„Eine zauberhafte Gabe“ – eine nette Geschichte

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Eine zauberhafte Gabe

Heather Webber

Goldmann-Verlag

320 Seiten

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Rückseitentext

Komisch, romantisch, spannend und mit einem Schuss Magie – einfach zauberhaft!

Lucy Valentines Familie besitzt eine ganz besondere Partnervermittlungsagentur. Das Erfolgsgeheimnis: Die Valentines können auf zauberhafte Weise erkennen, wer zueinander passt. Nur Lucy hat diese Fähigkeit nicht, dafür kann sie verlorene Dinge wiederfinden. Autoschlüssel, einzelne Socken – und seit Neuestem auch verlorene Lieben. Doch als sie in einen Mordfall verwickelt wird, muss Lucy ihre Gabe auch für weniger romantische Dinge einsetzen. Immerhin kann sie so wenigstens die Hilfe des attraktiven Privatdetektivs Sean in Anspruch nehmen …

Cover

Das Cover gefällt mir persönlich ganz gut, man sieht links eine Frau die Tee oder Kaffee aus einer Tasse trinkt und rechts steht der Titel so wie die Autorin. Es passt auch durchaus zum Buch, da oft Kaffee getrunken wird, auch die Katzen auf der Tasse passen, da die Protagonistin eine Katze bzw. einen Kater besitzt.

Worum geht es?

Lucy Valentine gehört zu einer reichen Familie, die vor vielen Jahre verflucht wurde von Amor selbst. Die Beziehungen der Valentines halten nicht und gehen auf Dauer immer kaputt. Dazu kommt, dass alle Valentines die Auren von Menschen sehen können und somit wissen, wer gut zusammen passt (außer die Auren von Blutsverwandten). Daher haben die Valentines eine Dating-Firma, bei der sie den Menschen helfen, die Liebe ihres Lebens zu finden.

Nun, ich sage alle, doch Lucy kann durch einen Vorfall keine Auren sehen, dafür aber verlorene Gegenstände wiederfinden. Sie hat eine Art „Unterfirma“ gegründet, „Lost Loves“, die mit der Valentine Inc. zusammen arbeitet. Auch eine Detektei arbeitet häufig mit ihnen zusammen, in der der gutaussehende Sean arbeitet, mit dem Lucy gern eine Beziehung führen würde, es aber sehr langsam angehen lässt, wegen des Fluches.

Sie muss sich also in ihren neuen Job einfühlen und die Beziehung mit Sean auf die Reihe bekommen. Auch privat und familiär gibt es einige Probleme, die gelöst werden müssen und dann ist da auch noch die Journalistin Preston, die Lucy ziemlich auf die nerven geht. Und ihre Freundinnen haben auch noch Männer, mit denen sie fertig werden müssen. Lucy hat also viel zu tun.

Kritische Auseinandersetzung 

Ich muss zunächst einmal sagen, dass „Eine zauberhafte Gabe“ eigentlich der zweite Teil ist und ich den ersten nicht gelesen habe, da mir das gar nicht so klar war. Der erste Teil wird sehr oft erwähnt und ich denke, es wäre schon gut vorne anzufangen ( 😀 ), aber die Autorin wiederholt oft, was vorher passiert ist, es ging also auch ohne den ersten Teil. Hier komme ich aber auch gleich zu meinem ersten Kritikpunkt, denn die Autorin wiederholt sich wirklich sehr häufig. Oft wurden ganze Sätze nochmal geschrieben und das gefiel mir persönlich nicht so gut. Das nochmal erklärt wurde, was im ersten Teil passierte, war ja sehr schön, aber auch die Dinge, die in „Eine zauberhafte Gabe“ passieren, werden immer wieder wiederholt und wie gesagt, oft auch noch im selben Wortlaut.

Die Charakteren finde ich alle sehr liebevoll und gut überlegt dargestellt, das hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mir wirklich ein sehr gutes Bild machen und einige sind mir sehr sympathisch gewesen. Man muss aber dazu sagen, dass am Anfang scheinbar voraus gesetzt wurde, dass man bereits den ersten Teil kennt, denn hier weiß man nur sehr wenig über die Figuren, die aber so dargestellt sind, als seien sie bekannt. Das war etwas schade und ich würde mir wünschen, dass es eine Kennzeichnung gäbe, dass dies ein zweiter Teil ist.

Das Buch ist zudem auch sehr spannend geschrieben, trotz der Wiederholungen, ich habe nur einen Tag gebraucht, um es zu lesen 😀 . Es hat eine sehr einfache Sprache, die man gut lesen und verstehen kann. Es gibt nicht nur einen Handlungsstrang, es kommt immer wieder was neues dazu, was mir ebenfalls sehr gut gefallen hat, da es einfach nie langweilig wurde. Trotzdem muss man zwischendurch aufpassen, dass man den roten Faden nicht verliert.

Die Geschichte plätschert vor sich hin, man muss also nicht unbedingt groß dabei denken, man kann sich einfach auf die Geschichte einlassen, was dieses Buch für mich zu einem idealen Buch für zwischendurch macht.

Insgesamt fand ich die Geschichte sehr schlüssig und klar, ich konnte alles gut nachvollziehen. Die Charaktere handeln eben einfach menschlich, trotz dass es in diesem Buch ja auch viel Übersinnliches gibt, was aber Gott sei dank nicht allzu kitschig beschrieben wurde.

Fazit

Ich werde auf jeden Fall noch den ersten Band lesen, da mir das Buch einfach ganz gut gefallen hat und ich es für zwischendurch oder wenn man vorher schwere Kost gelesen hat, einfach optimal finde. Es ist eine nette Geschichte mit netten Charakteren und in sich eben einfach schlüssig. Ich kann „Eine zauberhafte Gabe“ definitiv weiter empfehlen an alle, die mal etwas leichtes lesen wollen oder auch an alle, die gern Liebesgeschichten lesen und auch gern etwas leicht Übersinnliches haben 🙂 .

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