Bernsteintränen

img_20160227_200707.jpgBernsteintränen

Izabelle Jardin

Amazon Publishing (17. November 2015)

386 Seiten

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Rückentext

»Halt dich nicht mit Gefühlsduseleien auf. Geh deinen Weg, schau weder rechts noch links, nutz deine Bildung zum Erfolg!«

Mit diesem Leitspruch ist Nicola bisher ausgezeichnet durchs Leben gekommen. Als Justitiarin eines international agierenden Unternehmens steht ihr eine glänzende Karriere bevor. Eine große Liebe, die sie von ihrem Weg abbringen konnte, hat sie noch nie erlebt. Bis ausgerechnet eine Geschäftsreise in das Land des Bernsteins alles auf den Kopf stellt. Unversehens gerät sie in einen Strudel aus Vergangenheit und Gegenwart, der sie dazu bringt, ihr Lebensmotto infrage zu stellen und mehr als nur das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen.

Ein Roman über Liebe, die jede Grenze überwindet. Übers Fortgehen und Zurückkehren, Verlieren und Wiederfinden. Über Zufall und Bestimmung, Sehnsucht und Hoffnung. Eine Geschichte, die das Heute und das Damals für die Zukunft zusammenfügt.

Allgemeines zu Buch und Autor

Ich habe dieses Buch im Rahmen einer Leserunde auf LovelyBooks gewonnen und bedanke mich hier nochmal ganz herzlich bei allen Beteiligten dafür 🙂 .

Izabelle Jardin lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen in einem kleinen norddeutschen Dorf. Ursprünglich hat sie Sozial-und Politikwissenschaften studiert, heute schreibt sie viele romantische Bücher, die regelmäßig die besten Plätze der Amazon-Bestsellerlisten erreichen. “Snow Angel” konnte hier sofort die Top 20 erreichen, während “Remember” sogar auf Platz 2 der Kindle-Charts stieg.

„Bernsteintränen“ ist nun das dritte Buch, welches ich von Izabelle Jardin lese und es hat mir grundsätzlich auch gut gefallen, doch leider konnte es mich nicht so fesseln wie „Remember“ und „Snow Angel“. Warum? Dazu nun mehr.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst muss ich sagen, dass man dieses Buch auf keinen Fall mit „Remember“ vergleichen sollte, denn das ist ein Fehler, den ich begannen habe. Obwohl es schon wirklich lange her ist, schwirrt mir dieses Buch immer noch im Kopf herum, denn es hat mich so unglaublich begeistert (hier noch mal ein ganz dickes Lob an die Autorin!),sodass es wirklich schwer war, nicht daran zu denken.

Auch in „Bernsteintränen“ gibt es wieder eine sehr sympathische und authentische Protagonistin, die mit beiden Beinen im Leben steht und sich Knall auf Fall während einer Dienstreise in einen Arzt verliebt. Eigentlich ja nicht unbedingt so meins, doch so in etwa passierte es auch bereits in den anderen beiden Büchern von Izabelle Jardin und ich war darauf gefasst und es machte mir ehrlich gesagt auch überhaupt nichts aus. Im Gegenteil, hier ist es nicht so, dass direkt eine unsterbliche Liebe entsteht, nein, die beiden, Nikola und Marcin, müssen sich erst einmal antasten und das geht recht langsam voran, bis dann auch noch etwas passiert, dass ich nicht erwartet habe. Diese Liebesgeschichte ist definitiv etwas anders und das finde ich sehr erfrischend.

Sowohl die beiden Protagonisten, als auch sämtliche Nebencharaktere sind gewohnt beschrieben und geben dem Buch Leben. Ich liebe es, wie Izabelle Jardin ihre Figuren lebendig werden lässt und so, wie sie sie beschreibt, kann man sie sich toll vorstellen, egal ob es ein „sympathischer“ Charakter ist oder ein Charakter, dem man auch im wahren Leben lieber nicht begegnen würde. Das mag ich sehr.

Die Idee hinter diesem Roman finde ich sehr interessant, generell lese ich gern Bücher, die sich auch mit wahren Begebenheiten der Vergangenheit beschäftigen und ich habe herausgefunden, dass Izabelle Jardin auch einiges aus ihrer eigenen Erfahrung bzw. aus der Erfahrungen ihr bekannter Personen hat einfließen lassen, was das Ganze im Nachhinein doch noch etwas bewegender gemacht hat.

Der Schreibstil ist auch hier wieder sehr gut, es lässt sich sehr flüssig lesen und ich mag es, dass die Autorin oft auch eine etwas „gehobenere“ Sprache verwendet, das macht es nochmal zu einem besonderen Genuss, ihre Bücher zu lesen. Leider muss ich trotzdem sagen, dass mir dieses Buch etwas zu viele Längen hatte und ich mich oft selbst überreden musste, dieses Buch weiter zu lesen. Oft passierte einfach für mich zu wenig und wie ich bereits anfangs gestehe musste, ich habe es glaube ich auch zu oft mit „Remember“ verglichen. Außer den vielen Längen war das Buch an einigen Stellen auch viel zu vorhersehbar und einige Begebenheiten lasen sich auch reichlich konstruiert, was mir auch nicht so gut gefallen hat.

Fazit

Ich kann dieses Buch durchaus weiterempfehlen, es war gewiss kein schlechtes Buch auch wenn mir nicht alles hundertprozentig gefallen hat, das kann ja durchaus bei jedem anders sein 🙂 . Wenn ihr es auch gelesen habt, würde ich mich freuen, eure Meinung dazu zu lesen 🙂 .

 

 

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