Rezension zu „Remember“ von Izabelle Jardin

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Remember

Izabelle Jardin

Amazon Publishing

396 Seiten

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Klappentext

Leah hat eine sehr genaue Vorstellung vom richtigen Mann. Sie will etwas Besonderes! Als Conner Breckwohld, der Juniorchef einer großen Hamburger Reederei, in ihren Laden tritt, ist es um sie geschehen. Ein Blick, ein Date, ein erster Kuss. Und eine Erkenntnis: Er steht kurz vor der Hochzeit mit einer anderen. Leah nimmt Reißaus. Und kann ihn nicht vergessen! Gegen alle Widrigkeiten, gegen ein Jahrzehntelang wohlgehütetes Familiengeheimnis, das eine Verbindung zwischen den beiden unmöglich erscheinen lässt, geht Leah den Weg, den das Herz ihr weist. Bis zu jenem Tag. Als sich alles ändert. Und über diesen Tag hinaus!

Worum geht es?

Hier sind Spoiler enthalten! Wenn ihr euch überraschen lassen wollt, lest bitte erst bei „Kritische Auseinandersetzung“ weiter.

Leah ist eine junge Frau, die dank eines Erbes von ihrem Vater einen kleinen Laden für Segelbedarf, gemeinsam mit ihrer Freundin Mette, auf einer Insel führt. Sie sieht Connor das erste Mal am Hafen, als eine Frau auf dem Weg zu seinem Boot ist und es ist eigentlich augenblicklich um sie Geschehen, da sie schon seine Bewegungen verzaubern. Und um dem ganzen die Krone aufzusetzen, kommt er auch noch in ihren Laden, um etwas zu bestellen. Es kommt wie es kommen muss, ein Date, ein Kuss und Leah steht vor der Entscheidung, ob sie sich ihm ganz hingeben will oder nicht. Sie erfährt, dass Connor eine reiche Belgierin heiraten soll und läuft vor ihm weg, denn Leah ist keine Frau für eine Nacht. über die Wintermonate arbeiten Leah und Mette im Teekontor von Leah’s Mutter und auch hier trifft sie wieder auf Connor und kann diesmal nicht widerstehen, trotz dass sie mittlerweile um ein Familiengeheimnis weiß, dass sie aber noch nicht lüften konnte.

Aller Umstände zum trotz, verlieben die beiden sich immer mehr in einander und eine wundervolle Beziehung entsteht zwischen den Beiden. Doch auch hier wartet wieder ein schwerer Schicksalsschlag, kurz vor der angesetzten Hochzeit, die mit dem 11. September 2011 zu tun hat. Doch durch das Band der Liebe, dass sie immer verbindet, können die beiden auch diese Situation durchleben und wieder zu einander finden.

Kritische Auseinandersetzung

Ich möchte damit anfangen, in was für einem wundervollen Stil Izabelle Jardin schreibt. Man liest alles wunderbar flüssig. Die Gefühle der Protagonisten sind einfühlsam beschrieben, so das man alles mitfühlen kann. Auch beschreibt sie die Umwelt sehr genau, so dass man sich alles vorstellen kann, aber trotzdem auch seine eigene Phantasie nutzt. Während der Zeit, die Leah auf der Insel ist, habe ich mich wie im Urlaub gefühlt, als wenn ich selbst dort am Hafen entlang spazieren würde und das Salzige in der Luft riechen und schmecken könnte. Die ganze Zeit über ist man ganz nah an der Geschichte dran und ich denke, dass man das Buch auch deswegen relativ schnell liest (also ich zumindest 😀 ).

Leah als Protagonistin gefällt mir unglaublich gut, da sie eine starke Persönlichkeit ist. Ich hatte anfangs etwas Angst, dass sich alles so entwickeln würde, wie es zur Zeit häufig in erotischen Büchern passiert, aber nein, Leah unterwirft sich nicht und ändert sich auch nicht, um Connor zu gefallen, sondern beide lieben einander, so wie sie sind.

Auch die erotischen Textpassagen fand ich hier sehr gelungen. Sie waren nicht ordinär und auch nicht zu häufig, es war einfach nur Liebe, die zwischen den beiden geschah und das hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, da sich „Remember“ nicht einreiht, sondern in diesem Fall wirklich für sich steht.

Das es in „Remember“ wenn man es genau nimmt, zwei Plots gibt, hat mir zunächst nicht so gefallen, aber ich glaube mittlerweile, dass gerade das etwas ist, dass „Remember“ von den meisten anderen Liebesromanen unterscheidet und es eben nicht nur darum geht, wie lange es dauert, bis die Protagonisten zusammen sind, sondern eben auch behandelt wird, was passiert, wenn Schwierigkeiten auftreten.

Fazit

„Remember“ ist für mich eine schöne Liebesgeschichte, die aber auch einmal etwas tiefer und vor allem dem Leser auch unter die Haut geht. Ich persönlich kann das Buch ohne Bedenken weiterempfehlen, auch an die Leser, die vielleicht sagen, dass sie „Kitsch“ nicht gern lesen, denn „Remember“ ist alles andere als „kitschig“. Es sind glaubhafte Hauptcharaktere, die alle liebevoll beschrieben sind und eine „Seele“ haben. Und vor allem geht es auch nicht die ganze Zeit darum, wie toll alles ist, sondern um Schwierigkeiten, die gelöst werden müssen. Das zusammen mit Humor, Liebe und auch Ängsten, machen dieses Buch für mich zu einem Buch, dass man sich auf jeden Fall mal ansehen sollte.

Ich hoffe es hat euch gefallen 🙂 .

Bis dann,

Eure Tamy 🙂

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