Herbstmondin

img_20160430_191159.jpgHerbstmondin

Isabella Rameder

Books on Demand; Auflage: 1 (17. Februar 2016)

256 Seiten

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Rückentext

Polizist Mark hat im Leben alles, was er sich erträumt hat: Eine schicke Wohnung in München, eine erfolgreiche und attraktive Frau, die Anerkennung seiner Kollegen. doch dann bricht seine Welt plötzlich zusammen und er findet sich in einem Pensionszimmer in einem kleinen Dorf wieder. Alles hier steht für Dinge, die Mark nicht leiden kann: Altmodische Ansichten, Klatsch und Tratsch, Gruselgeschichten und – als wäre das alles nicht schon genug – rennt die ganze Ortschaft auch noch einem dubiosen Schamanen hinterher. Zum Glück gibt es wenigstens einen Vermisstenfall an einem dunklen Ort mit schwerer Vergangenheit, so dass Mark sich in Arbeit stürzen kann. Doch als dann auch noch die hübsche Vroni auftaucht, verstrickt er sich so endgültig in seinem Gefühlschaos, dass er droht, darin verloren zu gehen.

Allgemeines zu Buch und Autor

Isabella Rameder wurde im Sommer 1978 in Wien geboren und war schon immer ein Kind der Stadt. Seit ihrem ersten geschriebenen Wort träumte sie davon, einen Roman zu schreiben.
Die städtische Bibliothek war ihr Lieblingsort. Die Bücher ihr Zugang in eine Welt der Fantasie.
Frei nach dem Motto: Wer liest, kann alles sein. Wer liest, kennt keine Grenzen.
Nach dem Abschluss des Gymnasiums studierte sie Germanistik und Journalistik in Wien und veröffentlichte einen Band mit Kurzgeschichten aus ihrer Jugendzeit. Danach verlor sie ihren Kindheitstraum aus den Augen und machte alles andere … nur nicht schreiben.
Und eines schönen Tages sorgte das Schicksal dafür, dass es sie (einen eingefleischten Stadtmenschen) und ihre Familie in ein kleines Dorf im Herzen Bayerns verschlug.
Dort fand sie nicht nur die Ruhe und einen neuen Zugang zur Natur, sondern auch sich selbst und ihren Jugendtraum vom Schreiben wieder.
Ihre Romane handeln von Liebe, von der Suche nach sich selbst und haben immer einen spirituellen Hintergrund, der zum Nachdenken anregen soll. Sie zeichnen sich durch authentische Charaktere, tiefe Gefühle und ein Happy End aus. (Quelle: Amazon.de)

Insgesamt hat mir das Buch wirklich ganz gut gefallen, wobei ich nicht glaube, dass ich es jetzt noch mal lesen würde, aber als Lektüre für zwischendurch ist es auf jeden Fall geeignet und auch ganz sicher keine Zeitverschwendung.

Kritische Auseinandersetzung

Was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat, war der Schreibstil. Am Anfang tat ich mich mit ebendiesem zwar noch etwas schwer, doch nach ca. 60 Seiten hat man sich daran gewöhnt und ich war erstaunt, wie schnell ich das Buch durchgelesen hatte, denn immer wieder, wenn ich zwischendurch auf die Seitenzahl geschaut habe, konnte ich nicht glauben, dass ich in so kurzer Zeit schon so viel gelesen hatte 😀 . Das Buch ist sehr anschaulich geschrieben, es gibt zwar viele Beschreibungen, aber meiner Meinung nach sinnvolle Beschreibungen, die dabei helfen, sich die Gesamtsituation vorzustellen. Außerdem ist das Buch sehr spannend geschrieben, da es eben nicht nur ein Liebesroman ist, sondern auch durch aus Krimi-Elemente besitzt. Es gibt zwei Sichten, aus denen geschrieben wird, Vroni und Mark, ich muss aber ehrlich sagen, dass mir grundsätzlich die Sichtweise von Vroni besser gefallen hat, ich aber Marks Sicht eindeutig lustiger geschrieben fand.

Auch die beiden Protagonisten finde ich sehr gut ausgearbeitet und gestaltet, man kann sich von Beginn an vorstellen, mit was für Menschen es man hier zu tun hätte, wenn es sie denn wirklich geben würde. Außerdem finde ich, dass die Beiden sich sehr gut ergänzen. da Mark eben ein klein wenig chauvinistisch und arrogant ist (zumindest am Anfang), während Vroni einfach ein durch und durch guter Mensch ist. Die Liebe, die sich hier entwickelt, nimmt man der Autorin ab, denn ich könnte mir vorstellen, dass solche zwei „Sorten“ Menschen im wirklichen Leben auch gut zusammen passen würden. Doch auch die Nebencharaktere sind sehr sympathisch und liebevoll beschrieben, man merkt, dass die Autorin durchaus einen Sinn für Details hat, die dem aufmerksamen Leser auffallen.

Die Kombination von Liebesroman mit etwas Übersinnlichem plus einem kleinen Krimi-Touch habe ich anfangs für etwas seltsam gehalten (doch genau aus diesem Grund hat es mich auch irgendwo interessiert), doch nun kann ich sagen, dass dies durchaus zusammen passt und es vielleicht öfter mal so gemacht werden sollte. Am Ende ist das einfach viel spannender und bedarf nicht eines „Hin und Her“, sondern einfach nur ein klein wenig Mord und einem netten Polizisten, der dem ganzen auf den Grund geht, garniert mit einer hübschen, jungen Frau… ja, die Autorin hat das schon richtig gemacht 😉 .

Fazit

Grundsätzlich ist dieses Buch auf jeden Fall etwas für Liebesroman-Fans, doch auch Leser, die normal nicht dieses Genre lesen, sollten es vielleicht mal hiermit probieren, da das ganze wirklich gut gemacht ist und eben nicht nur ein kitschiger Roman ist, sondern durchaus mehr dahinter steckt.

 

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