Ein außergewöhnlicher Kriminalist

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Todeszimmer

Jeffery Deaver

Blanvalet Verlag

608 Seiten

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Rückentext
In einer Hotelsuite auf den Bahamas bietet sich dem Ermittler Lincoln Rhyme ein Bild des Schreckens: Der regierungskritische US-Bürger Roberto Moreno wurde von einem Scharfschützen kaltblütig erschossen – und laut Informationen der zuständigen Staatsanwältin geschahen die Morde im Auftrag des amerikanischen Geheimdienstes. Die ambitionierte Nance Laurel ist fest entschlossen, die für das brutale Attentat Verantwortlichen zur Strecke zu bringen, und beauftragt Lincoln Rhyme und seine Partnerin Amelia Sachs mit den Ermittlungen. Eine Hetzjagd beginnt, die die beiden selbst ins Visier des skrupellosen Killers rückt …

Allgemeines zu Buch und Autor
Jeffery Deaver gilt weltweit als einer der Besten, wenn es darum geht, spannende und psychologisch einwandfrei durchdachte Thriller zu schreiben. Er war ursprünglich Rechtsanwalt, aus deinem Beruf hat er sich aber zurückgezogen und lebt nun abwechselnd in Virginia und Kalifornien, wo er sich ganz auf das Schreiben konzentriert. Deaver hat schon sehr viele Werke geschrieben, von denen auch schon ein Thriller verfilmt wurde.

„Das Todeszimmer“ war für mich sehr spannend und intelligent durchdacht und geschrieben. Es war nicht nur ein Thriller, es war einfach auch sehr interessant und das Thema ist denke ich auch sehr aktuell. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt und ich denke, das wird nicht mein letztes Buch von Deaver sein.

Kritische Auseinandersetzung

„Das Todeszimmer“ hat mich persönlich ansolut überzeugt. Besonders haben dür mich dazu die Charaktere beigetragen, die einfach absolut einzigartig sind und die ich so in dieser Art noch in keinem anderen Buch gefunden habe. Jeder hat seine ganz eigene Art und ist auf seine Weise liebens- bzw. lesenswert 🙂 .

An der Geschichte selbst hat mir vor allen Dingen die genaue Beschreibung gefallen, dass alles sehr detailreich und auch durchaus mit einigen Fachwörtern erklärt und beschrieben war. Man merkt einfach, dass der Autor ganz genau weiß, was er da tut und das gefällt mir sehr gut. Trotz Fremdwörter und teilweise auch etwas „höhere“ Sprache finde ich es absolut gut zu lesen. Hier kann man wirklich etwas lernen 🙂 .

Das Einzige, das mir nicht ganz so gut gefallen hat, war, das es für mich nicht immer ganz so klar war, aus wessen Sicht gerade erzählt wurde. Die Idee, das Buch aus verschiedenen Sichten zu schreiben mag ich generell sehr gern und gerade bei diesem Buch halte ich es sogar für notwendig, doch irgendwie fehlte mir in diesem Punkt etwas. Bei vielen Büchern kann man ja schon an der Schreibweise merken, welcher Charakter gerade spricht, aber das war hier leider nicht so, zumindest für mich nicht.

Insgesamt ist das Buch sehr gut zu lesen, es gab kaum längen und ich konnte das Buch wirklich kaum aus den Händen legen. Es passiert immer wieder etwas Neues und vorallem auch einige Wendungen, mit denen ich zumindest nicht gerechnet hatte. Hier sind aber auch wieder die tollen Charakteren mit für verantwortlich, die das Buch einfach zu einem ganz besonderen Leseerlebnis machen.

Fazit

Ich persönlich kann euch „Das Todeszimmer“ aufgrund seine sehr guten Ausarbeitung und seiner Aktualität nur absolut empfehlen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und es war sehr spannend, manche Seite konnte ich gar nicht so schnell lesen wie ich wollte 😀 . Es ist meiner Meinung nach für Jeden etwas, der gern Thriller liest oder der allgemein gern Bücher liest, die einfach auch viel Wissen weiter geben.

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