Das Gefühl, das man Liebe nennt

wpid-20151120_181311-1.jpgDas Gefühl, das man Liebe nennt

Julie Cohen

Diana Verlag (15.Juni 2015)

432 Seiten

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Klappentext

Der Duft der Liebe

Felicity ist glücklich. Sollte sie zumindest sein, denn sie hat den besten Ehemann der Welt, lebt in einem bezaubernden Cottage, und ihre Kinderbücher sind ein Riesenerfolg. Doch in letzter Zeit kommen immer häufiger Erinnerungen an ihre erste große Liebe Ewan zurück, der ihr vor vielen Jahren das Herz gebrochen hat. Warum verspürt sie plötzlich solche Sehnsucht nach ihm? Felicity kann nicht anders und folgt diesen Gefühlen, die sie selbst nicht versteht. Ist sie dabei, sich zu finden – oder zu verlieren? Fast zu spät erkennt sie, was wirklich mit ihr los ist …

Allgemeines über Buch und Autor

Julie Cohen wurde in Maine, USA, geboren, lebt aber heute gemeinsam mit ihrem Mann in England. Dort leitet sie Schreibworkshops und widmet sich dem Schreiben ihrer Bücher. „Das Gefühl, das man Liebe nennt“ ist der dritte Roman von Julie Cohan, der im Diana Verlag erscheint.

In diesem Roman geht es um Felicity und Quinn, die eigentlich glücklich verheiratet sein sollten, doch der Duft von Frangipani kommt Felicity immer wieder in den Sinn und dieser erinnert sie an ihre alte Liebe Ewan. Es ist ein Roman über die Vergangenheit, die in unsere Gegenwart mit einspielt, doch am Ende nimmt es eine ganz andere Wendung, als man glauben würde.

Kritische Auseinandersetzung

Grundsätzlich muss ich sagen, dass mir das Buch nicht ganz so gut gefallen hat. Ich mochte zwar den Schreibstil von Julie Cohen sehr gern, aber es gab insgesamt viel zu viele Längen. Zum Lesen dieses Buches habe ich wirklich sehr lang gebraucht, da es zwischendurch für mich einfach langweilig war, obwohl ich die Idee hinter dem Roman sehr gut finde, auch das Ende (welches ich jetzt natürlich nicht verrate) war für mich sehr überraschend und zwar positiv.

Sehr gut haben mir die beiden Hauptcharaktere Felicity und Quinn gefallen. Die beiden sind so gegensätzlich, doch beide liebenswert und sympathisch. Felicity ist eher der chaotische Typ, sie ist verträumt und oft durcheinander. Viele ihrer Gedankengänge führen insgesamt aber auch zu einigen Längen des Buches, trotzdem gefällt mir Felicity gut. Besonders mir haben mir auch die Stellen aus ihrer Vergangenheit gefallen, über ihre Mutter. Quinn ist das genaue Gegenteil, er ist sehr viel disziplinierter und geradliniger, ohne arrogant zu sein. Er ist der Ruhepol für Felicity, aber auch für den Leser. Quinn ist verlässlich und das zeigt sich auch in den Teilen des Buches, die aus seiner Sicht geschrieben sind. Ich kann nicht sagen, welcher der Beiden mir besser gefällt, ich finde aber das sie zusammen passen und ihre Liebe vor allem nicht zu kitschig dargestellt ist.

Für mich hätte das Buch einfach etwas spannender sein müssen oder vielleicht auch einfach etwas kürzer sein, denn so gab es viel zu viele Stellen, die viel zu lang gedauert haben und für mich auch irgendwie unwichtig waren. Das Buch konnte mich einfach nicht packen, was ich sehr schade finde.

Fazit

Ich bereue es nicht, dieses Buch gelesen zu haben, denn wie gesagt, das Ende war wirklich gut und auch die Charakteren waren toll. Trotzdem kann ich das Buch nur denjenigen empfehlen, die gern viele Beschreibungen und Monologe lesen und denen ein paar Längen nichts ausmachen. Es ist definitiv eine schöne Liebesgeschichte, aber eben eine sehr langgezogene Geschichte, bei der ich zumindest kämpfen musste, um dran zu bleiben.

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Ein Kommentar zu „Das Gefühl, das man Liebe nennt

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