Die Schneekönigin

wpid-screenshot_2015-10-27-16-07-28.pngDie Schneekönigin

Michael Cunningham

Luchterhand Verlag (23 Februar 2015)

288 Seiten

Bestellen auf Amazon

Rückentext

In Hans Christian Andersens Märchen »Die Schneekönigin« zerbricht ein Zauberspiegel in tausend Scherben. Trifft ein Splitter einen Menschen im Auge, so sieht er fortan alles um sich herum nur noch hässlich und böse. Wird ein Mensch dagegen im Herzen getroffen, wird es so kalt wie Eis … Michael Cunningham spielt auf brillante Weise, voller Poesie und mit einem guten Schuss Ironie versehen, mit Motiven aus Andersens Märchen. Und während er vor dem Hintergrund eines winterlichen New York eine Welt voll Eis, Schnee und Kälte heraufbeschwört, ist sein Roman in Wahrheit eine Hymne auf den Glauben an die Liebe und das Leben.

Der New Yorker Stadtteil Bushwick liegt jenseits von Brooklyn. In dieser Gegend sind die Mieten noch einigermaßen bezahlbar, die Häuser alt und die Leute nicht ganz so schick. Hier teilen sich die Brüder Tyler und Barrett eine Wohnung mit Tylers großer Liebe Beth, die unheilbar an Krebs erkrankt ist und um die sie sich beide aufopferungsvoll kümmern. Sie sind in den sogenannten besten Jahren und können es noch nicht ganz glauben, dass sich ihre Träume niemals erfüllen werden: Tyler, ein genialer Musiker, steht immer noch ohne Band und ohne Erfolg da. Aber er wird, das nimmt er sich vor und dafür sucht er sich heimlich Inspiration beim Kokain, das ultimative Liebeslied für Beth komponieren, ja, er wird es ihr bei der geplanten Hochzeit vorsingen … Barrett, fast Literaturwissenschaftler, fast Startup-Unternehmer, fast Lord Byron, verkauft Secondhand-Designerklamotten in Beths Laden und trauert seinem letzten Lover nach, der ihn gerade schnöde per SMS abserviert hat. Als Beth sich wider alle Erwartungen zu erholen scheint, glaubt Tyler umso mehr an die Kraft der Liebe, während der Exkatholik Barrett sich fragt, ob das merkwürdige Licht, das er eines Nachts im Central Park amwinterlichen Himmel sah, nicht doch irgendwie eine göttliche Vision gewesen sein könnte …

Allgemeines zu Buch und Autor

Der Autor wurde 1952 in Ohio, USA, geboren und wuchs in Kalifornien auf. Er unterrichtet an der der Columbia University Kreatives Schreiben und lebt heute in New York. Sein Roman „Die Stunden“ wurde bereits erfolgreich verfilmt und „Die Schneekönigin“ ist sein sechstes Buch.

Ich wünschte, ich könnte etwas anderes sagen, aber dieses Buch hat mir einfach nicht gefallen. Es war mir viel zu langatmig und obwohl ich mich eigentlich drauf gefreut hatte, hab ich sehr lange gebraucht um dieses Buch zu lesen und das auch mehr oder weniger gezwungenermaßen.

Kritische Auseinandersetzung

Ich möchte mal mit dem Positiven anfangen. Ich finde die Charaktere allesamt sehr interessant und glaubwürdig dargestellt, dies hat mir wirklich gut gefallen. Obwohl jeder auf seine eigene Art und Weise etwas „komisch“ ist, sind im Endeffekt alle sehr liebenswert und sympathisch.

Was ich auch sehr schön fand, war, dass nicht nur aus der Sicht von einer Person geschrieben wurde und das man auch viel Persönliches von den einzelnen Charakteren erfahren konnte, auch Dinge, die quasi vor dem Buch passiert sind.

Insgesamt hatte mir das Buch aber einfach viel zu viele Längen und es war sehr anstrengend, dieses Buch zu lesen. Meistens musste ich nach 10 Seiten aufhören, weil mein Kopf sonst schon abgeschaltet hat. Das Buch ist meiner Meinung nach auch recht schwierig geschrieben, aber da ich oft philosophische Texte oder auch Arbeiten von Freud oder Piaget lese, glaube ich nicht, dass es daran lag. Ich hatte einfach schon sehr lange kein Buch mehr, dass mir so wenig gefallen hat.

Mir konnte sich auch nicht richtig erschließen, was denn jetzt das Märchen mit diesem Roman zu tun hatte und warum einige Dinge so passiert sind, wie sie sind. Wenn jemand von euch das Buch ebenfalls gelesen haben sollte, freue ich mich über mögliche Erklärungen, ich möchte dem Autor ja auch nicht Unrecht tun, aber das war eindeutig nicht mein Buch.

Fazit

Ich finde es wirklich schade, dass mich dieses Buch so wenig überzeugen konnte. Ich weiß auch gar nicht so wirklich, was ich dazu noch sagen soll, deswegen ist die Rezension ein wenig kürzer als sonst. Es war einfach nicht das richtige Buch für mich, ich werde aber gern nochmal ein anderes Buch von Michael Cunningham lesen, vielleicht ist es ja auch einfach seine Art, so zu schreiben und ich bin nicht mit ihm auf einer Wellenlänge. Nun ja, wenn ihr es gelesen haben solltet, dann schreibt mir gern, was ihr davon haltet und ob es euch vielleicht besser gefallen hat. Oder ob er vielleicht einen Roman geschrieben hat, den ihr mir empfehlen könnt 🙂 .

 

 

Advertisements

Mir einen Kommentar hinterlassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s