Cop Town – Stadt der Angst

20160103_115646-1.jpgCop Town – Stadt der Angst

Karin Slaughter

Blanvalet (9. November 2015)

392 Seiten (als eBook)

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Rückentext

Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen.

Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst.

Allgemeines zu Buch und Autor

Zu Karin Slaughter werde ich an dieser Stelle nichts schreiben, ich habe ja schon einmal sehr ausführlich über sie geschrieben und verlinke euch das 🙂  .

Zum Buch kann ich nur sagen, dass es mich wirklich mitgerissen hat und mir vor allem sehr gut gefallen hat. Vor allem die Atmosphäre, die Karin Slaughter hier schafft, finde ich einfach bombastisch und ich hatte wirklich das Gefühl, dabei zu sein.

Kritische Auseinandersetzung

Ich finde, das Besondere, dass, was dieses Buch ausmacht, sind die starken weiblichen Hauptcharaketere, Kate und Maggie. Beide haben es gewiss nicht leicht und müssen sich bei der Polizei von Atlanta ganz schön durchbeißen. Maggie ist schon länger Polizistin, wie auch ihr Bruder und ihr Onkel, doch ist es nicht so wie man vielleicht denken würde, dass ihr das den berufsalltag leichter machen würde, sondern eher im Gegenteil: Die Beiden schikanieren sie genauso, wie die anderen auch. Dabei ist Maggies Bruder noch rücksichtsvoller, doch die Beiden prägt auch ein vergangenes Ereignis, was ich an dieser Stelle aber nicht vorweg nehmen möchte. Kate begleiten wir von Anfang an beim Beginn ihrer „Karriere“ bei der Polizei, sie hat also noch keine Erfahrung und muss schnell lernen, dass die ganze Sache nicht so einfach ist, wie sie es sich vielleicht vorgestellt hat.  Auch sie hat es nicht leicht, ihr Mann ist gerade erst verstorben und sie hat noch sehr daran zu knabbern, mal abgesehen davon, dass ihre Eltern ziemlich viel Geld haben und dass die anderen Polizistinnen etwas abneigt.

Im Buch kann man wirklich gut nachvollziehen, wie so ein Arbeitstag bei der Polizei von Atlanta damals ausgesehen haben könnte und ich als Leserin hatte das Gefühl, wirklich dabei zu sein. Alles ist sehr genau beschrieben, anfangs dachte ich, etwas zu genau, doch ich glaube, dass ist es, was das Buch auch ausmacht, dass der Leser quasi mit „auf Streife“ geht. Diese Atmosphäre finde ich einfach nur genial und bin wirklich begeistert, wie Karin Slaughter das geschafft hat.

Der Fall um den es geht, ist ebenfalls sehr interessant und spannend, da es um einen Polizistenmörder geht und der Leser ja mit den Polizisten „unterwegs“ ist, also nie genau weiß, ob der Täter nicht vielleicht gerade auch „in der Nähe“ ist. Das hat mir richtig gut gefallen und das Ende ist grandios, aber das werde ich natürlich jetzt ebenfalls nicht verraten 😉 .

Karin Slaughters Schreibstil hatte mir ja bei „Pretty Girls“ schon sehr gut gefallen und ich muss sagen, dem war auch bei „Cop Town“ so. Es ist die ganze Zeit über spannend, es gibt keine Längen und sie schafft es, einen von Anfang an mitzureißen und nicht wieder loszulassen, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat. Die Autorin holt den Leser von der ersten Seite ab und nimmt ihn mit auf die Reise durch ihren Thriller und das finde ich einfach absolut toll gemacht und ich weiß schon ganz sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von Karin Slaughter gewesen sein wird!

Fazit

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, an jeden, der gern Thriller liest, der ein Fan von Karin Slaughter ist oder auch an diejenigen, die sich vielleicht für die Unterdrückung von Frauen interessiert (ihr wisst wie ich das meine 😉 ), denn das ist ein großes Thema in diesem Buch. Und ich glaube, dass dies nicht nur ein Problem der vergangenen Jahre ist, sondern auch heute immer noch in unserer Gesellschaft so passiert.

 

 

 

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2 Kommentare zu „Cop Town – Stadt der Angst

  1. Ich hab das Buch schon seit einiger Zeit im Augenwinkel imm er wieder bemerkt. Und in den letzten 2 Wochen wurde ich immer neugieriger. Schön, wenn man dann so eine tolle Rezi liest, die noch mehr Lust drauf macht. Nur kann ich grad kein einziges weiteres Buch auf meine Leseliste packen. Das schaff ich im Leben net xD

    Liebste Grüße
    Rebecca

    Gefällt 1 Person

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