Blogtour zu „Eiskalte Verschwörung“ Tag 3


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Liebe Leser,

Heute an Tag 3 unserer Blogtour zu „Eiskalte Verschwörung“ möchte ich euch etwas zu „Predictive Policing“ erzählen. Aber zunächst… habt ihr euch schon den gestrigen Beitrag angesehen?

Nun aber zu meinem Beitrag. Ich möchte zuerst einmal sagen, dass das Thema äußerst komplex ist und ich mir nicht zu 100% sicher bin, dass es genau so ist, wie ich es euch gleich erklären werde. Grundsätzlich stimmt das natürlich schon, aber ob es dann in Wahrheit auch so angewendet wird, das kann ich natürlich nicht wissen, das könnten nur die dafür Verantwortlichen sagen. Ihr werdet aber zumindest einen kleinen Eindruck bekommen und ich glaube, dass es wichtig ist, sich vorher damit zu beschäftigen, um das Buch auch wirklich verstehen zu können.

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Predictive Policing bedeutet übersetzt so etwas wie „voraussagende Polizeiarbeit“. Im Grunde ist es also die Arbeit der Polizei, die stattfindet, bevor das eigentliche Verbrechen überhaupt erst stattfindet.

Dies soll über eine Software funktionieren, die mit Hilfe von Statistiken und Beobachtungen, kurz gesagt mit gesammelten statistischen Falldaten herausarbeitet, wo es eine hohe Wahrscheinlichkeit eines Verbrechens gibt. Im Moment wird diese Vorgehensweise in Deutschland noch nicht von allen Bundesländern angewendet und die die es anwenden, tun dies bisher nur bei Wohnungseinbrüchen, zumindest soll es so sein. Bisher gibt es für diese Software zwei Anbieter, einmal „PreCobs“ und einmal „PrePol“.

Man kann also sagen, bereits vorhandene Straftaten und alles, was in der Gegenwart passiert wird mit Hilfe dieser Software gesammelt, die Polizisten (oder wer auch immer dafür dann verantwortlich ist“ tragen alles ein und diese Software kann dann eine Karte erstellen, auf der zu erkennen ist, wo am häufigsten (bleiben wir beim Beispiel) Wohnungseinbrüche stattfinden könnten. Es handelt sich also um raumbezogene Informationen, die quasi die „Herde“ für diese Straftat aufzeigt.

Dies klingt ja grundsätzlich gar nicht mal so schlecht, denn Straftaten zu verhindern, bevor sie überhaupt passieren, ist ja grundsätzlich eine gute Sache. Ein großes Problem bei dieser Sache ist aber der Datenschutz, denn diese Software setzt ja voraus, das möglichst jede Information über jeden Ort und jeden Menschen vorhanden ist, um daraus dann auch eine möglichst gute und verlässliche Karte erstellen zu können. Hierbei würden vor allem auch regelmäßige Aktivitäten mit einbezogen, zum Beispiel, wann jemand weggeht, welchen Freizeitaktivitäten nachgegangen wird, daraus dann wieder Rückschlüsse gezogen ob jemand eher reich oder eher arm ist, und so weiter. Ihr seht, dass ist erst mal eine ganze Menge Arbeit und vor allem wird diskutiert, ob dies nicht zu sehr in die Privatsphäre der Bürger eingreift und nicht doch unter den Datenschutz fällt.

Ein weiteres Problem ergibt sich darin, dass es unter Umständen Vorurteile schürt, da diese Software dann auch „Stereotype erstellt“ und man kann ja nicht zwangsläufig davon ausgehen, dass nur weil jemand in diese Stereotype reinpasst, dieser auch für die angefallene Straftat verantwortlich ist.

Das Thema „Predictive policing“ wurde zum Beispiel bereits im Film „Minority Report“ aufgegriffen, aber auch die Serie „Person of Interest“ arbeitet mit diesem Thema.

Ihr seht, das Ganze hat natürlich Vor- und Nachteile, wie es ja nun mal immer so ist und ich persönlich bin sehr gespannt, wie sich das weiter entwickelt und ob es irgendwann mal so sein wird, dass „Predictive Policing“ noch stärker in die Polizeiarbeit in Deutschland mit einbezogen wird.

So, nun folgt meine Frage, die ihr beantworten müsst, um eines von fünf Print-Exemplaren von „Eiskalte Verschwörung“ zu gewinnen. Ich wünsche euch viel Glück dabei! 🙂

Was haltet ihr von Predictive Policing?

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 1.2.2016 um 23:59 Uhr.

Blogtour „Der vergiftete Raum“ – Gewinnerbekanntgabe


wp-1453480000392.jpegVielen Dank für eure rege Teilnahme an unserer Blogtour 🙂 . Es hat wieder einmal viel Spaß gemacht und wir hoffen, wir konnten euch das E-Serial „Der vergiftete Raum“ etwas näher bringen 😉 . Nun aber zu unseren Gewinnern!

Je ein komplettes E-Book Serial in Mobi oder Epub geht an:

 

  • Kim-Jasmin Sandrock
  • Sabine K.
  • Tiana Loreen
  • Daniela Schiebeck
  • Bettina Hertz

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte schickt eine Mail mit Formatwunsch an folgende Mailadresse des Gewinnspielveranstalters:

Mail: netzwerkagenturbookmark@gmail.com

Betreff: Alf Stiegler

Euer Ansprechpartner ist Katja Koesterke

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen!

Blogtour „Eiskalte Verschwörung“


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Hallo ihr Lieben 🙂

Ich möchte euch gern ab morgen zu unserer Blogtour zu „Eiskalte Verschwörung“ von Astrid Korten einladen 🙂 . Es ist ein wirklich sehr spannender Thriller und wir werden ihn euch etwas näher bringen und euch einige Hintergrundinformationen geben 🙂 . Also schaut doch mal vorbei, wenn wir Lust habt, es gibt natürlich auch etwas zu gewinnen 😉 .

Blogtourfahrplan

27.01.2016 Eiskalte Verschwörung – Was steckt dahinter? bei Jens

28.01.2016 Die Polizeiarbeit bei Barbara

29.01.2016 Predictive Policing bei mir

30.01.2016 Digitale Überwachung bei Yvonne

31.01.2016 Gedankenmanipulation bei Benny

01.02.2016 Astrid Korten und ihre Projekte bei Bianka

02.02.2016 Gewinnerbekanntgabe

Zu gewinnen gibt es fünf signierte Printexemplare von „Eiskalte Verschwörung“

Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab einem Alter von 18 Jahren möglich. Falls Du unter 18 Jahre alt sein solltest, ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz, wobei der Rechtsweg hier ausgeschlossen ist. Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf und man als Gewinner öffentlich genannt werden darf.
Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen. Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
Das Gewinnspiel wird von CP – Ideenwelt organisiert.
Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
Das Gewinnspiel endet am 1.2.2016 um 23:59 Uhr.

Per Motivation in die Glückseligkeit


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Per Motivation in die Glückseligkeit

Holger Hagenah

Bestellen bei Amazon

Kurzbeschreibung

Jeder Mensch möchte glücklich sein, eine bessere Einstellung zum Leben haben und die Welt um sich herum einfach genießen. In der heutigen Zeit gibt es viele Situationen und Themen die einem dieses schöne Gefühl der Glückseligkeit nehmen. Man muss einfach das schöne aus jeder Situation herausholen und einfach das Positive sehen.
Mit diesem Buch wird es Ihnen gelingen das schöne in der Welt wieder zu entdecken und ein glücklicheres Leben zu führen ohne sich von jemanden herunterziehen zu lassen.

Empfehlung

Auch bei diesem Buch handelt es sich wieder um eine Empfehlung, denn es ist auch wieder ein Ratgeber. Diesmal hilft Holger Hagenah dem Leser, Wege zu Glückseligkeit zu finden, mit Hilfe von Ratschlägen, mitten aus dem Leben.

Der Autor hatte es selbst nicht immer leicht und hat trotzdem einen Weg gefunden, mit seinem Leben umzugehen. Nun hilft er anderen Menschen mit ihren Problemen umzugehen oder nennen wir es eher, er unterstützt sie mit diesem Buch dabei. Natürlich gibt es auch einige altbekannten „Tipps“, ich finde die allgemeine Zusammenstellung aber sehr gut und auch der Schreibstil konnte mich hier wieder überzeugen. Es ist einfach nicht langweilig, dieses Buch zu lesen und man hat ein wenig das Gefühl, man unterhalte sich mit dem Autoren.

Besonders hervorheben möchte ich auch hier, dass Holger Hagenah immer noch einige Zeit den Erlös dieses Buches und das zweier weiterer (auch den Erlös von „Raus mit dem Nikotinteufel“) an Obdachlose in Leipzig. Ich finde, alleine diese Aktion hat es schon mehr als verdient, unterstützt zu werden!

Fazit

Es lohnt sich auf jeden Fall, mal einen Blick in dieses Buch zu werfen, denn es ist insgesamt sehr gut geschrieben und wenn wir mal ehrlich sind, wer könnte nicht immer mal wieder einen kleinen Anstoß brauchen, um sein Glück zu finden oder es zu erkennen?

Tag 1: Blogtour „Der vergiftete Raum“


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Heute möchte ich euch etwas zu dem E-Serial „Der vergiftete Raum“ erzählen und ich denke, ich erkläre erst mal, was genau denn so ein „E-Serial“ überhaupt ist, denn ich muss ehrlich zugeben, bevor ich wusste, dass ich an dieser Blogtour teilnehme, wusste ich nicht, was das ist 😀 .

Man kann sich das in etwa so wie eine Serie vorstellen, die sieben eBooks gehören zwar alle zusammen, sind aber dennoch in sich abgeschlossen. Man sollte sie auch unbedingt der Reihe nach lesen, denn sonst kann man nur schwer folgen und sich einen Überblick verschaffen. Ich finde das sehr interessant und es ist auch mal etwas ganz anderes, denn man kann bequem eins nach dem anderen lesen und vor allem finde ich, dass es auch die Spannung aufbaut, da das erste Buch dann zu Ende ist und man unbedingt das Nächste lesen möchte 🙂 .

So, aber nun speziell zu „Der vergiftete Raum“.

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Der vergiftete Raum

Alf Stiegler

erschien 2015 bei Weltbild

Ist ein E-Serial, welches als epub-Datei bei Weltbild gekauft werden kann

In „Der vergiftete Raum“ geht es um ein Heim, das Waldheim, welches in der fränkischen Schweiz liegt. Die Kinder, bzw. Teenager, die dieses Heim bewohnen, benehmen sich seltsam und einige der dortigen Betreuer machen sich Sorgen, wenn es auch längst nicht alle sind. Die Sozialpädagogin Juliana Braun wird durch einen Brief von einem Unbekannten darauf aufmerksam und nimmt nach anfänglichen Zweifeln die Herausforderung an und möchte den Kindern helfen. Doch was sie dort erwartet, war mit Sicherheit nicht das, was sie eigentlich erwartet hatte und zwar in jeglichem Sinne. Die Pädagogen verhalten sich merkwürdig, der Leiter genauso und von den Kindern braucht man gar nicht anfangen, denn Juliana spürt sofort, dass mit ihnen ganz sicher etwas nicht in Ordnung ist.

Da die Pädagogen allesamt nicht allzu kooperativ sind und die Kinder in sich verschlossen, hat Juliana es nicht leicht, an die Anderen heran zu kommen und herauszufinden, was im Waldheim eigentlich los ist. Der Brief, der sie überhaupt dazu animiert hat, ins Waldheim zu kommen, lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass dort etwas Übernatürliches vor sich geht, dennoch ist ihr klar, um den Kindern zu helfen, muss sie erst mal an sie heran kommen. Doch sind das nicht Julianas einzige Probleme, denn auch in ihr brodelt es und sie konnte noch nicht alles verarbeiten, was in ihr wütet.

Ihr seht, auf die Protagonistin Juliana Braun wartet einiges an Arbeit, doch wie sie damit umgeht, müsst ihr natürlich selbst lesen. Schaut auf jeden Fall bei den anderen Stationen unserer Blogtour vorbei, um noch mehr über diese tolle Reihe zu erfahren und um eure Gewinnchance zu erhöhen. Um zu gewinnen, müsst ihr bei jedem Blogger eine Frage beantworten und hier folgt nun meine Frage:

Glaubt ihr an Übernatürliches?

Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

Blogtour zu „Der vergiftete Raum“


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Ich möchte euch ab morgen wieder einladen, eine Blogtour mit uns zu machen 🙂 . Diesmal geht um das E-Serial „Der vergiftete Raum“ von Alf Stiegler, worüber ich euch morgen erst mal ein bisschen erzählen werde 🙂 . Ich hoffe. ihr seid wieder dabei, wir würden uns sehr freuen, zu gewinnen gibt es natürlich auch wieder etwas 🙂 .

Blogtour-Fahrplan

23.1.2016 Der vergiftete Raum

Tamara von www.tamysbuecherwelt.wordpress.com

24.1.2016 Interview mit Alf Stiegler

Katja von www.kasasbuchfinder.de

25.1.2016 Die Fränkische Schweiz

Manja von www.manjasbuchregal.de

26.1.2016 Interview mit Juliana Braun

Jaqueline von www.linejasmin.blogspot.de

27.1.2016 Sozialpädagogen und ihre Aufgaben

Sarah von www.zeilensprung-literatur-erleben.blogspot.de

28.1.2016 Gewinnerbekanntgabe

Und zu gewinnen gibt es dies:

Preis 1-5
Jeweils einmal das komplette E-Book Paket von „Der vergiftete Raum 1-7“ in Mobi oder epub

Jeder Blogger denkt sich thematisch eine Frage zu seinem Beitrag aus, die individuell mit einem Kommentar unter dem jeweiligen Blogpost zu beantworten ist.

Ausgelost wird unter allen kommentierenden Bewerbern

Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärt ihr euch mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.

 

 

 

Cop Town – Stadt der Angst


20160103_115646-1.jpgCop Town – Stadt der Angst

Karin Slaughter

Blanvalet (9. November 2015)

392 Seiten (als eBook)

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Eine Stadt in Angst. Ein Killer, der Cops tötet. Zwei Frauen, die ihren Mann stehen.

Atlanta, 1974: Kate Murphy fürchtet, dass ihr erster Tag beim Police Department gleichzeitig ihr letzter sein könnte. Denn ein Killer terrorisiert die Stadt – seine Opfer sind ausschließlich Cops. Und als würde das nicht reichen, machen auch Kates männliche Kollegen ihr den Job zur Hölle: Eine weibliche Polizistin zählt in ihren Augen keinen Cent. Zum Glück ist Kate nicht allein. Auch ihre Partnerin Maggie Lawson spürt, wie die Stimmung unter den männlichen Kollegen kippt. Ihnen ist jedes Mittel recht, um den Killer zur Strecke zu bringen. Und plötzlich befindet sich Atlanta im Ausnahmezustand – denn die Cops beginnen eine brutale Menschenjagd und werden so gefährlich wie der Killer selbst.

Allgemeines zu Buch und Autor

Zu Karin Slaughter werde ich an dieser Stelle nichts schreiben, ich habe ja schon einmal sehr ausführlich über sie geschrieben und verlinke euch das 🙂  .

Zum Buch kann ich nur sagen, dass es mich wirklich mitgerissen hat und mir vor allem sehr gut gefallen hat. Vor allem die Atmosphäre, die Karin Slaughter hier schafft, finde ich einfach bombastisch und ich hatte wirklich das Gefühl, dabei zu sein.

Kritische Auseinandersetzung

Ich finde, das Besondere, dass, was dieses Buch ausmacht, sind die starken weiblichen Hauptcharaketere, Kate und Maggie. Beide haben es gewiss nicht leicht und müssen sich bei der Polizei von Atlanta ganz schön durchbeißen. Maggie ist schon länger Polizistin, wie auch ihr Bruder und ihr Onkel, doch ist es nicht so wie man vielleicht denken würde, dass ihr das den berufsalltag leichter machen würde, sondern eher im Gegenteil: Die Beiden schikanieren sie genauso, wie die anderen auch. Dabei ist Maggies Bruder noch rücksichtsvoller, doch die Beiden prägt auch ein vergangenes Ereignis, was ich an dieser Stelle aber nicht vorweg nehmen möchte. Kate begleiten wir von Anfang an beim Beginn ihrer „Karriere“ bei der Polizei, sie hat also noch keine Erfahrung und muss schnell lernen, dass die ganze Sache nicht so einfach ist, wie sie es sich vielleicht vorgestellt hat.  Auch sie hat es nicht leicht, ihr Mann ist gerade erst verstorben und sie hat noch sehr daran zu knabbern, mal abgesehen davon, dass ihre Eltern ziemlich viel Geld haben und dass die anderen Polizistinnen etwas abneigt.

Im Buch kann man wirklich gut nachvollziehen, wie so ein Arbeitstag bei der Polizei von Atlanta damals ausgesehen haben könnte und ich als Leserin hatte das Gefühl, wirklich dabei zu sein. Alles ist sehr genau beschrieben, anfangs dachte ich, etwas zu genau, doch ich glaube, dass ist es, was das Buch auch ausmacht, dass der Leser quasi mit „auf Streife“ geht. Diese Atmosphäre finde ich einfach nur genial und bin wirklich begeistert, wie Karin Slaughter das geschafft hat.

Der Fall um den es geht, ist ebenfalls sehr interessant und spannend, da es um einen Polizistenmörder geht und der Leser ja mit den Polizisten „unterwegs“ ist, also nie genau weiß, ob der Täter nicht vielleicht gerade auch „in der Nähe“ ist. Das hat mir richtig gut gefallen und das Ende ist grandios, aber das werde ich natürlich jetzt ebenfalls nicht verraten 😉 .

Karin Slaughters Schreibstil hatte mir ja bei „Pretty Girls“ schon sehr gut gefallen und ich muss sagen, dem war auch bei „Cop Town“ so. Es ist die ganze Zeit über spannend, es gibt keine Längen und sie schafft es, einen von Anfang an mitzureißen und nicht wieder loszulassen, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat. Die Autorin holt den Leser von der ersten Seite ab und nimmt ihn mit auf die Reise durch ihren Thriller und das finde ich einfach absolut toll gemacht und ich weiß schon ganz sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von Karin Slaughter gewesen sein wird!

Fazit

Ich kann dieses Buch nur empfehlen, an jeden, der gern Thriller liest, der ein Fan von Karin Slaughter ist oder auch an diejenigen, die sich vielleicht für die Unterdrückung von Frauen interessiert (ihr wisst wie ich das meine 😉 ), denn das ist ein großes Thema in diesem Buch. Und ich glaube, dass dies nicht nur ein Problem der vergangenen Jahre ist, sondern auch heute immer noch in unserer Gesellschaft so passiert.

 

 

 

Runa – schwere Kost


screenshot_2016-01-19-18-36-25.pngRuna

Vera Buck

Limes Verlag (24. August 2015)

608 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

„Man kam nicht her, um zu genesen, sondern um zu sterben.“

Paris 1884. In der neurologischen Abteilung der Salpêtrière-Klinik führt Dr. Charcot Experimente mit hysterischen Patientinnen durch. Seine Hypnosevorführungen locken Besucher aus ganz Europa an; wie ein Magier lässt der Nervenarzt die Frauen vor seinem Publikum tanzen. Dann aber wird Runa in die Anstalt eingeliefert, ein kleines Mädchen, das all seinen Behandlungsmethoden trotzt. Jori Hell, ein Schweizer Medizinstudent, wittert seine Chance, an den ersehnten Doktortitel zu gelangen, und schlägt das bis dahin Undenkbare vor. Als erster Mediziner will er den Wahnsinn aus dem Gehirn einer Patientin fortschneiden. Was er nicht ahnt: Runa hat mysteriöse Botschaften in der ganzen Stadt hinterlassen, auf die auch andere längst aufmerksam geworden sind. Und sie kennt Joris dunkelstes Geheimnis …

Allgemeines zu Buch und Autor

Vera Buck wurde 1986 geboren und studierte in Hannover und auf Hawaii. Sie schrieb Texte für Zeitschriften, Radio und Fernsehen, ebenfalls Kurzgeschichten. Sie besuchte viele verschiedene Universitäten in ganz Europa, heute lebt und arbeitet sie aber in Zürich.

Ich möchte gleich zu Anfang sagen, dass mir dieses Buch leider nicht so gut gefallen hat. Das finde ich sehr schade, denn ich hatte nach dem Klappentext schon gedacht, dass das was für mich ist, bin aber enttäuscht worden. Vielleicht habe ich aber auch einfach etwas anderes erwartet.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst mal zum Hauptcharakter: Jori. Ich finde ihn leider überhaupt nicht „echt“, ich kann mich nicht in ihm wiederfinden und auf mich wirkt er sehr konstruiert. Seine ganze Hintergrundgeschichte wird immer mal wieder ein wenig erweitert, wie es eben gerade zum Text passt, was normalerweise auch toll ist, aber hier wirkt es eher, als wäre der Autorin beim Schreiben aufgefallen, dass das noch so oder so sein müsse. Ich bin mit ihm einfach nicht warm geworden, finde aber sehr gut, dass er eine große Entwicklung im Buch durchmacht, da er anfangs ja scheinbar noch Gefallen an den ekelhaften Experimenten und der Zur-Schau-Stellung der Frauen seitens seines Professors Charcot findet, nachher aber die Augen aufmacht und sieht, was da wirklich passiert.

Auch die anderen Charaktere dieses Buches finde ich irgendwie „seltsam“, es ist schwer einen Zugang zu ihnen zu finden und obwohl so viel beschrieben wird, worauf ich gleich noch eingehen werde, werden die Figuren überhaupt nicht gut beschrieben. Das klingt vielleicht albern, aber für mich fehlt ihnen die Wärme seitens des Schöpfers. Selbst die bösesten Charaktere von anderen Autoren haben das „gewisse Etwas“, man spürte, dass auch diese dem Autoren wichtig waren. Hier habe ich leider eher das Gefühl, dass sie einfach nur da sind weil man eben mehr Figuren braucht. Ich bin mir nicht sicher, ob das Sinn ergibt, aber so denke ich eben.

Den Schreibstil von Vera Buck finde ich auch sehr in die Länge gezogen, es war teilweise wirklich schwer, mal länger als 10 Minuten am Stück zu lesen. Es gibt viele Fachwörter, was ich aber gar nicht schlimm finde, denn daran merkt man, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat, was ich an dieser Stelle wirklich loben muss, denn das war sicher nicht einfach. Dennoch sind viele Sätze mit einer Unmenge von Kommatas versehen, die einfach den Lesefluss stören. Einige Dinge, wie zum Beispiel die Folterungen an einigen Patienten werden äußerst genau beschrieben (was wegen mir nicht hätte sein müssen, teilweise war es wirklich nicht schön!), dafür werden andere Dinge für mich nur unzureichend beschrieben, wie zum Beispiel die Charaktere. Man hätte definitiv einiges weglassen können und die Frage wirft sich auf, ob künstlich Länge geschaffen werden sollte oder man glaubte, mehr Folter gleich mehr Leser.

Dennoch möchte ich nochmal sagen, dass ich die Grundidee des Buches gut fand, sonst hätte ich gar nicht angefangen es zu lesen und vielleicht werde ich es zu einem anderen Zeitpunkt nochmal lesen. Auch die große Arbeit an Recherche hat meinen vollsten Respekt verdient! Ich finde es wirklich schade, dass dieses Buch so auf mich wirkt und würde gern von euch wissen, ob ihr es gelesen habt und wenn ja, wie ihr es findet? Ich fühle mich schon etwas seltsam, da viele wirklich begeistert von diesem Buch sind, da kommt die Frage auf, ob ich vielleicht was anderes gelesen habe 😀 .

Fazit

Mir hat dieses Buch leider nicht so gut gefallen und ich weiß ehrlich gesagt nicht genau, an wen ich es weiterempfehlen könnte. Man sollte auf jeden Fall Interesse an Psychologie haben und auch Lust dazu haben, einige Fachwörter nachzuschlagen, um die Handlung zu verstehen. Doch das habee ich auch und mich konnte das Buch leider nicht überzeugen.

 

 

Ein verdammt perfektes Buch


20160103_120053-1.jpgAll die verdammt perfekten Tage

Jennifer Niven

400 Seiten

Limes Verlag (28. Dezember 2015)

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Ein Mädchen lernt zu leben – von einem Jungen, der sterben will

Ist heute ein guter Tag zum Sterben?, fragt sich Finch, sechs Stockwerke über dem Abgrund auf einem Glockenturm, als er plötzlich bemerkt, dass er nicht allein ist. Neben ihm steht Violet, die offenbar über dasselbe nachdenkt wie er. Von da an beginnt für die beiden eine Reise, auf der sie wunderschöne wie traurige Dinge erleben und großartige sowie kleine Augenblicke – das Leben eben. So passiert es auch, dass Finch bei Violet er selbst sein kann – ein verwegener, witziger und lebenslustiger Typ, nicht der Freak, für den alle ihn halten. Und es ist Finch, der Violet dazu bringt, jeden einzelnen Moment zu genießen. Aber während Violet anfängt, das Leben wieder für sich zu entdecken, beginnt Finchs Welt allmählich zu schwinden…

Allgemeines zu Buch und Autor

Jennifer Niven wuchs, genau wie Violet und Finch in Indiana auf, lebt aber heute mit ihrem Verlobten in Los Angeles. 2000 machte sie das Schreiben zu ihrem Hauptberuf und mit „All die verdammt perfekten Tage“ begeisterte sie die viele Verlage. Es soll ebenfalls verfilmt werden.

Ich möchte schon voraus sagen, das meine Rezension diesem Buch nicht gerecht wird und auch gar nicht gerecht werden kann. Dieses Buch behandelt eine starke, wunderschöne, vor allem aber auch eine zerbrechliche Geschichte, die mich mitten im Herzen berührt hat, die mein Herz geöffnet hat, um es dann zu zerbrechen.

Kritische Auseinandersetzung

Dieser Roman besticht vor allem durch seine authentischen, sicher nicht perfekten, dafür aber umso liebenswerteren Hauptcharaktere, Violet und Finch. Sie sind beide sehr unterschiedlich, doch haben sie eine Sache gemeinsam: Sie möchten sterben. Zwar aus völlig anderen Gründen, doch scheint es ihr Schicksal zu sein, sich in dem Augenblick zu treffen, in dem sie ihrem Leben eigentlich ein Ende setzen wollten. Zu den Gründen möchte ich an dieser Stelle gar nichts sagen, denn dass müsst ihr schon selbst lesen.

Jedenfalls entwickelt sich aus diesem Treffen eine Art Freundschaft, die zunächst aber hauptsächlich von Finch ausgeht. In der Schule sollen sie ein Schulprojekt über ihre Heimat machen und Finch schafft es, Violet zu überreden, seine Partnerin zu sein. Die beiden kommen sich durch dieses Projekt näher und die Geschichte nimmt ihren Lauf…

Das Buch ist sehr schön geschrieben, es lässt sich leicht lesen und durch wechselnde Erzähler kann man die Gefühlswelt der beiden Protagonisten gut kennen lernen und sich in sie einfühlen. Sehr gut gefiel mir vor allem, dass man an der Schreibweise erkennen konnte, aus welcher Sicht gerade geschrieben wurde. Ich könnte mir vorstellen, dass es etwas schwieriger ist, als Frau aus der Sicht eines Mannes zu schreiben.

Ich habe mich von diesem Buch sehr gut unterhalten gefühlt, auch wenn es unter Tränen endete, aber es ist einfach ein tolles Buch und ich möchte es auf jeden Fall nochmal lesen. Es hat mich einfach direkt vom ersten Satz an abgeholt und mich mitgerissen, ich habe gelacht und mich gefreut und gleichzeitig geweint. Dieses Buch bedient alle Gefühle und ich bin sicher, dass jeder Leser die beiden Protagonisten verstehen kann.

Trotz dass „All die verdammt perfekten Tage“ teilweise sehr traurig ist, gibt es auch Hoffnung. Außerdem macht es aufmerksam darauf, die Anzeichen von schweren Depressionen zu erkennen um den Menschen, die unter dieser Krankheit leiden, vielleicht doch helfen zu können.

Fazit

Ich kann dieses Buch ohne Einschränkungen empfehlen, an jeden. Es ist wunderschönes Buch, dass mich auch noch Tage nach der letzten Seite in seinem Bann hatte. Es hat mich ein wenig an „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erinnert, also würde ich mal sagen, wem dieses Buch gefallen hat, dem wird auch „All die verdammt perfekten Tage“ gefallen.

 

 

Kleine Empfehlung: Raus mit dem Nikotinteufel


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Holger Hagenah

Bestellen bei Amazon

 

 

Beschreibung

Alle Jahr wieder geben Menschen sich selber das Versprechen im neuen Jahr mit dem Rauchen aufzuhören. Viele legen diese Pläne wieder schnell aufs Eis.
Werden Sie endlich Nichtraucher und werden glücklicher als neuer Mensch ohne die tödliche und nervende Sucht namens Nikotin!
Diese Buch wird Ihnen dabei helfen Ihren neuen eingeschlagenen Lebensweg erfolgreich zu gehen! Lernen Sie eine neue Lebensweise kennen und lassen Sie ihren Körper wieder Lachen.

Empfehlung

Eigentlich rezensiere ich keine Bücher in diesem Bereich (ich bin nicht mal Raucher 😀 ), aber Holger Hagenah spendet den Ertrag einiger seiner Bücher, unter anderem von diesem hier, an Obdachlose. Er wird davon Sachen kaufen, die die Obdachlosen dringend benötigen und persönlich dafür Sorge tragen, dass diese die auch bekommen. So eine Aktion möchte ich besonders zu dieser Jahreszeit gerne unterstützen, denn die Menschen, die auf der Straße leben, haben unsere Hilfe bitter nötig. Diese Aktion geht noch bis Ende Februar.

Auch wenn ich kein Raucher bin, finde ich dieses E-Book sehr interessant geschrieben und es war kein Problem, dem Autoren zu folgen. Viele Dinge waren sehr gut und verständlich erklärt, was sicher auch an der eigenen Erfahrung des Autoren liegt. Manche Teile habe ich auch meinem Freund vorgelesen, der Raucher ist und er konnte sich durchaus darin wiederfinden, ich denke also, dass der Ratgeber schon authentisch ist. Das Buch ist sehr kurzweilig und lässt sich leicht lesen. Ich glaube, dass es helfen kann, zu motivieren und grundsätzlich ist es ja immer gut, wenn man mit etwas aufhören möchte, über die Erfahrungen von Anderen zu wissen.

Fazit

Ich würde dieses Buch weiterempfehlen an Menschen, die gern mit dem Rauchen aufhören möchten, ich glaube nicht, dass es ein Fehler wäre, sich in diesem Rahmen dieses Buch einmal durchzulesen.