Rezension zu „Amnesie“ von Michael Robotham

Amnesie

Michael Robotham

Goldmann Verlag

3.Auflage (April 2011)

447 Seiten

Klappentext

Stell dir vor, du kannst dich an nichts mehr erinnern – und bist in einem Alptraum gefangen…

Schwer verletzt wird Detective Inspector Vincent Ruiz aus der Themse geborgen und liegt tagelang im Koma. Wieder bei Bewusstsein fängt sein Alptraum allerdings erst an, denn er kann sich an die letzten Wochen nicht erinnern. Das Einzige, was aus dem Dunkel seines Geistes immer wieder aufleuchtet, ist das Bild eines verschwundenen Mädchens, nach dem er Jahre zuvor verzweifelt gesucht hatte – vergeblich. Mickey Carlyle gilt seither als tot. Doch in Vincent keimt der Verdacht, dass Mickey noch lebt und in großer Gefahr schwebt. Niemand will ihm glauben schenken, aber mit der Hilfe eines befreundeten Psychologen gelingt es ihm, nach und nach die schreckliche Vergangenheit zu rekonstruieren…

Cover

Der Hintergrund des Covers ist hauptsächlich schwarz und an den Rändern weiß meliert, der Titel des Buches ist nur verschwommen zu sehen. Ich denke, dass beides für Vincent Ruiz‘ Zustand stehen könnte, da er sich an nichts erinnern kann und nur noch verschwommen Teile erkennen kann, aus denen er alles wieder zusammensetzen muss.

Worum geht es?

DI Vincent Ruiz wacht im Krankenhaus auf und kann sich an die letzten Wochen nicht erinnern. Alles was er anfangs herausfinden kann ist; dass er aus der Themse gefischt wurde, angeschossen wurde und das ihm ein Finger fehlt. Auch seine Kollegen können ihm nicht wirklich weiter helfen und so kommt Ruiz darauf, dass er alleine an etwas gearbeitet haben muss, dass mit Mickey Carlyle zu tun hatte. Er versucht mit der Hilfe von Joe O’Loughlin seine Gedächtnislücke zu füllen und stößt dabei auf schreckliche Geheimnisse und menschliche Abgründe. Die Jagd nach dem Geheimnis führt bis tief ins Abflusssystem…

Kritische Auseinandersetzung

„Amnesie“ ist für mich eines der besten Bücher von Michael Robotham. Es ist durchweg spannend, von der ersten bis zur letzten Seite und man kann es kaum aus der Hand legen. Es ist ein in sich schlüssiger und realitätsnaher Thriller, der einfach toll zu lesen ist.

Was ich besonders toll an allen Büchern von Michael Robotham finde ist, dass man nie weiß, wer der Protagonist ist. Während im ersten Teil „Adrenalin“ noch Joe O’Loughlin die Hauptcharaktere und der Ich-Erzähler war, ist es in „Amnesie“ Detective Inspector Vincent Ruiz. Und die beiden zusammen sind schon ein lustiges, aber trotzdem auch sehr effizientes Ermittler-Duo, da beide völlig unterschiedliche Charaktereigenschaften haben und auch jeder für sich andere Stärken hat. Auch in „Amnesie“ merkt man, wie gut die beiden zusammen passen und aufeinander angewiesen sind. Tolle Charaktere gepaart mit dem interessanten Schreibstil von Michael Robotham machen dieses Buch für mich zu einem Buch, dass man gelesen haben sollte.

Fazit

„Amnesie“ gehört für mich zu den besten Thrillern, die ich bisher gelesen habe und zu einem der besten in der Reihe um Joe O’Loughlin und Vincent Ruiz. Jeder, der gerne Thriller liest, sollte sich dieses Buch einmal anschauen und wer noch nicht so viele gelesen hat, sollte das definitiv auch tun.

Das Buch ist spannend, mitreißend und ich konnte völlig darin versinken, während ich mich durch die Ich-Perspektive fühlte, als sein ich selbst mitten im geschehen.

Ich hoffe, ich konnte euch dieses Buch ein wenig schmackhaft machen. 🙂

Bis dann,

Eure Tamy 🙂

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