Wo du auch bist

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Kerstin Bätz

Amazon Publishing (18. August 2015)

418 Seiten

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Rückentext

Die Historikerin Sonja ist auf der Flucht. Vor ihrem alten Leben und ihrem gewalttätigen Mann Kai. Mit Hilfe eines alten Freundes reist sie in die Beelitz-Heilstätten südlich von Berlin, um dort als Archivarin ein neues Leben anzufangen. Sie schöpft neue Hoffnung, als sie den Fotografen Jan kennenlernt. Doch mit jedem Tag werden ihr die Ruinen der ehemaligen Lungenheilanstalt unheimlicher. Um sie herum werden die Schatten tiefer und die Tage dunkler. Sonja fühlt sich beobachtet. Weil sie weiß, dass jemand sie verfolgt. Jemand, der sie gut zu kennen scheint … aber kann sie ihrem Verstand noch trauen?

Allgemeines zu Buch und Autor

Kerstin Bätz wohnt mit ihrer Familie in einem kleinen Dorf im Taubertal. Sie leben in einem ehemaligen Pfarrhaus, welches viel Arbeit erfordert, außerdem arbeitet sie ehrenamtlich in der örtlichen Grundschule in der Nachmittagsbetreuung. Das Schreiben hat sie gemeinsam mit ihrem Mann entdeckt, „Wo du auch bist“ ist ihr erster Roman. Wenn ihr noch mehr wissen wollt, schaut doch mal auf ihrer Website vorbei.

Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten und ich kann nur sagen, es ist einfach super! Ich habe mich teilweise an Stephen King erinnert gefühlt, es war einfach nur durchweg spannend.

Kritische Auseinandersetzung

Zunächst möchte ich sagen, dass dieses Buch einfach wundervolle Charaktere enthält. Und gerade die, die einem am Anfang seltsam vorkommen, wie zum Beispiel der Hausmeister, sind meiner Meinung nach am Ende die liebenswertesten. Sonja als Hauptfigur finde ich wirklich toll. Sie ist meiner Meinung nach eine Antiheldin, aber sehr liebevoll und genau ausgearbeitet und dargestellt und sie war mir gleich zu Beginn schon sympathisch. Doch diese Geschichte lebt vor allem durch sehr wichtige Nebenfiguren und das hat mir besonders gut gefallen. Wäre nur eine Figur nicht da, würde das Einfluss auf alles nehmen.

Das Buch ist ein Psychothriller und teilweise wollte ich mich wirklich am liebsten verstecken, so gruselig war es und ich liebe ja Thriller, bin also eigentlich einiges gewöhnt. Aber beim Lesen dieses Buches hatte ich das Gefühl, in meinem Kopf liefe ein Horrorfilm ab, so gebannt war ich von diesem Buch. Und das ohne blutig zu sein! Ich würde fast sagen, dass dieses Buch nichts für schwache Nerven ist.

Manche Stellen des Buches haben mich sehr an „Shining“ von Stephen King erinnert, aber das fand ich gar nicht schlimm, da das ganze Drumherum eindeutig anders ist, doch Parallelen kann man schon viele feststellen. Ich denke, dass sich die Autorin hier ein bisschen hat inspirieren lassen.

Auch die Schreibweise von Kerstin Bätz hat mir sehr gut gefallen, man konnte es relativ schnell lesen und alles war gut verständlich. Und vor allem versteht sie es, Spannung aufzubauen und einem ordentlich Angst zu machen. Ich bin wirklich begeistert von diesem Buch und habe es auch schon einigen weiterempfohlen, da es einfach super gut war. Fast würde ich sagen, dass dieses Buch mein Thriller-Highlight des Jahres war, vor allem, weil ich nicht damit gerechnet hätte, dass es mich so packen würde.

Fazit

Eine absolute Leseempfehlung von mir, wer gern Thriller mag und auch keinen Nervenzusammenbruch bekommt, wenn es mal ordentlich gruselig wird, der kann hier getrost zugreifen und wird nicht enttäuscht werden!

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4 Kommentare zu „Wo du auch bist

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