Bemerkenswert

Hallo Welt!


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Mein Name ist Tamy und ich habe mich entschlossen, einen Blog über Bücher zu starten. Ich lese für mein Leben gern und rede auch gerne über meine Bücher, sehr zum Leidwesen meiner Familie😀. Nun ermöglicht mir dieser Blog, meine Gedanken über die Bücher zu teilen und vielleicht interessiert es auch den Ein oder Anderen. Ich freue mich auf viel Spaß und auch gern auf gute Unterhaltungen Mit anderen begeisterten Lesern.🙂

Harry Potter FanFiction Tour


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Heute beginnt unsere Tour zu Harry Potter! Ich habe mich wirklich sehr darauf gefreut und bin schon gespannt, wie euch diese Tour gefallen wird. Unser heutiger Tag steht ganz unter dem Zeichen #mylifewithHarry und ich hoffe sehr, das auch einige von euch sich unter diesem Hashtag anschließen werden😉 .

Nun soll ich euch also etwas zu meinem Leben mit Harry Potter erzählen. Eigentlich ziemlich schwierig, wie soll ich ca. 15 Jahre in einen Beitrag packen? Und vor allem. was ist denn eigentlich mein Leben mit Harry Potter? Ich wüsste nämlich gar nicht, wie es ohne diese Bücher, ohne diese Welt sein sollte. Dennoch sitze ich jetzt an meinem Schreibtisch, Jahre später und werde es zumindest versuchen. Am besten fange ich wohl vorne an, aber ich muss euch warnen! Das hier könnte etwas länger dauern…

Als ich neun Jahre alt war, bekam ich von meiner Patencousine zu Weihnachten ein Buch. „Harry Potter und der Stein der Weisen“ hieß es und ganz ehrlich? Ich habe mich kein bisschen gefreut. Der Höflichkeit wegen tat ich natürlich so, doch noch am gleichen Abend stellte ich es in mein Regal, wo es auch erst mal eine Weile verbringen sollte. Versteht mich nicht falsch, ich habe schon immer gerne gelesen (danke, Mama❤ ), doch ein Junge, zwei Jahre älter als ich, geht auf eine Schule, um Zauberer zu werden? Also bitte, das klingt ja ätzend. So dachte ich zumindest zu dieser Zeit. Doch wie das im Leben so ist, wurde ich immer wieder gefragt, wie mir denn dieses Buch gefällt und irgendwann kam ich nicht mehr darum herum, zumindest anzufangen. Doch dieses Buch zog und zog sich und dann noch diese schrecklichen Namen der Charaktere! Ganze sieben Monate brauchte ich, um bis zum vorletzten Kapitel zu lesen. Währenddessen kam ich dann auf das Gymnasium und Jeder hatte dieses Buch gelesen und war begeistert, doch ich fand es einfach nur doof.

Irgendwann stand dann der Termin fest, an dem der Film des ersten Bandes in den deutschen Kinos anlaufen sollte und meine Patentante wollte unbedingt mit mir in diesen Film, obwohl ich ihn eigentlich gar nicht sehen wollte. Sie hatte es dann geschafft, für den ersten Tag, an dem der Film lief, ein Donnerstag, Karten zu bekommen und ich bin mitgegangen. „Alle Kinder schauen ihn und du kannst dann nicht mitreden, wenn du ihn nicht anschaust.“ Nun, sie wusste wohl nicht, dass mir das, was andere taten, schon immer herzlich egal war, aber naja, wenigstens gab es Nachos. Ich konnte nicht wissen, dass dieser Film alles verändern sollte…

Als wir aus dem Kino rauskamen wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt zu Ende lesen musste, denn ich hatte endlich einen Zugang zu dieser Welt gefunden. Ich kam aus dem Staunen nicht mehr raus und erzählte meiner Mutter alles über den Film, die sich über diesen Sinneswandel wohl mehr als wundern musste. Die halbe Nacht verbrachte ich damit, dass Buch zu Ende zu lesen und es dann gleich nochmal zu lesen. Gott sei dank hatten wir am Tag danach nur Elternsprechtag. Während meine Eltern am nächsten Tag also den Lehrern zuhörten, überlegte ich mir, wie es mit mir und Harry nun weitergehen sollte. In der Nähe unseres Hauses hab es einen Second-Hand-Laden und ich hatte bereits gesehen, dass er einige Bände zum Verkauf stehen hatte. Also ging es nach den Gesprächen gleich dorthin und ich kaufte mir Band zwei. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich gerade mal drei Tage für diesen Band brauchte und gleich danach den dritten Band kaufte, kurze Zeit später den vierten Band. Hier begannen dann auch die Fragen meiner Mutter, ob ich die Bücher überhaupt lesen würde :D (die Frage kommt übrigens heute noch manchmal) .

In der Schule strengte ich mich besonders in Englisch an, weil ich wusste, dass ich nicht auf den fünften Teil in Deutsch warten können würde, sondern ihn auf Englisch lesen wollte, auch wenn der Erscheinungstermin noch in einiger Entfernung lag. Vom Tag des Kinobesuches an sollte ich jeden Zeitungsschnipsel, jeden Artikel und alles, was irgendwie mit Harry Potter zu tun hatte, sammeln. In meinem doch recht kleinen Zimmer hingen zeitweise an die 150 Poster von Harry Potter und da sind nicht die unzähligen Sticker eingerechnet, die ich auf so gut wie alles klebte. Im Laufe der Jahre sammelte sich einiges an, Bettwäsche, Lego, Zauberstäbe (gekauft und selbst gemacht), Godric Gryffindors Schwert und einen Umhang, natürlich mit aufgebügeltem Gryffindor-Zeichen. Alles musste Gold/gelb und rot sein, ich sammelte sogar gelbe und rote Büroklammern😀 . Ich hatte wirklich alles von Harry Potter (ja, ich bin wohl ein „Opfer“😀 ), Füller, Mappe und das sogar, als ich schon in der Oberstufe war. Aber wie ich bereits erwähnte, was andere über mich dachten oder selber taten, interessierte mich nicht. (Übrigens hatte ich auch die Haare wie Harry, bin aber heute froh, dass das wieder aufgehört hat😀 )

Ich sprach also den ganzen Tag von nichts anderem, machte Witze die mit Harry Potter zusammenhingen und irgendwann wurde es meiner Mutter zu bunt, denn sie konnte davon ja gar nichts verstehen. Also tat sie etwas, wofür ich ihr heute noch dankbar bin, sie ließ mich ihr alle Teile von Harry Potter vorlesen. Sie kochte manchmal extra lange, damit ich vorlesen konnte und auch beim bügeln blieb sie nicht verschont. Wenn ich mich recht erinnere, begannen wir damit, bevor der sechste Teil raus kam und sogar sie war aufgeregt, als wir auf den siebten Band noch warten mussten. Heute im Nachhinein finde ich es einfach unheimlich toll, dass sie sich darauf eingelassen hat und sich für meine Dinge interessiert hat.

Nun, als ich dann meinen ersten Freund hatte und dann auch arbeiten ging, ging das ganze natürlich etwas zurück. Die Poster kamen dann doch mal ab (ich habe jedes Einzelne noch im Keller) und auch die Haare wurden wieder länger. Ich versuchte nicht mehr, mich wie Harry, Ron und Hermine anzuziehen und meine Gedanken kreisten nicht mehr nur noch darum. Doch auch heute, mit 25 Jahren, einer eigenen Wohnung und einem Job, einem Verlobten und einem Auto hat Harry mich immer noch nicht losgelassen. Es ist immer wieder Thema (wobei ich die Filme heute nicht mehr sooo gerne anschaue), die Bücher werden immer wieder rausgeholt und wenn dann doch mal was Neues kommt, dann spüre ich tief in mir, dass ich es immer noch genauso liebe wie zuvor. Ich bin sogar fast sicher, dass meine Augen anfangen zu leuchten, sobald es doch wieder irgendwie um Harry geht. Mein Lieblingsschlafanzug ist meine Hogwarts-Jogginghose, wahlweise mit einem Hogwarts-Tshirt oder einem Gryffindor-Tshirt, Die Bücher haben immer noch einen Ehrenplatz und wehe dem, der sie verrutscht, oder ihnen sonst irgendetwas antut. Meine Lego-Sachen sind mittlerweile auch im Keller (Ich hab einfach keinen Platz, sie aufzustellen, aber dass müsst ihr ja meinem Freund nicht sagen, er soll ruhig denken, ich würde sie gar nicht aufstellen wollen😉 )und ich habe natürlich auch keine Poster mehr an der Wand. Diese Liebe, ich wüsste nicht, wie ich es sonst nennen sollte, wird wohl nie vergehen. Es war so, seit diesem Tag, an dem ich den Film sah und es ist immer noch genauso.

Durch das Bloggen habe ich endlich gelernt, dass nicht nur ich so denke, dass es jede Menge Leser gibt, die an diese Welt glauben, die auch immer noch hoffen, dass sie eines Tages dazugehören (übrigens: Ich habe mal einen Brief an Dumbledore geschrieben und ihn an einem Faden aus dem Fenster hängen lassen, weil ich dachte, dass irgendeine Eule ihn mitnehmen würde und zu ihm bringen würde😀 ). Harry Potter ist nicht nur eine Geschichte, es ist so viel mehr. Ich kann es nicht in Worte fassen und ich will es auch gar nicht, denn ist es nicht genau das, was den Zauber ausmacht? Wir haben eine Gemeinschaft, alle, auch die, die sich gar nicht kennen, weil wir im Herzen alle nach Hogwarts gehören. Das klingt jetzt sicher bescheuert, aber genauso empfinde ich es. Und ich weiß, dass ich da nicht alleine bin. Harry Potter hat eine ganze Generation und mittlerweile noch eine verbunden, ihnen etwas gegeben, was ihnen nichts anderes geben konnte und ich bin dafür einfach nur dankbar. Es hat mein Leben bereichert, mich Lektionen gelehrt, die meine Eltern mir nicht hätten lehren können und mir gezeigt, was im Leben wirklich wichtig ist, auch wenn die Bücher es auf ihre ganz eigene Weise tun. Je öfter ich die Bücher lese, desto mehr glaube ich, hinter den Zeilen lesen zu können, worauf ich das mal davor vielleicht noch nicht geachtet hatte und ich weiß, dass dies immer so bleiben wird.

Always.

Interview mit einem Mörder


img_20160813_161447.jpgInterview mit einem Mörder

Bernhard Aichner

Haymon Verlag (20. Juli 2016)

288 Seiten

Bestellen bei Amazon

Beschreibung

Dramatische Szenen bei der Eröffnung des neuen Würstelstandes von Ex-Fußballstar Johann Baroni: Mitten in dem fröhlichen Geschehen fällt ein Schuss – und Baroni sinkt zu Boden. Totengräber Max Broll ist verzweifelt: Sein bester Freund darf nicht sterben!
Als er wieder zur Besinnung kommt, erinnert sich Max: Er hat den Schützen gesehen. Doch der vermeintliche Täter entpuppt sich als harmloser Tourist. Es gibt kein Motiv, keine Tatwaffe, keine weiteren Zeugen – niemand schenkt Max Glauben. Es bleibt ihm nichts anderes übrig, als die Sache selbst in die Hand zu nehmen und sich an die Fersen des Mannes zu heften.
Und tatsächlich sitzt er dem Mörder bald Auge in Auge gegenüber – doch der ist klug, nichts kann seine Schuld beweisen. Max folgt ihm in einer atemlos spannenden Verfolgungsjagd, die ihn bis auf ein Kreuzfahrtschiff im Mittelmeer bringt. Er ist überzeugt: Nur er kann den Verrückten zur Strecke bringen, um weitere Gräueltaten zu verhindern …

Allgemeines zu Buch und Autor

Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). (Quelle: Amazon.de)
Zunächst muss ich sagen, dass dies mein erstes Buch von Bernhard Aichner war, aber ganz sicher nicht mein Letztes. Ich hatte schon einiges über ihn von anderen Bloggern gelesen, umso größer war die Freude, als der Haymon Verlag mich fragte, ob ich Interesse an einem Rezensionsexemplar hätte. Doch das es so gut werden würde, konnte ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht wissen. Was mich so begeistert hat, erfahrt ihr nun im Folgenden.
Kritische Auseinandersetzung
Das Beste an diesem Buch waren meiner Meinung nach diese unglaublichen Dialoge. War deren Aufbau für mich anfangs noch etwas neu, verwirrend und auch fremd, so konnte ich mich doch sehr schnell hineinfinden und auch gut mit kommen. Doch nicht nur der Aufbau war ganz anders, vor allem der Inhalt der Dialoge ist einfach unfassbar. Sie sind auf der einen Seite fast schon subtil, doch es steckt so viel mehr dahinter, wenn man zwischen den Zeilen liest und vor allem genau aufpasst. Viele Abschnitte habe ich einfach aus Spaß mehrmals gelesen, weil ich einfach so begeistert war, wie der Autor die Figuren zum Leben erweckt und vor allem, mit welch einfachen Mitteln er einen so großen Effekt erzielt. Da ich noch kein anderes Buch von ihm gelesen habe, bin ich sehr neugierig, ob es in allen Büchern so gehandhabt wird, denn das war einfach nur großartig. Irgendwo fehlen mir die Worte, um euch das begreiflich zu machen, aber ich denke, wenn ihr den Autor schon kennt und er es immer so macht, dann wisst ihr, was ich meine.
Wenn die Dialoge so gut sind, dann müssen es natürlich auch die Figuren sein und ja, das sind sie. Max Boll ist natürlich allen voran, er ist sehr sympathisch, wenn vielleicht auch etwas skurril, aber gerade das hat mir an ihm sehr gut gefallen. Er ist so ganz anders, als man sich einen Protagonisten vorstellt würde, doch ich mag es, wie intelligent er ist, wie lebensklug und dabei doch auch etwas tollpatschig (ich weiß nicht, wie ich es sonst nennen soll) und auf jeden Fall liebenswert. Doch auch sein Gegenspieler hat mir unheimlich gut gefallen. Er besticht vor allem durch seine kluge Ausdrucksweise und auch wenn er natürlich „der Böse“ ist, kann man als Leser nicht umhin, ihn auf seine eigene Weise auch gut zu finden. Ein wenig hat er mich an Hannibal Lecter erinnert und da ich auch ein großer Fan von ihm bin (keine Ahnung, was das über mich aussagt😀 ), konnte er mich natürlich auch begeistern.
Zur Geschichte möchte ich euch natürlich nichts verraten, nur so viel, das Konzept hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und lebt natürlich von Max Bolls Art, denn sonst wäre er nicht auf die Idee gekommen, dem vermeintlichen Mörder seines Freundes zu folgen. Es macht auf jeden Fall unheimlich Spaß, dieses Buch zu lesen, wenn man über die Hürden des anfangs hinweg ist, wird man völlig mitgerissen und es ist schwer aufzuhören, bevor man weiß, was passiert ist und ob Max sein Vorhaben gelingt.
Fazit
Ich kann dieses Buch absolut und uneingeschränkt empfehlen, an alle, die gern Krimis lesen, aber auch an jede, die gern gut gemachte Charaktere in ihren Büchern finden wollen und sich von tollen Konversationen zwischen Bücherfiguren begeistern lassen wollen.

Blogtour „Scherbenkind“ Gewinner


Banner Scherbenkind

Am 08.08.2016 erschien „Scherbenkind“, der zweite Kriminalroman bei Diana Verlag und somit ihr insgesammt sechster Kriminalroman von Britt Reißmann. Wir vom buchreisender.de – Team durften Euch bei dieser Blogtour spezielle Einblicke in das Buch gewähren.

 

Bei unserem Gewinnspiel galt dieses Mal: Finde jeden Tag das markierte Wort, verfasse eine Kurzgeschichte mit den gefundenen Wörtern und überzeuge die Autorin von „Scherbenkind“.

 

Gewinner Scherbenkind

 

Karriere, Karriere…

von Ilse Benders-Rexin

Dies war wieder mal ein Start in den Tag, den kein Mensch braucht. Bei Minusgraden war es alles andere als ein Vergnügen sich mit nassen Haaren auf den Weg zur Arbeit zu machen. War nicht das erste Mal, so ein morgendlicher Stromausfall. So saß sie nun mit dicker Mütze in der Trambahn und sehnte sich danach sich noch einmal auf dem KOPFKISSEN umzudrehen und die Daunendecke nochmals über die Schulter zu ziehen.

Sie konnte jetzt schon die süffisanten Kommentare hören, die die männlichen KOMMISSARsanwärter hinter ihrem Rücken, aber dennoch hörbar abließen. Sie schüttelte sich. da mußt Du nun heute mal durch.
„Dies ist mein Tag“

Seit langem war es ein Gerücht, daß sie auf der Beförderungsliste stand, aber nur sie wußte, daß es jetzt wirklich anstand, ein weiterer Stern auf der Schulterklappe – ach nein, sie arbeite ja in Zivilkleidung – und ein ganz kleines bißchen mehr auf dem Gehaltszettel. Eigentlich ein Grund sich zu freuen. Aber durfte sie in der Abteilung bleiben?

Die Trambahn hielt genau vor dem Polizeipräsidium, beim Aussteigen bemerkte sie, daß sie noch ein paar HUNDEHAARe vom dunkelblauen Wollflanellmantel bürsten mußte, um einen tadellosen Eindruck zu machen. Deswegen war sie einen kleinen Augenblick unaufmerksam und mußte überrascht beiseite springen, als die uniformierten Kollegen mit TaTüTaTa an ihr vorbeirauschten.

Endlich ins Warme. Eine Dame, die sie für heute als ZEUGIN geladen hatte stand schon vor der Bürotür als sie aus dem Aufzug stieg. Sie bat sie kurz zu warten und holte sich und der Dame noch kurz einen Kaffee. Das Befragungsgespräch wurde freundlich geführt, schließlich ist die Polizei auf eine gute Zusammenarbeit mit den ZEUGEN angewiesen. Das war ihre Stärke, einfühlsame Gespräche zu führen. Es war ja schon entsetzlich genug, eine LEICHE zu finden. Jetzt kam es darauf an die ZEUGIN nicht zu verwirren und damit beizutragen, daß TÄTER überführt werden.

Ein Blick zur Uhr, in ein paar Minuten sollte sich die Abteilung im Konferenzraum versammeln. Die Sekretärin mußte noch den den Protokollausdruck bringen, die Zeugin unterschrieb und wurde freundlich verabschiedet, bekam auch noch eine Visitenkarte mit auf den Weg, falls ihr noch irgendwelche relevanten Fakten erinnerlich waren.

Wieder einmal war der Kaffee nun doch kalt geworden. Ist doch egal, bei der Beförderungsfeier könnte es ja etwas noch leckereres geben. Sie ahnte es nicht nur sondern sie wußte es. Denn sie hatte gestern im Supermarkt den Kollegen aus der Asservatenkammer, wo alle möglichen Beweisstücke wie MORDWAFFEn aufbewahrt werden getroffen. Er versuchte hinter seinem Rücken zwei Champagnerflaschen zu verbergen, die sich allerdings in der Scheibe der Kühlzone spiegelten. Vielsagend hatte er ihr zugezwinkert. – Ja – er war einer der angenehmeren Kollegen in dem Chauvinistenhaufen, dem sich sich unbedingt beruflich untermischen wollte.
Die Türe zum Konferrenzraum brauchte sie noch nicht einmal selber zu öffnen, der Verwaltungschef ließ ihr den Vortritt. . Es waren zwar noch nicht alle anwesend, aber die, die schon da waren ließen einen kräftigen Applaus hören.

„Unsere neue Chefn kommt!“
Sie war ein bißchen stolz auf sich die Karriererleiter ein bißchen häher erklommen zu haben. Und sage bloß keiner, daß sich in einem Kopf mit blondem nassen Haar nicht ein kluges Hirn verstecken kann.

Man muß es nur finden wollen!

 

Platz 2 und 3

Überraschender Mordfall von Pegah B.

London 16.12.1988
Es war eine späte Sommernacht als ich um 4:30 Uhr aus meinem Bett gerufen wurde.
Herr Kommissar, kommen Sie schnell , eine junge Frau liegt hier tot auf der Gasse.
Ich griff noch etwas benebelt vom Schlaf nach meinem Notizblock und notierte mir schnell die Adresse. Dann sprang ich aus dem Bett , zog mir meine verwaschene Jeans und mein Hemd an und griff zu meiner Dienstmarke und meinem Autoschlüssel. Der Motor jaulte laut auf und ich rauschte in Windeseile durch die Londoner Straßen. Als ich am Tatort ankam erblickte ich eine junge Frau blasses Gesicht , leicht gerötete Wangen , blaue Augen die erstarrt waren, ihr blondes Haar war etwas verwuschelt. Sie war wohl noch nicht sehr lange tot. Ihr Körper fühlte sich noch warm an. Wer wohl der Täter war? Ich versuchte weitere Indizien zu finden und suchte den Tatort nach nützlichen spuren ab. „Kommissar Rouge „ schauen sie doch sagte einer der Frischlinge der seit einem Jahr bei der Kripo arbeitete zu mir und zeigte auf eine Litfaßsäule. Ich ging hinüber sie war Blutverschmiert und wir fanden auf dem Boden die vermutliche Mordwaffe eine Pistole Kaliber 28 . „Gute Arbeit , James“ Der junge Bursche strahlte übers ganze Gesicht. „Gab es irgendwelche Zeugen?“ fragte ich . Ja die Bibliothekarin von neben an sie meine was gesehen zu haben. „ gut dann führen sie mich bitte zu ihr, ich habe ein paar Fragen an die Zeugin. Eine ältere Frau Mitte 70 , runzlige Stirn, ein faltiges Gesicht, glasige graue Augen und eine Brille die wie man sah ihr viel zu groß war , schaute mich an als ob sie ein Gespenst erblickt hatte. „ Geehrte Frau , können sie mir bitte genau schildern was sie gesehen haben ?“ Ja ich hörte ein Bellen , dann geschah alles sehr schnell, Frau Kalle , so hieß die junge verstorbene, sie wohnte ihm ersten Stock , sie zeigte zu dem Apartment mit dem Balkon. Sie versuchte ihren Hund zu beruhigen , er war immer etwas hysterisch, naja dann ging irgendwie alles schnell, ich hörte eine Art stolpern. Und der Hund sprang wohl hin und her. Ich hörte Schreie und irgendwas viel in der Wohnung um , es knallte laut und ich wusste nicht was ich machen sollte. Hatte Angst das da noch jemand wäre. Der Hund sprang aus der offenen Balkontüre und Frau Kalle so hieß sie, einen kurzen Moment blickte Frau Kirsch auf den Boden. „ Was passierte dann?“ Sie schaute wieder zu mir hoch und ich hörte plötzlich eine tiefe Männerstimme die sehr wütend war und schnell sprach. Ich verstand nicht was ich sah nur wie Frau Kalle aus dem Fenster stürzte. Und sich nicht mehr rührte. Und dann hörte ich die Schüsse, erst einer dann zwei , ein leises winseln war zu hören und dann stille. Ich weiß nicht wohin der Täter verschwunden war aber seine Stimme werde ich nicht vergessen. Der Kommissar gab zu Befehl die Wohnung der jungen Frau zu durchsuchen. An der Frau selbst fand man keine Schusswunde oder ähnliches . Sie war durch den Sturz auf den Kopf verunglückt. Lediglich ein paar Hundehaare, ihr armer Hund wollte sie wohl beschützen und musste ebenso sein Leben dafür geben. Ich bat die noch immer in Angst und Trauer erschütterte Zeugin abzuführen und vorerst seelisch versorgen zu lassen. Kommissar Rouge, also sie meinen die junge Frau ist durch den Sturz durch das Fester gestorben? „Danach sieht es aus „ sagte ich traurig. Wir werden den Leichnam zur Obduktion freigeben und spätestens übermorgen werden wir etwas mehr erfahren. Die Wohnung von Frau Kalle war gepflegt, Rosen standen in einer Vase auf dem Tisch, eine Karte befand sich dort, ich nahm sie und las „ meine liebste Emilia bitte komm zu mir zurück, es tut mir leid was passiert ist und ich liebe dich immer noch , in liebe dein Jonas. „ Ich gab zu Befehl jenen Jonas in näherer Umgebung von hier ausfindig zu machen. Die Mordwaffe wurde untersucht, und wir fanden zum Glück einen Fingerabdruck. Der Täter der wirklich Jonas Wolff hieß, war schnell gefasst. Er gestand das verbrechen, den Hund ermordet zu haben, Emilia jedoch sei blöd gestürzt als sie versuchte ihren Hund zu retten. Wir erfuhren das Jonas Emilias große Liebe war , er sie aber betrog mit einer anderen und sie ihm nie wirklich dafür verzieh. Er wollte alles wieder gut machen in jener Nacht und dann griff der Hund plötzlich zu. Er erschrak und zog nach der Waffe. Die Waffe hatte er übrigens gestohlen von einem Juwelierdieb namens Rob. Auch dieser wurde dann gefangen genommen. So hatten wir zwei Verbrecher auf einen Schlag in einer Nacht. Was für eine Nacht dachte ich mir , ich war froh wenn ich wieder Daheim in meinem Bett lag mich in mein Kopfkissen einschlummern konnte und von Katzen und Kirschbäumen träumen durfte. So war es dann auch.

 

Zimmer 104 von Wolfgang W.

An einem regnerischen Tag im Frühling ging das Zimmermädchen Tara wie immer zur Arbeit im Hotel. Doch dieser Tag war nicht wie die anderen Tage. Bei der Reinigung des Zimmer 104 fand sie beim aufschütteln des Bettes ein mit Blut getränkten Kopfkissen. Vor entsetzen verließ sie das Zimmer und verständigte die Polizei. Die Polizei schaute sich das Zimmer an und fand eine Leiche im Badezimmer. Als der Kommissar mit der Spurensicherung eintraf wurde auch die Mordwaffe gefunden. Ein Messer welches dem Opfer gehörte. Neben dem Bett fanden sich auch Hundehaare, aber das Opfer hatte laut Hotelleitung keinen Hund dabei. Der Kommissar fing an nach Zeugen zu suchen und befragte alle angestellten sowie Hotelgäste. Eine Frau aus einem der Zimmer des Stockwerks hatte das Opfer am Abend zuvor mit einem Mann mit Hund auf ihr Zimmer gehen sehen. Die Zeugin beschrieb den Mann sowie den Hund. Der Kommissar nahm an das dieser Mann der Täter ist und ließ nach ihm fanden.

 

Herzlichen Glückwunsch an unsere Gewinner.

Eure Gewinne werden im Laufe der nächsten Woche verschickt.

Scherbenkind von Britt Reissmann

Scherbenkind von Britt Reissmann

 

 

 

Scherbenkind von Britt Reißmann
Diana-Taschenbücher Nr.35874
Verlag: Diana
Seitenzahl: 448
ISBN-13: 9783453358744
ISBN-10: 3453358740

Back to Hogwarts


Hallo ihr Lieben🙂

Ihr habt es sicher schon gemerkt, heute ist der erste September, also werden wir heute wieder alle (wie jedes Jahr) nach Hogwarts zurückkehren😉 . Wie jedes Jahr habe ich mich wieder sehr auf heute gefreut, denn an einem Tag wie heute sieht man immer, wer genauso verrückt ist, wie man selbst😀 .

Da ich ja leider immer noch keinen Brief bekommen habe (😦 ), werde ich mich heute in meinen Büchern mit Harry, Ron, Hermine und all den Anderen an Gleis 9 3/4 treffen, denn auch dies ist mir immer wieder eine große Freude🙂 .

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Seit dem letzten Jahr hat sich auch mein „Harry Potter Regal“ auch etwas verändert🙂

 

Bisher war das Jahr für uns Fans ja doch ganz gut, das Theaterstück wurde in London uraufgeführt, das Script ist bereits auf englisch erschienen, auf deutsch kommt es jetzt noch. Es wird weitere Kurzgeschichten aus unserer allerliebsten Welt geben und dann kommt ja am Ende des Jahres auch noch „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ in die Kinos🙂 . Darauf bin ich wirklich schon sehr gespannt, vor allem, weil hier ja doch einiges etwas anders sein soll und dann gibt es auch noch eine neue Schule und neue Häuser… Hachja, ihr merkt schon, ich komme ins schwärmen🙂 .

Fakt ist, es ist wieder ein Jahr rum, ein Jahr voller Arbeit, Bloggen, Büchern und immer wieder Harry Potter mittendrin🙂 . Ich kann mir gar nicht vorstellen wie es wäre, wenn Harry mich nicht immer begleiten würde. Ehrlich gesagt, ich will es mir gar nicht vorstellen. Vermutlich wird sich daran eh nie etwas ändern und ich freue mich immer wieder wie ein Schneekönig, wenn die Kinder auf der Arbeit von Harry reden und ich sehe, das auch die nächste Generation nicht völlig ohne ihn aufwachsen müssen.

Ich habe aber auch noch eine Möglichkeit für euch, mit mir und meinen Blogger-Kollegen nach Hogwarts zurückzukehren, denn ab dem 13. September machen wir eine Blogtour zu Harry Potter, bei der wir alle unser Herzblut hineingesteckt haben und die uns alle unglaublich glücklich macht😉 . Wenn ihr auch hier wieder dabei seid, würde mich das unwahrscheinlich freuen.

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Es ist also immer noch alles beim alten, immer noch kein Brief und dennoch immer noch der dringende Wunsch danach. Ich hoffe, auch ihr kommt heute wieder alle gut in Hogwarts an, wobei, haben wir es denn je wirklich verlassen?

Eure Tamy

Blogtour „Am Ende aller Zeiten“ Tag 3


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Ich begrüße euch heute zum dritten Tag unserer Blogtour zu dem unglaublich spannendenden Buch „Am Ende aller Zeiten“ von Adrian J. Walker. Die bisherigen Beiträge haben euch hoffentlich gefallen, heute werde ich euch ein bisschen zum Thema Laufen, im Sinne von „Laufen gehen“ oder „joggen“ erzählen.

Laufen macht natürlich unheimlich viel mit unserem Körper. Adrenalin wird ausgeschüttet und auch viele weitere Stoffe, Dopamin zum Beispiel. Unser Körper strengt sich an, man „fühlt“ seinen Körper. Viele Menschen gehen laufen, um den Kopf frei zu bekommen, ganz nebenbei hält es natürlich auch unseren Körper und auch unseren Geist fit.

Möchte man abnehmen, geht man laufen (wobei man unter Umständen erst mit Walken anfangen sollte), möchte man einen fitten Körper oder seine Ausdauer trainieren, geht man laufen. Doch das Laufen ist auch so sehr gut für uns, kommen wir zum Beispiel in eine Situation, bei der wir flüchten müssen. Auch unsere Reaktionsfähigkeit wird durch das regelmäßige Laufen unterstützt. Doch auf den biologischen Ablauf im Körper beim Laufen möchte ich an dieser Stelle gar nicht so sehr eingehen, denn das hat im Buch nur eine geringe Bedeutung, es geht viel mehr darum, was das Laufen psychisch mit uns macht.

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Zunächst sollte man wissen, dass hier viele Menschen zusammen laufen, schnelle, fitte und auch langsame unfitte Menschen. Dennoch gibt es ein Gemeinschaftsgefühl, was bei den meisten Sportarten aufkommt und obwohl Laufen eher etwas ist, dass man allein macht, macht man es trotzdem irgendwo gemeinsam. Man motiviert sich gegenseitig, unter Umständen gibt es auch leichtes Konkurrenzdenken, weil man vielleicht genauso schnell sein oder genauso weit kommen möchte wie die anderen. Auch muss man Rücksicht auf die Anderen nehmen, es ist also durchaus eine soziale Aktivität.

Doch was passiert im Kopf beim Laufen?

Das Laufen läuft ab einem gewissen Punkt automatisch ab und gibt dem Läufer die Möglichkeit, ganz bei sich zu sein und nachzudenken. Oftmals denkt man über Dinge nach, für die man sonst den ganzen Tag keine Zeit hat oder wie im Buch über die Dinge, die der Lebensinhalt sind. Man kann sich völlig auf sich selbst konzentrieren, da Sprechen beim Laufen nicht unbedingt die allerbeste Idee ist, wenn man nicht außer Puste kommen möchte oder nicht absolut fit ist. Es findet also ein Zwiegespräch mit sich selbst statt, niemand stört einen oder gibt Widerworte, man einfach mal Zeit für sich, für seine Probleme, seine Belange. So ist es auch bei unserem Protagonisten, er denkt über sein Leben nach, über seine Fehler, aber auch über alles, was er richtig gemacht hat und was ihm wichtig ist. Aber wenn ihr genauer wissen wollt, was das alles ist, dann müsst ihr schon das Buch lesen🙂 .

Natürlich gibt es bei dieser Blogtour auch wieder etwas zu gewinnen und zwar ein Printexemplar von „Am Ende aller Zeiten“. Was müsst ihr dafür tun? Einfach meine Frage beantworten und am besten auch die, der anderen Blogger, denn pro Tag könnt ein zusätzliches Los gewinnen🙂 . Und meine Frage ist:

Wobei könnt ihr am besten nachdenken? Laufen oder etwas anderes? 

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Ein Printexemplar

 

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Als Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal pro Tag an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 06.09.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

Bluescreen oder Schlips und Vorteil


img_20160827_171619_461.jpgBluescreen oder Schlips und Vorurteil

J. K. Hilgenberg

Books on Demand; Auflage: 2 (7. Juli 2016)

348 Seiten

Bestellen auf Amazon

Rückentext

Das Fernsehen ist eine Errungenschaft unserer Zeit, um die uns Jane Austen womöglich beneidet hätte. Doch ein Blick hinter die Mattscheibe offenbart Erstaunliches:
Die selbstbewusste junge Technikerin Elizabeth Bennet und der ebenso mürrische wie überhebliche Moderator Will Darcy haben mit ihren gut zweihundert Jahre alten Pendants nicht nur die Namen gemein. Wenn sie im Studio aufeinandertreffen, fliegen die Fetzen, und schon bald stehen die Vorurteile und die Missverständnisse denen aus dem frühen 19. Jahrhundert in nichts mehr nach.
Ein modernes Stolz & Vorurteil unter der Regie des ganz alltäglichen Wahnsinns voller Irrungen und Wirrungen!

Allgemeines zu Buch und Autor

J. K. Hilgenberg durchstreift seit 2007 die deutsche Medienlandschaft, immer mit einem Blick auf die Geschichten, die das Leben tagtäglich hinter den Kameras schreibt. „Bluescreen“ ist ihre erste Veröffentlichung. Hilgenberg lebt und arbeitet in München. (Quelle: Amazon.de)

Ich möchte mich zunächst einmal ganz herzlich bei der Autorin bedanken, dafür, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten habe, vor allem aber auch für die tolle Zusammenarbeit. Sie ist wirklich sehr nett und hat mir bei Fragen immer geholfen🙂 .

Nun zum Buch, dieses hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich hatte zwar kurz bevor ich es gelesen habe dann doch noch ein bisschen Angst, es zu lesen, aber diese war völlig unbegründet und ich kann nun sagen, dass ich mich sehr gut unterhalten gefühlt habe, und zwar durchaus auch, weil ich das Original dazu kannte.

Kritische Auseinandersetzung

Die grundsätzliche Geschichte kannte ich natürlich schon aus dem Original von Janeimg_20160827_171223_714.jpg Austen und ich hatte auch genau dies erwartet, dennoch schaffte es die Autorin, zu überraschen. Was mir besonders gut gefallen hat, war, dass die Autorin es so toll geschafft hat, diese alte und schon so oft erzählte Liebesgeschichte in unsere heutige Zeit einzufügen, aber so glaubhaft, als sei es eine eigene Geschichte. Es lohnt sich definitiv, dieses Buch zu lesen, vor allem auch, wenn man das Original schon gelesen hat, denn dadurch macht es einfach sehr viel Spaß, die Charaktere in „unserer Welt“ zu erleben.

Die Charaktere sind sehr gut umgesetzt, vor allem Elizabeth, ich denke, wenn sie tatsächlich zu dieser Zeit gelebt hätte, wäre sie vermutlich genau so gewesen. Vielleicht hätte sie sogar zu dieser Zeit besser gepasst, da Elizabeth ja auch schon im Original eine sehr moderne und fortschrittliche Frau ist. Hier denke ich, wird es auch für die Autorin einige Schwierigkeiten gegeben haben, da das Frauenbild zur damaligen Zeit ja noch ein völlig anderes ist, aber ich bin begeistert, wie sie es gelöst und umgesetzt hat. Mit Will Darcy hatte ich anfangs meine Probleme, ich fand ihn erst nicht ganz so gut umgesetzt, im Laufe des Buches wurde mir aber klar, dass er nur so hätte sein können und kann auch hier sagen, dass er mir gut gefallen hat🙂 . Auch die anderen altbekannten Charaktere erkennt man allesamt wieder und auch diese sind sehr schön in die heutige Zeit übertragen worden. Vor allem Mrs. Bennet und Charles Bingley haben mir unglaublich gut gefallen, obwohl sie beide meiner Meinung nach am meisten von Original abweichen.

Der Schreibstil ist natürlich ganz anders als bei Jane Austen, ich finde aber, dass man das Buch sehr leicht und gut lesen kann, man ist von Anfang an in der Geschichte drin und auch hier denke ich, wenn man das Original kennt, will man von sich heraus schon wissen, wie die Autorin das ganze umgesetzt hat. Mir persönlich hat es auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht und ich glaube, ich werde dieses Buch auch noch einmal lesen, einfach, weil es für mich eine der besten „Wiederbelebungen“ dieses Romans ist, die ich schon so oft gelesen habe. Es war das erste Mal, dass ich das Gefühl hatte, das jemand nicht nur auf der Erfolgswelle von Jane Austen weiterreiten wollte, sondern sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat und etwas ganz eigenes erschaffen hat.

Fazit

Ich möchte euch allen dieses Buch weiterempfehlen, vor allem denjenigen, die auch das Original kennen. Habt keine Angst, versucht es, es ist wirklich toll! Und alle, die „Stolz und Vorurteil“ noch nicht gelesen haben, aber romantische Liebeskomödien mögen, die aber nicht kitschig sind, denen kann ich dieses Buch auch uneingeschränkt empfehlen. Ich bin wirklich begeistert!

Blogtour „Adel verpflichtet“ Tag 9


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Ich begrüße euch heute zum neunten Tag der Blogtour zu „Adel verpflichtet“ von A.P.Gloss. Die vorherigen Beiträge haben euch hoffentlich alle gefallen, heute werde ich euch etwas zum Thema Steampunk erzählen, denn damit habe ich mich ein wenig auseinander gesetzt.

Zunächst mal, „Adel verpflichtet“ ist natürlich aus dem Genre Steampunk, sonst kämen wir ja nicht auf das Thema, doch was genau ist denn Steampunk? Schauen wir erst mal, was wir bei Wikipedia dazu finden.

Steampunk (von engl. steam „Dampf“ und am. punk „mies“, „wertlos“, verselbständigt „Punk“) ist ein Phänomen, das als literarische Strömung erstmals in den 1980ern auftrat[1] und sich zu einem Kunstgenre, einer kulturellen Bewegung, einem Stil und einer Subkultur entwickelt hat. Dabei werden einerseits moderne und futuristische technische Funktionen mit Mitteln und Materialien des viktorianischen Zeitalters verknüpft, wodurch ein deutlicher Retro-Look der Technik entsteht. Andererseits wird das viktorianische Zeitalter bezüglich der Mode und Kultur idealisiert wiedergegeben. Steampunk fällt damit in den Bereich des sogenannten Retro-Futurismus, also einer Sicht auf die Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte.

Ok, das gibt uns ja schon einmal einen ersten Eindruck. Und zu unserem Buch passt es natürlich wunderbar, da wir genau solche „Maschinen“ vorfinden und im viktorianischen Zeit spielt. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass auch das Cover sehr gut dazu passt.

Der Beginn des Steampunks in literarischer Sicht findet sich schon in den Büchern von Jules Verne, natürlich war die „Maschinerie“ zu dieser Zeit noch am Anfang und er schrieb die zukünftige Entwicklung natürlich aus seiner Sicht (heute wissen wir, dass dies nicht unbedingt alles so gekommen ist). Daher hat die Dampfmaschine auf den Steampunk auch so eine große Bedeutung.

Hier ein paar weitere Beispiele:

  • „How Britain Won the Space Race“ von Patrick Moore und Desmond Leslie;

  • „Custer’s Last Jump“ (dt. Custers letzter Absprung),

  • „Black as the Pit, from Pole to Pole“ (dt. Schwarz wie der Abgrund, von Pol zu Pol) von Howard Waldrop und Stephen Utley;

  • „Morlock Night“ (dt. Die Nacht der Morlocks) von K.W. Jeter;

  • „The World as We Know’t“,

  • „Night of the Cooters“ von H. Waldrop.

Grundsätzlich ist es also wichtig, dass Maschinen, aber auch Abenteuer in diesem Genre eine wichtige Rolle spielen, dass sie aber nicht unbedingt in unserer Zeit spielen müssen, sondern wahlweise auch viel früher oder auch viel später. Es können also auch Sci-Fi-Romane zu diesem Genre dazugehören. Es lohnt sich auf jeden Fall, wenn ihr euch für Steampunk interessiert, mal bei Wikipedia vorbeizuschauen, denn der Artikel ist sehr interessant und ausführlich. Das ist natürlich jetzt wirklich nur ein sehr kleiner Einblick, aber bei Wikipedia ist es eben äußerst ausführlich und es wäre ja auch blöd, einfach zu schreiben, was dort schon steht. Ich denke aber, auch wenn ihr nicht dort vorbeischaut, könnt ihr nach meinem Beitrag nun ein wenig mehr mit diesem Genre anfangen und wisst, was er bedeutet.

Gewinnspiel

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Zu gewinnen gibt es ein Taschenbuch von „Adel verpflichtet – Der Agent der Krone„. Dafür müsst Ihr nur folgende Frage beantworten:

Habt ihr schon Bücher aus dem Genre „Steampunk“ gelesen und konntet die wichtigsten Merkmale dort wiederfinden?

Teilnahmebedingungen für Gewinnspiele:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Der Teilnehmer erklärt man sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Das Gewinnspiel wird von buchreisender.de organisiert.
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 24.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

 

 

14.08. – Queen Victoria eröffnet die Tour

http://bookwormdreamers.blogspot.de/

15.08. – Prinz Albert Victor Christian Edward

http://buechertraum.com/

16.08. – Die Kunst der Spionage

http://die-fantastische-buecherwelt.de/

17.08. – Top Secret

http://buchreisender.de/

18.08. – Könige und ihre Spione

http://vielleserin.de/

19.08. – Jack the Ripper

https://svenjaslesemappe.wordpress.com/

20.08. – Technische Entwicklungen der A. P. Glonn

http://die-fantastische-buecherwelt.de/

21.08. – Morsen und Funken

http://buechertraum.com/

22.08. – Steampunk

Hier bei mir🙂

Blogtour „Scherbenkind“ Tag 2


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Hallo und herzlich Willkommen zum zweiten Tag der Blogtour zu „Scherbenkind“ von Britt Reißmann. Ich hoffe, ihr ward gestern alle beim „Scherbenkind Spezial“ dabei und freut euch nun auf die weiteren Beiträge. Auf meinem Blog wird es heute um „Backward Masking“ gehen, ich weiß nicht, ob ihr darüber schon einmal etwas gehört habt, wenn nicht seid ihr hier heute genau richtig, wenn doch, dann auch😀 .

Zunächst einmal kurz zur Erläuterung, wie genau ich denn überhaupt auf dieses Thema gekommen bin. In „Scherbenkind“ nimmt eine Band eine sehr wichtige Rolle ein und genau diese Band wird des „Backward Masking“ bezichtigt. Und da mir beim Lesen dieses Wort untergekommen ist, ich aber nicht wirklich etwas damit anfangen konnte (natürlich wird es auch im Buch erläutert, aber wenn ihr das Buch lest, werdet ihr sehen, warum ich mich etwas genauer damit beschäftigen wollte), dachte ich, dass es auch noch anderen Lesern so gehen wird.

Das deutsche Wort für „Backward Masking“ ist (wohl etwas freier übersetzt😀 ) Rückwärtsbotschaft.

Rückwärtsbotschaften (englisch Backmasking, Backward Messaging oder Backward Masking) sind beabsichtigte oder vermeintliche Sprachbotschaften auf Tonträgern (Vinyl-Schallplatten, Tonbändern, Audio-CDs und Audio-Dateien), die in rückwärtiger Richtung gespeichert sind und beim Abspielen in der üblichen Richtung keinen oder einen anderen Sinn ergeben. Rückwärtsbotschaften lassen sich entziffern, indem der Tonträger entgegen der vorgesehenen Richtung abgespielt wird.

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%BCckw%C3%A4rtsbotschaft)

Das sagt Wikipedia zu unserem Thema und ich glaube, da kann sich jeder schon einmal etwas drunter vorstellen. Doch ich weiß ja nicht wie ihr das seht, aber ich brauchte unbedingt noch ein paar Beispiele, wo so etwas gemacht wurde, da ich auf der einen Seite fasziniert davon war, auf der anderen Seite abgeschreckt, da es scheinbar oft für okkultistische und suizidale Zwecke verwendet wird.

Ein großes Beispiel für „Backward Masking“ ist die B-Seite der SIngle „Paperback Writer“ von den Beatles. Dies begann wohl schon 1966, als die Single veröffentlicht wurde, da viele Hörer glaubten, versteckte Botschaften zu hören, wenn sie die Platte rückwärts abspielten. Doch richtig stark wurde der verdacht erst, als ein britischer Radiomoderator angab, „Turn me on, dead man“ zu hören und damit sei laut ihm bewiesen, dass Paul McCartney tot sei und jemand anderes für ihn weiter machen würde. Dies war bei der Single „Revolution No. 9. Ich würde mal behaupten, dass das wohl nicht so ist, aber es gibt eine Verschwörungstheorie. Wer gern mehr darüber lesen möchte, ich verlinke den Artikel hier.

Doch „Backward Masking“ wird nicht nur verwendet, um Botschaften bzw. vermeintliche Botschaften in Liedtexten unterzubringen, es kann auch als stilistisches Mittel verwendet werden. Oder auch, um Vorwürfe zu veräppeln, da in den 80ern der Rockmusik das Praktizieren von „Backward Masking“ vorgeworfen wurde und diese darauf mit ironischen und sarkastischen Nachrichten reagierte.

(Ob man wohl auch den Fundort einer Leiche verstecken könnte?)

Es gibt noch weitere Beispiele und ich finde es so spannend, dass ich euch noch mal etwas aus Wikipedia hier zeige, ich denke, dass es auch für euch interessant sein könnte. Dies sind Beispiele, bei denen wirklich versteckte Botschaften bewusst eingesetzt wurden.

  • Electric Light Orchestra (ELO), Fire on High: „… the music is reversible … but time (is not) … turn back … turn back … turn back.“

  • Electric Light Orchestra (ELO), Secret Messages: „Welcome to the show“

  • Petra, Judas’ Kiss: „What are you looking for the devil for, when you ought to be looking for the Lord?“

  • Pink Floyd, Empty Spaces: „Congratulations. You have just discovered the secret message. Please send to […]“

  • Linkin Park, Announcement Service Public: „You should brush your teeth and you should wash your hands.“

  • Böhse Onkelz, Enie Tfahcstob Rüf Ediona-rap („Eine Botschaft für Paranoide“): „Herzlichen Glückwunsch. Es muss eine Menge Arbeit gewesen sein, dieses Lied rückwärts abzuspielen. Entweder du bist eines der paranoiden Arschlöcher, für die wir dieses Lied gemacht haben, oder du bist einfach nur neugierig. Ersteren sei gesagt: Wer rückwärts gesprochene satanistische oder faschistische Botschaften auf unseren Platten sucht, muss ausgesprochen dämlich sein und außerdem unter extremem Verfolgungswahn leiden. Armes Schwein, du tust uns echt leid. Sperr dich ein und schmeiß den Schlüssel weg.“

  • Karat, Gefährten des Sturmwindes: „Geh nicht allein, sondern reih dich ein“[5]

  • Die Ärzte, Westerland (to the Max): „Auf Westerland hängt den Frauen die Brust voller Titten“

  • Die Ärzte, Ein Lied für Dich: „Außer Campino“

  • Propaganda, Dr. Mabuse: „Warum schmerzt es, warum schmerzt es, wenn mein Herz den Schlag verpasst?“ (wörtliche Übersetzung von „Why does it hurt when my heart misses the beat?“ aus demselben Lied)

  • Grave Digger, Fanatic Assassins: Einige Vulgärausdrücke auf deutsch

  • Nina Hagen, Fall in Love mit mir (Unbehagen, erste Auflage): „Wir haben schon diverse Künstler kommen und gehen sehen“

  • Opeth, Hessian Peel: „Out of the court yard, come back tonight; my sweet Satan, I see you.“

  • Scooter, C. I. F. L.: „Copyright is for losers“

  • Darkthrone, As Flittermice as Satans Spys: „In the name of God, let the churches burn!“

  • Slayer, Hell Awaits: „Join us, Join us, Join us…“

  • Prince, Darling Nikki: „Hello, how are you? I’m fine. ‚cause I know that the Lord is coming soon, coming, coming soon.“

  • Chris de Burgh, The Vision (vom Album Into the Light): „A Man – A Vision“

  • Alligatoah, Trauerfeier (vom Album Triebwerke): „emotionale Manipulation, wahrscheinlich bin ich ein Illuminati“

  • Eric Stuart, englische Synchronfassung der 128. Epsiode des Pokémon-Animes: „Leo Burnett and 4Kids are the devil, Leo Burnett!“

Es gibt auch noch weitere Beispiele, in denen die Nachrichten nicht vorsätzlich eingefügt worden, aber ich denke, das sind erst einmal genug Beispiele.

Ich finde dieses Thema auf jeden Fall super spannend und ich würde gern mal schauen, ob ich eine Möglichkeit finde, Lieder rückwärts abzuspielen, um das selber zu hören😀 . Ich hoffe, euch hat dieser Beitrag gefallen und auch ihr seid jetzt ein wenig von diese Thema angesprochen worden🙂 .

Gewinnspiel:

Finde jeden Tag das markierte Wort, verfasse eine Kurzgeschichte mit den gefundenen Wörtern und überzeuge die Autorin von „Scherbenkind“.
Die Gewinner-Geschichten veröffentlichen wir hinterher auf allen teilnehmenden Blogs!!!
Schick sie bis zum 28.08.2016 24 Uhr an info@buchreisender.de mit dem Betreff Scherbenkind

Gewinn

Scherbenkind von Britt Reissmann

1. Platz 1 signiertes Exemplar „Scherbenkind“

2. – 5. Platz je 1 Exemplar „Scherbenkind“

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Organisator des Gewinnspieles buchreisender.de
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 28.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

 

Blogtourfahrplan

19.08 Scherbenkind Spezial – Alle Blogs –

20.08 Backward masking Tamara

21.08 Staatsanwalt Triberg vs. Sprichworte Marie

22.08 multiple Persönlichkeiten Lisa

23.08 Mysteriöse Morde in Deutschland Svenja

24.08 Blick hinter die Kulissen Tamara

25.08 Im Fokus Britt Reißmann Sonja

 

Blogtour „Scherbenkind“ Tag 1


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Am 08.08.2016 erschien „Scherbenkind“, der zweite Kriminalroman bei Diana Verlag und somit ihr insgesammt echster Kriminalroman von Britt Reißmann. Wir vom buchreisender.de – Team dürfen Euch bei dieser Blogtour spezielle Einblicke in das Buch gewähren.

 

Scherbenkind von Britt Reissmann

 

 

 

€ 9,99 [D]
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch, BroschurISBN: 978-3-453-35874-4

Britt Reißmann über „Scherbenkind“

***

Wenn mich jemand fragen würde, was mir den Anstoß gab, ein Buch wie „Scherbenkind“ zu schreiben, muss ich ziemlich weit ausholen, denn im Grunde verfolgt mich der Gedanke schon seit ungefähr zehn Jahren. Damals las ich einen Kriminalroman*, in dem die Protagonistin an einer dissoziativen Identitätsstörung litt – sie war, was man in der Umgangssprache eine Multiple Persönlichkeit nennt.

Ich hatte bis dato nicht viel Ahnung von diesem Thema, aber ich war gleichsam erschüttert, fasziniert und interessiert. Fasziniert vor allem von der genialen Idee der menschlichen Psyche, sich andere Seelen zu Hilfe zu holen, wenn sie mit einer Belastung allein nicht fertig wird. Dann wollte ich mehr wissen: Wie kommen die verschiedenen Individuen damit klar, dass sie sich nicht nur einen Körper teilen müssen, sondern auch die Zeit, die sie „draußen“ in unserer „Realität“ verbringen, dass sie verschiedene Interessen und Vorlieben haben, unterschiedliche Ziele verfolgen, selten kontrollieren können, was die jeweils anderen tun. Was, wenn sie in eine Straftat verwickelt werden? Sich schlimmstenfalls selbst oder den anderen nicht trauen? Und wohin gehen die, die gerade nicht draußen sind? Wie sieht ihre Innenwelt aus? Irgendwie wusste ich schon damals, dass ich mehr darüber wissen will und irgendwann genau darüber gern schreiben würde.
Nur sollten zuvor fünf andere Krimis das Licht der Welt erblicken, bevor ich mich an dieses komplexe und fraglos auch schwierige Thema heranwagte.

Verena Sander, die Ermittlerin in diesem Fall, ist jedenfalls zunächst heillos überfordert. Als sie beginnt zu begreifen, womit sie es hier zu tun hat, muss sie ihre gesamte Weltanschauung überdenken. Zum Glück steht ihr ihre Freundin Hannah, eine Psychologin, dabei hilfreich zur Seite. Doch auch Hannah hat eine Last zu tragen, die sie fast erdrückt.

Dieser Roman ist keine leichte Kost. Ich erwarte von meinen Lesern, über die Grenzen des Gewohnten hinauszudenken, etwas zu akzeptieren, was selbst unter Fachleuten noch immer sehr kontrovers diskutiert wird. Wer sich darauf einlässt, wird, wenn ich alles richtig gemacht habe, am Ende des Buches so betroffen sein, wie ich es bei meinen Recherchen zu diesem Thema war.
Und wenn ihr nun neugierig geworden seid und auch Verena und das Team vom Stuttgarter Morddezernat kennenlernen möchtet, dann wünsche ich euch spannende Lesestunden mit meinem „Scherbenkind“.

*Das Buch, von dem oben die Rede war, hab ich übrigens in der Geschichte versteckt. Es liegt bei der Besichtigung von Sinas Zimmer unter deren Kopfkissen.

***

 

Gewinnspiel:

Finde jeden Tag das markierte Wort, verfasse eine Kurzgeschichte mit den gefundenen Wörtern und überzeuge die Autorin von „Scherbenkind“.
Die Gewinner-Geschichten veröffentlichen wir hinterher auf allen teilnehmenden Blogs!!!
Schick sie bis zum 28.08.2016 24 Uhr an info@buchreisender.de mit dem Betreff Scherbenkind

Gewinn

Scherbenkind von Britt Reissmann

1. Platz 1 signiertes Exemplar „Scherbenkind“

2. – 5. Platz je 1 Exemplar „Scherbenkind“

Teilnahmebedingungen für das Gewinnspiel:
*Die Teilnahme an dem Gewinnspiel ist ab 18 Jahren möglich. Andernfalls ist eine Teilnahme nur mit Erlaubnis des Erziehungs-/Sorgeberichtigten möglich.
*Der Versand der Gewinne erfolgt nur innerhalb Deutschland, Österreich und Schweiz.
*Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
*Für den Postversand wird keinerlei Haftung übernommen.
*Eine Barauszahlung der Gewinne ist leider nicht möglich.
*Der Teilnehmer erklärt sich einverstanden, dass die Adresse an die Autorin/ an den Autor oder an den Verlag im Gewinnfall übersendet werden darf.
*Der Gewinner ist damit einverstanden öffentlich genannt zu werden.
*Jede teilnahmeberechtigte Person darf einmal an dem Gewinnspiel teilnehmen.
*Mehrfachbewerbungen durch verschiedene Vornamen, Nachnamen, Emailadressen oder einem Pseudonym sind unzulässig und werden bei der Auslosung ausgeschlossen.
*Organisator des Gewinnspieles buchreisender.de
*Das Gewinnspiel wird von Facebook nicht unterstützt und steht in keiner Verbindung zu Facebook.
*Das Gewinnspiel endet am 28.08.2016 um 23:59 Uhr.
*Der Gewinner wird per Mail kontaktiert!
*Der Beitrag der Gewinnernennung wird jeweils in der ersten Woche des Folgemonats veröffentlicht

 

Blogtourfahrplan

19.08 Scherbenkind Spezial – Alle Blogs –

20.08 Backward masking Tamara

21.08 Staatsanwalt Triberg vs. Sprichworte Marie

22.08 multiple Persönlichkeiten Lisa

23.08 Mysteriöse Morde in Deutschland Svenja

24.08 Blick hinter die Kulissen Tamara

25.08 Im Fokus Britt Reißmann Sonja

Die Herren der grünen Insel


img_20160813_161410.jpgDie Herren der grünen Insel

Kiera Brennan

Blanvalet Verlag (15. Februar 2016)

960 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Vier Familien, sechs Jahre Krieg und eine einzige Krone

Irland 1166: Die Grüne Insel ist in viele kleine Reiche zersplittert, die sich unerbittlich bekriegen. Könige fechten langjährige Fehden aus, und selbst die friedliebendsten Untertanen werden in den blutigen Machtkampf hineingezogen. Zugleich droht ein gemeinsamer Feind in Irland einzufallen: Henry Plantagenet will die Insel an sich reißen. Werden sich die Herren der Grünen Insel vereinen und sich gegen den König von England stellen? Und welche Rolle spielen der grausame Krieger Ascall und die von ihm entführte Caitlín in diesem Kampf um Macht und Blut?

Allgemeines zu Buch und Autor

Kiera Brennan ist das Pseudonym einer erfolgreichen Bestsellerautorin, deren Romane bei zahlreichen deutschen Verlagen erschienen sind. Ihr Historienepos Die Herren der Grünen Insel spielt im Irland des Hochmittelalters – eine Epoche, die Brennan seit jeher fesselt. Während langer Irlandaufenthalte hat sie an Originalschauplätzen recherchiert und sich von der wildromantischen Landschaft der Insel inspirieren lassen. (Quelle: Amazon.de)

Ich muss ehrlich zugeben, ich schiebe diese Rezension jetzt schon Ewigkeiten vor mir her, denn leider hat mir dieses Buch überhaupt nicht gefallen und ich habe mich nur durchgequält. Bis ca. zur Hälfte habe ich irgendwie durchgehalten und danach habe ich wirklich mehr oder weniger nur noch überflogen, denn mich konnte dieses Buch überhaupt nicht packen. Das tut mir schrecklich leid, denn ich bin sicher, in diesem Buch steckt jede Menge Arbeit, aber es kann ja auch nicht jeden Geschmack treffen.

Kritische Auseinandersetzung

Ich möchte mit dem positiven anfangen: Dieses Buch ist sehr gut recherchiert, geschichtlich finde ich es toll wiedergegeben und auch die Landschaft wird sehr schön beschrieben, so dass man sich alles sehr gut vorstellen kann. Man hat schon ein wenig das Gefühl, auf der grünen Insel zu stehen und die Hügel und das saftige Gras sehen zu können und das war auch einer der Gründe, warum ich dem Buch so lange eine Chance gegeben habe.

Die Geschichte selbst hat mir dann aber leider schon überhaupt nicht gefallen, wenn ich ehrlich bin, hatte ich oft das Gefühl, gar nicht zu verstehen, worum es überhaupt geht und was eigentlich der Sinn und Zweck des ganzen ist. Es gab immer wieder Sprünge und dann ging es um eine Sache und dann plötzlich schon wieder um etwas anderes, obwohl ich selbst die erste Sache noch gar nicht abgeschlossen hatte. Ich bin ständig durcheinander gekommen und musste jedes Mal überlegen, wo ich denn jetzt genau war, wenn ich das Buch wieder aufgenommen habe.

Die Charaktere sind auch so eine Sache, ich konnte mich auf sie einfach nicht einlassen. Ich musste andauernd nachschauen, wer denn jetzt wieder wer war und wer zu wem gehörte. Bei „Game of Thrones“ ist das zwar auch anfangs schwierig, doch irgendwann wurde es besser, bei „Die Herren der grünen Insel“ konnte ich da aber überhaupt keine Verbesserung sehen. Und ich finde, mit fast 500 Seiten habe ich dem Buch schon genug Chance gegeben, mich vielleicht doch noch zu überzeugen, doch irgendwann kam einfach der Punkt, wo ich wusste, dass ich nur meine Zeit verschwende.

Der Schreibstil im allgemeinen hat mir leider auch nicht zugesagt, ich fand es doch sehr langatmig und anstrengend, es hat mich überhaupt nicht motiviert, weiter zu lesen. Ich lese natürlich jetzt auch nicht so oft Fantasy oder historische Romane, vielleicht lag es ja daran, oder es ist eben einfach kein Buch für mich. Ich will da gar nicht der Autorin die Schuld geben, ich denke, es gibt auch jede Menge Leser, die absolut begeistert sein werden, doch ich gehöre leider nicht dazu.

Fazit

Ich kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen, es würde sich also vielleicht anbieten, noch einmal ein paar andere Rezensionen zu lesen und ansonsten einfach sein Glück zu versuchen. Wer gern so etwas liest und auch nicht mit zu vielen Personen überfordert ist, für den könnte dieses Buch natürlich etwas sein und besonders der Schreibstil ist ja doch immer subjektiv.