Bemerkenswert

Hallo Welt!


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Mein Name ist Tamy und ich habe mich entschlossen, einen Blog über Bücher zu starten. Ich lese für mein Leben gern und rede auch gerne über meine Bücher, sehr zum Leidwesen meiner Familie😀. Nun ermöglicht mir dieser Blog, meine Gedanken über die Bücher zu teilen und vielleicht interessiert es auch den Ein oder Anderen. Ich freue mich auf viel Spaß und auch gern auf gute Unterhaltungen Mit anderen begeisterten Lesern.🙂

Blogtour „Catron“ Tag 2


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Heute begrüße ich euch zum zweiten Tag unserer Blogtour zu „Catron“ von Anja Berger. Wir haben uns wieder ein paar schöne Themen überlegt, mit denen wir uns intensiv beschäftigt haben und an dieser Stelle möchte ich mich noch einmal ganz herzlich bei Anja bedanken, denn sie hat uns wirklich sehr geholfen und hatte immer ein offenes Ohr für uns.

Ich habe mich für heute mit Kira beschäftigt und mit der Magie in „Catron“, die Anja noch einmal schön für euch erklärt hat, damit ihr beim Lesen auch wirklich versteht, wie das ganze funktioniert. Denn das ist eine Besonderheit in diesem Buch (zumindest meiner Meinung nach), die Magie ist doch etwas anders, als sie sonst in Bücher ist, was mir persönlich wirklich gut gefällt.

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Das ist Kira. Kira liebt Musik und hat eine ganz besondere Beziehung zu ihr. Musik ist für Kira Magie, die sie darin erkennen kann. Die Musik ist auch der Grund dafür, beziehungsweise eine ganz besondere Melodie, dass Kira die eine andere Welt kennen lernt. Kira selbst ist sehr mutig und eine sehr starke junge Frau, doch gleichzeitig ist sie in der neuen Welt unsicher und teilweise sogar naiv, was ich aber für völlig normal halte (würde wohl jedem in dieser Situation so gehen).

Nun zur Magie. Und was Anja Berger dazu sagt🙂 . Wie funktioniert sie?

Ja, wie funktioniert Magie… Kira stellt sich das ja zu Anfang recht spektakulär vor. Ein wenig so, wie die Tricks von Copperfield oder anderen Illusionisten. Auch meint sie, dass alles eigentlich erklärbar sein müsste. Logisch natürlich – anhand der passenden Naturgesetze selbstverständlich.
In der „anderen Welt“ angekommen, wird sie allerdings eines Besseren belehrt. Magie ist dort sehr real, wie sie recht schnell feststellt.
Sie funktioniert in der Regel über Konzentration und Willen. Man muss als Magier zunächst lernen, seine Konzentration zu richten – im besten Fall auf das, was man erreichen will. Deshalb beginnt Skjaldan seinen Unterricht auch mit der Übung mit dem Kieselstein. Dadurch soll Kira lernen, ihre Konzentration auf ein Objekt zu richten – in dem Fall den Stein – was etwas leichter ist als eine Abstrakte Aufgabe wie z.B. die Gedanken einer anderen Person zu lesen. Sie muss also ihre Konzentration richten und dann etwas wollen. Verbindet man nun Willen mit Konzentration und besitzt ein magisches Talent, geschieht, was man will.
Hört sich einfach an?
Ist es auch, WENN man seine Konzentration präzise richtet und GENAU weiß, was man will. Man kann also nicht unbeabsichtigt Magie wirken, weshalb Skjaldan am Anfang auch irritiert darüber ist, dass Kira genau das tut – er glaubt es ihr ja auch nicht.
Wieso kann nun Kira Magie wirken ohne sich so extrem zu konzentrieren?
Sie hat ein intuitives Talent, es reicht also, wenn der Wille stimmt und die Konzentration nicht so genau gerichtet ist. Nachteil: Präzise Planung spart Kraft. Magie ist anstrengend und man hat nicht unbegrenzt Kraft zur Verfügung. Wenn ich exakt weiß, was und wie ich etwas tun möchte, benötigt der Vorgang weniger Kraft als wenn ich das nur irgendwie weiß – aber unbedingt will.
Kraft kann Ungenauigkeiten ausgleichen. Je größer die Ungenauigkeiten umso mehr Kraft wird benötigt.
Genau das ist der Grund, weshalb intuitive Magier meist nicht überleben, nachdem ihr Magietalent erwacht. Das tut es in der Regel zwischen 13 Jahren (früh) und 20 Jahren (spät). Sie wollen etwas unbedingt – wissen aber nicht wie sie es erreichen können und aktivieren unbeabsichtigt ihr Magietalent. Der Kraftaufwand ist zu groß, sie haben noch nicht gelernt, das Ganze zu kontrollieren und das wars dann.
Wieso passiert das Kira nicht? Weil sie das „Glück“ hat in dem Teil der Welt aufzuwachsen, in dem es Magie „nicht gibt“ Ihr Unterbewusstsein signalisiert ihr – das geht nicht – wenn sie sich wirklich etwas wünscht – und demnach geht es auch nicht.
Soviel zu den Grundlagen.

Und jetzt: Welche Kraft nutzt man?

In der Regel die Eigene geistige Energie – Kraft der Gedanken – Konzentrationsfähigkeit etc. Deshalb gibt ein „Zu viel“ an Magie auch Kopfweh. Man kann über diese Kraft hinausgehen, wenn auch nicht sehr weit, indem man zusätzlich körperliche Kraft einsetzt. Das führt bei einem „Zu viel“ zum Tod. Moanir nimmt das in Kauf als er Kira in die Welt ruft.
Er tut aber noch etwas anderes – er nutzt fremde Kraft. In seinem Fall die vom Stein des Lichts zu Verfügung gestellte Kraft. Das geht und wird auch gerne praktiziert um die eigene Kraft nicht aufzubrauchen. Das Leiten fremder Energie – woher auch immer – kostet aber immer auch eigene Kraft. Man muss also beides gut im Blick haben um sich nicht zu erschöpfen, während die externe Kraftquelle unter Umständen noch Kapazitäten aufweist. Also nutzt Moanir zwar fremde Kraft um über die Weltengrenze hinaus nach einem geeigneten Kandidaten zu suchen, verbraucht dabei aber seine Eigene Kraft in zu großem Maß und stirbt.

Hier liegt übrigens der Hauptunterschied der beiden Schulen begründet: Quo nutzt die Kraft des Lichtes als externe Quelle – Catron die der Dunkelheit.

Kann man auch ganz andere Kraft nutzen?

Ja – kann man. Zum beispiel die Kraft eines anderen Magiers (In Band 2 gibt es da Situationen – in Band 1 geschieht das aber auch als Kira in Shadars Bewusstsein geht und seine Kraft nutzt um aus Catron zu fliehen) oder Energie, die in der Natur vorhanden ist. In Band 3 versucht Kira Kraft aus einem Erdrutsch zu nehmen um ihn umzuleiten/zu stoppen und trifft genau auf das Problem, was mit einer solchen Energienahme verbunden ist. Der stärkere Part bestimmt die Richtung.
In Band 1 Steigt Kira dazu in Shadars Kraftstrom ein – nimmt also seine Kraft – und kann sie auch kontrollieren, da ihr eigenes Talent größer ist als Shadars. Sie muss ihm erlauben den Strom zu verlassen – er könnte es sonst nicht. Gut für sie ist auch, dass Shadar ihr nicht wirklich schaden will, denn eine solche Verbindung ist sehr leicht angreifbar.
Im Falle des Erdrutsches ist das Naturereignis der stärkere Partner, was Kira bemerkt nachdem sie in den Kraftstrom eingestiegen ist – zum Glück für sie besitzt der Erdrutsch keinen Willen – sie kann also in gewisser Weise Einfluss nehmen, ist aber an den Strom gebunden, bis die Erde zum Stillstand kommt.

Woher noch die Energie nehmen? Aus der Natur /den Elementen, Wer das tut, nutzt immer Licht und Dunkelheit gemeinsam und kann so Einfluss auf die Elemente nehmen. Vor 400 Jahren also zu Laon dei Savrens Zeit war das die übliche Form von Magienutzung. Es gab die Trennung zwischen Licht und Dunkel ja noch nicht.  Laon dei Savren war also tatsächlich in der Lage einen Feuerball zu werfen oder das Wasser zu lenken, die Erde als Kraftwelle zu nutzen, Luft zu verdichten …
Diese Art der Magie geriet aber nach der Trennung von Licht und Dunkel in Vergessenheit, weil sie nicht ganz ungefährlich ist und weil nach der Erschaffung der Stian-Kar die Kraft von Licht – oder Dunkel einfacher zu haben war.

Magische Gegenstände – Magie binden

Magie bleibt nicht in Unbelebtem – einer der wichtigsten Grundsätze, was das betrifft. Etwas Lebendiges muss immer dabei sein, was die Magie aufrecht erhält. Ein Tropfen Blut und ein Träger – im Einfachsten Fall. Kiras Armreif in Catron, der verhindern sollte, dass sie Magie wirkt ist ein gutes Beispiel dafür.
Kupfer und Silber sind die Metalle, die Magie aufnehmen können. Man bereitet das Metall vor, gibt einen Tropfen Blut des Trägers darauf, bindet die Magie daran und dann darf der Träger das Schmuckstück nicht ablegen.  Wenn man das länger als einen Tag tut ist die Magie futsch.
Speichersteine … Es gibt eine Steinart, die in Aidris und Kherravar im Gebiet des Kheralis-Massivas gefunden wird – Speichersteine. Diese Steine sind klar durchsichtig und reflektieren die Farben und das Licht der Umgebung hervorragend. Auch in ihnen kann man Magie speichern und mit minimalem Aufwand aufrecht erhalten. Je größer der Stein umso größer die mögliche Energiemenge. So kann man Magische Energie selbst „aufbewahren“ und bei Bedarf abrufen. Allerdings sind diese Steine SEHR selten.
Der Stein des Lichts, wie der der Dunkelheit sind solche Speichersteine (erfährt man in Band 2).

Woher kommt die Magie?

Die magische Energie ist in allem was lebt vorhanden – die astrale Ebene, die „Geisterwelt“ IST Magie – Menschen leben in der Regel in der physischen Ebene, ihr Körper besitzt aber eine astrale Komponente (wie auch eine geistige Komponente) – Magier könen nun auf diese astrale Komponente zugreifen und ihre eigene astrale Energie erschöpfen (Eigene Kraft) oder eben fremde astrale Energie (fremde Kraft) leiten. Die astrale Ebene kann auch betreten werden (ohne den eigenen Körper mitzunehmen) – das wird in Band 2 näher erklärt.

Andere magische Talente:
Bardenmagie, Schamanismus, Tanz … all das kann, bei einem vorhandenen Talent, eine Verbindung zur astralen Ebene herstellen, die man nutzen kann. Barden über die Musik und das Hören – man hört den Steinen lange genug zu um sie verändern zu können – als Kurzform. Akifs Tänzerin legt Magie in ihren Tanz, ein Schamane beschäftigt sich mit Auren, Geistern und der Kraft des Lebendigen.

Das Gewinnspiel

Beantworte jeden Tag unsere Tagesfrage und nimm am Ende der Blogtour an der Verlosung phantastischer Preise teil.

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Heutige Tagesfrage: Welche anderen „Magieformen“ kennt ihr?

Unsere Teilnahmebedingungen findest Du hier.

Blogtour-Fahrplan

07.11.2016 Die Melodie der Sterne bei Büchertraum

08.11.2016 Kira und die Magie bei mir

09.11.2016 Grauenerregende Kreaturen bei Büchertraum

10.11.2016 Konflikt der Schulen bei Lesemappe

11.11.2016 Anja Berger im Gespräch bei Sonja

Das Böse schläft nie


wp-1478377346821.jpgDas Böse schläft nie

Sandra M. Wolf

Amazon Media EU S.à r.l.

284 Seiten

Bestellen bei Amazon

Beschreibung

SIEBEN FRAUEN. SIEBEN MÖGLICHE OPFER. EIN MÖRDER, DER AUF SIE JAGD MACHT.
Johann Bauer war ein böser Mann. Alles, was seiner Mutter kurz vor seinem Tod blieb, war der Wunsch, ihr Sohn sollte einmal in seinem Leben etwas Gutes tun.. Eine Organspende erschien ihr die beste Option. Sie wusste nicht, dass sie damit das entsetzliche Tun ihres Sohnes leidvoll verlängern würde.
Ein toter und ein neu erwachter Mörder. Ein Killer, der nur ein Bedürfnis hat – seinen Hunger nach Morden zu stillen.

Allgemeines zu Buch und Autor

Wenn ihr Partner ihr beim Schreiben zusieht, wird ihm meist angst und bange. In ihrem Erstlingswerk „Das Böse schläft nie“ hat sie sich an einigen unangenehmen Zeitgenossen gerächt und es genossen, diese ungestraft auf dem Papier töten zu können.
Im wirklichen Leben würde man Sandra M. Wolf das nie zutrauen.
Als Autorin ist sie sehr versatil. Sie schreibt Jugendromane, Thriller und Gegenwartsliteratur.
Sie ist selbst eine unersättliche Leserin. Bücher waren und sind noch immer ihre größte Motivation und Quelle der Inspiration.
Zur Zeit arbeitet sie an zwei weiteren Thrillern. Eine Krimi-Reihe soll spätestens 2017 folgen.
Sandra M. Wolf lebt mit ihrer Tochter, ihrem Lebensgefährten und einem Hund in Wien und Niederösterreich. (Quelle: Amazon.de)

Grundsätzlich muss ich sagen, dass ich nicht so ganz genau weiß, was ich über dieses Buch denken soll. Es hat viele gute Aspekte, doch es gab auch Etwas, das mir nicht ganz so gut gefallen hat. Ich habe mich schon sehr gut unterhalten gefühlt, doch die Umsetzung war meiner Meinung nach nicht immer optimal.

Kritische Auseinandersetzung

Ich werde erst einmal hervorheben, was mir an diesem Buch besonders gut gefallen hat und dann auf das eingehen, was mir leider nicht so gut gefallen hat. Am besten muss ich sagen, hat mir wirklich die Idee hinter dem Buch gefallen. Ich finde den Gedanken so gruselig, dass man Organe von einem Mörder bekommt und somit durch jemanden weiterlebt, der vorher Leben genommen hat und nun Leben gibt. Ganz großes Lob an die Autorin dafür, so etwas habe ich noch nie gelesen oder gesehen (mag sein, dass es so etwas ähnliches trotzdem schon gibt) und das hat mir richtig gut gefallen. Dieses „ungute“ Gefühl, dass dem Leser allein schon durch diese Tatsache gegeben wird, da man es schon direkt a Anfang erfährt, finde ich einfach unbeschreiblich und genau so etwas macht für mich einen Thriller aus.

Was mir auch besonders gut gefallen hat, war der Schreibstil. Er war sehr leicht und flüssig zu lesen, nicht langweilig oder fade, sondern interessant und vor allem teilweise auch rasant. Ich wurde immer wieder bei der Stange gehalten und jedes Mal, wenn ich das Gefühl hatte, mir würde langweilig werden, konnte der nächste Satz mich dann doch wieder eines Besseren belehren und mich wieder zur Geschichte hinziehen.

Atmosphärisch gesehen hat mir demnach das Buch wirklich sehr gut gefallen. Auch die Charaktere fand ich unheimlich gut umgesetzt für so ein verhältnismäßig „kurzes“ Buch. Zu jedem Charakter bekommt man einen guten  Eindruck (die Eine ist sympathischer, die Andere weniger) und man leidet teilweise wirklich mit. Sie sind alle sehr authentisch und man kann sich alles sehr gut vorstellen, gleichzeitig bekommt der Leser so einen Bezug zur Geschichte.

Doch leider kommen wir hiermit auch schon zu dem Punkt, der mir leider gar nicht gefallen hat, beziehungsweise der mich einfach sehr gestört hat. Es gibt einfach zu viele Charaktere für mich, Ich bin teilweise völlig durcheinander gekommen und den Einstieg hat es auch nicht gerade erleichtert, da es immer wieder um eine andere Frau geht. Die Autorin hat es zwar ganz gut gelöst, indem jede Frau zu Beginn einzeln vorgestellt wurde, doch mir persönlich hat das einfach nicht gereicht. Ich habe mich teilweise etwas verlassen gefühlt, weil ich einfach immer wieder nachschauen musste, wer denn jetzt wieder wer war. Für mich war das einfach unheimlich schwierig und es hat meinen Lesefluss extrem beeinträchtigt, was schade war, da sowohl die Geschichte selbst als auch der Schreibstil mich eigentlich überzeugen konnten. Jemand dem so etwas nichts ausmacht, der wird diese Probleme beim Lesen natürlich nicht bekommen, aber ich bin dafür einfach nicht gemacht (ein Grund, warum ich mich so schwer mit Game of Thrones getan habe, bevor ich die Serie geschaut habe).

Ich weiß, das ist jetzt eigentlich nur ein negativer Punkt, aber dieser Punkt hat für mich einfach immer wieder meine Lesefreude unterbrochen und deswegen kann ich einfach nicht so darüber hinweg sehen. Es ist nur schade, denn ich glaube, wenn das nicht so gewesen wäre, hätte mich dieses Buch absolut überzeugt, andersherum muss ich ja auch zugeben, dass man daran eigentlich nichts ändern kann, denn sonst gehen andere gute Aspekte der Geschichte verloren.

Fazit

Unterm Strich kann ich dieses Buch durchaus weiterempfehlen, zumindest an alle, die sich nicht so leicht von zu vielen Charakteren beeinflussen und verwirren lassen und vor allen an Jene, die mal wieder einen richtig guten Thriller lesen wollen, mit einer Idee dahinter, die zumindest ich so noch nie gesehen habe.

Blogtour „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ Tag 4


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Hallo und ein ganz herzliches Willkommen zum vierten Tag der Blogtour zu „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon aus dem dtv-Verlag. Es ist wirklich ein ganz wunderbares Buch und ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bedanken, dass ich bei dieser Blogtour teilnehmen durfte.

Ich habe heute die Aufgabe, euch etwas über die Charaktere aus dem Buch zu erzählen. Mein Wunsch ist es, euch eine Vorstellung der Charaktere zu geben, aber ohne euch allzu viel zu verraten, denn meiner Meinung nach gibt es Einiges, dass ihr selbst beim Lesen herausfinden solltet. Deshalb wird es zu den wichtigsten Charakteren, die der Leser relativ am Anfang kennen lernt, einige Informationen, alle Anderen und vor allem alles, was ich im Laufe des Buches möglicherweise noch verändert, werdet ihr wohl selber erlesen müssen🙂 .

Lennart Malmkvist

Lennart ist der Hauptcharakter aus diesem Buch, was uns ja auch bereits der Titel verrät. Er ist Anfang 30, arbeitet für eine große Investmentgesellschaft und das auch recht erfolgreich. Eigentlich sollte er zwar den Verlag seines Vaters übernehmen, doch Lennart wusste schon früh, dass sein Weg nicht in diese Richtung führen wird. Lennart bezeichnet sich selbst als recht attraktiv, doch leider hat er ein großes Problem: Er ist allergisch gegen Beziehungen. Sobald Lennart auch nur daran denkt, eine Beziehung eingehen zu wollen (wohlgemerkt, eine amouröse Beziehung), leidet er an einem juckenden Ausschlag, der ihn nicht nur weniger attraktiv macht, sondern natürlich auch unangenehm und störend ist. Gemeinsam mit einer anderen wichtigen Figur lebt er in einem Mehrparteienhaus, er ist, auch wenn es nicht immer den Anschein macht, sehr empathisch und grundsätzlich auch ein guter Mensch. Nur Bölthorn, den Mops seines Nachbarn, den kann er nicht leiden…

Bölthorn

Bölthorn ist der Mops von Buri Bolmen. Doch er ist kein gewöhnlicher Mops, er ist eigentlich ein uraltes Wesen, welches durch einen Fluch im Körper eines Mopses gefangen ist. Er wird als dick, träge und (Verzeihung) verfressen beschrieben, außerdem glaubt Lennart, dass er kein reinrassiger Mops ist. Das Beso0ndere an Bölthorn ist, dass er in der Nähe eines Gewitters sprechen kann. Dies gibt ihm dann auch die Gelegenheit, Lennart zu sagen, dass er ihn auch nicht wirklich leiden kann. Doch zu welchen Abenteuern diese Fähigkeit führt und wie Lennart das überhaupt herausfindet, dass müsst ihr schon selber lesen🙂 .

Buri Bolmen

Buri Bolmen ist der Nachbar von Lennart und vor allem auch der Besitzer von Bölthorn. Ihm gehört ein Laden für Scherz- und Zauberartikel, in welchen er sein ganzes Herzblut hineinlegt. Buri war mir direkt sympathisch, er hat nämlich einen langen weißen Bart und Lennart vergleicht ihn mit Professor Dumbledore. Auch sonst scheint er ähnlich zu sein, denn er ist weise und großväterlich, außerdem ist er auch schlagfertig. Und vor allem isst er gern Dinge, die Maria Calvino ihm kocht. Buri ist auch sehr weise, wird von seiner Umwelt aber auch als wunderlich wahrgenommen. Und ganz so, wie es vielleicht aussieht, ist es auch nicht…

Maria Calvino

Maria Calvino ist eine heißblütige Italienerin, mit viel Feuer. Sie ist immer ein wenig schneller als ihre Mitmenschen und ist immer beschäftigt. Ihre große Leidenschaft ist die italienische Küche und sie liebt es, viel und vor allem zu viel zu kochen, und alles was zu viel ist, wird dann an Kindergärten, Nachbarn und vor allem an Buri verteilt, auch wenn sie es ihm nie selbst bringt. Maria ist nämlich in Buri verliebt. Sie ist immer sehr nett zu Lennart, auch wenn sie ihn manchmal mit ihrem Temperament „überfährt“, doch auch er mag sie sehr gern und sie scheinen gute Nachbarn zu sein. Maria ist in jedem Fall ein sehr herzlicher Mensch, freundlich, klug und hat ein großes Herz.

Frederik

Frederik ist Lennarts bester Freund. Er ist genau wie er Anfang 30, ist jedoch in der IT-Branche als Fachmann tätig. Wenn Lennart Hilfe in diesem Bereich braucht, kann er sich immer an ihn wenden. Frederik wird außerdem als chaotisch beschrieben, ganz im Gegensatz zu Lennart, der sehr ordentlich ist. Star Wars ist Frederiks große Leidenschaft, außerdem wird eher als Nerd bezeichnet.

Emma

Zuletzt wäre da noch Emma, über die man allerdings gar nicht so viel erfährt. Lennart und Emma haben zu Anfang einen One-Night-Stand und Lennart scheint sie auch sehr gern zu haben, da er unmittelbar danach den Ausschlag bekommt. Doch irgendetwas stimmt mit ihr nicht, sie will unbedingt mit Lennart reden, denn sie glaubt, sie sei in Gefahr, doch es kommt immer etwas dazwischen, außerdem lässt sie ihn sogar einmal sitzen. Lennart wird demnach nicht aus ihr schlau, auch wenn er ihr eigentlich schon gern helfen würde, vorausgesetzt, sie schwebt wirklich in Gefahr…

Das Gewinnspiel

Finde und sammle die markierten Buchstaben in unseren Beiträgen und sende das Lösungswort bis zum 08.11.2016 um 24 Uhr an gewinnspiel@booktraveler.de

Die Gewinne

1 Print „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ von Lars Simon
-Der Gewinn wird direkt vom Verlag versendet-

1 signiertes Poster von Lars Simon und „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ -Versand erfolgt durch Agentur Booktraveler –

1 Mini Goodie-Set zu „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ -Versand erfolgt durch Agent Booktraveler-

Unsere genauen Teilnahmebedingungen findest Du hier 

Blogtour-Fahrplan

01.11: Aus der Sicht eines Mops (Buchvorstellung) bei buchreisender.de

02.11: Meet & Greet auf biblometasia.de
03.11: Schauplätze auf selenas-kreativlabor.blogspot.de

04.11: Charaktere hier bei mir

05.11: It’s Magic auf readingisliketakingajourney.blogspot.de

06.11: Lecker italienisch Essen auf buechertraum.com

 

Blogtour „The longest way“ Tag 1


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Hallo und herzlich Willkommen zu unserer ersten Blogtour zu „The longest way“ von Christoph Rehage. Das Buch ist ein ganz Besonderes und umso mehr freuen wir uns, euch etwas über die verschiedenen Aspekte des Buches zu erzählen. Ich beginne heute mit einem Beitrag über China, ein sehr komplexes Thema. Ganz sicher habe ich nicht alles aufgeschrieben, was vielleicht doch noch wichtig wäre, aber es soll ja auch nur einen Einblick geben.

China ist ein kultureller Raum in Ostasien, entstanden ist China schon vor 3600 Jahren, so zumindest die Aufzeichnungen und war von 221 vor Christus bis 1912 ein Kaiserreich. Heute ist es die Volksrepublik China und die Republik China, welche von den sogenannten Taipeh kontrolliert wird (dieser Teil wird auch Taiwan genannt).

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Was mir besonders an China gefällt, ist seine Geographie. Es gibt unglaublich große, schnelllebige Großstädte, aber auch sehr ländliche, abgeschiedene Flächen, Berge, Wüste und wunderschöne Wasserfälle. Man kann also sagen, dass man, wenn man nach China reist, zumindest von der Landschaft her haben kann, was man will. Das chinesische Festland umfasst ca. 9,5 Millionen Quadratkilometern, ist also in etwa so groß wie Amerika. Von Norden nach Süden sind es 4500 km und von Westen nach Osten sind es 4200 km. Zwei Drittel des Landes sind Gebirge, der größte Berg ist der Mount Everest, welcher gleichzeitig auch der höchste Gipfel der ganzen Welt ist.

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Was ich persönlich ebenfalls faszinierend finde, sind die Schriftzeichen der Chinesen. Die Schrift, welche auch die älteste noch verwendete Schriftform ist, besteht aus tausenden von Zeichen, manche davon stehen für ein Wort, andere können sogar einen ganzen Satz ausdrücken. Wenn ich mir da überlege, wie schwer es ist, allein unsere Buchstaben zu lernen, wie schwer muss es dann sein, so viele Zeichen zu lernen, die ja ganz nebenbei auch nicht unbedingt leicht zu „schreiben“ sind. Ich habe da wirklich Hochachtung für die Europäer, die sich daran geben und auch für die Chinesen, die es lernen müssen.

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Natürlich kann man nicht über China sprechen, ohne die Chinesische Mauer zu erwähnen. Der Bau dieses unglaublichen Objektes begann höchstwahrscheinlich bereits im siebten Jahrhundert vor Christus und es gehört damit ganz sicher zu einem der ältesten Objekte, die noch erhalten sind und vor allem so gut erhalten sind. Der größte Teil der Mauer ist zwar in einem sehr schlechten Zustand, doch die Teile, die noch intakt sind, sind noch sehr gut. 2012 wurde eine Gesamtlänge von 21.196,18 km angegeben. Von Volumen und Masse her ist die Mauer das größte Bauwerk der Welt, die Besonderheit besteht darin, dass die einzelnen Abschnitte in unterschiedliche Zeiten und auch nach unterschiedlichen Bauweisen gebaut wurden. Ich werde euch hier mal die Seite von Wikipedia verlinken, denn die Geschichte um die Mauer ist wirklich sehr interessant, aber einfach nur abschreiben finde ich an dieser Stelle nicht gut.

China gehört mit Sicherheit zu einem der interessantesten Ländern der Welt, durch seine Vielfältigkeit und ich habe auch von einem Kollegen gehört, dass die Menschen sehr freundlich gegenüber Gästen und Fremden sein sollen. Irgendwann möchte ich gern mal nach China reisen, allerdings würde ich dann nicht unbedingt, wie Christoph Rehage, zu Fuß gehen😀 .
Gewinnspiel

Beantworte unsere Tagesfragen als Kommentar und gewinne mit etwas Glück ein Print „The Longest Way“ von Christoph Rehage.

Die Teilnahmebedingungen findest du hier.
Was würde dich an China interessieren?

Die Löffel-Liste


20161021_202759.jpgDie Löffel-Liste

Verschiedene Autoren

Books on Demand (16. Juli 2014)

156 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Haben Sie eine Löffel-Liste?

Diese Liste mit den Dingen, die man erleben möchte, bevor man „den Löffel abgibt“? Was wäre Ihr Lebenstraum?

13 Autorinnen und Autoren haben sich diese Frage gestellt und ihren Traum in einer Kurzgeschichte Realität werden lassen. Darunter sind Wünsche nach Freiheit, Veränderung, Erfüllung, Liebe, Gerechtigkeit und Abenteuer. Der Leser wird fasziniert von den wirklichkeitsnahen Emotionen, Handlungen, Beschreibungen und Dialogen.

Ob es dabei tatsächlich um persönliche Lebensträume geht oder um Fantasie, wird nicht immer verraten.

Kritische Auseinandersetzung

Manu Wirtz ist Jahrgang 1959 und gebürtige Solingerin. Nach einer Lehre absolvierte sie an der Bergischen Universität Wuppertal ein Studium zur Kommunikationsdesignerin. Seit Jahren arbeitet sie im Marketing, in der Werbung, für Buchverlage und Druckereien. Daneben ist sie Autorin von Katzenkrimis und Kurzgeschichten. Manu Wirtz lebt in der Eifel mit ihrem Ehemann und der Katze Jule. (Quelle: Amazon.de) Sie ist die Herausgeberin der „Löffel-Liste“.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es ist sehr kurzweilig und gibt einen schönen Einblick in die Gedanken der Autoren. Insgesamt finde ich die Idee hinter der Anthologie sehr schön und es hat mich durchaus zum Nachdenken angeregt, wie meine eigenen Gefühle und Gedanken zu diesem Thema sind.

Kritische Auseinandersetzung

Jede Kurzgeschichte ist in sich abgeschlossen und meiner Meinung nach sind sie alle für sich sehr spannend und vor allem interessant. Wer beschäftigt sich schon oft damit, was er noch tun möchte, bevor er den sprichwörtlichen Löffel abgibt? Wahrscheinlich tun dass nicht allzu viele, doch schaden kann es ja eigentlich nicht. Genau darum geht es in de einzelnen Geschichten, was möchte der Autor/die Autorin in ihrem Leben noch gern machen. Dieser Hintergedanke hat mir wirklich sehr gefallen, ein Buch zu diesem Thema mit verschiedenen Autoren herauszugeben.

Die Geschichten sind nicht besonders lang, somit also durchaus auch dafür geeignet, ab und zu mal eine Geschichte zu lesen und nicht gleich alle auf einmal. Ich glaube generell, dass das nicht unbedingt eine schlechte Idee ist, denn so kann man sich mit Jeder etwas intensiver beschäftigen. Jede Einzelne schafft es, den Blick des Lesers auf sich selbst zu lenken, so dass beim Lesen wirklich diese einzelne Geschichte im Vordergrund steht. Ich habe noch nicht so viele Anthologien gelesen, doch häufig betrachte ich es zu sehr als „ein Ganzes“. Dies ist mir bei der „Löffel-Liste“ aber nicht passiert, obwohl alle das gleiche Thema haben, kann man trotzdem sehr gut differenzieren.

Worauf ihr euch auf jeden Fall gefasst machen müsst: Jede einzelne Geschichte rührt am Innersten des Lesers. Ich konnte lachen, ich konnte mich freuen, wenn es ein ähnlicher Traum wie meiner war, aber durchaus flossen auch mal ein paar Tränen. Jeder Autor für sich schreibt einfach unheimlich packend und fesselnd, eigentlich ist man traurig, dass es nicht noch mehr Erzählungen gibt, denn im Grunde könnte jeder etwas dazu beitragen. Es regt in jedem Fall dazu an, auch einmal selbst an seine Zukunft zu denken und an das, was man vielleicht noch erleben und tun möchte.

Fazit

Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen, es eignet sich meiner Meinung nach auch schön als Geschenk, da es eben doch etwas persönlicher ist, denn man muss sich auch mit sich selbst beschäftigen. Meiner Meinung nach ist es auch für Jung und Alt geeignet, Jeder dürfte seinen Spaß und seine Freude daran haben. Wenn ihr es auch gelesen habt, dann schreibt mir doch, wie es euch gefallen hat🙂 .

 

Blogtour „Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten“ Tag 2


Hallo und herzlich Willkommen zu unserer #Blogtour zu „Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten“ vom Benno Köpfer und Peter Mathews. Diese Blogtour wird von #Booktraveler organisiert. 

Bei mir geht es heute um ein ganz essentielles Thema, dass ich auch gar nicht anhand irgendwelcher Informationen, sondern ganz allein anhand meiner Gedanken bearbeiten möchte. Es geht um das Thema Freundschaft und das Freunde nicht weg schauen sollten, wenn mit einem Freund etwas nicht in Ordnung ist.

Dazu muss ich sagen, hinschauen allein reicht nicht. Natürlich ist es wichtig, dass man überhaupt erstmal mitbekommt, dass es einem Freund schlecht geht, dass er anders ist, sich verändert hat. Diese Veränderungen können auf vielerlei Weißen geschehen, der Freund könnte traurig wirken, abweisend, aggressiv oder vielleicht auch völlig „dicht machen“. Das sind in jedem Fall Zeichen, die einem guten Freund auffallen sollten und die einen zumindest zum nachfragen anregen sollten. 

Doch auch hier kann es natürlich passieren, dass man keine adäquate Antwort bekommt, dass man abgespeist wird oder unter Umständen völlig ignoriert wird. Hier halte ich es für das Richtige, in jedem Fall dranzubleiben. Denn wenn nicht doch irgendetwas wäre, wäre diese Veränderung wahrscheinlich nicht aufgetreten. Hierbei muss es ja gar nicht um so etwas Extremes gehen, wir es in diesem Buch der Fall ist, es können auch einfach Probleme sein, physischer oder psychischer Natur oder auch Familiäres. Doch das bekommt man alles nur raus, wenn man seinem Freund zeigt, dass man für ihn da ist und oft hilft schon alleine das Merken einer Veränderung sehr, denn die Person weiß dann, dass sich jemand für ihr Wohlbefinden interessiert und das macht den Zugang zum eigentlichen Problem wesentlich leichter. 

Damit sind wir auch schon beim zweiten Punkt angelangt, man darf es nicht nur sehen, man muss auch aktiv werden. Erst, indem man versucht herauszufinden, was denn los ist und dann, indem man versucht, seine Hilfe anzubieten und vielleicht auch schon direkt alleine durch Beistand hilft. Wenn es zu einer charakterliche Veränderung kommt, kann man davon ausgehen, dass das Problem schon etwas schwerwiegender Natur ist und es ist nicht unbedingt gesagt, dass man helfen kann. Hier würde sich empfehlen, einen Gang zu einer professionellen Hilfe zu empfehlen, vielleicht auch anzubieten, mitzukommen. Als guter Freund kann man so etwas durchaus tun, denn das Wichtigste ist, den Freund nicht alleine zu lassen. Er muss spüren, auch wenn er sich anfangs vielleicht wehrt, dass sich jemand Sorgen um ihn macht und notfalls bereit ist, auch etwas gegen seinen Willen zu tun, um ihn zu schützen. Ein richtiger Freund macht so etwas. 

Ich spreche da aus eigener Erfahrung, ich möchte da auch gar nicht zu sehr drauf eingehen. Aber es gab eine sehr schwere Zeit für eine meiner besten Freundinnen, in der sie sich bei Weitem nicht immer korrekt verhalten hat, aber egal ob sie mich angelogen hat, ich habe immer nur ihr Bestes gewollt. Und wenn sie zu großen Mist gemacht hat, habe ich es den richtigen Leuten gesagt, es zwar schon etwas „petzen“, aber ich wollte lieber eine Petze sein, als Gefahr für meine Freundin zu verantworten. Es kann nicht mehr passieren, als dass diese Menschen euch dann böse sind, aber früher oder später merken sie, dass man das Richtige getan hat. Wir sind jetzt 15 Jahre befreundet und ich würde alles wieder genauso tun. 

Ich möchte euch also mitgeben, achtet auf einander! Seit achtsam, wenn es Jemandem schlecht geht, fragt Nacht, helft, wenn ihr könnt und lasst euch nicht mit einem „Alles okay“ abspeisen, wenn ihr euch sicher seid, dass nicht alles ok ist. Auch wenn Jemand darauf sauer reagiert, am Ende sind wir doch alle froh, dass sich jemand für uns interessiert und wir nicht egal sind. Freunde schauen einfach nicht wrg, Freunde sind für einander da und wenn sie nicht merken, dass etwas los ist, wer denn dann? 

Gewinnspiel

Gewinnspielfrage:

Habt ihr schon mal einen Punkt gehabt, am dem ihr wusstet, dass einen Freund etwas belastet und habt ihr geholfen?

Je öfter ihr unsere Fragen beantwortet, umso mehr Lose könnt ihr sammeln und habt dann höhere Chancen.

Die genauen Teilnahmebedingungen findest du hier (bitte den Link einfügen: http://www.booktraveler.de/blogtouren/teilnahmebedingungen/)

Der Gewinn
1 Print „Kadir, der Krieg und die Katze des Propheten“ von Benno Köpfer und Peter Mathews
– Der Gewinn wird direkt vom Verlag verschickt-

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Holly Seddon

Heyne Verlag (14. März 2016)

432 Seiten

Bestellen auf Amazon

Rückentext

Alex Dale ist eine brillante Journalistin. Doch sie hat ein Alkoholproblem. Mehr als ein paar Stunden am Tag hält sie ohne Drink nicht aus, beruflich hangelt sie sich von einem Freelance-Job zum nächsten. Bei der Recherche für einen Artikel stößt sie auf den Fall von Amy Stevenson, die seit vielen Jahren im Koma liegt. Und plötzlich erwacht Alex’ untrüglicher journalistischer Spürsinn wieder. Sie ahnt, dass Amy ein Geheimnis hat. Aber wer soll einer Alkoholikerin schon glauben?

Allgemeines zu Buch und Autor

Holly Seddon wuchs im Südwesten Englands auf und lebt mittlerweile mit ihrem Mann und ihren vier Kindern in Amsterdam. Sie arbeitete fünfzehn Jahre lang in verschiedenen Nachrichtenredaktionen. Als freie Journalistin schreibt sie für Magazine, Tageszeitungen und Onlinemedien. (Quelle: Amazon.de)

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen, es war von Anfang an spannend und mitreißend und es gab für mich keine Seite, die langatmig gewesen wäre. Die Autorin konnte mich sofort in ihren Bann ziehen und hat mich bis zum Ende nicht mehr losgelassen, da ich einfach unbedingt wissen wollte, was passiert war.

Kritische Auseinandersetzung

Ich möchte mit den Figuren beginnen, denn sie sind alle durchweg sehr komplex gearbeitet, auf der einen Seite sympathisch, so dass der Leser eine Bindung aufbauen kann, gleichzeitig sind die Figuren alles andere als perfekt, jede Figur hat ihre eigenen „Dämonen“, gegen die sie ankämpfen muss. Es ist sehr interessant, wie die Autorin es geschafft hat, die Figur, die im Koma liegt, trotzdem als einen wichtigen Teil des Buches zu gestalten, dazu werde ich euch jetzt aber nichts verraten. Besonders Alex hat mir sehr gut gefallen und auch der Exfreund von Amy. Sie geben beide wirklich alles für Amys Gerechtigkeit, auch wenn man nicht immer weiß, was man von ihrem Exfreund halten soll. Insgesamt kann man mit allen Charakteren sehr gut mitfühlen, ärgert sich aber durchaus auch mal über sie und möchte sie gern mal packen und schütteln.

Die Protagonistin Alex ist in jedem Fall eher ein Antagonist, sie ist alkoholkrank, hat ihr Leben nicht mehr im Griff. Gleichzeitig ist in ihrem Leben auch sehr viel schief gelaufen, was überhaupt erst zu dieser Situation geführt hat und man kann merken, dass sie nicht wirklich weiß, wie sie damit umgehen könnte. Doch durch Amy findet sie eine Möglichkeit, eine Aufgabe in ihr Leben zu bringen und so kommt es, dass sie nicht nur Amy helfen will, sondern Amy ihr auf eine gewisse Art und Weise auch hilft, sich zumindest wieder mehr mit ihrem Leben zu beschäftigen.

Der Schreibstil hatte mich wie gesagt schon am Anfang gepackt. Er ist sehr flüssig und gut lesbar, man weiß nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Autorin hält sich nicht allzu lange mit unnötigen Beschreibungen auf, sondern legt den Fokus auf die Handlung und alles, was wichtig für den Fall „Amy“ ist. Sie schafft es, Spannung schon relativ zu Anfang aufzubauen und hält die Kurve durchweg hoch, alleine schon, weil man als Leser unbedingt wissen will, was mit Amy geschehen ist und wie es zu dem Koma kam.

Das Einzige, was ich ein kleines bisschen bemängeln könnte, wäre das Ende, denn das kommt mir dann doch etwas zu plötzlich. Es gibt so eine lange Handlung, die nur auf den einen Moment hinarbeitet und dieser Punkt, wenn er dann da ist, ist mir persönlich dann doch zu schnell vorbei gewesen. Natürlich kann es auch sein, dass ich das Ende zu schnell gelesen habe, aber ich war noch nicht bereit, für ein Ende und vor allem auch nicht für dieses Ende. Wenn ihr es lest, werdet ihr denke ich wissen, was ich meine.

Fazit

Definitiv ein unglaublich gutes Debüt, dass mich absolut begeistern und teilweise sogar beeindrucken konnte. Ich kann euch dieses Buch nur empfehlen, vor allem auch an die unter euch, die schon „Girl on the Train“ begeistern konnte, denn es gibt schon einige Parallelen, wenn auch die Umsetzung und natürlich auch die Grundgeschichte eine ganz andere ist.

Blogtour „Miss you“ Tag 4


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Heute begrüße ich euch zum vierten Tag unserer #Blogtour zu #MissYou von #KateEberlen, die ihr ja gestern schon im Interview ein wenig kennen lernen konntet. Ich verlinke euch unten alle Blogs, falls ihr noch mal nachschauen wollt. Bei mir erfahrt ihr nun etwas zum Thema Asperger, ich werde euch allgemein erzählen, was das denn eigentlich ist, seit wann es diese Krankheit offiziell gibt und auch ein wenig, wie man es erkennen kann. Da ich mit Kindern arbeite, kann ich euch von vornherein sagen, dass man es nicht pauschalisieren kann, jedes Kind ist anders und nur weil ein Kind Züge des Asperger-Syndroms hat, heißt das natürlich noch lange nicht, dass es wirklich so ist. Bedingt durch meine Arbeit bin ich da sehr vorsichtig geworden, weshalb ich das Thema auch nicht allzu tief besprechen werde, da es für einen Blog einfach zu weitreichend ist.

Wie kommen wir denn überhaupt auf dieses Thema?

Die Protagonistin Tess hat eine kleine Schwester, Hope und bei ihr wird relativ zu Beginn des Buches das Asperger-Syndrom festgestellt. Es ist für die Familie nicht einfach, mit diesem Thema umzugehen, während Hope selbst natürlich kaum ein Problem damit hat, da sie gar kein Bewusstsein dafür hat, dass irgendetwas nicht in Ordnung wäre. Das finde ich sehr wichtig hervorzuheben, selbst wenn Kinder eine solche Krankheit haben, sind es oft wir Erwachsenen, die erst ein Problem daraus machen.

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Was genau ist denn das Asperger-Syndrom?

Das Asperger-Syndrom ist eine Variante innerhalb des Autismusspektrums. Das bedeutet, die Krankheiten gehören zwar nicht wirklich zusammen, dennoch gibt es einige Ähnlichkeiten. Beide gehören zu der Gruppe der tiefgreifenden Entwicklungsstörungen. Diese Störung ist angeboren und auch unheilbar, ein Unterschied zwischen Asperger und Austismus besteht aber beispielsweise darin, dass Autismus häufig von Beginn an zu erkennen ist, während Asperger erst später, ca. mit dem dritten oder vierten Lebensjahr offensichtlich wird.

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Eine Besonderheit der Krankheit an sich ist, dass man sich noch nicht darüber einig ist, ob es wirklich eine Krankheit ist oder eher eine Normvariante, außerdem ist man auch immer noch nicht absolut sicher, ob es nicht vielleicht doch ein selbstständiges Störungsbild ist oder eher eine Variante des frühkindlichen Autismus.

Hierbei muss man beachten, dass diese Krankheit noch gar nicht so lange „genutzt“ wird. 1920 wurde das erste Mal überhaupt über dieses Krankheitsbild diskutiert und zwar hat  Hans Asperger sich mit ihr auseinandergesetzt, ein Kinderarzt, allerdings hat er diese Krankheit als schizoide Psychopathie angesehen. 1981 bekam das Syndrom dann erstmals Beachtung von der Forschungsgemeinschaft, als Lorna Wing, eine britische Forscherin, die Arbeit des Herrn Asperger fortgesetzt hat und es dann in einen Teilbereich des Autismus einordnet. Heute zählt es zum Spektrum autistischer Störungen.

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Woran kann man Asperger erkennen und war sind typische Merkmale dieser Krankheit?

Wie bereits erwähnt, kann man diese Krankheit erst nach dem dritten/vierten Lebensjahr erkennen (individuelle Unterschiede gibt es immer). Sie führt zu einer qualitativen Beeinträchtigung der sozialen Interaktion und Kommunikation, die Kinder können Mimik und Gestik anderer Menschen sehr schlecht einschätzen und auch selbst nicht richtig anwenden. Ihnen fehlt das Einfühlungsvermögen und es fällt ihnen zudem schwer, Blickkontakt aufzubauen oder zu halten. Das bedeutet aber nicht, dass sie grundsätzlich kein Interesse an Interaktion hätten, sie können nur einfach nicht damit umgehen. Da Andere sie „wunderlich“ finden und sie oft abweisend und gefühllos auf Menschen wirken, kommt es auch vom Umfeld selten zur Kontaktaufnahme, was wiederum zu sozialer Isolation führt. Es ist also ein Teufelskreis, denn sie können nur schwer Kontakt aufnehmen, spüren dann aber unter Umständen, dass auch niemand auf sie zu kommt, wodurch Ersteres wieder verstärkt wird.

Doch leider ist das nicht das einzige Problem, auch motorisch treten Probleme auf. Häufig machen die Kinder ungelenke Bewegungen, es fällt ihnen unter Umständen schwer, ihre Gliedmaßen, insbesondere Arme und Hände richtig zu koordinieren. Diese Koordinationsstörungen treten sowohl in der Grobmotorik als auch in der Feinmotorik auf. Bei Angst oder Erregung, also bei starken Gefühlen, treten oft Manierismen auf, ein Beispiel dafür ist das flatternde auf und ab bewegen der Arme und Hände.

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Die Intelligenz der Kinder ist aber normalerweise gleich ausgeprägt, wie bei anderen Kindern, doch kommt es hier oft zu Inselbegabungen. Sie interessieren sich sehr spezifisch für eine Sache (oder auch mehrere) und kennen sich damit absolut perfekt aus, da es eben nur diese eine Sache (oder eben wenige mehr) gibt, die sie einfach völlig fasziniert. Man kann beobachten, dass Kinder mit Asperger-Syndrom, die über „ihre Sache“ reden, völlig darin aufgehen und gar nicht mehr darauf achten, ob man ihnen zuhört. Desweiteren reden sie oft wie kleine Erwachsene, wenn es um diese Sache geht, weshalb die Krankheit in England auch häufig „Little-Professor-Syndrome“ genannt wird. Außerdem haben die Kinder Stärken in der Wahrnehmung, vor allem in der Selbstwahrnehmung, sie reflektieren sich oft selbst, außerdem sind sie zu erstaunlichen Gedächtnisleistungen fähig.

Ihr seht, diese Krankheit ist natürlich immer eine negative Sache für die Kinder, doch mit der richtigen Hilfe und einem darauf abgestimmten Umgang, kann man den Kindern sehr gut helfen, wichtig ist, sie in ihren Interessen zu bestärken, da dies ihr Selbstbewusstsein aufbaut, von dem sie häufig nicht allzu viel haben.

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Das Gewinnspiel

Wie viele „Miss You“ befinden sich insgesamt in den Beiträgen?
(Es zählen nur die Bilder )

Verrate uns am Ende der Blogtour ihre Anzahl in einer Mail an gewinnspiel@booktraveler.de Betreff: Miss You
Das Gewinnspiel endet am 10.10.2016 um 24 Uhr

Die Gewinne

Miss you von Kate Eberlen

5 mal je 1 Print „Miss You“ von Kate Eberlen

-Die Gewinne werden direkt vom Verlag versendet-

Die Teilnahmebedingungen findest hier (<- klick)

Tourplan

03.10. –  Die Chemie der Liebe

http://www.die-fantastische-buecherwelt.de/

04.10. – Folgen einer Scheidung

http://www.facebook.com/

05.10. – Kate Eberlen

http://www.buchreisender.de/

06.10. – Das Asperger-Syndrom

http://www.tamysbuecherwelt.wordpress.com/

07.10. – Trauerbewältigung

http://www.derbuecherkessel.blogspot.de/

08.10. – Rezepte gegen das Vermissen

http://www.buechertraum.com/

09.10. –  The Rolling Stones

http://www.meinbuecherparadies.blogspot.de/

 

Kalt gestellt


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Royce Scott Buckingham

Blanvalet Taschenbuch Verlag (19. September 2016)

448 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Als Staatsanwalt Stu Stark den wichtigsten Fall seiner Karriere verliert, wird er fristlos entlassen. Um sein angeschlagenes Ego aufzupolieren, lässt er sich auf einen Trip durch Alaskas Wildnis ein. Was wie ein Abenteuer beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum – denn nach einer Woche wird er nicht am vereinbarten Treffpunkt abgeholt. Man hat ihn im eisigen Polarklima zurückgelassen, wo ihm schon bald der Tod droht. Seine einzige Rettung ist ein alter Jäger, der ihn über den Winter bei sich aufnimmt. Für den ehemaligen Anwalt beginnt ein beinhartes Überlebenstraining, das er nutzen will, um sich an denjenigen zu rächen, die ihn verraten haben …

Allgemeines zu Buch und Autor

Royce Buckingham, geboren 1966, begann während seines Jurastudiums an der University of Oregon mit dem Verfassen von Fantasy-Kurzgeschichten. Sein erster Roman Dämliche Dämonen begeisterte weltweit unzählige Leser und war insbesondere in Deutschland ein riesiger Erfolg. Gemeinsam mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt Royce Buckingham in Bellingham, Washington. Kaltgestellt ist sein erster Roman für Erwachsene. (Quelle: Amazon.de)

Gleich zu Anfang muss ich sagen, als Thriller hat mir dieses Buch nicht wirklich gefallen. Es gab für mich einfach kaum richtige Spannung und das Ende hätte ich schon nach 50 Seiten voraussagen können. Dennoch hat dieses Buch durchaus seine Vorzüge und dazu werde ich euch jetzt natürlich noch etwas ausführlicher Auskunft geben🙂 .

Kritische Auseinandersetzung

An diesem Buch besonders hervorheben möchte ich den Schreibstil des Autors. Trotz das kaum Spannung auf kam konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da mir seine Schreibweise einfach so gut gefallen hat. Er schafft es, Spannung durch Worte aufzubauen, also es war quasi spannend, wie er alles beschrieben hat und wie die Konversationen geschrieben waren, obwohl eigentlich kaum „Thriller-Handlung“ da war. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine😀 . Es hat einfach Spaß gemacht, zu lesen, ohne dass wahnsinnige Sachen passiert wären.

Auch der Protagonist Stu hat mir sehr gut gefallen. Er war sehr sympathisch dargestellt, wenn vielleicht auch etwas engstirnig, doch macht er im Buch eine große Entwicklung mit und auch diese ist sehr toll aufgezeichnet. Man ist quasi live dabei, wie ein Bürohengst zum „richtigen“ Mann wird. Stu hat einen gutes Herz, ein zu gutes, wie ihr im Laufe der Geschichte feststellen werdet, doch durch seine Entwicklung kann er einiges Aufdecken und ich finde, er geht mit seinem Schicksal sehr gut um, aber das werdet ihr beim Lesen selbst feststellen. Auch seine Frau ist eine Protagonistin, die sehr gut dargestellt ist, doch leider ist sie alles andere als sympathisch, geht aber durch den Verlauf der Geschichte auch gar nicht anders.

Zur Geschichte an sich kann ich nur sagen, sie ist nicht wirklich spannend, zumindest nicht so, wie ich mir einen Thriller vorstelle, dennoch ist es toll geschrieben und obwohl ich schon so früh hätte sagen können, wie es ausgeht, habe ich doch immer erwartet, dass der Autor mich nur hinters Licht führen will. Das hat dann trotzdem irgendwie für Spannung gesorgt, doch leider hat er es nicht getan. In diesem Fall hätte ich mich tatsächlich gern mal veräppeln lassen.

Fazit

Ich kann dieses Buch weder nicht empfehlen, noch sehr empfehlen, es war ganz gewiss kein schlechtes Buch, nur eben kein Thriller, wenn schon eher ein Abenteuerroman/Roman. Dennoch bin ich froh, es gelesen zu haben, da es mich auf andere Art und Weise gut unterhalten hat und das ist ja auch nicht schlecht. Man kann sagen, wer ein toll geschriebenes Buch mit einem guten Protagonisten und einer soliden Geschichte lesen möchte, der kann hier zugreifen, wer aber einen richtigen Thriller lesen möchte, sollte es lieber lassen.

Miss you


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Kate Eberlen

Diana Verlag (29. August 2016)

576 Seiten

Bestellen bei Amazon

Rückentext

Eine Sekunde lang treffen sich ihre Blicke, doch bevor sie sich anlächeln oder ein paar Worte wechseln können, ist der Moment schon wieder vorbei. Von da an beginnt für Tess und Gus eine Reise, die sich Leben nennt. Große und kleine Augenblicke warten auf sie, Kummer und Freude. Doch beide ahnen, dass sie Wege gehen, die nicht glücklich machen. Weil ihnen das Entscheidende fehlt. Was sie nicht wissen: Tess und Gus sind perfekt füreinander, und obwohl sie sich längst begegnet sind, haben sie es nicht bemerkt. Wann ist der alles entscheidende Moment für die große Liebe endlich da?

Allgemeines zu Buch und Autor

Kate Eberlen wuchs in einer Kleinstadt in der Nähe von London auf und verbrachte ihre Kindheit damit, zu lesen und sich in fremde Welten zu träumen. Nach ihrem Studium der klassischen Philologie hatte sie mehrere Jobs in der Verlags- und Medienbranche. Heute lehrt sie Englisch als Fremdsprache und verbringt so viel Zeit wie möglich in ihrem Sehnsuchtsland Italien. Kate Eberlen ist verheiratet und hat einen Sohn. (Quelle: Randomhouse)

Von vornherein: Dieses Buch hat mir unglaublich gut gefallen. Es war überhaupt keine klassische Liebesgeschichte, sondern einfach etwas ganz Anderes. Der Weg zweier Menschen, die viele schicksalhafte Schläge in ihrem Leben hinnehmen mussten, sich verliebten, Familien gründeten und doch immer auf der Suche nach der einen Sache waren, die ihnen fehlte. Einfach großartig.

Kritische Auseinandersetzung

Die Charaktere sind wunderbar gestaltet, sowohl Tess als auch Gus waren mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte sehr gut mit ihnen mitfühlen. Sie sind sehr detailgenau beschrieben und man kann im Laufe des Buches an ihrem Entwicklungsprozess teilhaben. Sie machen immer mehr Erfahrungen, erleben Niederlagen aber natürlich auch Positives, es ist, als ob man am Leben zweier anderer Menschen teilhaben könnte. Auch die Nebencharaktere sind sehr gut dargestellt, der Eine etwas sympathischer, der Andere etwas weniger, doch man kann sich alle wunderbar vorstellen und sie passen einfach zur Geschichte. Ihr werdet beim Lesen merken, dass sie alle mitten aus dem Leben gegriffen sind und eine solche Geschichte genauso im echten Leben stattfinden könnte.

Hier kommen wir schon zum Besten teil des Buches, das Konzept der Geschichte, des Romans. Immer wieder treffen sich Tess und Gus und immer wieder fiebert der Leser daraufhin, dass sie sich doch endlich begegnen mögen und sich kennen lernen, doch meistens sind es nur flüchtige Augenblicke oder sie sind nur in der Nähe des jeweils Anderen. Das schraubt die Spannung natürlich sehr hoch, weil man einfach wissen möchte, wann es denn endlich soweit ist und ich kann euch nur warnen: Man braucht schon etwas Geduld. Doch gerade das macht den Charme des Buches aus, denn mal ehrlich, es ist schon sehr selten, dass man seinen ersten Partner direkt heiratet. Es wirklich so, dass viele Dinge passieren, die uns prägen, die uns zu dem machen, was wir dann irgendwann mal sind. Und wir treffen Leute öfter in unserem Leben, aber das ist kein Garant dafür, dass man sich direkt ineinander verliebt, dass kann auch zwanzig Jahre später erst so sein.

Für mich macht das diese Geschichte aus, diese Ehrlichkeit und das „Nah am Leben“ sein. Es ist nicht immer alles perfekt, Menschen sterben, Menschen gehen, unsere Berufe gefallen uns nicht. Und immer wieder sind wir auf der Suche, nach etwas Mehr, nach etwas Höherem und oft dauert es Jahre, bis wir es finden. Das finde ich einfach großartig, dass Kate Eberlen sich getraut hat, in einer Zeit, in der Liebesromane eigentlich so aussehen, dass sich ein armes Mädchen in einen reichen bösen Jungen verliebt, eine Geschichte zu schreiben, die ganz und gar nicht so ist. Die einfach anders ist und alleine deswegen schon so besonders. Vor allem gibt es keine tausend Sexszenen, denn davon bin ich ja kein großer Fan.

Eberlens Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr gut zu lesen, schön ist auch, dass er ein ganz kleines bisschen variiert, je nach dem, aus wessen Sicht gerade geschrieben wird. Und dadurch, dass man wartet, was passiert, bleibt man 576 Seiten am Ball und will diese Seiten so schnell wie möglich lesen, um herauszufinden, wie oft sie sich noch verpassen werden.

Fazit

Dieses Buch hat bei mir wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen und ich kann es euch nur ans Herz legen. Lasst euch nicht von den vielen Seiten abschrecken, es lohnt sich wirklich und es durchaus auch etwas für Leute, die ni9cht so auf „Kitschliebe“ stehen. Traut euch🙂 .