Eine schöne Fantasy-Geschichte

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Die Königin der Schatten

Erika Johansen

Heyne Verlag (15. Juni 2015)

544 Seiten

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Kurzbeschreibung

Als Kelsea Glynn an ihrem neunzehnten Geburtstag den Thron des magischen Königreiches Tearling besteigt, tritt sie ein schweres Erbe an: Die mächtige Herrscherin des Nachbarlandes Mortmesne bedroht Tearling, das eigene Volk begegnet ihr mit Misstrauen, und an ihrem Hof findet sie einen Sumpf von Machtgier, Lügen und Intrigen vor. Kelsea weiß, sie darf sich keinen einzigen Fehler erlauben, wenn sie überleben will. Sie wird all ihren Mut, ihre Klugheit und Stärke brauchen, um eine wahre Königin zu werden – die legendäre Königin von Tearling . . .

Neunzehn Jahre lang führte die junge Prinzessin Kelsea Glynn ein abgeschiedenes Leben in der Obhut ihrer Pflegeeltern. Nun ist der Tag gekommen, an dem sie von der Leibwache ihrer verstorbenen Mutter an den Königshof zurückeskortiert wird, um die Herrschaft über das magische Königreich Tearling anzutreten. Doch Tearling ist ein armes Land, ständig bedroht von seinem mächtigen Nachbarn Mortmesne. Um ihre Herrschaft zu sichern, schloss Kelseas Mutter einst einen verhängnisvollen Pakt. Einen Pakt, dessen Konsequenzen Kelsea nun zu spüren bekommt, denn es trachtet ihr nicht nur die Rote Königin von Mortmesne nach dem Leben, auch ihr Hofstaat, schlimmer noch, ihr eigenes Volk misstraut ihr. Nur wenn sie einen Weg zu ihrem magischen Erbe findet, kann Kelsea ihre Untertanen vor Mortmesne schützen. Falls sie lange genug auf dem Thron sitzt. Falls sie lange genug überlebt . . .

Cover

Mir gefällt das Cover sehr gut und ich finde, dass es sehr gut zur Geschichte passt. Es wirkt ein wenig düster, doch das tut der Roman insgesamt auch. Die Schrift wirkt für mich „herrschaftlich“, was im Zusammenhang mit dem Königreich steht, das Schloss im Hintergrund wird denke ich das Schloss darstellen sollen, in dem die Königin von Taerling regieren soll.

Allgemeines zu Buch und Autor

Erika Johansen lebt in der San Francisco Bay Area und ist eigentlich Anwältin. Eine Rede von Barack Obama über Freiheit hat Die Autorin zu ihrem Buch inspiriert, welches auch verfilmt werden soll, außerdem folgen weitere Teile. „Die Königin der Schatten“ ist ihr Debütroman.

Das Buch hat mir persönlich ganz gut gefallen, auch wenn mir die „Welt“ nicht so gut ausgearbeitet vorkommt, aber vielleicht sollte man auch nicht immer alle Fantasy-Romane mit Harry Potter und Herr der Ringe vergleichen 😀 . Es lohnt sich auf jeden Fall, sich das Buch mal anzuschauen, ich lese normalerweise auch nicht so gern Fantasy, aber dieses buch konnte mich doch ganz gut unterhalten.

Kritische Auseinandersetzung

Wie bereits erwähnt, ist mein erster Kritikpunkt, dass die Welt im Buch nicht so gut ausgearbeitet scheint und auch nicht so gut beschrieben wird, wie ich es mir eigentlich vorstellen würde. Dies kann sich aber ja durchaus noch ändern, wenn es mehr Teile geben wird. Ich hätte mir da einfach etwas mehr gewünscht, aber ich gebe dem ganzen eine Chance, sich noch zu steigern.

Kelsea als Protagonistin gefällt mir sehr gut, sie ist ein wenig frech und stur und weiß ganz genau, was sie will und das macht sie sehr sympathisch. Ich mag starke Charaktere und so würde ich sie nach der Lektüre des Buches zunächst einmal einschätzen. Sie finde ich im Gegensatz zur Welt sehr gut beschrieben und auch gut ausgearbeitet, was mir gut gefällt. Nicht nur bei Kelsea geht es mir so, auch die anderen Charaktere fand ich ziemlich sympathisch und auch gut und genau beschrieben, so dass man sie sich wirklich gut vorstellen konnte. Hierbei fand ich auch sehr schön, dass nicht alles über die Charaktere direkt erzählt wurde, sondern man einiges nach und nach herausfinden kann, um sich selbst ein Bild zu machen.

Der Schreibstil war für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich bin schnell reingekommen und fand ihn im Endeffekt ganz gut, auch wenn er sich nicht immer leicht und flüssig lesen lässt. Mir gefällt außerdem die Wortwahl der Autorin recht gut und dieser passt meiner Meinung nach ebenfalls gut zur Geschichte.

Fazit

Insgesamt hat mir „Die Königin der Schatten“ gut gefallen, es gibt noch einiges, dass man noch verbessern könnte, aber grundsätzlich ist es eine solide und vor allem auch interessante Geschichte, mit guten Charakteren, die eben einfach nur noch einen Feinschliff gebrauchen könnte. Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass hier noch einiges an Steigerung möglich ist und werde mir einen weiteren Teil durchlesen, da ich schon gern mehr über diese Welt und das Königreich Tearling wissen möchte. Ich kann dieses Buch durchaus empfehlen und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Meinung schreibt, solltet ihr es schon gelesen haben, da es hier doch sehr unterschiedliche Meinungen gibt.

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