gut gefallen, ich kann aber auch verstehen, wenn man genau das bei einem Krimi eben nicht erwartet. Anna gehört dennoch oder vielleicht auch gerade weil ich jetzt so viel über sie weiß, nicht zu meinen Lieblingscharakteren in der literarischen Welt, da sie doch ziemlich launisch ist, wenn aber grundsätzlich schon sympathisch.

Während sehr viel über Annas Privatleben geschrieben wird, wird nicht zu viel über die einzelnen Ermittlungsschritte geschrieben, was ich auch sehr gut finde, da das unter Umständen relativ langatmig werden kann, doch Silvia Stolzenberg hat hier eine gute Mischung geschaffen, so dass man etwas über die Ermittlungen erfahren hat und über die Handlungen der Charaktere, aber eben auch nicht mit Fachwörtern bombadiert wurde oder eine ganze Obduktion nachlesen konnte. Der Leser kann durchaus mit ermitteln und ist dabei immer auf dem gleichen Stand wie die Ermittler, das hat das Lesen sehr spannend gemacht und war durchaus auch ein Grund, immer dran zu bleiben, selbst wenn es vereinzelt mal zu Längen kam oder eher zu etwas uninteressanteren Stellen.

Der Schreibstil war für mich anfangs etwas schwer, ich musste erst einmal reinkommen, irgendwie kam er mir etwas „gestelzt“ vor, aber als ich dem Ganzen ein paar Seiten gegeben hatte, habe ich doch hineingefunden und im Endeffekt empfinde ich ihn sogar als sehr gut. Es war wirklich sehr spannend geschrieben und es gab nur wenige Längen, außerdem schaffte es die Autorin, mich immer wieder in die Geschichte zurück zu ziehen.

Fazit

Mir hat „Tödliche Jagd“ wirklich gut gefallen, es ist zwar auf jeden Fall noch ausbaufähig, aber man muss dazu sagen, dass es der erste Teil einer Reihe ist, es gibt also durchaus noch die Möglichkeit, sich zu steigern. Für alle krimi-Fans kann ich dieses Buch in jedem Fall empfehlen, da es ein gutes Thema ist, dass ich so jetzt auch noch nirgendwo sonst gelesen habe. Es lohnt sich also, es sich zumindest mal anzuschauen 🙂 .

Blogtour „Erkül Bwaroo“ – Tag 5


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Ich begrüße euch heute zum letzten tag unserer Blogtour zur „Erkül Bwaroo Reihe“ von Ruth M. Fuchs. Ich hoffe euch haben die bisherigen Beiträge gefallen und ihr habt schon fleißig bei unserem Gewinnspiel mitgemacht 😉 . Heute werde ich euch etwas zur Gattung „Whodunit“ erzählen, zu der die Bücher gehören und euch erklären, was „Cosy Mysterie“ bedeutet.

Beginnen wir mit „Whodunit„. Im Grunde ist dieses Wort Lautschrift und steht für die Frage „Who has done it?“. Am Anfang steht ein Verbrechen, normalerweise ein Mord oder sagen wir so, es gibt ein Todesopfer und es gilt herauszufinden, ob es einen Mord in diesem Zusammenhang gab und wenn ja, wer diesen dann verübt hat. Die Verbrechen werden hier nur ganz langsam aufgeklärt, der Leser weiß immer nur so viel, wie der handelnde Ermittler, der ein Polizist sein kann, ein Detektiv oder auch ein Mitarbeiter der Spurensicherung. Wichtig bei dieser Art von Krimi ist eigentlich nur, dass man nicht zu viele Informationen gibt und der Leser mit dem Protagonisten mit ermitteln kann. Der Leser stellt also zwangsläufig mit den gegebenen Informationen selbst Vermutungen an und genau dies soll hier auch getan werden. Ein klassisches Beispiel für diese Art von Kriminalroman sind die Romane um Sherlock Holmes, aber vor allem Auch die Bücher von Agatha Christie, diese Gattung maßgeblich mit „Miss Marple“ und „Hercule Poirot“ geprägt hat.

Es gibt drei Voraussetzungen für einen klassischen „Whodunit“:

  • Das Setting ist begrenzt.
  • Es gibt nur eine begrenzte Zahl von Verdächtigen.
  • Am Ende findet eine Auflösung des Falles statt und zwar vor allen Beteiligten und Verdächtigen, bei der der Täter entlarvt wird.

„Erkül Bwaroo“ gehört aber nicht nur zum „Whodunit„, sondern vor allem auch zum Cosy Mystery. Hier wird Gewalt nicht ausgeschrieben, es findet zwar trotzdem ein Verbrechen statt, aber ohne dies genau auszuschreiben und zu erläutern, auch so findet kaum bis gar keine Gewalt statt. Heutzutage wird dieses Prinzip vor allem in Kinder- und Jugendliteratur verwendet, zum Beispiel bei den „Drei ???“, doch früher haben es sehr viele Autoren genutzt, beispielsweise Agatha Christie, weswegen es bei „Erkül Bwaroo“ natürlich nicht fehlen durfte 🙂 .

Auch bei dieser Blogtour gibt es natürlich wieder etwas zu gewinnen und zwar könnt ihr jeden Tag mit der Beantwortung der Tagesreihe ein Postkarten-Set gewinnen und am Ende gibt es noch eine Auslosung, bei der ihr dann ein Buch der „Erkül Bwaroo“-Reihe gewinnen könnt 🙂 .

Meine Gewinnspielfrage

Was ist für euch daran reizvoll, bei einem Buch gemeinsam mit dem Protagonisten zu ermitteln?

Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 29.05.2016 um 23:59 Uhr

Blogtour „Die Augen des Iriden“ Gewinnerbekanntgabe


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Unsere Blogtour zu „Die Augen des Iriden“ von Maja Loewe ist nun leider endgültig vorbei. Mir hat diese Blogtour sehr gut gefallen, ich hatte viel Spaß und die Arbeit mit den anderen Bloggerin war super und genauso, wie man es sich vorstellt. An dieser Stelle auch nochmal ein ganz Dickes Dankschön an euch!

Nun gab es aber auch noch etwas zu gewinnen und heute möchten wir euch die Gewinner mitteilen. Die Gewinner haben ab heute eine Woche Zeit, sich wegen des Gewinnes bei Annabelle zu melden, unter der Email-Adresse annabellebookwar@gmail.com. Doch nun zu den Gewinnern:

Das Printexemplar von „Die Augen des Iriden“ hat Nicole Shanklin gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!

Und jeweils ein Ebook von „Die Augen des Iriden“ geht an Margareta Gebhardt und an Sabine Kupfer. Auch hier, Herzlichen Glükwunsch!

Ich danke euch allen für die regen Teilnahme an der Blogtour, auch wenn ihr nicht gewonnen habt, hattet ihr hoffentlich eine schöne Zeit beim Lesen unserer Beiträge und habt ein schönes Buch kennen gelernt 🙂 .

 

 

Blogtour „Luther und der Pesttote“ Tag 3


 

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Ich begrüße euch heute zum dritten Tag unserer Blogtour zu „Luther und der Pesttote von Birgit Jasmund. Wie ihr dem Titel schon entnehmen könnt, spielt die Pest eine große Rolle in diesem Buch und deswegen werde ich euch heute ein wenig darüber erzählen.

Der Name „Pest“ stammt vom lateinischen „pestis“, was übersetzt unter anderem Seuche cemetery-458335_640bedeutet. Die Forscher gehen aber heute davon aus, dass nicht alle Seuchen der Geschichte unbedingt Fälle von Pest gewesen sein müssen, aber es ist natürlich fast unmöglich, dass heute noch genau zu bestimmen. Fakt ist, dass die Seuchen, egal ob nun Pest oder nicht, dass Leben der Menschen damals ordentlich durcheinander gebracht hat und keine gute Stimmung herrschte. Die Menschen hatten Angst, die Gelehrten und Machthaber fühlten eine gewisse Ohnmacht, da sie ihrem Volk beziehungsweise den Menschen einfach nicht helfen konnten. Die Toten lagen häufig auf der Straße und mussten erst „entsorgt werden“, außerdem herrschte ein Massensterben und man kann sich vorstellen, dass dies zu Hilflosigkeit und Panik führte. Es gab einfach kein Heilmittel und viele suchten Schutz im Gebet, wie es auch in unserem Buch ist.

Natürlich haben die Menschen trotzdem versucht, etwas gegen diese Krankheit zu tun. Man hat die betroffenen mit Essig eingesprüht und die Geschwüre, die bei diesercity-459321_640 Krankheit entstehen, mit Salben „größer“ werden lassen, beziehungsweise „reifen“ lassen, um sie dann aufzuschneiden, damit der gesammelte Eiter und das Blut abfließen konnte. Wie auch im Buch in Wittenberg, wurden die Häuser der Erkrankten oder Toten ausgeräuchert, oft zündete man Feuer in den Straßen an, um gleich alles auszuräuchern. Später kam man dann noch auf die Idee, die Erkrankten und auch die nur potentiell Erkrankten zu isolieren, was wir auch im Buch sehen können. Dies war ja auch grundsätzlich eine gute Idee, denn die Pest kann nicht nur durch Bisse von infizierten Tieren übertragen werden, sondern auch durch Tröpfcheninfektion, und die Hygiene war damals noch bei weitem nicht so, wie sie heute ist. Das Bakterium, welches für die Krankheit „verantwortlich“ ist, heißt yersinia pestis.

Schwere Epidemien in Deutschland, beziehungsweise Europa gab es zum Beispiel ab 1347, und auch noch einmal 1518 bis ca. 1525, in welcher Zeit „Luther und der Pesttote“ spielt. Es gab aber auf der ganzen Welt immer wieder Pestepidemien, sogar noch bis ins 20. Jahrhundert hinein, in Asien zum Beispiel. In Europa war allerdings die letzte schwere Pestwelle im 18. Jahrhundert.

Nun zu meiner Gewinnspielfrage:

Wie reagiert, wenn ihr von Epidemien hört?

Zu gewinnen gibt es

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Ein Printexemplar

 

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist.
Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 31.05.2016 um 23:59 Uhr.

 

Blogtour „Das Haus der verlorenen Kinder“ Tag 4


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Herzlich Willkommen zum vierten Tag unserer Blogtour zu „Das Haus der verlorenen Kinder“ von Linda Winterberg. Ich hoffe, euch haben die bisherigen Beiträge alle gefallen. Heute werde ich euch etwas über die Protagonisten Lisbet und Marie erzählen.

Wichtig hierfür ist zu wissen, dass das Buch immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit wechselt, die Protagonistin der Vergangenheit ist Lisbet und die Protagonistin der Gegenwart ist Marie. Ich möchte gern mit Lisbet beginnen und werde euch dann etwas über Marie erzählen.

Lisbet Tensen

Lisbet ist die Tochter eines Fischers, ihre Mutter ist Hausfrau und sie leben in dem Fischerdorf Loshavn, Norwegen. Ihre beste Freundin heißt Oda und die Beiden haben durchaus etwas Unsinn im Kopf gehabt, während ihrer Kindheit. Doch als das Buch beginnt, sind sie schon in einem Alter, in dem Jungs ein interessantes Thema werden und so kommt es natürlich, dass sie jeweils einen Jungen/Mann kennen lernen, als die Deutschen in Norwegen, Loshavn stationiert werden. Eine Menge junger Männer die in den Häusern der Einwohner einquartiert werden. Erich ist der deutsche Soldat, der in Lisbets Familie lebt und sie verliebt sich natürlich in ihn. Und auch Erich verliebt sich in Marie und die zwei Verliebten erleben auch eine schöne Zeit miteinander, bis Erich dann versetzt wird und Lisbet allein und dann auch noch schwanger ist.

Lisbet ist sehr bedächtig, intelligent und für diese Zeit auch schon sehr modern. Sie lässt nicht alles mit sich machen und ihre beste Freundin Oda kann immer auf sie bauen. Außerdem hat sie einen ausgeprägten Familiensinn, doch leider ist ihre Familie nicht mit den Plänen von Erich und Marie einverstanden, weil Erich ein Deutscher ist und Soldaten im Allgemeinen zu dieser Zeit nicht gerade einen guten Ruf hatten, was verständlich ist, wir sprechen hier schließlich vom Feind. Lisbet führt ein Tagebuch, aus welchem wir immer wieder Auszüge lesen dürfen und die uns die geheimsten Gedanken von Lisbet aufzeigen.

Marie

Marie ist eine junge Frau, die in einem Altenheim ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert. Sie geht sehr gut mit den Bewohnern um, besonderes die 84-jährige Betty hat sie ins Herz geschlossen, obwohl sie eher eigenwillig ist. Die Beiden spielen oft Schach zusammen und sind einfach auf einer Wellenlänge. Das FSJ ist nicht ihr erster Versuch, in der Berufswelt Fuß zu fassen, Marie tut sich recht schwer, hat schon viel ausprobiert, aber einfach noch nicht das Richtige gefunden. Dies mag durchaus auch mit ihrer Vergangenheit zusammen hängen, denn sie hatte keine leichte Kindheit. Ihre Eltern starben, als sie noch recht jung war und von da an folgte ein Leben in Heimen und Pflegefamilien. In einer dieser Familien wurde Marie sogar geschlagen, doch sie hatte keinen besonders guten/netten Betreuer vom Jugendamt, der scheinbar vieles nicht mitbekommen hat und auch nicht immer im besten Sinne für Marie gehandelt hat. Entsprechend froh ist sie, als sie Berlin und das Jugendamt hinter sich lassen kann, um neu anzufangen.

Marie fällt es schwer, sich auf Menschen einzulassen, was sie mit ihrer älteren Freundin Betty gemeinsam hat. Trotzdem fühlt sie sich oft allein und verlassen, einsam eben und das nicht nur aufgrund des Todes ihrer Eltern, wenn dies wohl auch einen großen Teil ausmacht. In der neuen Stadt lebt sie in einer WG, gemeinsam mit einem ihrer Kollegen, Jan, für den sie auch Gefühle entwickelt. Doch steckt da auch etwas anderes dahinter, aber das müsst ihr dann schon selbst lesen 🙂 .

Natürlich gibt es auch wieder etwas zu gewinnen und zwar folgendes:

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Ein Printexemplar

 

Doch um dies zu gewinnen, müsst ihr Fragen beantworten, pro Frage gibt es ein Los 🙂 . Und meine Gewinnspielfrage lautet:

Habt ihr euch auch schon einmal allein gefühlt und wusstet nicht, was ihr vom Leben wolltet?

Teilnahmebedingungen:

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich. Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen. Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert. Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook. Das Gewinnspiel endet am 29.05.2016 um 23:59 Uhr

Blogtour „Das Haus der verlorenen Kinder“ Buchvorstellung


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Ich möchte euch heute das Buch „Das Haus der verlorenen Kinder“ von Linda Winterberg vorstellen. Dies erfolgt im Rahmen einer Blogtour und ihr könnt natürlich wieder ein Exemplar gewinnen, allerdings bei mir erst am 26.5.16 🙂 .

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Das Haus der verlorenen Kinder

Linda Winterberg

Aufbau Taschenbuch (18. April 2016)

528 Seiten

Bei Amazon bestellen

Rückentext

Nimmt man einer Mutter ihr Kind …

Norwegen, 1941: In dem kriegsgebeutelten Land verlieben sich Lisbet und ihre Freundin Oda in die falschen Männer – in deutsche Soldaten. Ihre verbotene Liebe fordert einen hohen Preis, und die beiden jungen Frauen verlieren alles, was ihnen lieb ist. Ausgerechnet bei den deutschen Besatzern scheinen sie Hilfe zu finden, doch dann wird Lisbet von ihrer kleinen Tochter getrennt. Erst lange Zeit später findet sich ihre Spur – in Deutschland.

Eine dramatische Geschichte um zwei junge Frauen in Norwegen im Zweiten Weltkrieg, deren Schicksal bis in die Gegenwart reicht

Die Autorin

Hinter Linda Winterberg verbirgt sich Nicole Steyer, eine erfolgreiche Autorin historischer Romane. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Töchtern im Taunus und begann schon im Kindesalter erste Geschichten zu schreiben. Bei einer Reise nach Norwegen stieß sie auf die historischen Fälle, die diesem Roman zugrunde liegen und die sie nicht mehr losließen. (Quelle: Amazon.de)

Blogtour „Weil wir Flügel haben“ Tag 2


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Ich begrüße euch heute zum zweiten Tag unserer Blogtour zu „Weil wir Flügel haben“ von Vanessa Diffenbaugh. Ich werde euch heute einen kleinen Einblick in die Familie Espinosa geben, um die es in diesem Buch geht.

Stammtafel Enrique EspinosaLetty ist die Tochter von Maria Elena und Enrique Espinosa und hat auch selbst schon zwei Kinder, Alex und Luna. im Folgenden werde ich euch die Familienmitglieder ein wenig vorstellen, beginnend mit dem Familien Oberhaupt, Enrique und am Ende kommt dann Luna.

Enrique Espinosa

Enrique Espinosa lebt mit seiner Frau Maria Elene, seiner Tochter Leticia/Letty und seinen beiden Enkelkindern in einem Haus in Amerika. Ursprünglich stammen Enrique und Maria Elena aus Mexiko und sind illegal nach Amerika eingewandert. Sein Vater ist vor einiger Zeit gestorben, vor einer sehr langen Zeit und er war Künstler, hauptsächlich Kunst mit Vogelfedern und diese Leidenschaft hat er an seinen Sohn weitergegeben. Auch Enrique liebt die Vögel und betätigt sich künstlerisch mit Federn, während er in einer Landschaftsgärtnerei arbeitet. Doch sein Rücken macht diese Arbeit irgendwann nicht mehr mit und Letty wird zum Haupternährer. Er weiß sehr viel und gibt sein Wissen gern an seinen Enkelsohn Alex weiter, doch sein größter Wunsch ist es, wieder zurück nach Mexiko zu gehen. Als seine Mutter dann im Sterben lag, scheint die Möglichkeit zum Greifen nah zu sein.

Maria Elena

Sie ist im Grunde die gute Seele der Familie. Während Letty sich um sich selbst und um ihre drei Jobs kümmern muss, damit die Familie überleben kann, kümmert sich Maria Elena um ihre beiden Enkelkinder. Obwohl sie eigentlich „nur“ die Oma ist, nennt sie ihre Enkel ihre „Babys“ und liebt sie sehr und hat eigentlich mehr mit ihnen zu tun, als ihre richtige Mutter. Im Verlauf der Geschichte wird klar, dass sie den Umgang der drei oft unterbunden hat und vieles auch an sich gerissen hat, obwohl Letty es gern als gute Mutter versucht hätte. Dennoch hängen sowohl die Enkel als auch die Tochter sehr an ihr, doch sie hängt am meisten an ihrem Mann.

Letty

Letty ist 33 Jahre alt und hat ihr Leben eigentlich noch nicht so richtig im Griff. Sie hat zwei Kinder von zwei verschiedenen Vätern, doch mit Alex‘ Vater hatte sie eine Beziehung auf High School, die eventuell auch weiter gehalten hätte, wenn Letty sie nicht abgebrochen hätte, um ich, vor seiner Vaterrolle und den damit verbundenen Entbehrungen zu schützen. Ihre Mutter kümmert sich sehr gut um ihre Kinder, doch sie würde oft auch gern versuchen, die Mutterrolle zu übernehmen, wird aber dabei oft von ihrer Mutter gestört. So kommt es, dass sie im Grunde weder ihren 14-jährigen Sohn kennt, noch weiß, wie sie mit ihrer 6-jährigen Tochter umgehen sollte. Als Letty Mutter wurde, war sie noch minderjährig und hatte Probleme mit Alkohol.

Alex

Alex ist 14 Jahre alt, fast 15 und geht zur Schule. Er hat nicht allzu viele Freunde, ist aber sehr wissbegierig und liebt die Schule über alles. Er möchte so viel in Erfahrung bringen, wie möglich und interessiert sich genau wie sein Großvater sehr für Vögel. Alex verbringt viel Zeit mit seinen Opa, der ihm viel beibringt und seine Intelligenz unterstützt. Durch einen Zufall findet er heraus, das Wes Riley sein Vater ist und er macht sich auf die Suche nach ihm, traut sich jedoch nicht anzusprechen.

Luna

Luna ist das Nesthäkchen der Familie. Sie ist erst sechs Jahre alt und geht zur Schule, wo sie all4erdings oft Unsinn macht, da sie eine ganz schöne Zicke sein kann. Dies muss auch Alex erfahren, als die Beiden zu Beginn des Buches allein sind und auch der Leser wird schnell merken, dass man mit Luna nicht so gut Kirschen essen kann, wenn sie sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat. Sie hängt sehr an ihrer Oma, doch man weiß zunächst nichts über ihren Vater, sie ist aber auch noch etwas zu klein, als dass sie schon ernsthaft danach suchen könnte.

Es gibt auch etwas zu gewinnen und zwar ein Überraschungspaket 😉

Um zu gewinnen, müsst ihr Gewinnspiel-Fragen unter jedem Beitrag beantworten, pro beantworteter Frage gibt es ein Los. Miene Frage lautet:

Könntet drei Generationen unter einem Dach zu leben?

Teilnahmebedingungen

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel
Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 28.05.2016 um 23:59 Uhr

Blogtourfahrplan

Tag 2 (24.05.) bei Jacqueline

Tag 2 (24.05.) bei mir

Tag 3 (25.05.) bei Eva-Maria

Tag 4 (26.05.) bei Diana

Tag 5 (27.05.) bei Nadja

Tag 6 (28.05.) bei Franziska

Tag 7 (29.05.) Gewinnerbekanntgabe

 

Die Liebe ist ein schlechter Verlierer


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Katie Marsh

Diana Verlag (28. März 2016)

416 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Was, wenn der Moment, in dem du gehen willst, der Moment ist, in dem er dich am meisten braucht?

Hannah will Tom verlassen. Morgen sagt sie es ihm. Und dann erfüllt sie sich ihren Traum, nach Afrika zu gehen. Tom will an seiner Ehe festhalten, sei sie noch so eingefahren. Er ignoriert die Probleme, will einfach nur neben Hannah einschlafen und morgen ins Büro fahren.

Doch dazu kommt es nicht …

Hannah und Tom wissen nicht, dass morgen alles anders sein wird. Dass Hannah ihre Pläne aufgeben muss und Tom nie wieder in sein altes Leben zurückkehren kann. Auch wissen sie nicht, dass ihre Liebesgeschichte noch nicht zu Ende ist und dass manche Träume einen Umweg nehmen müssen, bevor sie in Erfüllung gehen …

Allgemeines zu Buch und Autor

Katie Marsh lebt mit ihrer Familie in London, schreibt Bücher und ist im Gesundheitswesen tätig. Die Inspiration zu ihrem Debüt „Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ verdankt sie ihrer Arbeit mit Schlaganfallpatienten. Sie liebt es, mit ihrer Tochter im Park zu toben, ihrem Mann den Toast zu stehlen und Karaoke zu singen. Ihr zweiter Roman ist bereits in Arbeit. (Quelle: Amazon.de)

„Die Liebe ist ein schlechter Verlierer“ konnte mich wirklich gut unterhalten, so richtig berührt hat es mich allerdings nicht, aber für zwischendurch war es eine schöne Lektüre.

Kritische Auseinandersetzung

An diesem Buch hat mir besonders der Aufbau des Erzählens gefallen, so wird die Gegenwart aus Hannahs Sicht beschrieben, während die Vorgeschichte, also die Vergangenheit immer aus Toms Sicht beschrieben wird, bis irgendwann beide Erzählungen in der Gegenwart angekommen sind. Dies hat mir sehr gut gefallen, denn man kann an der Vergangenheit sehr gut sehen, was Tom alles so gemacht hat, das Hannah darüber nachdenkt, ihn zu verlassen, während man aber auch die Fehler von Hannah lesen kann, die auch durchaus teilweise zu Toms Verhaltensweisen beigetragen haben. Es ist eben wie in einer echten Beziehung, jeder hat seine eigene Sicht auf die Dinge und es sind an Problemen auch immer Beide beteiligt. Dies kann man hier sehr schön sehen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen.

Die Charaktere finde ich Beide sehr sympathisch, ich konnte mich in Tom und in Hannah sehr gut hineindenken und ich konnte sie mir auch gut vorstellen. Sie haben beide ihre guten Seiten und natürlich auch ihre schlechten Seiten, eben wie echte Menschen und ich glaube, dies führt dazu, dass der Leser schnell in das Buch hineinkommt und sich mit ihnen identifizieren kann. Das Buch ist sehr gefühlvoll, da beide Protagonisten auch einiges durchmachen, vom Verliebtsein bis zur Trauer, von Freude und Spaß bis zur Verzweiflung. Man hat hier die ganze Bandbreite, wenn es mich auch nicht so sehr berühren konnte, konnte ich mir trotzdem vorstellen, wie schwer so eine Situation sein muss.

Dies finde ich auch positiv an diesem Buch, es macht auf Probleme aufmerksam, an die wir so vielleicht nie denken. Denn Tom erleidet einen Schlaganfall und ist darauf hin erst einmal behindert, da er nicht richtig laufen kann und im Rollstuhl sitzen muss. Es gibt zum Beispiel eine Szene, wie die beiden mit dem Rollstuhl unterwegs sind und wie Tom sich fühlt, da er nun den Menschen nur noch „bis zur Hälfte“ geht und alle auf ihn hinabsehen, aber auch, wie schwer es für Hannah ist, den Umgang mit dem Rollstuhl zu lernen, ohne Tom aus dem Stuhl zu werfen und ohne anderen Menschen in die Hacken zu fahren.

Fazit

Ich kann dieses Buch durchaus allen empfehlen, die gern Liebesgeschichten lesen, über Beziehungen, die kaputt sind und wieder aufgebaut werden, oder auch all jenen, die sich vielleicht für das Leben mit einer zeitweisen Behinderung interessieren.

Das Haus


9783641159771_CoverDas Haus

Richard Laymon

Heyne Verlag (8. März 2016)

288 Seiten (Printausgabe)

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Halloween. In der amerikanischen Kleinstadt Ashburg gibt es dieses Jahr eine große Party. Geladen wird ins Sherwood- Haus. Ein ganz besonderes Haus. Vor vielen Jahren ist dort eine Familie bestialisch ermordet worden. Seitdem wird es gemieden. Doch trotz dieser finsteren Vorboten öffnen sich am Abend die Tore. Das blutige Spiel beginnt …

Allgemeines zu Buch und Autor

Richard Laymon wurde 1947 in Chicago geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen. Er hat Englische Literatur erst in Oregon und später wieder in Kalifornien, an der Loyola University in Los Angeles studiert. Bevor er seinen Lebensunterhalt gänzlich mit dem Schreiben bestreiten konnte, arbeitete er u. a. als Lehrer und Bibliothekar. Neben Dutzenden von Romanen veröffentlichte er zahlreiche Kurzgeschichten und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorautoren überhaupt. Der Roman „Parasit“ wurde 1988 vom „Science Fiction Chronicle“ zum besten Horrorroman gekürt und für den „Bram Stoker Award“ vorgeschlagen. Laymon nutzte auch Pseudonyme, z. B. Lee Davis Willoughby für Westernromane oder Carla Laymon für Romanzen. Er verstarb am Valentinstag des Jahres 2001. (Quelle: Amazon.de)

Ich habe das Buch innerhalb von ein paar Stunden ausgelesen und fand es einfach richtig klasse, gruselig, spannend und packend und ich bin wirklich froh, dass ich es nicht an Halloween gelesen habe, denn ich glaube, dann hätte ich richtig Angst bekommen 😀 .

Kritische Auseinandersetzung

„Das Haus“ war mein erstes Buch von Richard Laymon, aber ich bin absolut sicher, dass es nicht mein letztes Buch von ihm war. Ich wurde direkt von seinem Schreibstil gefesselt, der mich ehrlich gesagt etwas an Stephen King erinnerte (ich habe das Buch auch eigentlich lesen wollen, weil ich irgendwo gelesen habe, dass Stephen King gern seine Bücher liest 😀 ), doch ich glaube, das machte es für mich auch leicht, hineinzufinden. Man bekommt keine unnötigen Informationen, aber die Figuren werden sehr anschaulich beschrieben, so dass man sich unter jedem etwas vorstellen kann, genauso wie die Schauplätze, die so grundlegend wie möglich „gezeichnet“ werden, aber ohne irgendwelche Informationen zu geben, die der Leser nicht braucht. Man wird quasi direkt in die Geschichte eingesogen und nicht mehr losgelassen. Außerdem glaube ich, dass ich nicht mehr hätte schlafen können, wenn ich es nicht in einem durchgelesen hätte.

Also, ich bin ja schon einiges gewöhnt, aber ich finde, dieses Buch wahr wirklich brutal und teilweise auch einfach eklig, so dass ich das Buch mal zur Seite legen musste. Ich fand es wirklich heftig, denke aber, wenn ich nicht in letzter Zeit wenig richtige Psychothriller und wenig Kings gelesen hätte, wäre es sicher nicht so schlimm gewesen. Dennoch würde ich dieses Buch nicht gerade jemandem im die Hand geben, der sehr zartbesaitet ist.

Man muss natürlich dazu sagen, dass das Buch relativ wenig Seiten hat und wie ich das sehe, haben die meisten anderen Bücher von Laymon deutlich mehr Seiten, doch ich glaube, dass dies auch mit zur Spannung beiträgt, da so gar nicht erst Langeweile aufkommen kann. Die Geschichte selbst ist auf jeden Fall sehr gruselig, Richtung Ende wurde sie aber teilweise so „krass“, dass sie ein klein wenig unglaubwürdig wurde, aber das finde ich gar nicht so schlimm. Und das eigentliche Ende ist dann tatsächlich auch etwas schnell vorbei, aber lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende 😀 .

Was ich noch gern hervorheben würde, ist die Atmosphäre, die hier erzeugt wird. Ich habe wirklich das Gefühl gehabt, dass ich gerade kein Buch lese, sondern einen Horrorfilm schaue. ich weiß ja nicht, wie es in seinen anderen Büchern ist, aber wenn er immer solch ein Gefühl von Angst und Spannung plus Nervenkitzel überbringen kann, dann weiß ich, welche Bücher ich so in der nächsten Zeit lesen werde 🙂 .

Fazit

Ich kann dieses Buch an Horror-Fans, durchaus an King-Fans und Leser empfehlen, die sich gern mal richtig gruseln wollen, aber unbedingt starke Nerven haben und auch vor Blut, Gedärmen und Co. nicht zurückschrecken.

 

Die Stimmen der Toten


img_20160331_200459.jpgDie Stimmen der Toten

Stuart MacBride

Goldmann (14. September 2015)

640 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Vor acht Jahren hat der „Inside Man“ vier Frauen ermordet, drei weitere Opfer überlebten schwer verletzt. Allen wurde der Unterleib aufgeschlitzt und eine Puppe eingenäht. Dann brach die Serie ab. Ash Henderson war als Detective Inspector bei den Ermittlungen dabei, doch der Killer entkam. Mittlerweile sind Hendersons Familie und seine Karriere zerstört, nachdem er zum Spielball der gefährlichsten Unterweltgröße im schottischen Oldcastle wurde. Als nun erneut eine Frau tot aufgefunden wird, eine Plastikpuppe im Unterleib, bekommt Henderson die Chance, den Mörder doch noch zu fassen. Und sich zu rächen.

Allgemeines zu Buch und Autor

Stuart MacBride hatte bereits in einigen Berufen gearbeitet, bevor er sich dem Schreiben zuwandte. »Die dunklen Wasser von Aberdeen«, sein erster Roman mit dem Ermittler Logan McRae, sorgte in Großbritannien sofort für Furore und wurde als bestes Krimidebüt des Jahres mit dem Barry Award ausgezeichnet. Seither ist die Serie mit Schauplatz Aberdeen aus den internationalen Bestsellerlisten nicht mehr wegzudenken und erhielt als beliebteste Spannungsreihe den renommierten Leserpreis Dagger in the Library. Mit dem Roman »Das dreizehnte Opfer« begann Stuart MacBride eine zweite Thrillerserie, in deren Mittelpunkt der Ermittler DC Ash Henderson steht. Stuart MacBride lebt mit seiner Frau im Nordosten Schottlands. (Quelle: Amazon.de)

Leider wieder eines der Bücher, die mir leider nicht so gut gefallen haben. Die Grundidee finde ich zwar super spannend und interessant, doch leider war die Umsetzung nicht so mein Geschmack.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst zum Schreibstil, welcher mir leider überhaupt nicht zugesagt hat. Ich fand es sehr langatmig, sehr mühsam, überhaupt am Ball zu bleiben und ich hätte zwischendurch am liebsten einfach aufgehört. Gehofft habe ich natürlich trotzdem, dass es irgendwann besser wird oder ich mich dann doch noch in den Schreibstil einfinde, aber dies ist leider nie passiert. Ich muss dazu sagen, dass dies der zweite Band einer Reihe ist und ich den ersten Band nicht gelesen habe, also habe ich überlegt, vielleicht doch erst diesen ersten band zu lesen, dich da mir dieses Buch schon gar nicht zugesagt hat, hab ich es dann lieber doch gelassen. Ihr könnt mir gern schreiben, wenn ihr glaubt, dass ich doch besser den ersten Band lesen sollte, weil ich es dann anders sehen würde 🙂 .

Auch die Figuren haben mich überhaupt nicht angesprochen, sie waren mir etwas zu kühl und zu flach, wobei ich den Protagonisten, also Ash Henderson schon irgendwie gut fand und ich ihn am Ende eigentlich auch ganz gern mochte. Alle anderen waren jedenfalls nichts für mich, aber auch da weiß ich natürlich nicht, inwiefern sich das ändern würde, wenn ich den ersten band gelesen hätte.

Die Ermittlungen sind sehr ausführlich beschrieben und mit sehr meine ich eigentlich zu ausführlich. Teilweise war es einfach nur langweilig, weil einfach nichts passierte und meiner Meinung nach hätte man das Buch locker um die Hälfte kürzen können und dann wäre es eventuell immer noch zu lang gewesen. Zumindest kam es mir so vor, als ob ich einfach unendliche Aneinandereihungen von Schritten zu Erfassung des Täters und Untersuchungen gelesen hätte, ohne dass es dann wirklich mal zu irgendwas Sinnvollem gekommen wäre.

Und das Schlimmste an der ganzen Sache war, dass das Meiste nicht mal wirklich was mit der aktuellen Ermittlung zu tun hatte, sondern um die Rache von Ash Henderson. Ich meine, ich kann ihn a durchaus verstehen, denn in seiner Situation würden sicher viele auf Rache sinnen, aber dann hätte man vielleicht besser ein Buch über seine Rache schreiben sollen, statt über einen Fall, der dann gar nicht im Mittelpunkt des Buches steht.

Fazit

Auch dieses Buch kann ich leider überhaupt nicht weiterempfehlen, es sei denn, man interessiert sich für Thriller, die fast nur aus Handlungen und Geschreibsel bestehen, die absolut nichts mit dem Fall zu haben und möchte jede Menge Informationen, die man nicht braucht haben und das ganze über 600 Seiten. Es ist wirklich schade, aber nein, ich hätte das Buch lieber nicht gelesen.