Zentangle ODER In der Ruhe liegt die Kraft

wpid-20150806_125140-1.jpgHeute gibt es mal eine „Rezension“ zu einem etwas anderen Buch, nämlich über ein Buch zum Thema „Zentangle. Ich weiß nicht, inwiefern ihr darüber schon etwas wisst, es ist auf jeden Fall zurzeit ein relativ großer Trend und ich kann das nur zu gut verstehen, denn ich befinde mich auch im „Zentangle“-Fieber! 🙂 Es macht sooo viel Spaß und man beruhigt sich innerlich sehr, auf mich hat es den gleichen Effekt wie Mandalas, welche man übrigens mit „Zentangle“ auch selber machen kann 🙂 .

Zentangle – Zeichnen und Entspannen

Jane Marbaix

Bassermann-Verlag (2015)

128 Seiten

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Rückklappentext

Innovativ und entspannend: das ist Zentangle. Die meditative Zeichentechnik hilft ihnen, kurze Ruhepausen im Alltag einzulegen. Anhand einfacher Schritt-für-Schritt-Anleitungen lernen Sie, wie aus wiederkehrenden Formen, Mustern und Linien verschlungene Kunstwerke entstehen. Lassen sie ihrer Kreativität freien Lauf und gestalten sie Zendalas, Karten oder Fotorahmen.

Worum geht es?

Das ist erst mal einfach: Es geht um Zentangle 😀 . Tja, da wisst ihr jetzt Bescheid, was? 😀

Ich erzähl euch zunächst mal was zu Zentangle. Die Zeichentechnik „Zentangle“ wurde von Maria Thomas und Rick Roberts erfunden. Sie leben in den USA und betreiben dort auch eine Schule für Zentangle, auch hier in Deutschland muss es wohl schon einige Lehrer für Zentangle geben, bei denen mal Kurse belegen kann. Maria ist Kalligraphin, Rick lebte 17 Jahre als Mönch. Rick hat sie beim Zeichnen beobachtet und dabei gesehen, wie Ruhig Maria wurde und sich auf die Muster und Formen konzentrierte. Dadurch entstand Zentangle. Die Quelle hierfür ist dieses Buch selbst, da die Enstehungsgeschichte kurz angerissen wird. Auch Jane Marbaix hat Zentangle von Rick und Maria gelernt.

Es gibt wirklich viele Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Ideen, was man alles mit Zentangle mal ausprobieren kann, am Ende gibt es sogar noch jede Menge Tangles (so werden die Muster genannt), alle wunderbar erklärt, so dass es wirklich jeder verstehen kann. Wer also noch nie getangled (? :D) hat, kann genauso etwas mit diesem Buch anfangen, wie jemand, der einfach nur neue Muster sucht oder eine gute Übersicht haben möchte.

Kritische Auseinandersetzung

Also mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen, ich habe schon etwas getangled, bevor ich das Buch hatte und konnte es auch schon ein bisschen, aber vieles was ich gesehen hatt, konnte ich einfach nicht nachzeichnen, mit Hilfe des Buches schaffe ich das aber nun. Übung macht wohl auch hier den Meister.

wpid-20150808_193903.jpgDas hier war mein erster Versuch, den ich MIT Buch gemacht habe, hier habe ich dann gleich die für mich schwierigen Tangles ausprobiert. Jetzt wollt ihr natürlich wissen welche 😀 . Das ganz Linke und das rechts unten. Und das rechts unten finde ich immer noch schwierig, aber es klappt schon besser.

wpid-20150808_193913.jpgHier klappte es dann schon etwas besser und hier habe ich auch mit dem Bleistift schattiert. Das gehört auch zum Tangle, aber das habe ich erst durch das Buch gelernt.

Das gefällt mir auch sehr an Zentangle, man braucht nicht viel dafür. Tangles werden eigentlich auf 9 cm x 9 cm großen Quadraten gezeichnet, aus speziellem Zeichenpapier, aber ich habe zum Üben einfach ganz normale kleine Notizblätter genommen. Es gibt auch spezielle Stifte von Micron doch ich hab auch hier zum üben ganz normale Fineliner genommen. Ich denke aber, wenn man das richtig gut kann, dann sollte man sich vielleicht wirklich die richtigen Stifte dafür kaufen, da die weniger „ausbluten“ sollen, denn das hat mir schon das ein oder andere Zentangle zerstört.

wpid-20150808_193924.jpgDiese Idee habe ich auch dem Buch entnommen, statt diese Quadrate zu machen, weinfach an einer Linie und in ihren Schnörkeln zu Zeichnen. Es gibt ganz tolle Bilder, wie Leute das an Buchstaben gemacht haben. Da kann man also wirklich noch experimentieren. Je länger man das macht, desto mehr wird einem wohl auch selbst dazu einfallen.

wpid-20150808_193934.jpgDiese Idee stammt ebenfalls aus dem Buch, man konnte die Eule super abpausen ( nein, ich hab sie nicht selbst gezeichnet 😦 ) und gestalten. Auch das gefällt mir an dem Buch so gut, zum Üben ist es wirklich sehr gut geeignet. Es gibt wirklich so viel zu lernen und auszuprobieren, da kann man sich ziemlich lange mit beschäftigen. Außerdem macht es süchtig.

Es gibt übrigens auch „von Zentangle inspirierte Kunst“, daran habe ich mich auch mal versucht. wpid-img_20150730_121425.jpg

Das ist, wenn man keine Vorgaben hat, sondern einfach mal drauf los zeichnet. Ihr seht, die Möglichkeiten sind wirklich vielseitig und für jeden ist mit Sicherheit etwas dabei. Ich kann es euch wirklich nur empfehlen, es macht Spaß, es beruhigt und man kann solche tollen Bilder erschaffen.

Fazit

Ich kann euch das Buch einfach nur empfehlen, wenn ihr Zentangle ausprobieren wollt oder eben auch, wenn ihr es schon könnt. Versucht es einfach mal, ihr werdet schon von ganz allein Gefallen an Zentangle finden, da bin ich mir relativ sicher 🙂 .

Bis dann,

Eure Tamy

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Ein Kommentar zu „Zentangle ODER In der Ruhe liegt die Kraft

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