Rezension zu „Zu wenig Zeit zum Sterben“ von Steve Cavanagh

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Zu wenig Zeit zum Sterben

Blanvalet Verlag

Taschenbucherstausgabe (Juni 2015)

442 Seiten

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Klappentext

Vor über einem Jahr hat Strafverteidiger Eddie Flynn vor Gericht einen folgenschweren Fehler begangen – und sich danach geschworen, niemals mehr einen Fall zu übernehmen. Doch nun muss er Olek Volchek, den berüchtigten Paten der New Yorker Russenmafia, gegen eine Mordanklage verteidigen. Volchek droht, Eddies elfjährige Tochter Amy umzubringen, falls er sich weigert. Und so bleiben ihm nur 48 Stunden Zeit, das Unmögliche zu schaffen: die Geschworenen von der Unschuld seines schuldigen Mandanten zu überzeugen, das Leben seiner Tochter zu retten – und Volchek für immer aus dem Verkehr zu ziehen…

Cover

Oben auf dem Cover erkennt man einen Mann, der vermutlich ein Sakko trägt, auch sieht man weiter unten ebenfalls einen Mann im Anzug, der auf ein meiner Meinung nach Gerichtsgebäude zu rennt. Ich finde, dass das Cover wunderbar zum Buch passt, da die meiste Zeit über das Geschehen im Gerichtsgebäude spielt und das Sakko eine tragende Rolle in der Geschichte hat.

Worum geht es?

Strafverteidiger Eddie Flynn hat vor einem Jahr einen Schicksalsschlag erlebt, den er nicht überwinden konnte, ohne zu Alkohol zu greifen, der ihm aber auch nicht half. Seine Frau trennte sich von ihm und seine geliebte Tochter Amy darf er auch nicht mehr so oft sehen. Er wollte nie wieder einen Mandanten verteidigen, doch der Kopf der russischen Mafia von New York, nimmt sich, was er braucht und will.  Eddie wird gezwungen den Fall zu übernehmen, da sie drohen, sonst seine Tochter zu töten, die sie bereits entführt haben. Die Russen beobachten ihn mehr oder weniger die ganze Zeit und Eddie muss versuchen, sich und seine Tochter zu retten, in dem er sein ganzes Geschick, dass er in einem anderen, früheren Teil seines Leben erlernt hat, anwendet. Auch alte Freunde müssen rekrutiert werden, um die Russen hinters Licht zu führen und einen möglichst glimpflichen Ausgang der Sache herbeizuführen.

Kritische Auseinandersetzung

Ich muss zunächst einmal sagen, dass ich von diesem Buch absolut begeistert bin! Es hat mich von Anfang an gefesselt und ich habe richtig mitgefiebert, als wäre ich selbst Eddie und müsse meine Tochter retten.

Anfangs war ich etwas skeptisch, da ich noch nie von Steve Cavanagh gehört hatte (was wohl daran liegt, dass es sein erstes Buch ist 😀 ), doch er schreibt wirklich sehr anschaulich, ohne zu viele Details zu erwähnen, die eigentlich nicht so wichtig sind. Dadurch war es einfach, sich alles wie einen Film vorzustellen und man konnte trotzdem auch ein wenig seiner eigenen Fantasie einfließen lassen. Das Buch beginnt mitten im Geschehen und Hintergrundinformationen erhält man erst nach und nach, was ich persönlich sehr gelungen finde, da man so Eddie als Hauptcharaktere und Erzähler sehr gut kennen lernen kann, ohne direkt alles über ihn und seine Geschichte zu wissen. Dies steigert ebenfalls die Spannung, die der Autor sehr gut zu erzeugen weiß.

Steve Cavanagh ist Anwalt, ich denke das dies dazu führt, dass die rechtlichen Schritte und generell alles rechtliche und gesetzliche, mit dem Eddie zu tun bekommt, sehr gut erklärt sind, was mir aber ebenfalls sehr gut gefällt, da man so ganz nebenbei auch noch etwas lernt. Der Schreibstil hat mich etwas an Michael Robotham erinnert, aber das kann ja nie verkehrt sein :-P.

Was mir auch gut gefällt, ist, dass es nicht allzu viele wichtigen Figuren gibt, man behält wunderbar den Überblick und weiß immer genau, wer gemeint ist.

Trotzdem muss ich sagen, dass mir auch etwas nicht ganz so gut gefallen hat, nämlich das unverschämte Glück, dass Eddie teilweise hat. Manche Dinge (ich will nichts verraten) nehmen eine so gute Wendung, dass es mir fast etwas unglaubwürdig scheint. Aber auch das finde ich nicht ganz so tragisch, das es ja sonst sehr spannend geschrieben ist und man trotzdem mitfiebert und sich freut, wenn es etwas gut geklappt hat.

Fazit

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der gerne einen guten Thriller liest und sich von der Spannung mitreißen lassen will. Es ist sein erstes Werk, doch ich denke, dass ich mir ein weiteres Buch durchaus angucken würde, da Steve Cavanagh mich wirklich überzeugt hat. Also, schaut es euch ruhig mal an, ich denke nicht, dass das ein Fehler ist.

Ich hoffe euch hat es gefallen 🙂

Bis dann,

Eure Tamy 🙂

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