Ein gutes Finale für eine gute Buchreihe

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After forever

Anna Todd

Heyne Verlag (10. August 2015)

576 Seiten (als Print)

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Rückentext

Die Verbindung zwischen Tessa und Hardin ist so stark wie nie zuvor. Tessa ist längst nicht mehr das süße Good Girl, das sie einmal war. Und Hardin nicht mehr der unberechenbare Bad Guy, in den sie sich leidenschaftlich verliebt hat. Tessa versteht seine gequälte Seele und weiß, dass nur sie ihn beruhigen kann, wenn er ausrastet. Er braucht sie. Doch als die Vergangenheit sie wieder einholt, wird Tessa klar, dass sie ihn nicht retten kann. Zumindest nicht, ohne sich selbst zu opfern …

Cover

Ich glaube, zum Cover braucht man nicht mehr allzu viel sagen, es ist wieder in dem gleichen Stil wie die Cover der anderen drei Teile auch. Dies gefällt mir sehr gut, dass sie optisch einfach gut zusammen passen und im allgemeinen einfach schön aussehen.

Allgemeines zu Buch und Autor

Die Autorin Anna Todd wurde durch die Plattform “Wattpad” entdeckt und erhielt auch so ihren Vertrag mit dem Autor. Sie lebt mit ihrem Mann in Austin, Texas. Bisher hat sie “nur” die After-Reihe veröffentlicht. “After forever” ist das vierte Buch, soweit ich weiß soll es aber im März 2016 noch ein Prequel geben, welches auch im Heyne-Verlag erscheinen wird.

Im dritten Band, an welches der vierte Band anschließt, wurden mir Tessa und Hardin ja bereits sympathisch und im vierten Band hat sich das gefestigt und ich kann ehrlich sagen, dass ich schon etwas traurig bin, das es nun zu Ende gegangen ist. Mich wundert das zwar selbst, weil das eigentlich so überhaupt nicht zu Büchern gehört, die ich gern lese, aber naja, Horizonterweiterung würde ich das mal nennen 😀 .

Kritische Auseinandersetzung

Auch nach der Lektüre des vierten Teiles bin ich der Meinung, das der dritte Band der beste und der vierte Band gleich danach kommt. Die Beiden wurden einfach viel realistischer und sympathischer und jetzt im vierten Band kann ich ihre Weiterentwicklung nur hoch loben. Ich denke, das macht auch einen großen Teil der Reihe aus, dass man so gut eine Weiterentwicklung der Protagonisten verfolgen kann. Auch einige „Nebendarsteller“ machen im vierten Band eine große Entwicklung durch, beispielsweise Tessas Mutter. Insgesamt mag ich die Charakterdarstellungen und Ausarbeitungen von Anna Todd sehr gerne und auch trotz vieler Charakteren, kommt man nicht durcheinander.

Auch an dieser Stelle kann ich nur wieder den Schreibstil der Autorin loben, es ist wirklich unglaublich wie schnell man diese Bücher lesen kann, trotz der sehr hohen Seitenzahl. Natürlich ist hier das ganze Thema etwas seichter und man kann es nicht unbedingt mit anderen „dicken Wälzern“ vergleichen. Besonders gut finde ich, dass Anna Todd nicht so viele Dinge beschreibt, die für die Geschichte unwichtig sind und das macht denke ich schon sehr viel aus.

Wenn ich mich nicht täusche wird im dritten Band sehr häufig aus Hardin’s Sicht geschrieben, ich würde fast sagen, häufiger als aus Tessa’s Sicht und das gefällt mir sehr gut, da gerade seine Entwicklung sehr auffällig ist und man so quasi „live“ dabei ist. Wenn man die anderen Teile auch gelesen hat, finde ich es erstaunlich, wie viel Mist Hardin baut und wie er gleichzeitig so selbst reflektierend sein kann. Er weiß es also genau, aber ob das jetzt gut oder schlecht ist, dass muss man sich natürlich selbst denken. Dennoch ist die Entwicklung von Tessa im vierten Band auch äußerst erstaunlich und gerechnet habe ich da auch nicht mit. Es hat aber beiden gut getan und macht sie so zu tollen, starken Charakteren.

Ich möchte zum Ende nichts sagen, ihr sollt es ja selbst lesen, aber ich möchte zumindest anbringen, dass es ein überraschendes Ende ist und ich verstehe die Leser, denen es gefällt, aber auch die Leser, die das Ende nicht so gut finden. Es hätte auch andere Möglichkeiten gegeben, aber ich bin immer der Meinung, dass ein Autor sich bei seiner Geschichte schon irgendetwas gedacht haben wird.

Fazit

An dieser Stelle möchte ich noch einmal betonen, dass ich dieser Buchreihe ursprünglich mal sehr skeptisch gegenüber stand, aber sie mich wirklich eines besseren belehren konnte, also wenn es euch genauso geht, gebt dem Ganzen vielleicht einfach mal eine Chance. Ich kann es wirklich nur weiter empfehlen, besonders wenn man gern über die Entwicklung der Charaktere liest und natürlich auch, wenn man gern Liebesgeschichten liest. Das hier war ganz sicher kein typischer Liebesroman, ich habe zwar noch nicht allzu viele gelesen, kann mir das aber kaum vorstellen.

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