Blogtour „Tödliche Jagd“Tag 5

12189095_1282535605107010_1395751942471099074_n

Heute an Tag 5 unserer Blogtour zu „Tödliche Jagd“ von Silvia Stolzenburg machen wir hier auf meinem Blog halt. Ich hoffe, bisher hat euch die Tour gefallen und wenn ihr nochmal einen Blick auf den Fahrplan der Tour werfen wollt, klickt einfach hier.

Ihr werdet heute bei mir ein paar Gedanken zum Zusammentreffen von Privat- und Berufsleben nachlesen können, denn genau dies passiert der Protagonistin in „Tödliche Jagd“.

img_20160227_220700.jpg

Grundsätzlich kann man natürlich erst mal sagen, dass man immer ein gutes Verhältnis von Berufs- und Privatleben haben sollte, egal in welchem Beruf man arbeitet. Die einen können diese beiden Leben besser trennen, bei anderen ist es etwas schwieriger, ich für mich muss aber ehrlich sagen, dass ich beides strikt trenne. In manchen Berufen muss man das ja sogar, zum Beispiel schon alleine wegen der Schweigepflicht.

Wichtig ist ja auch, dass man ab und zu mal abschaltet und ich denke, wenn man immer nur mit seinen Kollegen zusammen wäre, dann würde man zwangsläufig immer wieder zum Thema Arbeit zurück kommen, denn das ist ja das, was einen am meisten mit ihnen verbindet. Was natürlich nicht bedeuten soll, dass man nicht auch ein freundschaftliches Verhältnis zu Kollegen haben kann, aber das muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, wie es für einen am besten passt.

bodyworn-794099_1280

In manchen Berufen wird es aber schwieriger sein, wenn die beiden Leben, die man parallel führt, plötzlich auf einander treffen, wie es in „Tödliche Jagd“ passiert. Unsere Protagonistin ist Oberkommissarin und muss plötzlich einen Mordfall aufklären, in dem ihre ehemals beste Freundin das Opfer ist. Ich glaube, dass das so mit das Schlimmste ist, was einem Polizistin passieren kann, wenn man einen Tatort besucht und dann das Opfer kennt. Normalerweise kann der jeweilige Polizist sich aber vom Fall abziehen lassen, was Anna aber nicht tut. Dennoch kann ich auch diese Reaktion durchaus verstehen, denn man will ja wissen, was passiert ist und wie erfährt man das schneller, als wenn man selbst nach Motiv und Täter sucht.

medical-563427_1280

Ein weiter Beruf, in dem ich mir das Kollidieren von Berufs- und Privatleben äußerst schwierig vorstelle, ist der Beruf des Arztes oder auch des gesamten Pflegepersonals. Ich kann mir vorstellen, dass es für einen beispielsweise Arzt nicht allzu einfach wäre, einen bekannten oder Angehörigen operieren zu müssen oder auch die Situation, dass ein Bekannter einen Unfall hat und in der Notaufnahme landet, stelle ich mir sehr unangenehm vor. Auch hier ist es wahrscheinlich ratsam, einen Kollegen den Patienten übernehmen zu lassen, aber ich kann mir auch gut vorstellen, dass man so etwas am liebsten selbst machen würde. Beim Pflegepersonal besteht die Schwierigkeit wahrscheinlich vor allem darin, professionell zu bleiben, und alle Patienten gleich zu behandeln und auch, wenn man Diagnosen mitbekommt, diese nicht gleich zu erzählen, sondern das dem Arzt zu überlassen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder Mensch für sich selbst entscheiden muss, wie er Berufs- und Privatleben trennt und sollten die beiden Leben doch aufeinander treffen, gibt es leider keinen Plan, wie man damit umgehen muss. Natürlich gibt es Berufe, in denen das besser klappt, aber eben auch Berufe, wie eben zum Beispiel Polizist, wo sich das Zusammentreffen wirklich als schwierig erweist. Man kann nur versuchen, möglichst professionell damit umzugehen und sollte etwaige angebotene Hilfe von Kollegen und Vorgesetzten annehmen, denn diese werden sich womöglich gut in die Situation einfühlen können und wissen, wie schlecht es einem gehen muss. Nur sie sind in der Lage, zu helfen und vielleicht schwierigere Situationen zu erkennen und ihnen wenn möglich vorzubeugen.

So, das waren meine Gedanken zu diesem Thema, ich hoffe es hat euch ein wenig gefallen. Jetzt kommt noch meine Frage, die ihr beantworten müsst um ein Los beziehungsweise ein zusätzliches Los zu erhalten, um einen tollen Preis zu gewinnen 🙂 .

Wie glaubt ihr, würdet ihr in so einer Situation reagieren?

Und was genau gibt es zu gewinnen?

12733520_1269010563126181_6968727584072976367_n

Die Gewinne sind:

1. Preis: 1 Print
2. Preis: 2 Schlüsselanhänger „Tiger“
3. Preis: 2 signierte Lesezeichen

Um gewinnen zu können, müsst ihr die Fragen in den Beiträgen beantworten, pro Antwort gibt es ein Los und somit erhöht sich die Gewinnchance.

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 16.3.2016 um 23:59 Uhr.

Das Bild der Polizistin sowie auch das Bild des Stethoskops sind von Pixabay , eine Internetseite, von der man sich kostenfrei Bilder runterladen darf, um diese auf beispielsweise einem Blog zu verwenden.
Advertisements

8 Kommentare zu „Blogtour „Tödliche Jagd“Tag 5

  1. Für mich käme eine Trennung von Privat- und Berufsleben niemals in Frage. Das käme einer Selbst-Teilung gleich, aber Teilen ist ja heute modern. Mit einem derart verschlossenen Menschen, der nicht über seine Arbeit sprechen kann, könnte ich nicht leben. Und schon gar nicht mit einem, der darüber nicht sprechen WILL. Ich weiß, dass es viele Leute genau andersherum sehen, aber wie gesagt: nichts für mich.

    Gefällt 1 Person

  2. Eine sehr schwierige Situation. Wenn man so involviert ist, wäre es in diesem Fall wahrscheinlich besser die Ermittlung jemanden anders zu überlassen, weil ich dann bestimmt nicht mehr klar denken könnte.

    Liebe Grüße,
    Daniela

    Gefällt 1 Person

  3. Hallo,
    also ich könnte mir eine solche Trennung auch nicht vorstellen, da ich doch zumindest mit meinem Partner über meine Arbeit und die Probleme sprechen können möchte und nicht alles verheimlichen möchte. Für mich wäre ein Beruf mit einer absoluten Schweigepflicht nur schwer zu ertragen.
    Und die Situation in dem Buch ist bestimmt ganz furchtbar, in einem Mordfall ermitteln zu müssen, bei dem man das Opfer kennt.

    lg, Jutta

    Gefällt 1 Person

  4. Hallo!
    Die strikte Trennung von Berufs- und Privatleben ist schwierig, besonders dann, wenn ein Verwandter/Bekannter irgendwie von den beruflichen Belangen betroffen ist.
    Ich hatte so eine Situation mal, und wurde nachher für meinen „Wissensvorsprung“ sehr angefeindet.
    Was ich das nächste mal in so einer Situation machen würde, weiß ich daher nicht.
    Liebe Grüße
    Tanja

    Gefällt 1 Person

Mir einen Kommentar hinterlassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s