Mal was ganz Anderes – Samtpfotes Brut

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Heute habe ich mal ein ganz anderes Buch für euch, dass ich wahrscheinlich niemals gelesen hätte, wenn ich nicht mit der lieben Dani von stayovernight gesprochen hätte 😀 . Wir haben Beide dieses Buch gelesen und werden euch jetzt auch Beide unsere jeweiligen Meinungen erzählen 🙂 .Ihr könnt Dani’s Meinung natürlich auf ihrem Blog lesen.

Samtpfotes Brut

Yvonne Gees

Amazon Media EU

167 Seiten

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Rückentext

Auf leisen Pfoten tapst der Tod ins Haus.
Andrea Holmer lebt auf dem Land und hat ein großes Herz für Tiere. Als ihre Schwester, die Tierschützerin Birgit Graf, eine aus dem Versuchslabor gerettete schwangere Katzendame bei ihr unterbringen möchte, kann sie nicht nein sagen. Auch ihre zehnjährige Tochter Lisa freut sich über das neue Haustier, das schon bald seine Jungen zur Welt bringt. Die Holmers verteilen den üppigen Wurf an tierfreundliche Menschen in ihrem Umfeld, müssen aber schnell feststellen, dass diese Tiere überhaupt nicht menschenfreundlich sind. Sie wissen, wo es weh tut. Und sie vermehren sich rasant.

Cover

Das Cover passt meiner Meinung nach wunderbar zum Buch. Samtpfote ist eine reinweiße Katze, dass sieht man ja auch auf dem Cover, doch wie man am Titel ja schon erahnen kann, geht es doch etwas blutrünstiger zu, weshalb ich die Andeutung von Blutrot an der Schnauze der Katze auf dem Cover sehr passend finde.

Allgemeines zu Buch und Autor

Yvonne Gees hat schon recht viele Bücher geschrieben und bewegt sich dabei hauptsächlich im Bereich von Dark Fantasy und Horror. „Samtpfotes Brut“ gehört ebenfalls in den Bereich Horror und ist ihr neuestes Buch. Wenn ihr noch mehr über sie erfahren möchtet, empfehle ich euch einen Besuch auf ihrem Blog bzw. ihrer Autoren Seite.

„Samtpfotes Brut“ handelt hauptsächlich von einer Familie, die Familie Holmer, die einen Hof besitzt, auf dem viele Tiere leben. Die Schwester von Andrea Holmer, die Frau des Hauses, ist Mitglied in einer Tierschutz-Vereinigung und bringt ihre geretteten Tiere häufig auf den Hof ihrer Schwester. So auch Samtpfote, eine hübsche weiße Katze, die sie aus einem Labor gerettet hat. Lisa Holmer, die Tochter des Hauses, verliebt sich augenblicklich in sie und möchte sie gern behalten. Und es ist nicht nur Samtpfote, die ein neues zu Hause findet, denn sie ist auch noch schwanger und es gilt, für die Katzenbabys ebenfalls ein gutes zu Hause zu finden.

Mit den Babys scheint jedoch etwas nicht zu stimmen, denn immer mehr der neuen Katzenbesitzer melden sich bei Familie Holmer, da sie ihre Katzen aufgrund von seltsamen Vorkommnissen abgegeben haben. Andrea Und ihre Schwester versuchen herauszufinden, warum und stoßen auf ein schreckliches Geheimnis.

Kritische Auseinandersetzung

Hauptsächlich geht in „Samtpfotes Brut“ natürlich um die Katze selbst und ihren Nachwuchs. Das finde ich ziemlich gut gelöst, da Samtpfote nicht der Anführer eine meuchelnden Katzenschar ist, sondern tatsächlich einfach nur die Mutter. Ebenfalls gut finde ich, dass es nicht aus der Sicht der Katzen geschrieben ist, dass hatte ich nämlich zuerst erwartet, sondern aus der Sicht der Menschen, hauptsächlich aus der Sicht von Andrea und Lisa, aber auch aus der Sicht von einigen Nebenfiguren. Ich konnte mich in die Figuren sehr gut hineinfühlen und es wurde auf überflüssige Beschreibungen verzichtet, die Geschichte selbst steht im Vordergrund.

Das Buch gehört dem Genre Horror an und das definitiv zu recht, denn es schon ziemlich gruselig und ich bin ganz ehrlich froh, dass ich keine Katze habe 😀 . Es ist recht real geschrieben und das ist denke ich auch das Gruselige an dieser Geschichte, alles was passiert sind Dinge, die tatsächlich passieren könnten. Im Nachhinein kann ich nur sagen, dass ich mir so eine Geschichte auch durchaus von Stephen King hätte vorstellen können, zumindest vom Grundgedanken her, da er es sicher besser ungesetzt hätte.

So gut mir die Geschichte auch gefallen hat, muss ich sagen, dass mir der Schreibstil an manchen Stellen nicht so gut gefallen hat, da sehr viel wiederholt wurde, oft ganze Sätze. Ich persönlich mag es liebe einfach auf den Punkt gebracht ist und dann lese ich lieber ein etwas kürzeres Buch als ein Buch, dass durch Wiederholungen künstlich verlängert ist. Ich will der Autorin hier noch nicht mal Absicht unterstellen, beim Schreiben selbst fällt einem dass vielleicht auch einfach gar nicht so auf und ich mache das sicher manchmal auch. Lege ich aber das Augenmerk lediglich auf die Geschichte, die Idee dahinter und die Umsetzung habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt und ab ca. der Mitte konnte ich das Buch auch nicht mehr aus der Hand legen, da es einfach so spannend war. Und seien wir mal ehrlich, das ist schon wichtiger als ein paar wiederholte Sätze. Für mich zumindest 😀 . Aber ich möchte ja ehrlich sein, also muss das auch erwähnt werden.

Fazit

Ich bin froh, dass Dani und ich uns für dieses Buch entschieden, denn wie gesagt, ich glaube nicht, dass ich es sonst gelesen hätte. Es war wirklich spannende Unterhaltung für zwischendurch, dass es ja relativ kurz war. Wer also Lust auf eine realitätsnahe, gruselige Geschichte für zwischendurch hat, dem kann ich „Samtpfötchens Brut“ definitiv empfehlen 🙂 Meine Erwartungen wurde weit übertroffen, aber ich hatte auch so gut wie gar keine, da ich das Buch eigentlich erstmal ziemlich albern fand.

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3 Kommentare zu „Mal was ganz Anderes – Samtpfotes Brut

    1. Hallo Steffi 🙂
      Das kann ich mir gut vorstellen, dass du da ein komisches Gefühl hattest. Ich hab zwar keine Katzen, aber kurz nach dem Buch hab ich immer ein klein wenig Bammel gehabt, wenn irgendwo eine Katze rumstreunerte 😀 .

      LG Tamy

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