Götter


img_20160331_200547.jpgGötter

Will Hofmann

Fabulus Verlag (29. Februar 2016)

400 Seiten

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Rückentext

In Deutschland gibt es vier geheime Reservate, in denen, nach Geschlechtern getrennt, Männer und Frauen wie Sklaven gehalten und körperlich sowie sexuell durch sogenannte Götter ausgebeutet werden. Diese gebärden sich zu ihrem eigenen Vorteil als Herren über Leben und Tod und führen über ihre Untertanen ein strenges Regiment bis hin zur Todesstrafe.
Diesem Terrorregime entfliehen unabhängig voneinander Agnes und Günter. Sie treffen sich zufällig in der Freiheit, tun sich zusammen und müssen das zivilisierte Leben von Grund auf neu lernen. Mithilfe von Freunden gelingt ihnen dieser Prozess erstaunlich schnell. Zugleich entsteht bei ihnen der Wunsch, die vermeintlichen Götter zu entmachten. Werden sie diesen Kampf erfolgreich bestehen?

Allgemeines zu Buch und Autor

Will Hofmann wurde 1949 Im Taunus geboren und ist Arzt für Psychiatrie sowie Allgemeinmedizin. Er lebt mittlerweile in Berlin und hat schon ein Kinderbuch, wie auch Kurzgeschichten und Fantasy-Romane veröffentlicht.

Grundsätzlich hat mir dieses Buch sehr gut gefallen, ich finde vor allem die Grundidee dieses Buches genauso ansprechend wie gruselig und ich war teilweise wirklich fasziniert. Dennoch gibt es ein paar Kritikpunkte, über die ich nicht ohne weiteres hinwegsehen möchte.

Kritische Auseinandersetzung

Entgegen meiner ersten Erwartung war dies kein Fantasy-Buch, ich hatte nämlich eigentlich gedacht, es ginge um „Götter“, die in unsere Welt gekommen sind 😀 . Fragt mich nicht, wieso, aber ich bin ehrlich, die eigentliche Geschichte war sehr viel ansprechender und hat mir wirklich gut gefallen. Diese Idee, dass es solche Reservate wirklich geben könnte, flößt einem gleichzeitig Angst ein, aber, mal ehrlich, irgendwie faszinieren und solche Geschichten doch auch immer wieder.

Diese „Idee“ hat Will Hofmann auch wirklich sehr überzeugend dargestellt, es gibt eine schöne und vor allem eine stimmige Geschichte, in der alles eingebettet ist. Besonders Agnes als Hauptcharaktere hat mir sehr gut gefallen, vor allem, weil sie so wissbegierig und ehrgeizig ist. Sie ist eben ein Charakter, für den so ein Reservat einfach nichts ist, denn man merkt von Anfang an, dass sie viel zu intelligent ist um sich von irgendjemand in Schranken weisen zu lassen. Ich finde generell, dass die Charaktere in dieser Geschichte wahnsinnig viel ausmachen, egal ob sie sehr häufig vorkommen oder auch nicht allzu sehr, alle bereichern das ganze Drumherum. Anfangs finde ich den Wechsel der Sichtweisen (es wird immer mal wieder aus der Sicht eines anderen Charakters geschrieben) anfangs zwar etwas verwirrend, doch wenn man erst mal raus hat, wer den wer ist, kommt man gut mit und richtig gut wird es, sobald sich gegen die Mitte des Buches hin ein Zusammenhang entwickelt.

Was mich leider auch etwas gestört hat, war die Zeit. Denn es wird zwar immer wieder aus anderen Sichten geschrieben, es wird aber auch immer aus anderen Jahreszahlen geschrieben und das ist mir wirklich erst zum Ende hin klar geworden. Meiner Meinung nach wäre es nicht schlecht gewesen, darauf von Anfang an einen Hinweis zu geben, denn wenn sich gegen Ende hin die Geschichte auflöst, war ich erst etwas verblüfft, bis mir dann klar wurde, dass sich eben auch die Zeit immer ändert.

Der Schreibstil ist sehr solide und lässt sich gut und schnell lesen, es gibt aber einige Längen, vor allem am Anfang, doch zur Mitte hin bis kurz vor Schluss ist es richtig spannend und interessant und dort hatte mich der Autor dann auch gepackt. Während ich mich am Anfang noch ein wenig überzeugen musste, konnte ich dann gar nicht schnell genug lesen um herauszufinden, was passiert und wie es weiter geht.

Über das Ende möchte ich natürlich nichts sagen, ich kann nur sagen, dass es mir etwas zu konstruiert war und auch ein bisschen zu lang. Dennoch ist es insgesamt wirklich kein schlechtes Buch, es hat sich auf jeden Fall gelohnt, dieses Buch zu lesen. Es ist eben alles etwas gewöhnungsbedürftig, aber keinesfalls uninteressant, absolut im Gegenteil! Die Geschichte ist wirklich sehr gut und auch Agnes als Charakter ist einfach toll. So toll, dass sie auch über weniger gelungene Charaktere hinweg trösten kann.

Fazit

Ein durchaus gelungener Roman über eine Welt, wie es sie hoffentlich nicht gibt, garniert mit einer tollen Protagonistin und einer großartigen Hintergrundgeschichte. Es lohnt sich, mal einen Blick auf dieses Buch zu werfen, wenn ihr gern mal einen etwas anderen Roman lesen möchtet oder gern Dystopien lest.

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Wer war Alice?


img_20160323_203110.jpgWer war Alice

T. R. Richmond

Goldmann (29. Februar 2016)

448 Seiten

Bei Amazon bestellen

Rückentext

Alice Salmon war erst 25 Jahre alt, als sie eines Morgens leblos im Fluss gefunden wurde. Eigentlich wollte sie am Abend zuvor nur Freunde treffen, stattdessen durchlebte sie die letzten Stunden ihres Lebens. Aber was ist passiert? Ist sie wirklich gestürzt, weil sie zu viel getrunken hat, wie die Polizei vermutet? War es ein tragischer Unfall? Die Nachricht ihres Todes verbreitet sich wie ein Lauffeuer, auch über Facebook und Twitter. Gleich werden Vermutungen angestellt, über sie, ihr Leben und ihren Tod. Auch ihr ehemaliger Professor Jeremy Cooke ist erschüttert. Er macht sich daran, herauszufinden, was in der Nacht tatsächlich geschah, und sammelt alles über Alice. Er schreibt sogar ein Buch über den Fall. Nur warum ist er so engagiert? Was hat er zu verbergen? Was haben ihr Exfreund Luke und ihr Freund Ben mit der Sache zu tun? Und wer war Alice?

Allgemeines zu Buch und Autor

T. R. Richmond ist ein preisgekrönter Journalist, der für regionale sowie überregionale Zeitungen, Magazine und Webseiten geschrieben hat. Die Übersetzungsrechte von „Wer war Alice“ wurden in über 20 Länder verkauft. (Quelle: http://www.amazon.de)

Ich muss ehrlich sagen, dass ich gar nicht genau sagen kann, ob mir dieses Buch jetzt gefallen hat oder nicht. Es war etwas ganz anderes, als ich bisher jemals gelesen habe und es war teilweise unheimlich spannend und interessant, aber leider auch immer wieder seltsam und langwierig.

Kritische Auseinandersetzung

Was man über dieses Buch auf jeden Fall wissen sollte, bevor man sich entschließt, es zu kaufen, ist, dass es kein normaler Roman ist. Es gibt keine Geschichte, die man von Anfang bis Ende liest, denn das gesamte Buch besteht aus Twitter-Verläufen, Briefen, Emails usw.. Auf der einen Seite ist das wirklich sehr interessant, vor allem, da der Fall um Alice quasi von hinten aufgewickelt wird und man dann immer mehr Informationen bekommt. Man muss aber wirklich sehr aufpassen, dass man mit den Daten nicht durcheinander kommt, denn auch die sind nicht geordnet, sondern immer häppchenweise vertreten.

Diese Schreibweise hat mir grundsätzlich wirklich gut gefallen, man konnte Einblicke in Alice Leben aus Alices Sicht erwerben, gleichzeitig aber auch aus der Sicht von Verwandten, Freunden und Lehrern von Alice erfahren. Mir haben vor allem Alices Tagebucheinträge sehr gut gefallen, aber ich mochte auch die Zeitungsausschnitte und Blogbeiträge. Was mir gar nicht gefallen hat, waren die Briefe des Professors, welcher Alices Lehrer war, an seinen Brieffreund. Ich fand diese teilweise sehr langwierig und vieles davon schien einfach nur da zu sein, um den Professor selbst in den Himmel zu heben. Dennoch kann man einiges aus ihnen über Alice erfahren.

Dadurch das es keinen „Erzählstrang“ gibt (was natürlich so nicht stimmt, aber ich weiß leider nicht, wie es anderes nennen soll), kann man überhaupt keine Beziehung zu irgendeinem Charakter aufbauen. Am ehesten ginge das vielleicht noch zu Alice und zum Professor, doch beide waren mir irgendwie nicht gerade sympathisch und ich konnte viele Handlungen der Beiden nicht verstehen. Ich möchte auch keinen von Beiden im wirklichen Leben kennen.

Man kann nicht sagen, dass das Buch langweilig sei, aber es hat schon einige Längen und oft dreht es sich um Dinge, die meiner Meinung irrelevant sind. Lieber hätte ich noch mehr aus der Vergangenheit von Alices Mutter erfahren oder auch über Alice selbst. Das Buch ist schon irgendwie spannend, doch hatte ich teilweise das Gefühl, die Spannung beliefe sich darauf, ob denn jetzt noch was kommt oder nicht. Es ist auf jeden Fall mal etwas ganz anderes und dieser Aufbau gefällt mir sehr gut, vor allem für einen Kriminalfall, aber hier ist es für mich noch unzureichend umgesetzt.

Fazit

Wer gerne mal ein Buch lesen möchte, dass nicht so ist, wie die Anderen, der ist hier auf jeden Fall gut bedient. Auch so kann ich nicht sagen, dass ich es bereue, dass Buch gelesen zu haben, doch hatte ich mir ehrlich gesagt schon etwas mehr davon versprochen. Nochmal lesen werde ich es definitiv nicht, doch das Cover sieht wirklich toll aus, von daher macht es sich auch ganz gut im Regal 😀 . Hat es schon jemand von euch  gelesen? Wie hat es euch gefallen?

Blogtour „Schrank am Strand“ Gewinner


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Liebe Leser,

wir haben uns sehr über Eure Beteiligung bei unseren Beiträgen gefreut und hoffen das wir Euch neugierig zurücklassen konnten 🙂

Hier sind nun unsere Gewinner.

Hauptpreis

1x „Schrank am Strand“ in Print + Überraschung

  • Tamara Zimmermann

Preis 2-3

jeweils 1 Buch „Schrank am Strand“ in Print

  • Rena
  • Tiffi2000

 

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte schickt Eure Adresse an folgende Mailadresse des Gewinnspielveranstalters:

Mail: netzwerkagenturbookmark@gmail.com
Betreff: Schrank am Strand

Euer Ansprechpartner ist Katja Koesterke

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Lesen!

Blogtour „Aprikosenküsse“ – Rezepte


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Der Frühling ist, obwohl es noch an Sonne und Wärme fehlt und Ostern steht vor der Tür.

Heute am letzten Tag der Blogtour möchten wir teilnehmende Blogger und die Autorin Claudia Winter auch mit unseren Rezepten verabschieden.

Ragú Tre Camini von Claudia Winter

Zutaten für 4 Personen:

500 g. gefrorenes Rinderhackfleisch,
1 große Zwiebel,
1 Möhre,
1/8 Liter Rinderbrühe,
1 Tube Tomatenmark,
1 Dose stückige Tomaten,
1-2 TL Zucker,
Salz, Pfeffer und
frische, italienische Kräuter.

Zubereitung:

Die Zwiebel schälen und so fein wie möglich schneiden. Die Möhre schälen und in kleine Würfel schneiden. In einem großen Topf etwas Olivenöl erhitzen und darin die Zwiebel glasig dünsten, Knoblauch und Möhren hinzugeben, weitere 2 Minuten andünsten. Das Gemüse mit der Rinderbrühe ablöschen. Tomatenmark, Dosentomaten und Zucker hinzugeben, auf kleiner Flamme köcheln lassen. Das tiefgefrorene Hackfleisch hinzugeben und unter Rühren garen. Weiterrühren, bis sich das Fleisch vollkommen mit der Tomatensoße verbunden hat. Die Kräuter hinzugeben, salzen, pfeffern und rund eine Stunde bei kleinster Stufe simmern lassen. Nochmals abschmecken und mit beliebiger Pasta servieren.

Anmerkung von Rosa-Maria: Die Methode, tiefgekühltes Hack in die Soße zu geben, bewahrt das Fleisch vor dem Austrocknen durch scharfes Anbraten. Das Ragú bleibt weich und verbindet sich optimal mit allen Zutaten. Ein neapolitanischer Geheimtipp, dessen Quelle die unbestechliche Rosa-Maria bis heute nicht preisgibt.

Aprikosen-Streuseltaler von Bettina

Für das Backblech: etwas Fett und Backpapier;
Für die Streusel: 125g Weizenmehl, 60g Zucker, 1 Päckchen Vanille-Zucker, 80g weiche Butter oder Margarine; Hefeteig: 375g Weizenmehl, 1 Päckchen Hefeteig-Garant, 50g Zucker, 1 Päckchen Vanille-Zucker, 1 Päckchen geriebene Zitronenschale, 1 Ei, 150ml Milch, 50g weiche Butter oder Margarine;
Belag: 12 Aprikosen, 250ml Milch, 1 Päckchen Backfeste Pudding Creme, 1 Päckchen Geriebene Zitronenschale.

Zubereitung:
1. Backblech einfetten und Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen. Backofen vorheizen.
2. Streusel: Alle Zutaten miteinander verrühren und Streusel in gewünschter Größe verarbeiten.
3. Hefeteig: Mehl mit Hefeteig-Garant vermischen. Übrige Zutaten hinzugeben und zu einem glatten Teig verrühren. Teig leicht bemehlen zu einer Rolle von 24cm formen und in 24 etwa 1cm breite Scheiben schneiden. Jede Scheibe auf dem Backblech etwas flach drücken.
4. Belag: Pudding inkl. Zitronenschale zubereiten und dann auf den Talern verteilen und jeweils mit einer Aprikosenhälfte belegen.
5. Backzeit: Ober-Unterhitze 200Grad ca. 12 Minuten

Aprikosen-Joghurt-Eis von Tamara (Quelle: Chefkoch.de)

Was braucht ihr?

300g Aprikosen (Stücke)

300g Joghurt

50g Zucker

ca. einen halben Teelöffel Zimt

ca. 2 Teelöffel Zitronensaft

ca. ein halber Teelöffel geriebene Zitronenschale

Was müsst ihr tun?

Die Aprikosenstückchen müsst ihr zunächst mit dem Zimt, dem Zitronensaft, dem Zucker und der Zitronenschale möglichst fein pürieren. Danach müsst ihr den Joghurt mit einem Handmixer schön cremig rühren. Anschließend gebt ihr das Aprikosenpüree dazu und rührt alles, bis es schaumig ist. Danach gebt ihr alles in die Eismaschine um es zu Eis zu rühren. Solltet ihr keine Eismaschine haben, ist das aber auch kein Problem, gebt die Masse einfach in eine möglichst flache Schüssel, die ihr dann drei Stunden tiefkühlt. Wichtig hier bei ist, dass ihr ungefähr alle 15-20 Minuten gut umrührt

Aprikosenlikör von Sandra (Quelle: kochbar.de)

500 g reife Aprikosen, 200 g Kandiszucker weiß, 500 ml Grappa: Aprikosen waschen, halbieren, entkernen und in Stücke schneiden. In eine Flasche füllen, den zerstoßenen Kandiszucker dazugeben und mit dem Grappa auffüllen. Kühl und dunkel 6 Wochen ziehen lassen. Abseihen und in Flaschen füllen. Fertig.

Kokos-Aprikosen Konfekt von Tine nach Paleo, der sogenannten Steinzeit-Küche (Quelle: paleo360.de)

Was du brauchst (ca. 10 Stück):

*30 g Kokosöl
*60 g Kokosraspeln
*100 g getrocknete Aprikosen
*1 Prise(n) Meersalz
*1 Prise(n) Vanille, optional

Küchenzubehör:

*Mixer

Zubereitung:

1. Das Kokosöl in einer Pfanne schmelzen und 50 g der Kokosraspeln dazugeben, diese im Öl auf niedriger Hitze unter Rühren etwas anbräunen lassen.
2. Nun beides zusammen mit den Aprikosen, dem Salz und der Vanille in einen geeigneten Mixer geben und das Ganze zu einer formbaren Masse verarbeiten.
3. Die Masse kurz kaltstellen und dann zu Kugeln formen, in den restlichen Kokosraspeln wälzen und kalt servieren.
4. Himmlisch genießen.

( Paleo ist die Kurzform für den Zeitraum des Paläolithikums, der Altsteinzeit. Diese Ernährungsform orientiert sich demnach an der ursprünglichen Ernährung der Jäger und Sammler. Die Grundlage bilden also Lebensmittel, die in ähnlicher Form während der etwa 2,5 Millionen Jahre langen Evolution des Menschen verfügbar waren. Hierzu zählen Gemüse, Fleisch und Fisch, Obst, Eier, Nüsse und Samen und gesunde Fette. Auf Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Milchprodukte, stark verarbeitete pflanzliche Fette sowie Zucker und künstliche Zusatzstoffe wird verzichtet.
Paleo ist ein Ernährungskonzept, das mit unseren Genen im Einklang ist. Krankheiten wie Fettleibigkeit, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen etc. entstehen meist durch eine Ernährungsweise mit westlichem Hintergrund.
Ich selbst ernähre mich seit ca. einem halben Jahr nach Paleo. Natürlich ist es nicht immer zu 100% möglich, sich danach zu ernähren, gerade wenn man viel unterwegs ist. Anfangs erntet man komische Blicke, wenn man die Wurst ohne Brötchen bestellt, aber daran gewöhnt man sich. „wink“-Emoticon Außerdem gibt es ein Cheat-Meal in der Woche, da sind schon auch mal Nudeln erlaubt. Viele fragen mich, ob mir nicht etwas fehlt. Aber ich muss ehrlich sagen, zum einen ist es reine Gewöhnungssache, zum anderen gibt es echt viele klasse Alternativen und super Paleo-Rezepte, die man einfach und kostengünstig nachkochen kann. So gibt es zum Beispiel öfter in der Woche mal Pizza mit einem Mandelboden (ja, das schmeckt wirklich!).Es muss nicht immer teuer sein, auch wenn bei Paleo enorm auf die Lebensmittelqualität geachtet wird. Seit der Ernährungsumstellung fühle ich mich deutlich fitter, wacher, konzentrierter und motivierter, was mich antreibt diese Form der Ernährung beizubehalten.)

Italialadys Aprikosen-Smoothie von Mel
(Quelle: Chefkoch.de)

Für 2 Portionen braucht man:

300 g Aprikosen

1 Banane

1 Birne

1 El Honig

Eis, gestoßenes Crushed Ice

je nach Belieben entweder Aprikosensaft oder Mineralwasser

Zubereitung

Die Aprikosen häuten, indem man sie mit heißem Wasser übergießt, etwas wartet, dann abschreckt und die Haut abzieht. Danach halbieren und die Steine entfernen. Die Birne waschen und das Kerngehäuse herausschneiden. Die Schale kann man dran lassen, man sie aber auch schälen.

Beides mit der geschälten Banane und dem Honig pürieren. Nun das Crushed Ice und, wenn man den Smoothie etwas verdünnen möchte, etwas Mineralwasser oder Aprikosensaft hinzufügen und nochmals kurz durchmixen. Fertig!

Die Zubereitungszeit beträgt ca. 10 Minuten

Vegane Aprikosen-Mandel-Muffins von Sonja
(Quelle: Dr. Oetker.de)

Für die Muffinform (12er):
12 Papierbackförmchen

All-in-Teig:
100 g getrocknete Aprikosen
200 g Weizenmehl
1 Pck. Dr. Oetker Original Backin
100 g Zucker
1 Pck. Dr. Oetker Bourbon Vanille-Zucker
1 Pck. Orange-Back
125 ml Speiseöl, z. B. Sonnenblumenöl
250 ml Sojadrink ungesüßt
75 g Dr. Oetker gesplitterte Mandeln
Zum Bestreuen:
25 g Dr. Oetker gesplitterte Mandeln
Zubereitung

Vorbereiten:
Aprikosen in kleine Stückchen schneiden. Die Mulden der Muffinform mit Papierbackförmchen auslegen. Backofen vorheizen.
Ober-/Unterhitze: etwa 180°C

Heißluft: etwa 160°C

2
All-in-Teig:
Mehl mit Backin in einer Rührschüssel mischen. Zucker, Vanille-Zucker und Orange-Back hinzufügen und mit einem Mixer (Rührstäbe) oder Schneebesen kurz vermischen. Nach und nach Öl und Sojadrink hinzufügen und alles kurz zu einem glatten Teig verrühren. Zum Schluss Aprikosen und Mandeln unterrühren. Teig gleichmäßig auf die Mulden verteilen. Mandeln aufstreuen. Muffinform auf dem Rost in den Backofen schieben.
Einschub: Mitte

Backzeit: etwa 25 Min.

Muffins aus der Form lösen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Tage mit Leuchtkäfern


img_20160322_174147.jpgTage mit Leuchtkäfern

Zoe Hagen

 Ullstein Taschenbuch (14. März 2016)

144 Seiten (als Ebook; als Print: 192 Seiten)

Bestellen bei Amazon

Rückentext

»Das Leben ist ein Privileg«, sagte ich. »Das Leben ist ein Privileg?«, fragte Noah erstaunt. »Ja«, sagte ich. Noah zog die Luft ein, ein Lächeln umspielte seine Lippen. Er drehte sich zu Fred und den anderen um und fragte: »Wo zum Henker hast du denn den kleinen Gandhi hier her?«

Du bist einsam und unglücklich, dein Leben wie ein falscher Film, der an dir vorbeiläuft. Bis du neue Freunde triffst. Gut, die sind alle ein bisschen verrückt, sie nennen sich »Der Club der verhinderten Selbstmörder«. Aber sie geben dir Halt und sind wie Leuchtkäfer in deiner bodenlosen Traurigkeit. Denn du hast nur das eine Leben.

Allgemeines zu Buch und Autor

Zoe Hagen, geboren 1994, steht regelmäßig mit ihren Texten auf der Bühne. 2014 wurde sie deutsche Vize-Meisterin der U20-Poetry Slammer. Ihr Debüt schrieb sie mit 17 Jahren binnen weniger Wochen. Damals hätte sie sich über mehr Glühwürmchen in ihrem Leben gefreut. (Quelle: Autorenwebsite des Ullstein-Verlags)

Ich habe dieses Buch freundlicherweise über NetGalley vom Verlag zu Verfügung gestellt bekommen.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es behandelt allerdings kein Thema, über das man so einfach drüber lesen kann. Es ist eine zarte Geschichte, die eine umso schwerere Basis hat, doch es lohnt sich, dieses Buch zu lesen.

Kritische Auseinandersetzung

Was mich an diesem Buch zuallererst angesprochen hat ist das Cover. Nach der Lektüre des Buches weiß man erst, wie gut es gewählt ist. Es passt einfach wunderbar zur Geschichte und zu Antonias Leben. In ihrem Kopf herrscht Chaos und sie weiß nicht, wie es weiter gehen soll. Im Grunde wünscht sie sich, dass ihr jemand eben diesem Weg zeigt, doch wie das leider so im Leben ist, muss man seinen Weg selbst finden. Ich finde, dass die Pfeile auf dem Cover dies schön verbildlichen.

Das gesamte Buch ist wie eine Art Tagebuch geschrieben, allerdings äußern sich diese Einträge als Briefe an Gott. Was ich sehr interessant und schön zu lesen fand, was aber auch gleich ein wenig „lustig“ ist, da Antonia, die Protagonistin, eigentlich nicht an Gott glaubt. Überhaupt muss ich sagen, dafür dass dieses Buch ein solch ernstes Thema behandelt, gibt es immer wieder sehr witzige Passagen, bei denen man wirklich schmunzeln wenn nicht sogar laut lachen muss.

Durch die Tagebuch Einträge ist es uns als Lesern möglich, tief in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin eindringen und wir lernen sie sehr gut kennen. Sie hat kein sehr gutes Verhältnis zu ihrer Familie im Gesamten, doch vor allem das Verhältnis zu ihrer Mutter ist sehr gestört und überhaupt nicht so, wie man sich das vorstellt. Antonia leidet unter einer Essstörung und ihre Mutter ist überhaupt nicht in der Lage, damit umzugehen, was die Schwierigkeiten ihrer Tochter nur noch verschlimmert, da sie noch mehr an sich zweifelt und glaubt, dass sie das eigentliche Problem ist.

Schon relativ am Anfang lernt Antonia den Jungen Fred kennen, der sie in den „Klub der verhinderten Selbstmörder“ aufnimmt. Sie lernt endlich Menschen kennen, die ähnliche Probleme haben und kann sich mit ihnen austauschen. Das ganze Buch ist sehr philosophisch und sowohl Antonia als auch die anderen Klubmitglieder denken sehr viel über das Leben und den Tod nach. Alle scheinen sich in der Literaturszene sehr gut auszukennen, es gibt immer wieder Zitate und Anlehnungen an berühmte literarische Werke. es empfiehlt sich, sollte man sich als Leser damit nicht ganz so gut auskennen, die Passagen oder Bücher einmal nachzuschlagen, denn so kann man das Ganze noch besser verstehen.

Der Leser schwebt sozusagen durch das Buch, man hat das Gefühl, dass die Geschichte ganz leicht zerbrechen könnte, im Grunde also genau wie Antonia. Gleichzeitig ist es aber auch eine starke Geschichte, man kann wirklich alle Gefühle durchmachen. Was auch besonders gut gelungen ist, zumindest meiner Meinung nach, sind die Hintergrundgeschichten der anderen Charakteren. Denn die gibt es im Grunde gar nicht, nur vereinzelt erfährt man etwas. Dies führt dazu, dass man sich kein Urteil bilden kann, sondern einfach nur die philosophischen Ansichten annehmen muss und darüber nachdenken kann, ohne Vorurteile zu schüren.

Das Buch ist sehr gut zu lesen, es hat eine zugleich leichte Sprache, gleichzeitig aber auch eine sehr gehobene Sprache, die man aber sehr gut versteht. Es ist ein Buch, welches schwer und leicht, fröhlich und traurig, zart und stark ist. Vor allem glaube ich, dass diese Geschichte (in Anbetracht der Tatsache, dass es ein Jugendbuch ist) sehr wichtig ist, denn es hilft dabei, zu verstehen, eben keine Vorurteile mehr zu haben, auch mal hinter die Fassade zu schauen und sich darauf einzulassen.

Fazit

Mich konnte dieses Buch überzeugen, ich kann euch einfach nur empfehlen, dieses Buch zu lesen. Es ist so eine wunderschöne Geschichte und ich glaube, man kann nie genug Bücher lesen, die uns helfen, uns auf andere Menschen besser einzulassen! Denn seien wir mal ehrlich, wir haben alle unsere Vorurteile und jeder macht sich eine Meinung zu einem Menschen, doch auch hier sehen wir wieder einmal, was wirklich dahinter steckt.

 

 

Blogtour „Schrank am Strand Tag 3


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Ich hoffe euch haben die bisherigen Beiträge zur Blogtour „Schrank am Strand“ gefallen und ihr schaut euch gern unsere Beiträge an 🙂 . Wie das Buch sind auch unsere Themen etwas tiefgründiger und vor allem auch sehr komplex, aber ihr konntet ja bereits in meiner Rezension lesen, dass das Thema dieses Buch sehr interessant, aber eben auch ein nicht allzu leichtes Thema ist. Ich werde euch heute etwas über die Protagonistin Lena erzählen, die ein sehr interessanter Charakter ist.

Lena ist mittleren Alters, sie hat einen Job, den sie von zu Hause ausführen kann. Dies ist auch unbedingt notwendig, denn Lena leidet unter sozialen Ängsten und „traut“ sich nicht, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, nur wenn es wirklich nicht anders geht. Zudem leidet sie unter starken Panikattacken, die sie nur schwer im Griff hat.

Zu Anfang des Buches erfahren wir, dass Lena sich Urlaub von ihrem Job genommen hat,

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pixabay.com

drei Wochen um genau zu sein und sich ihr „Traumhaus“ als Ferienhaus gemietet hat. Dieses Haus liegt am Rande eines Städtchens auf einer Insel, vermutlich in der Nordsee. Schon ganz am Anfang lernen wir, dass Lena unter Panikattacken und sozialen Ängsten leidet, denn sie muss zur Schlüsselübergabe, um ihr Ferienhaus betreten zu können. Dort lernen wir auch etwas kennen, mit dem Lena versucht, ihre Angst unter Kontrolle zu halten, nämlich Mantras.

 

Lena ist ein ziemlich zurückgezogener Mensch, sie ist sehr introvertiert, was wahrscheinlich aus ihrer Krankheit folgt, doch als sie den jungen Lasse kennen lernt, spürt man, dass sie schon gern Kontakt zu anderen Menschen hätte und ein Kind scheint ein guter Anfang zu sein, da lasse es ihr auch recht leicht macht. Parallel zum Kontakt zu Lasse findet auch ein Austausch per „Flaschenpost“ (oder in diesem Fall per

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pixabay.com

Marmeladenglas) statt. Denn Lena findet am Strand eben jenes Marmeladenglas mit einer Nachricht drin, die scheinbar an sie gerichtet wurde. Dieser Kontakt fällt Lena bedeutend leichter, trotzdem kann man merken, dass Lena ein sehr empathischer Mensch ist.

 

Ebenfalls relativ am Anfang des Buches erzählt Lena dem Leser, dass sie einst eine Beziehung führte, doch diese ist in die Brüche gegangen, unter anderem wegen ihrer Ängste und weil sie sich nur schlecht mit Gefühlen befassen kann.

„Ich habe nie gelernt, wie man mit Gefühlen umgeht, wie man sie aushalten kann. In meiner Familie wurde über Gefühle nicht gesprochen, es war fast so, als würde es keine geben.“

aus: „Schrank am Strand“ von Heike Karen Gürtler, Seite 42

Der Ursprung ihrer Krankheit scheint schon im Kindesalter zu liegen, auch wenn es sich sicher immer weiter verschlimmert hat und das Beenden der Beziehung auch einen Teil dazu beigetragen hat.

Trotz ihrer beginnenden „Beziehungen“ zu Lasse und dem anonymen Briefe-Schreiber, braucht Lena einen Ort, an dem sie vollkommen für sich sein kann und als sie während eines Spazierganges am Strand einen Schrank findet, glaubt sie den idealen Ort gefunden zu haben. Sie schließt sich in ihm ein und genießt dieses Gefühl, nur bei sich selbst zu sein, keine Angst haben zu müssen und eben einfach mal völlig zu entspannen und ruhig zu sein. Doch dieses Gefühl, welches sie so dankbar entgegen nimmt, verändert sich im Laufe des Buches, während Lena immer mehr über ihr Leben nachdenkt.

Ich hoffe ich konnte euch Lena ein wenig näher bringen, sie ist wirklich ein sehr komplexer und vor allem überaus interessanter Charakter, den man wirklich zu schätzen lernt, im Laufe des Buches.

Nun zu meiner Gewinnspielfrage:

Habt ihr auch einen ganz persönlichen Rückzugsort?

Was gibt es zu gewinnen?

Hauptpreis

Ein Printexemplar von “Schrank am Strand” und eine Überraschung

2.-3.Preis

je ein Printexemplar von “Schrank am Strand”

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Blogtourfahrplan

Der Tourplan:

Alle Beiträge gehen am jeweiligen Tourtag um 17 Uhr online!

19.03.

Schrank am Strand – Welten in einem Wort

Annett von

www.reading-books.de

20.03.

Interview

Jacqueline von

www.linejasmin.blogspot.de

21.03.

Lena

Tamara von

www.tamysbuecherwelt.wordpress.com

22.03.

Panikattacken/Angststörungen

Manja von

www.manjasbuchregal.de

23.03.

Inselfeeling

Rachel von

www.chellushsbookworld.blogspot.de

Bewerbung bis einschließlich 24.03.2016 möglich

Blogtour „Aprikosenküsse“ Tag 3


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Heute begrüße ich euch zum dritten Tag unserer Blogtour zu „Aprikosenküsse“ von Claudia Winter. Ich hoffe, euch haben die bisherigen Beiträge gut gefallen und ihr habt schon fleißig versucht, die Buchstaben für das Lösungswort zu finden 😉 . Dazu aber später mehr.

Ich möchte euch heute die Protagonisten Hanna und Fabrizio ein wenig vorstellen, damit ihr wisst, auf welch tollte Charakteren ihr euch beim Lesen einlasst 😀 .

Hanna

home-office-336373_640Hanna ist eine junge Food-Journalistin, die in vielen Restaurants gefürchtet ist, aber auch nicht minder respektiert wird. Sie geht ihrem Job mit Eifer nach und weiß ganz genau, was sie tut. Ihr Job ist ihr Leben und spielt eine sehr große Rolle in ihrem Leben, sie ist sehr engagiert und nimmt ihn sehr ernst. Das einzige Problem ist, dass Giuseppa Camini stirbt, nachdem sie Hannas Bericht über ihr „Tre Camini“ gelesen hat. Doch Hanna hat auch einen kleinen „Makel“, wenn sie nervös wird, dann zeigt sie leicht kleptomanische Züge und steckt irgendetwas ein, um ihre Nerven zu beruhigen. Ihr muss man allerdings zu Gute halten, dass sie alles wieder an die rechtmäßigen Besitzer zurückschickt. Damit gerechnet, dass sie mal eine Urne samt Inhalt stehlen würde, hat sie aber gewiss nicht. Zu ihrer Kollegin Claire hat sie ein sehr gutes, freundschaftliches Verhältnis und im Laufe des Buches nimmt Claires „Stimme“ auch immer wieder den Platz ihres „Gewissens“ ein. Claire steht ihrer Freundin und Kollegin mit Rat und Tat zu Seite und man merkt, dass sie eine wichtige Rolle in Hannas Leben einnimmt. Auch ihr Vorgesetzter hält sehr viel von Hanna und unterstützt sie, wo er kann, obwohl sie einige Berichte über Restaurants geschrieben hat, die zu Prozessen geführt haben. Dennoch ist er es, der sie dazu „verdonnert“ sich bei den Caminis zu entschuldigen und somit auch stark an den weiteren Geschehnissen beteiligt. Ganz anders ist das Verhältnis zu ihrer Mutter. Hanna liebt ihre Mutter sehr, doch sie sehen sich selten und wenn sie sich sehen oder telefonieren, ist ihre Mutter meistens abwesend oder mit ihren Gedanken bei ihrer eigenen Arbeit. Oft hört ihre Mutter auch gar nicht wirklich zu, beispielsweise merkt sie berlin-1079616_640erst nahe dem Ende des Buches, dass Hanna sich in Italien befindet. Hanna lebt übrigens in Berlin, weswegen sie anfangs auf dem „Tre Camini“ so einige „Luxusprobleme“ hat. Ihr werdet aber im Laufe der Lektüre merken, dass hinter Hanna sehr viel mehr steckt, als eine erfolgreiche Journalistin, denn sie ist vor allem ein lieber, höflicher und freundlicher Mensch mit einem großen Herzen.

Fabrizio

tuscany-964330_640Fabrizio ist ein noch komplexerer Charakter als Hanna, denn er ist sowohl ein freundlicher Familienmensch, der auch gern der ein oder anderen Frau den Kopf verdreht (ohne sich aber selbst den Kopf verdrehen zu lassen),  als auch ein manchmal engstirniger Einzelgänger, der seinen Kopf versucht, durchzusetzen. Eben ein echter Italiener 😀 .Er liebt seine Familie, vor allem seine Nonna Giuseppa über alles und dementsprechend am Boden ist er, als sie bei einem Arztbesuch in Deutschland stirbt, nachdem sie einen Artikel über das „Tre Camini“ gelesen hat. Marco, Fabrizios Bruder, ist so ziemlich das genaue Gegenteil von ihm und die Beiden streiten relativ häufig und sind auch meistens nicht einer Meinung. Während Fabrizio ein Macher ist und sich eigentlich durch kaum etwas aufhalten lässt, sobald er sich etwas in den Kopf gesetzt hat, ist Marco ein Denker und versucht, Probleme schon zu beseitigen, bevor sie überhaupt entstehen. Ihr könnt euch vorstellen, dass das zu einigen Reibereien führt, auch wenn sowohl Fabrizio als auch Marco im Grunde nur das Beste für ihre Familie imapricot-138874_640 Sinn haben. Man kann sich bei allen Charakteren auf echtes italienisches Temperament einstellen 😉 . Sehr wichtig sind für Fabrizio vor allem auch seine Aprikosenbäume, mit denen er gern den Aprikosenlikör seiner Nonna herstellen und exportieren möchte, was aber ohne das Rezept, welches nach Nonnas Tod aber niemand mehr kennt, unmöglich scheint. Sein Bruder will die Plantage am liebsten verkaufen, doch Fabrizio setzt alles daran, dass dies nicht passiert und hofft darauf, dass er das „Tre Camini“ einmal leitet. Ob das passiert müsst ihr aber natürlich selbst lesen 😉 .

Das waren die beiden Hauptcharakteren, selbstverständlich gibt es noch weitere liebevoll gestaltete Charaktere und ihr wisst auch noch längst nicht alles über Hanna und Fabrizio, doch ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vorwegnehmen und hoffe, dass sie euch auch mit einem kleineren Einblick überzeugen können, dieses wunderbare, leichte, lustige Buch zu lesen 🙂 .

Gewinnspiel 

Bei der Blogtour hat sich jeden Tag ein Buchstabe in den Beiträgen versteckt. Bei den Rezepten sind es sogar zwei Buchstaben.
In der richtigen Reihenfolge ergeben sie das Lösungswort, das gesucht wird.
Hast du unser Lösungswort erraten? Dann sende es per Mail an info@buchreisender.de mit dem Betreff
„Aprikosenküsse“.
 

Gewinn

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Ein signiertes Prinexemplar

 

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 23.03.2016 um 23:59 Uhr.

Blogtourfahrplan:
18.03 Buchvorstellung mit Leseprobe bei Wurm sucht Buch
19.03 Die Toskana Land, Leute & Essen bei Buchreisender
20.03 Protagonistenvorstellung bei mir
21.03 Foodjournalismus & Restaurantkritiker bei Tines Wortwölkchen
22.03 Autorenvorstellung mit Interview bei The passion of book
23.03 Aprikosen -Rezepte auf allen Blogs 24.03 Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

Blogtour „Schrank am Strand“


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Eine Rezension zu diesem sehr berührenden Buch habe ich ja bereits geschrieben, nun möchte ich euch ankündigen, dass wir auch noch eine Blogtour zu diesem Buch geplant haben. Ich hoffe sehr, dass euch die Tour und vor allem auch die diesmal etwas ernsteren Themen gefallen werden.

Der Tourplan:

Alle Beiträge gehen am jeweiligen Tourtag um 17 Uhr online!

19.03.

Schrank am Strand – Welten in einem Wort

Annett von

www.reading-books.de

20.03.

Interview

Jacqueline von

www.linejasmin.blogspot.de

21.03.

Lena

Tamara von

www.tamysbuecherwelt.wordpress.com

22.03.

Panikattacken/Angststörungen

Manja von

www.manjasbuchregal.de

23.03.

Inselfeeling

Rachel von

www.chellushsbookworld.blogspot.de

Bewerbung bis einschließlich 24.03.2016 möglich

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen und zwar

Hauptpreis

Ein Printexemplar von „Schrank am Strand“ und eine Überraschung

2.-3.Preis

je ein Printexemplar von „Schrank am Strand“

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Blogtour „Aprikosenküsse“


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Passend zum Frühlingsanfang startet morgen am 18.03 eine sonnig leckere Blogtour.

Begleite uns, lerne das Buch, die Toskana und leckere Rezepte rund um Aprikosen kennen. Am Ende der Blogtour erwartet Euch ein Interview mit der Autorin Claudia Winter, die einen wundervollen Gewinn für diejenigen die unsere Lösung erraten haben dabei hat.

Gewinnspiel

Hast Du unser Lösungswort erraten? Dann schicke es per Mail an info@buchreisender.de mit dem Betreff ‚Aprikosenküsse‘

Gewinn

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1 signiertes Print-Exemplar

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:

  • Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
  • Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
  • Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
    Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
  • Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
  • Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
  • Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
  • Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
  • Das Gewinnspiel endet am 23.03.2016 um 23:59 Uhr.

Blogtourfahrplan

18.03 Buchvorstellung mit Leseprobe bei Sandra

19.03 Die Toskana, Land, Leute & Essen bei Sonja

20.03 Protagonistenvorstellung bei mir
21.03 Foodjournalismus & Restaurantkritiker bei Tine
22.03 Autorenvorstellung mit Interview bei Bettina
23.03 Aprikosenrezepte auf allen Blogs
24.03 Gewinnerbekanntgabe auf allen Blogs

Schrank am Strand


img_20160306_190000.jpgSchrank am Strand

Heike Karen Gürtler

230 Seiten

Amazon Publishing (12. Januar 2016)

Bei Amazon bestellen

Rückentext

Auf einer kleinen Nordseeinsel sucht Lena Abstand zu ihrem Leben und den würgenden Panikattacken, mit denen sie tagtäglich zu kämpfen hat. Doch was sie dort findet, geht weit über die Hilfe hinaus, die sie sich von der abgeschiedenen Insel erhofft hatte. Ein geheimnisvoller, unnatürlich blasser Junge, dessen unschuldiger Rat Saiten in ihr zum Klingen bringt, die lange stumm waren. Eine rätselhafte Flaschenpost und ein am Strand liegender Schrank, in den Lena eintaucht wie in eine andere Welt. Wird sie zu sich selbst finden oder sich in den Rätseln der Insel verlieren?

Allgemeines zu Buch und Autor

Die Autorin wurde 1970 in München geboren und lebt derzeit in München. Sie hat bereits im Einzelhandel gearbeitet, als Leiterin einer Videothek, als Fitnesstrainerin und als Taxifahrerin. Ursprünglich gelernt hat sie Mediengestalterin. Heike Karen Gürtler ist sehr vielseitig und hat schon im Kindesalter begonnen, sich Geschichten auszudenken. Später schrieb sie diese auf, sowie auch Gedichte, doch ihr Wunsch war es, ein Buch zu schreiben. „Schrank am Strand“, beziehungsweise die Idee dahinter, entstand bei eine, langen Spaziergang auf Spiekeroog.

„Schrank am Strand“ ist ein besonderes Buch und ich glaube, man muss sich auf dieses Buch einlassen. Es ist einfach kein normaler Roman, aber es hat für sich etwas ganz eigenes, dem man definitiv mal eine Chance geben sollte.

Kritische Auseinandersetzung

Das Besondere an diesem Buch ist in jedem fall der Aufbau. Denn es ist kein normaler Roman mit einem allwissenden Erzähler und vielen Figuren und jede Menge Dialoge. Nein, es ist ganz anders, es ist aus der Sicht von Lena, der Protagonistin geschrieben, was bedeutet, dass es einen Ich-Erzähler gibt. Im Nachhinein betrachtet, war das Buch mehr oder weniger wie ein Monolog, denn es gibt wirklich nur sehr wenig Kommunikation mit anderen Charakteren.

tea-1090672_640Dieser Monolog führt aber dazu, dass der Leser unglaublich tief in die Gedankenwelt von Lena eintauchen kann. Mir hat das sehr gut gefallen, denn ich glaube, dass es nur sehr wenige andere Bücher gibt, in dem man die Protagonisten so gut kennen lernen kann und so genau erfährt, was in der Figur vorgeht. Anfangs hab ich das gar nicht gut gefunden, aber wenn man sich wirklich mal einfach darauf einlässt, kann man am Ende durchaus etwas gutes daran finden, denn dieses „Verhältnis“ hat man nur sehr selten zu Personen. Es ist, als sei man „live“ dabei, oder als säße man mit Lena bei einem heißen Tee in ihrem Ferienhaus und sie würde einem diese Geschichte erzählen.

Da die Protagonistin unter Angst- und Panikattacken leidet, kann man selbstverständlich auch diese Zustände genauestens mit erleben und das hat mir sehr gut gefallen, denn ich glaube, jemand der nicht selbst unter diese Krankheit leidet, kann sich das gar nicht vorstellen. Doch durch das genaue Beschreiben dieser Situationen, ist es einem möglich, zumindest eine Ahnung davon zu bekommen. Außerdem glaube ich, dass Menschen, die ebenfalls darunter leiden, Mut schöpfen können und vielleicht auch neue Möglichkeiten, damit umzugehen. Mich hat dieses Buch teilweise wirklich ein wenig runtergezogen und ich musste mal kurz aufhören zu lesen, denn ich hatte wirklich ein sehr bedrückendes Gefühl. Es muss schrecklich sein, wenn man solch eine Krankheit hat und jeder sollte einmal darüber nachdenken, wie er selbst solchen Menschen begegnet, denn das ist sicher kein Spaß.

sea-955810_640Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, war die sehr bildliche Beschreibung der Autorin. Ich konnte mir das kleine Häuschen, die Stadt und vor allem den Strand sehr gut vorstellen, wobei man natürlich dazu sagen muss, dass es nicht allzu schwer ist, wenn man schon mal an der Nordsee oder der Ostsee war. Dennoch glaube ich, dass sich auch jemand, der noch nie dort war, mit Hilfe dieser Beschreibung etwas darunter vorstellen kann. Mir fehlten eigentlich nur die Möwen und das Meeresrauschen im Hintergrund 😀 .

Fazit

Wer mal Lust auf eine etwas andere Art von Roman hat, ist hier definitiv gut bedient und sollte sich dieses Buch mal anschauen. Da das Buch auch sehr gut und relativ schnell zu lesen ist, könnte es auch mal etwas für zwischendurch sein, doch glaube ich, dass es durch die schwere seines Themas nicht für jeden dazu geeignet ist. Es lohnt sich auf jeden Fall und jedem, der vielleicht unter Angst- und Panikattacken leidet, dem kann ich dieses Buch auch empfehlen.