Club der roten Bänder

20151207_085934-1.jpgClub der roten Bänder

Albert Espinosa

Goldmann (19. Oktober 2015)

224 Seiten

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Rückentext

Der internationale Bestseller – die wahre Geschichte hinter der VOX-TV-Serie

Albert Espinosa ist vierzehn Jahre alt, als er an Knochenkrebs erkrankt. Doch statt zu resignieren, nimmt er den Kampf gegen die Krankheit auf. Mit fünf anderen „Todgeweihten“ gründet er den Club der roten Bänder. Gemeinsam finden sie heraus, wie Glücklichsein wirklich geht. Albert ist davon überzeugt, dass eine Glücksakte viel wichtiger ist als eine Krankenakte mit Fieberkurve. Als sein Bein amputiert werden muss, veranstaltet er eine Abschiedsparty für das Bein. Seine Glücksregeln stecken voller Humor und Optimismus und zeigen: Glück, das nicht auf der Hand liegt, sondern sich erst auf den zweiten Blick zeigt, ist dafür umso intensiver.

Diese Ausgabe ist inhaltlich identisch mit der Ausgabe Espinosa, Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt.

Allgemeines zu Buch und Autor

Albert Espinosa wurde 1973 geboren und lebt heute in Barcelona. Sein Buch „Glücksgeheimnisse aus der gelben Welt“ wurde in vielen Ländern erfolgreich als TV-Serie verfilmt und er schrieb seit dem mehrer weitere Bücher. Er ist Autor, Regisseur und Schauspieler. Das Buch beschreibt seine Erfahrungen, die er als Kind gemacht hat, nach dem er erfuhr, dass er an Krebs erkrankt ist, es erzählt also seine wahre Geschichte.

Da ich die Serie „Club der roten Bänder“ sehr gelungen fand und sie gern angeschaut habe, dachte ich, dass ich auch das Buch dazu lesen möchte und ich muss sagen, dass es mir grundsätzlich sehr gut gefallen hat.

Kritische Auseinandersetzung

Was man vor dem Kauf bedenken muss, um nicht enttäuscht zu werden, ist, dass dieses Buch nicht die gleiche Geschichte wie die Serie erzählt. Natürlich baut die Serie auf dem Buch auf, dennoch hat das Buch eher etwas von einem „Ratgeber“. Ich habe von einigen gehört, die das nicht gut fanden, deswegen möchte ich euch direkt darauf hinweisen.

Das Buch selbst finde ich sehr gut geschrieben, es war interessant, das Ganze mal aus der Perspektive eines Erwachsenen zu betrachten, der dies als Kind durchleben musste. Zwischendurch trafen mich manche Situationen auch mitten ins Herz, doch traurig ist das Buch eigentlich nicht, da Espinosa sehr locker damit  umgeht, oder sagen wir, eine gute Art gefunden hat, mit dem Tod und auch mit dem Leben umzugehen, egal was ihm im Weg steht.

Ich habe für persönlich das ein oder andere aus diesem Buch mitnehmen können und hoffe, dass ich es schaffe, dies auch umzusetzen. Man muss aber keine Angst haben, dass Espinosa schreibt, man müsse etwas so oder so machen, um dieses oder jenes Ergebnis zu erhalten. Er erklärt, wie er mit manchen Situationen umgeht, wie er gelernt hat, auch schwierige Situationen zu meistern, aber ohne mit dem Finger zu zeigen und zu sagen, dass sei der einzige richtige Weg. Es sind mehr Empfehlungen und ich finde es sehr schön zu sehen, wie er aus seiner „schwierigen“ Kindheit so viel mitnehmen konnte.

Das Buch ließ sich wirklich sehr gut und schnell lesen, es war nicht langatmig. Es hat mir einfach Spaß gemacht und ich glaube, dass man manche Aspekte der Serie auch leichter verstehen kann, wenn man dieses Buch bereits gelesen hat.

Fazit

Ich kann dieses Buch nur zu gern weiterempfehlen, es ist wirklich sehr schön und egal ob jung oder alt, jeder kann daraus etwas lernen und mitnehmen, dass er in seinen eigenen Alltag einbauen kann. Das Buch gibt Mut und Kraft, ist aber gleichzeitig auch eine interessante Unterhaltung.

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2 Kommentare zu „Club der roten Bänder

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